DE1550012C3 - Rohr- und/oder Schlauchschelle - Google Patents
Rohr- und/oder SchlauchschelleInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Rohr- und/oder Schlauchschelle, bestehend aus einem zu einem Ring
mit sich überlappenden Enden geformten Flachband, welches im Überlappungsbereich zum dreiseitigen Umfassen
einer Mutter verformt ist und in diesem Bereich auf der Innenseite ein Krampenorgan aufweist, welches
das Flachband zu beiden Seiten der Mutter umgreift und gegen welches eine durch fluchtende Bohrungen
im Überlappungsbereich und durch die Mutter hindurchgeführte, radial zum Flachbandring angeordnete
Schraube drückt.
Aus der US-PS 30 86 270 ist eine derartige Rohr- und/oder Schlauchschelle bekannt. Dabei ist die fluchtende
Lage der Bohrungen in den Bandenden durch keine besonderen Mittel gesichert und ist die Mutter
lediglich bis zum Montagebeginn zwischen zwei hochgebogenen Lappen des Krampenorgans gehalten, während
sie in der Betriebsstellung infolge des Schraubenanzugs aus dieser Halterung sich gelöst hat.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Rohr- und/oder
Schlauchschelle derart zu gestalten, daß die Festhaltung der Mutter auch in Betriebsstellung der Schelle,
d. h. bei angezogenem Flachband erhalten bleibt und daß die fluchtende Lage der Bohrungen ohne zusätzliche
Mittel gesichert ist.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß im untenliegenden Spannbandende
beiderseits der Bohrung Ausnehmungen und im obenliegenden Spannbandende beiderseits der Bohrungen
Zungen ausgestanzt sind und daß die um etwa 90° nach innen umgekanteten Zungen durch die Ausnehmungen
gesteckt sind und die Mutter haltend untergreifen.
An sich ist es bei einer anderen Schellenkonstruktion nach der DT-PS 8 99 437 bereits bekannt, einen haltenden
Untergriff der Mutter durch Bandzungen vorzusehen. Da bei dieser bekannten Ausführung die Zungen
jedoch nicht durch Ausnehmungen des untenliegenden Bandendes gesteckt sind, sondern eine besondere Vernietung
erfordern, können diese Zungen nicht gleichzeitig die fluchtende Lage der Bandbohrungen sichern,
so daß es zu einem Schrägzug, einer ungewünschten Verformung des Flachbandes und einer stellenweise zu
hohen Belastung des betreffenden Rohres oder Schlauches kommen kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
im Schema dargestellt, und zwar zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht auf ein Flachband nach dem ersten Arbeitsgang,
F i g. 2 eine Seitenansicht zu F i g. 1,
Fig.3 das Flachband gemäß Fig. 1, welches zu
einem Ring verformt ist,
F i g. 4 den Flachbandring gemäß F i g. 3 nach Einsatz der Mutter und entsprechender Preßverformung
des Überlappungsbereiches,
F i g. 5 eine Seitenansicht auf eine Schelle im montagebereiten Zustand,
F i g. 6 die Schelle gemäß F i g. 5, jedoch in gespanntem Zustand,
F i g. 7 eine Ansicht auf die Schelle in Richtung des Pfeiles VII in F ig. 6,
F i g. 8 eine Draufsicht auf die Schelle gemäß F i g. 7.
F i g. 1 zeigt ein Flachband nach dem Abschneiden
von einem kontinuierlichen Band, das beispielsweise von einem Wickel vor der Arbeitsmaschine abgerollt
werden kann. Gleichzeitig mit dem Abschneiden werden die Ausnehmungen 2, 3 sowie die Bohrungen 8, 9
und die Zungen 6, 7 entsprechend den Ausnehmungen 4, 5 ausgestanzt und gleichzeitig die Zungen gemäß
F i g. 2 etwa um 90° umgekantet.
Gemäß F i g. 3 ist das Flachband 1 zu einem Ring maschinell verformt, so daß die Zungen 6, 7 durch die
entsprechenden Ausnehmungen 2, 3 hindurchragen. Sodann erfolgt das Einlegen der Mutter 10 auf der Innenseite
des Ringes in dem Bereich zwischen den beiden Zungen 6 und 7 und ein gleichzeitiges Preßverformen
der überlappenden Ringteile, wie F i g. 4 zeigt, so daß die Mutter 10 an den beiden Seitenflächen und an der
Oberfläche durch Ringteile und auf der Unterseite durch die entsprechend umgekanteten Zungen 6 und 7
unverdrehbar und unverlierbar gehalten wird.
Danach wird das Krampenorgan 11, welches vorher aus einem Flachblech ausgestanzt worden ist, auf der
Innenseite eingelegt und seine Lappen 11a und Hdum
die Ringteile herumgebogen, wie insbesondere F i g: 8 zeigt.
Zuletzt wird die Schraube 12 durch die Bohrung 8 und 9 hindurchgeführt und in die Mutter 10 eingeschraubt,
so daß das Stirnende der Schraube 12 gegen das mittlere etwas ausgebauchte Teil des Krampenorgans
11 anliegt.
Wenn man nun die Schelle um das betreffende Rohr oder um den Schlauch herumlegt, so kann man durch
einfaches Anziehen der Schraube eine Verformung des Flachbandes im Sinne der F i g. 6 erzielen, so daß auf
dem gesamten Umfang ein im wesentlichen gleicher Spanndruck ist und ein großer Spannbereich ermöglicht
ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Rohr-.und/oder Schlauchschelle, bestehend aus einem zu einem Ring mit sich überlappenden Enden geformten Flachband, welches im Überlappungsbereich zum dreiseitigen Umfassen einer Mutter verformt ist und in diesem Bereich auf der Innenseite ein Krampenorgan aufweist, welches das Flachband zu beiden Seiten der Mutter umgreift und gegen welches eine durch fluchtende Bohrungen im Überlappungsbereich und durch die Mutter hindurchgeführte, radial zum Flachbandring angeordnete Schraube drückt, dadurch gekennzeichnet, daß im untenliegenden Spannbandende beiderseits der Bohrung (9) Ausnehmungen (2 und 3) und im obenliegenden Spannbandende beiderseits der Bohrung (8) Zungen (6 und 7) ausgestanzt sind und daß die um etwa 90° nach innen umgekanteten Zungen durch die Ausnehmungen gesteckt sind und die Mutter (10) haltend untergreifen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK0061489 | 1967-02-22 | ||
| DEK0061489 | 1967-02-22 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1550012A1 DE1550012A1 (de) | 1969-05-14 |
| DE1550012B2 DE1550012B2 (de) | 1975-06-12 |
| DE1550012C3 true DE1550012C3 (de) | 1976-01-22 |
Family
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