DE1550049C3 - - Google Patents
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- DE1550049C3 DE1550049C3 DE1967N0030163 DEN0030163A DE1550049C3 DE 1550049 C3 DE1550049 C3 DE 1550049C3 DE 1967N0030163 DE1967N0030163 DE 1967N0030163 DE N0030163 A DEN0030163 A DE N0030163A DE 1550049 C3 DE1550049 C3 DE 1550049C3
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- DE
- Germany
- Prior art keywords
- sealing
- piston
- hub
- groove base
- flanks
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- Expired
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01C—ROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
- F01C19/00—Sealing arrangements in rotary-piston machines or engines
- F01C19/10—Sealings for working fluids between radially and axially movable parts
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Sealing Devices (AREA)
- Actuator (AREA)
- Compressor (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Abdichtungssystem für eine Rotationskolbenmaschine mit Hubeingriff und Schlupfeingriff
zwischen einem von Seitenteilen begrenzten Gehäusemantel und einem Kolben, bestehend aus einer
Nabe und in Schlitzen der Nabe radial beweglichen Kolbenschiebern, mit in den Schlitzflanken angeordneten
Dichtelementen.
Eine derartige Rotationskolbenmaschine mit Hub- und Schlupfeingriff ist aus der OE-PS 2 47 071 bekannt.
Bei einer derartigen Maschine sind in den Schlitzflanken der Kolbennabe achsparallele Dichtleisten in Nuten
angeordnet, an denen die Kolbenschieber anlaufen. Diese Dichtleisten liegen unbeweglich in ihren Nuten,
können daher den durch den Druck des Mediums erzwungenen, zur Umlaufrichtung tangentialen Bewegungen
der Kolbenschieber nur im Maß ihrer eigenen Elastizität folgen und daher nur begrenzte Dichtwirkung
erzielen. Besondere, einer Abdichtung zwischen den Seitenwandungen der Maschine und den Kolbenschiebern
dienende Dichtteile sind nicht vorgesehen, ebensowenig solche zwischen der Kolbennabe und den
Seitenteilen. Es bleiben daher Undichtigkeiten, die ein Arbeiten mit größeren Drücken ausschließen.
Aufgabe der Erfindung ist es, für eine Rotationskolbenmaschine obengenannter Art ein Abdichtungssystem
zu haben, das auch bei hohen Drücken optimal wirksam ist.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Dichtelemente in den Schlitzflanken im
Bereich der Kolbenstirnwände mit ihren Längsseiten in Hubrichtung eingelassen sind und daß jedes Dichtelement
auf seiner dem axialen Nutgrund zugewandten Seite mit einem zwischen ihm und dem axialen
Nutgrund befindlichen Einsatzstück oder mit dem axialen Nutgrund selbst kammartig im Eingriff steht und
mit in den Kolbenschieberflanken angeordneten Dichtleisten zusammenwirkt.
Durch diesen sich verzahnenden kammartigen Eingriff wird der an sich im Nutgrund des Dichtelements
und des Einsatzstücks bestehende Leckweg versperrt.
Es ist notwendig, daß die Dichtleiste des Kolbenschiebers beim Entlanggleiten an der Lauffläche der
Schlitzflanke und dessen Dichtelement mindestens einen Zahn der Verzahnung zwischen dem Dichtelement
und dem Nutgrund oder dem Einsatzteil ständig
überdeckt.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden
näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 einen Schnitt durch drei erfindungsgemäß abgedichtete, gegeneinander bewegbare Bauteile in
Ebene I-I in F i g. 2,
Fig.2 eine Ansicht der beiden mit Dichtteilen versehenen, in F i g. 1 dargestellten Bauteile nach
Wegnahme des dritten Bauteiles,
F i g. 3 einen Schnitt durch das rechte der in F i g. 2 dargestellten Bauteile in der Ebene HI-III in F i g. 2,
F i g. 4 eine schematische perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäß abgedichteten Rotationskolbenmaschine
mit Hub- und Schlupfeingriff als Verdichter,
F i g. 5 eine Teilvergrößerung aus F i g. 4 gemäß dem in ihr eingezeichneten Ausschnitt V.
Das in F i g. 1 bis 3 dargestellte Ausführungsbeispiel stellt die Abdichtung zwischen der Kolbennabe 1, dem
Kolbenschieber 2 und dem Seitenteil 3 einer Rotationskolbenmaschine dar. Am Kolbenschieber 2 ist in der
Ebene der Dichtleiste 4 ringsum eine Dichtgrenze 5 angeordnet, mit der die Dichtleiste 4 durch den
Dichtbolzen 6 und eine nicht dargestellte weitere Verbindungsdichtung verbunden ist. Die Dichtleiste 4
liegt mit ihrer Schmalseite an der Innenseite des Seitenteils 3, mit ihrer Längsflanke an den Schlitzflanken
der Kolbennabe 1 sowie an dem Einsatzstück 7 und an dem mit diesem erfindungsgemäß verzahnten
Dichtelement 8 an, die beide in einer gemeinsamen Nut in der Kolbennabe 1 angeordnet sind und die mit ihren
an der Dichtleiste 4 anliegenden Oberflächen in gleicher Ebene sind, wie die dem Kolbenschieber 2 gegenüberliegende
Schlitzflanke der Kolbennabe 1. Das Dichtelement 8 liegt gleichzeitig an der Innenseite des
Seitenteils 3 an und ist mit seinem L-förmig abgewinkelten Ende über eine Verbindungsdichtung 9 mit der
Dichtgrenze der Kolbennabe 1 verbunden.
Durch den im Schlitz zwischen den Bauteilen 1,2 und 3 oberhalb der Dichtleiste 4, dem Dichtbolzen 6 und der
Dichtleiste 5, sowie dem Dichtelement 8 und der über der Verbindungsdichtung 9 an sie abschließenden
Dichtgrenze der Kolbennabe 1 herrschenden Druck eines flüssigen, dampf- oder gasförmigen Mediums (in
F i g. 2 und 3 durch π dargestellt) wird das Dichtelement
8 gegen das Seitenteil 3 gepreßt. Dadurch würde an sich ein Leckweg für das genannte Medium über den
Nutgrund der Dichtelemente 8 freigegeben werden, über den die Dichtleiste 4 umgangen würde. Erfindungsgemäß
ist jedoch eine kammförmig ineinandergreifende, aus Zähnen 10 und 11 bestehende Verzahnung des
Dichtelementes 8 und des Einsatzstückes 7 vorgesehen. Unter dem Druck des Mediums werden die Seitenflanken
der Zähne 10 und 11 abdichtend zusammengepreßt und so der beschriebene Leckweg versperrt. Da das
Dichtelement 8 gleichzeitig gegen seine seitliche Nutwandung und das Einsatzstück 7 gegen den
Nutgrund gepreßt werden, ergibt sich eine vollständige Abdichtung. Die Breite der Zähne 10 und 11 muß so
klein gehalten werden, daß mindestens ein Zahn von der Leiste 4 ständig überdeckt gehalten wird. Die
Verzahnung zwischen dem Dichtelement 8 und seinem axialen Nutgrund bzw. dem Einsatzstück 7 kann ferner
aus dünnen Plättchen bestehen. Die Bauteile 1 und 2, die hier mit Planflächen gegeneinander liegen, können
selbstverständlich auch zylindrische Flächen zueinander haben, und ebenso können die in dem beschriebenen
Ausführungsbeispiel verwendeten leistenartigen Dicht-
teile durch besondere Dichtkörper, Dichtrandplatten und dergleichen ersetzt werden.
F i g. 4 und 5 zeigen das in F i g. 1 bis 3 dargestellte Dichtsystem in der Anwendung auf eine Rotationskolbenmaschine
mit Hub- und Schlupfeingriff als Verdichter. Das Seitenteil 3 ist abgenommen. In dem
Arbeitsraum, der durch die Kolbennabe 1 und den Kolbenschieber 2 begrenzt ist, herrscht gegenüber dem
in der Zeichnung links dargestellten Arbeitsraum und dem unterhalb der dargestellten Dichtgrenze liegenden ι ο
Innenraum ein Überdruck des Fördermediums, der durch Pfeile π dargestellt ist. Die Kolbennabe 1 weist die
erfindungsgemäße Dichtanordnung 7, 8,10,11 auf. Das Dichtelement 8 mit den Zähnen 10, die zwischen den
Zähnen 11 des dahinterliegenden Einsatzstückes 7 '5 abdichtend eingreifen, bildet mit einer Verbindungsdichtung
9 und dem der Kolbenflankenkontur folgenden Dichtstreifen 12, der mit einer entsprechenden erfindungsgemäßen
Dichtteilanordnung in den anderen Kolbenschieberbereichen der Kolbennabe 1 in Verbindung
steht, eine Dichtgrenze, die gegenüber dem abgenommenen Seitenteil 3, dem nächstfolgenden
Kolbenschieber und dem gegenüberliegenden Seitenteil abdichtet. Am Dichtelement 8 und Einsatzstück 7 wird
die Dichtleiste 4 des Kolbenschiebers 2 entlanggeführt, was mit einem Dichtbolzen 6, mit einer auf der anderen
Seite des Kolbenschiebers angeordneten Dichtleiste und einer an ihm vorgesehenen, an der Innenlaufbahn
des Gehäusemantels 13 anlaufenden Radialdichtleiste 15 und einem auf der rückwärtigen Schmalseite des
Kolbenschiebers 2 angeordneten, nicht sichtbaren Dichtbolzen eine Dichtgrenze zwischen den durch den
Kolbenschieber 2 getrennten Arbeitsräumen und den radial einwärts gelegenen Räumen der Maschine bildet.
Der Dichtbolzen 6 und die Seitenflanken der Dichtleisten 4 und 5 laufen an dem Seitenteil 3 abdichtend an.
Beim Hin- und Hergehen des Kolbenschiebers 2 liegt dessen Dichtleiste 4 an der ihm zugewandten Schlitzflanke
der Kolbennabe 1, dem Dichtelement 8 und dem Einsatzstück 7 an, wobei der Leckweg im Nutgrund des
Dichtelements 8 durch die Verzahnung zwischen jeweils zwei Zähnen 10 und 11 des Dichtelements 8 und des
Einsatzstücks 7 versperrt wird.
In allen Kolbenschieberbereichen der Kolbennabe sind entsprechende erfindungsgemäße Dichtteilanordnungen
vorgesehen, die mit Dichtleisten, Verbindungsdichtungen und Dichtstreifen eine geschlossene Dichtgrenze
bilden. Ebenso sind an allen Kolbenschiebern die Dichtleisten und -bolzen vorgesehen, wie sie am
Kolbenschieber 2 dargestellt sind.
Durch diese Anordnung lassen sich Rotationskolbenmaschinen mit Hub- und Schlupfeingriff so vollständig
abdichten, daß zwischen den einzelnen Arbeitsräumen sehr hohe Druckdifferenzen aufgebaut werden können.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Abdichtungssystem für eine Rotationskolbenmaschine mit Hubeingriff und Schlupfeingriff zwischen einem von Seitenteilen begrenzten Gehäusemantel und einem Kolben, bestehend aus einer Nabe und in Schlitzen der Nabe radial beweglichen Kolbenschiebern, mit in den Schlitzflanken angeordneten Dichtelementen, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtelemente (8) in den Schlitzflanken im Bereich der Kolbenstirnwände mit ihren Längsseiten in Hubrichtung eingelassen sind und daß jedes Dichtelement (8) auf seiner dem axialen Nutgrund zugewandten Seite mit einem zwischen ihm und dem axialen Nutgrund befindlichen Einsatzstück (7) oder mit dem axialen Nutgrund selbst kammartig im Eingriff steht und mit in den Kolbenschieberflanken angeordneten Dichtleisten (4,5) zusammenwirkt.20
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967N0030163 DE1550049B2 (de) | 1967-03-15 | 1967-03-15 | Abdichtungssystem fuer eine rotationskolbenmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967N0030163 DE1550049B2 (de) | 1967-03-15 | 1967-03-15 | Abdichtungssystem fuer eine rotationskolbenmaschine |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1550049A1 DE1550049A1 (de) | 1970-05-21 |
| DE1550049B2 DE1550049B2 (de) | 1977-10-27 |
| DE1550049C3 true DE1550049C3 (de) | 1978-06-22 |
Family
ID=7345415
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1967N0030163 Granted DE1550049B2 (de) | 1967-03-15 | 1967-03-15 | Abdichtungssystem fuer eine rotationskolbenmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1550049B2 (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2840622A1 (de) * | 1978-09-19 | 1980-05-29 | Raimund August | Abdichtung des kreismotors als verbrennungsmotor mittels dichtkoerper und verzahnung |
| DE2853423C2 (de) * | 1978-12-11 | 1982-11-25 | RMC Rotary-Motor Co AG, Zug | Abdichtung für Rotationskolbenmaschinen |
| DE3635615A1 (de) * | 1986-10-20 | 1988-04-21 | Karimi Rad Houshang Dipl Ing | Brennkraftmaschine |
-
1967
- 1967-03-15 DE DE1967N0030163 patent/DE1550049B2/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1550049A1 (de) | 1970-05-21 |
| DE1550049B2 (de) | 1977-10-27 |
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