DE1550092C - Hydraulische Steuereinrichtung für aus einer Druckquelle gespeiste hydraulische Motoren mit einem kombinierten Richtungssteuer- und Mengenregulierventil - Google Patents
Hydraulische Steuereinrichtung für aus einer Druckquelle gespeiste hydraulische Motoren mit einem kombinierten Richtungssteuer- und MengenregulierventilInfo
- Publication number
- DE1550092C DE1550092C DE19661550092 DE1550092A DE1550092C DE 1550092 C DE1550092 C DE 1550092C DE 19661550092 DE19661550092 DE 19661550092 DE 1550092 A DE1550092 A DE 1550092A DE 1550092 C DE1550092 C DE 1550092C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- valve
- pressure
- opening
- control
- pressure medium
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 title claims description 15
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 claims description 3
- 239000004927 clay Substances 0.000 claims 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims 1
- 210000001061 forehead Anatomy 0.000 claims 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 5
- 101150064522 60 gene Proteins 0.000 description 1
- 230000002159 abnormal effect Effects 0.000 description 1
- 230000001133 acceleration Effects 0.000 description 1
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
- 230000004323 axial length Effects 0.000 description 1
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 1
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
Description
3 4
Da die Breite der Öffnung 27 des Druckaus- Motor 1, die Leitung 16, die verstellbare Drossel 19
gleichsventils 23 gleich der axialen Länge des KoI- und die Rückleitung 17 zum Behälter 18 geleitet,
benschieberstegs 28 ist, kann das Druckmittel weder Unter diesen Umständen arbeitet der Motor 1 mit
zu dem Pumpensteuerzylinder 5 gelangen noch aus einer Drehzahl, die sich nach der Förderleistung der
diesem Zylinder über die Leitung 7 abgeführt wer- 5 Förderpumpe 4 richtet. Jedoch wird die Pumpe 4
den, solange sich der Schieber 22 in seiner Mittellage automatisch veranlaßt, eine Förderleistung anzustre-
befmdet. Wird der Druck an der Öffnung 26 zu ben und aufrechtzuerhalten, bei welcher der Motor 1
hoch, wird das Druckmittel von der öffnung 29 aus mit einer solchen Drehzahl arbeitet, daß das den Mo-
über die Leitung 30 und das Ventil 23 zu der Lei- tor über die verstellbare Drossel 19 verlassende
tung7 geleitet, so daß die Förderleistung der io Druckmittel den Schieber 22 des Ventils 23 in seiner
Pumpe 4 verringert wird. Wenn der Druck an der mittleren Stellung bzw. in der Gleichgewichtslage
Öffnung 26 dazu neigt, unter 14 atü zurückzugehen, hält. Mit anderen Worten, die Förderleistung der
bewegt sich der Schieber 22 nach rechts, so daß das Pumpe wird automatisch so geregelt, daß an der
Druckmittel aus dem Pumpensteuerzylinder 5 entwei- Drossel 19 ein Druck von etwa 14 atü oder ein ande-
chen kann, wodurch die Förderleistung der Pumpe 4 15 rer vorgewählter Druckunterschied hervorgerufen
erhöht wird. Auf diese Weise wird die volumetrische wird.
Förderleistung der Pumpe 4 automatisch so geregelt, Die Drehzahl des Motors 1 wird nur kurzzeitig
daß an der verstellbaren Drossel 19 der erforderliche durch Änderungen der Wellendrehzahl der Pumpe 4
Druck von etwa 14 atü aufrechterhalten wird. beeinflußt, da das hydraulische System ständig be-Befindet
sich das Ventil in der Stellung N, wird 20 strebt ist, den vorgewählten Gegendruck von etwa
die einzige Verengung zwischen der Leitung 11 und 14 atü aufrechtzuerhalten und den richtigen Druckdem
Behälter 18 durch die verstellbare Drossel 19 mitteldurchsatz unabhängig von der Drehzahl der
gebildet, und daher wird der auf der Förderseite der Pumpenwelle wieder herstellt. Der Motor 1 kann mit
Pumpe herrschende Druck nur etwa 14 atü betragen. einer Drehzahl angetrieben werden, die höher ist als
Bei dieser Stellung des Ventils hat daher das durch 25 diejenige Drehzahl, mit der er durch die über die
die Pumpe geförderte Volumen seinen kleinsten Leitung 11 zugeführte Druckmittelmenge angetrieben
Wert, der sich nach den Abmessungen der verstellba- würde. Wenn z.B. im Bereich.F auf die Last3 wirren
Drossel 19 richtet. Der Kreislauf arbeitet im kende äußere Kräfte den Motor 1 schneller antrei-Leerlauf.
ben, als es der durch die Stellung der Drossel 19 beWenn in der Stellung N durch eine äußere Kraft, 30 stimmten Drehzahl entspricht, wird ein Teil des
z. B. die auf eine exzentrische Last in der Trommel 3 Druckmittels von dem Motor 1 aus über das Richwirkende
Schwerkraft, der hydraulische Motor etwas tungssteuerventil 12, die Leitung 35, das Rückschlagverdreht wird, wird eines der Rückschlagventile 31 ventil 31 und die Leitung 36 zurückgeleitet. Diese
und 32 geöffnet, um der betreffenden Öffnung des Rückleitungswirkung ist unabhängig vom Zusam-Motors,
die in dem jeweiligen Augenblick als Einlaß- 35 menarbeiten zwischen dem Pumpensteuerzylinder 5
öffnung wirkt, ergänzendes Druckmittel unter und der Drossel 19, und daher veranlaßt ein solcher
einem Druck von etwa 14 atü zuzuführen. Diese Rückleitungsvorgang die Pumpe 4 nicht, ihre Förderdurch
die Rückschlagventile 31 und 32 bewirkte leistung in Abhängigkeit davon zu ändern.
Druckaufladung gewährleistet, daß sich der hydrauli- Das Ventil 8 umfaßt in F i g. 1 nicht dargestellte sehe Motor 1 nicht entleeren und daher unter der 40 Regelvorrichtungen, durch die jede plötzliche Bewe-Wirkung der äußeren Last durchdrehen kann. gung des Hebels 33 zwangläufig verhindert wird. Auf Wird der Betätigungsarm 33 des Ventils 8 gemäß diese Weise werden plötzliche Änderungen des Quer-F i g. 1 aus der Stellung N über einen vorderen Schnitts der Drossel 19 verhindert, so daß keine Bremsbereich BF hinweg zum Anfangspunkt des plötzliche Beschleunigung oder Verzögerung der Vorwärts-Betriebsbereichs F geschwenkt, werden hy- 45 Last 3 möglich ist.
Druckaufladung gewährleistet, daß sich der hydrauli- Das Ventil 8 umfaßt in F i g. 1 nicht dargestellte sehe Motor 1 nicht entleeren und daher unter der 40 Regelvorrichtungen, durch die jede plötzliche Bewe-Wirkung der äußeren Last durchdrehen kann. gung des Hebels 33 zwangläufig verhindert wird. Auf Wird der Betätigungsarm 33 des Ventils 8 gemäß diese Weise werden plötzliche Änderungen des Quer-F i g. 1 aus der Stellung N über einen vorderen Schnitts der Drossel 19 verhindert, so daß keine Bremsbereich BF hinweg zum Anfangspunkt des plötzliche Beschleunigung oder Verzögerung der Vorwärts-Betriebsbereichs F geschwenkt, werden hy- 45 Last 3 möglich ist.
draulische Verbindungen zwischen den Leitungen 11 Zwischen den Bereichen N und F liegt der soge-
und 30 einerseits und den öffnungen 9 und 10 des nannte Vorwärtsbremsbereich BF. Wenn die Bedie-Motors
andererseits hergestellt, wie es in F i g. 1 bei nungsperson den Hebel 33 so schnell vom Bereich F
F dargestellt ist. Diese Verbindungen bleiben inner- in die Stellung N bewegt, wie es die Strömungsregelhalb
des ganzen Schwenkbereichs F des Hebels 33 50 vorrichtungen zulassen, müßte der Motor 1 theorebestehen.
Wenn der Hebel 33 innerhalb des Be- tisch an der Grenzlinie zwischen den Bereichen F
reichs F bewegt wird, wird also nur der Querschnitt und BF zum Stillstand gebracht werden, denn bis zu
der verstellbaren Drossel 19 und damit auch die Mo- diesem Zeitpunkt ist die Drossel 19 auf ihren kleintordrehzahl
geändert. Beim Eintreten des Hebels 33 sten Querschnitt eingestellt worden. Da jedoch die
in den Bereich F hat die Drossel 19 den gleichen 55 Trägheit der Last 3 sehr groß sein kann, ist es mögkleinsten
Querschnitt, wie er in Bereich N vorhanden lieh, daß die Last bestrebt ist, sich auch dann weiter
war. Wird der Hebel 33 bis zum äußersten Ende des zu drehen, wenn die Pumpe 4 keine Antriebskraft
Bereichs F geschwenkt, hat die Drossel 19 ihren mehr auf sie überträgt. Damit das System unter diegrößten
Querschnitt, der der höchsten Motordreh- sen Umständen nicht beschädigt werden kann, brinzahl
entspricht. 60 gen die inneren Verbindungen des Ventils 8 inner-Bei der Stellung des Hebels 33 im Bereich F tritt halb des Bereichs BF auf der Austrittsseite des Modas
durch die Pumpe 4 geförderte Druckmittel in das tors 1 eine allmählich variierende Drossel 40 zur
Ventil 12 immer noch über die öffnung 13 ein, doch Wirkung. Das vom Motor 1 kommende Druckmittel
ist diese öffnung jetzt direkt mit der Motoröffnung 9 tritt in das Ventil 8 über eine öffnung 42 ein, passiert
verbunden, während die Motoröffnung 10 jetzt di- 65 die variable Drossel 40 und das Rückschlagventil 31
rekt mit den Leitungen 30, 16 und 20 in Verbindung und gelangt dann über die öffnung 41 wieder zu dem
steht. Durch diese Verbindungen wird das gesamte Motor. Hierdurch wird somit der Auslaß des Motors
durch die Pumpe 4 geförderte Druckmittel über den nicht zwangläufig verschlossen, doch wird die Bewe-
5 6
gungsenergie der Last 3 schnell vernichtet. Auf diese schlag 102 bildet. Das Gehäuse 100 besitzt auf seiner
Weise wird gewährleistet, daß die Last 3 zum Still- Außenseite einen geschliffenen zylindrischen Abstand
gebracht wird, bevor der Motor 1 bei der Stel- schnitt 103, der mit zwei Ringnuten 104 und 105
lung N des Ventils 12 endgültig abgesperrt wird. versehen ist. Von diesen Ringnuten führen iadiale
Innerhalb des ganzen zwischen den Bereichen F 5 öffnungen 106 zu dem Ventilzylinder 101. Weiterhin
und N liegenden Bereichs BF wird das durch die trägt das Gehäuse 100 einen mit Außengewinde ver-
Pumpe geförderte Druckmittel weitgehend zu der sehenen Endabschnitt 108. In dem Ventilzylinder
Leitung 30 umgeleitet, und zwar über einen innenlie- 101 ist ein Kolbenschieber 22 angeordnet, der zwei
genden Abzweigkanal 14 des Kolbenschiebers, wie es Stege 24 und 28 trägt, zwischen denen eine Ringnut
in gleicher Weise auch im Bereich iV geschieht. Im io 112 angeordnet ist. Der Schieber 22 weist ferner
Bereich BF wird außerdem der Einlaß des Rück- einen Fortsatz 21 auf, der mit der Bohrungsschulter
schlagventils 31 dem vorgewählten Gegendruck von 102 zusammenarbeitet, um die Bewegung des Schie-
etwa 14 atü ausgesetzt, der ständig im Auslaßkreis bers 22 zu unterbrechen, wenn der Schieber durch
des Motors herrscht. Somit ist das Rückschlagventil eine Druckfeder 25 nach oben bewegt wird, die sich
31 einem Aufladungsdruck ausgesetzt, um zu ge- 15 am anderen Ende des Schiebers 22 abstützt. Eine
währleisten, daß in dem Motor 1 keine Kavitation Stellschraube 110, die in eine Gewindebohrung am
auftritt. unteren Ende des Gehäuses 100 eingeschraubt ist
Innerhalb des Bereichs BF kommt während des und durch eine Gegenmutter gesichert werden kann,
Übergangs aus dem Bereich N in den Bereich F eine ermöglicht das Einstellen der durch die Feder 25 auf
weitere Funktion zur Wirkung. Wenn schon eine 20 den Schieber 22 ausgeübten Kraft. Weiterhin weist
nicht im Gleichgewicht befindliche, in der Rück- der Schieber 22 eine axiale Bohrung 113 auf, die
wärtsrichtung wirkende Last 3 vorhanden ist, bevor eine durch die Nut 112 verlaufende Querbohrung
die Drehbewegung des Motors 1 einsetzt, wird diese 114 schneidet oder durchdringt. Der Ventilzylinder
nicht ausgeglichene Last allmählich aufgenommen, 101 ist unterhalb des Schiebers 22 mit dem Behälter
während der Hebel 33 aus der Stellung N in den Be- 25 18 duch die Kanäle 113 und 114 verbunden, wobei
reich F gebracht wird. Jedoch wird eine schnelle Be- der Strömungsweg über Kanäle 117 und 119 ver-
wegung der Last während des Aufnehmens dieser läuft. Da die radiale Öffnung 114 ständig in Verbin-
noch nicht ausgeglichenen Belastung durch die varia- dung mit der Ringnut 112 des Schiebers 22 steht,
ble Drossel 40 verhindert. bleibt die Verbindung zu dem Behälter 18 ohne
Die Wirkungsweise des Systems für den Fall, daß 30 Rücksicht auf die Stellung des Schiebers ständig öff-
der Hebel 33 eine Stellung im Rückwärtsbereich R net.
oder im Rückwärtsbremsbereich BR einnimmt, ist Der zylindrische Abschnitt 103 des Ventils 23 ist
analog. in eine Bohrung eines Anschlußstückes 115 einge-
Die Drossel 19 ist noch von einem Überdruckven- baut, das mit den Kanälen 116 und 117 versehen ist,
til 43 überbrückt, durch das der Druckabfall an der 35 welche mit den Ringnuten 105 und 104 in Verbin-Drossel
auch unter anormalen Bedingungen auf dung stehen. Der Kanal 116 stellt während des Beeinen
niedrigen Wert von z.B. etwa 21 atü begrenzt triebs eine Verbindung zu dem Pumpensteuerzylinwird.
der 5 her. Das Anschlußstück 115 ist gegenüber dem
Um ein übermäßiges Pendeln des Schiebers 22 zu Gehäuse 50 durch das Ventilgehäuse 100 abgedichtet
verhindern, ist sein Steg 28 auf beiden Seiten mit An- 40 und damit verspannt; der Gewindeabschnitt 108 des
sätzen 44, 44 versehen, die einen etwas kleineren Gehäuseteils 100 ist zu diesem Zweck in eine Gewin-Durchmesser
haben als der Steg selbst. Diese debohrung 118 des Gehäuses 50 eingeschraubt. Die
Ansätze bilden zusammen mit den Rändern der Öff- Gewindebohrung mündet in der Auslaßkammer des
nung 27 zwei Drosseln 45, die es dem Steg 28 ermög- Gehäuses 50, so daß das Ende 21 des Schiebers 22
liehen, die öffnung 27 langsam bzw. allmählich zu 45 ständig dem hohen Druck auf der betreffenden Seite
verschließen, so daß ein Pendeln des Schiebers ver- der verstellbaren Zündeinrichtung 19 ausgesetzt ist.
mieden wird. Beim Betrieb des Systems hält das Schieberventil
Einzelheiten des Druckausgleichsventils 23 erge- 23 durch Bewegungen gegenüber seiner Gleichgeben
sich aus den Fig. 2 und 3. Dieses Druckaus- wichtslage nach Fig. 2 den Druckunterschied ander
gleichsventil 23 ist unmittelbar in dem gemeinsamen 5° verstellbaren Drossel 19 konstant, so daß es mit
Ventilgehäuse 50 des kombinierten Richtungssteuer- Hilfe der resultierenden Öffnungsfläche des Ventils
und Mengenregulierventils ausgebildet. Der Drehkol- 15, die durch die Stellung des Hebels 33 bestimmt
benschieber des Mengenregulierventils 15 ist in einer wird, möglich ist, den Druckmitteldurchsatz und da-Bohrung
dieses Gehäuses 50 untergebracht, die mit die Drehzahl des Motors zu variieren.
rechtwinklig zur Zylinderbohrung für den Kolben- 55 Wenn das Ventil 8 bei einem bestimmten Druckschieber des Richtungssteuerventils 12 ausgebildet ist mitteldurchsatz ins Gleichgewicht gekommen ist, und und gegenüber dieser seitlich versetzt ist. Einzelhei- zwar bei einer bestimmten Motordrehzahl, wirkt der ten dieses kombinierten Richtungssteuer- und Druck in der Strömungsrichtung vor der verstellba-Mengenregulierventils sind in den F i g. 2 und 3 nicht ren Drossel 19 auf den Schiebe 22 über den Kanal dargestellt. Die gemeinsame mechanische Betäti- 60 118 und die öffnung 26, so daß der Schieber 22 in gungsvorrichtung für die beiden Ventile 12 und 15 der in F i g. 2 gezeigten Stellung gehalten wird. Bei umfaßt einen am Drehkolbenschieber des Mengen- dieser Stellung verschließt der Steg 28 des Schiebers regulierventils angebrachten exzentrischen Stift, der 22 die öffnung 27, so daß kein Druckmittel zu oder in eine Nut des Kolbenschiebers des Richtungs- von dem Zylinder 5 strömen kann. Somit wird die Steuerventils eingreift. 65 Förderleistung der Pumpe und damit auch die Mo-
rechtwinklig zur Zylinderbohrung für den Kolben- 55 Wenn das Ventil 8 bei einem bestimmten Druckschieber des Richtungssteuerventils 12 ausgebildet ist mitteldurchsatz ins Gleichgewicht gekommen ist, und und gegenüber dieser seitlich versetzt ist. Einzelhei- zwar bei einer bestimmten Motordrehzahl, wirkt der ten dieses kombinierten Richtungssteuer- und Druck in der Strömungsrichtung vor der verstellba-Mengenregulierventils sind in den F i g. 2 und 3 nicht ren Drossel 19 auf den Schiebe 22 über den Kanal dargestellt. Die gemeinsame mechanische Betäti- 60 118 und die öffnung 26, so daß der Schieber 22 in gungsvorrichtung für die beiden Ventile 12 und 15 der in F i g. 2 gezeigten Stellung gehalten wird. Bei umfaßt einen am Drehkolbenschieber des Mengen- dieser Stellung verschließt der Steg 28 des Schiebers regulierventils angebrachten exzentrischen Stift, der 22 die öffnung 27, so daß kein Druckmittel zu oder in eine Nut des Kolbenschiebers des Richtungs- von dem Zylinder 5 strömen kann. Somit wird die Steuerventils eingreift. 65 Förderleistung der Pumpe und damit auch die Mo-
Das Druckausgleichsventil 23 umfaßt ein rohrför- tordrehzahl konstant gehalten.
miges Gehäuse 100 mit einer abgestuften axialen Wird jedoch der resultierende Querschnitt der
Bohrung, die einen Ventilzylinder 101 und einen An- verstellbaren Drossel 19 verkleinert, um die Motor-
7 8
drehzahl herabzusetzen, nimmt der Druck vor der gebracht wird, um den erhöhten Druckmitteldurch-
Drossel zu, und dieser erhöhte Druck wirkt sich über satz aufrechtzuerhalten, der durch den jetzt größer
den Kanal 18 und die Öffnung 26 aus, so daß der gewordenen resultierenden Querschnitt der Drossel
Schieber 22 nach unten bewegt und dem Pumpen- 19 bestimmt wird.
Steuerzylinder 5 zusätzliche Flüssigkeit über die öff- 5 Die Fortsätze 44 haben vorzugsweise eine axiale
nung 27 zugeführt wird. Infolgedessen wird die For- Breite in der Größenordnung von etwa 0,25 mm, und
derleistung der Pumpe 4 verringert, wobei sich der ihr Durchmesser ist vorzugsweise um etwa 0,125 mm
Druck vor der Pumpe ebenfalls verringert, so daß kleiner als der Durchmesser des Steges 28. Die Fort-
das Gleichgewicht bei der niedrigeren Förderleistung sätze 44 bilden zusammen mit den Kanten der öff-
wieder herstellt und die Motordrehzahl auf einem io nung 27 Drosseln 45, die es dem Steg 28 ermögli-
niedrigeren Wert stabilisiert wird. chen, die Öffnung 27 allmählich und langsam zu ver-
Wird der resultierende Querschnitt des Ventils 15 schließen. Wenn sich während des Betriebs der Steg
vergrößert, um die Förderleistung und damit die Mo- 28 so bewegt, daß er die Öffnung 27 verschließt, geht
tordrehzahl zu erhöhen, geht der Druck in dem Ka- der Durchsatz der öffnung 106 langsam auf Null zu-
nal 118 vor dem Ventil 23 zurück, so daß sich der 15 rück, da eine der Drosseln 45 allmählich zur Wir-
Schieber 22 nach oben bewegen kann. Sobald dies kung kommt. Durch diese allmähliche Verringerung
geschieht, strömt das Druckmittel aus dem Pumpen- des Durchsatzes der Öffnung 27 wird eine allmäh-
steuerzylinder 5 über die Öffnung 27, die Nut 112 liehe Herabsetzung der Geschwindigkeit des KoI-
und den Kanal 119 zu dem Behälter 18. Hierdurch bens 6 auf Null bewirkt, wenn sich der Steg 28 seiner
wird das Hubvolumen der Pumpe 4 vergrößert, wo- ao Abdichtungsstellung gegenüber der öffnung 27 nä-
bei sich der Druck vor dem Ventil 23 erhöht, so daß hert; auf diese Weise wird ein Pendeln vermieden,
der Schieber 22 wieder in die Gleichgewichtsstellung das anderenfalls auftreten könnte.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1 2
rende Ventilöffnung mit der Breite des Steuerbundes
Patentanspruch: entsprechender axialer Erstreckung überdeckt bzw.
bei Abweichung von diesem vorbestimmten Druck-Hydraulische Steuereinrichtung für aus einer mitteldruck vor dem Mengenregulierventil sich axial
Druckquelle gespeiste hydraulische Motoren, mit 5 verschiebt und in mit dieser Druckabweichung zueinem
kombinierten Richtungssteuer- und nehmendem Öffnungsausmaß die zweite Ventilöff-Mengenregulierventil,
bei dem das Richtungs- nung entweder mit der ersten oder mit einer zum
steuerventil und das Mengenregulierventil durch Druckmittelrücklauf führenden dritten Ventilöffnung
eine gemeinsame mechanische Betätigungsvor- verbindet und so im Mengenregulierventil unabhänrichtung
verstellbar sind, gekennzeichnet io gig von seinem jeweiligen Durchtrittsquerschnitt
durch ein in dem gemeinsamen Ventilgehäuse einen konstanten Druckabfall aufrechterhält.
(50) ausgebildetes Druckausgleichsventil (23) mit Die Erfindung wird im folgenden an Hand sche-
(50) ausgebildetes Druckausgleichsventil (23) mit Die Erfindung wird im folgenden an Hand sche-
einem auf seiner einen Stirnseite über eine erste matischer Zeichnungen an einem Ausführungsbei-Ventilöffnung
(26) mit dem Druckmitteldruck spiel näher erläutert.
vor dem Mengenregulierventil (15) und auf sei- 15 Fig. 1 zeigt die Gesamtansicht einer erfindungsner
anderen Stirnseite von einer Rückstellfeder gemäßen hydraulischen Steuereinrichtung;
(25) beaufschlagten Kolbenschieber (22), der mit Fig.2 und 3 zeigen Einzelheiten des Druckaus-
(25) beaufschlagten Kolbenschieber (22), der mit Fig.2 und 3 zeigen Einzelheiten des Druckaus-
einem Steuerbund (28) bei einem durch die Span- gleichsventils.
nung der Rückstellfeder (25) vorbestimmten Die in F i g. 1 gezeigte hydraulische Steuereinrich-
Druckmitteldruck vor dem Mengenregulierventil 20 tung umfaßt einen hydraulischen Motor 1, der über
(15) eine zweite, zu dem Druckmittelantrieb (5, ein Getriebe 2 eine Last 3, beispielsweise einen Be-6)
einer Fördervolumenreguliereinrichtung an der tonmischer, antreibt. Der Motor 1 wird über ein
Druckquelle führende Ventilöffnung (27) mit der kombiniertes Richtungssteuer- und Mengenregulier-B
reite des Steuerbundes (28) entsprechender ventil 8 vom Druckmittel einer mit variablem VoIuaxialer
Erstreckung überdeckt bzw. bei Abwei- 25 men arbeitenden Pumpe 4 angetrieben. Die Förderchung
von diesem vorbestimmten Druckmittel- Volumenreguliereinrichtung dieser Pumpe 4 ist über
druck vor dem Mengenregulierventil (15) sich einen Druckmittelantrieb 5,6 steuerbar. Der Kolaxial
verschiebt und in mit dieser Druckabwei- ben6 dieses Druckmittelantriebes ist durch das
chung zunehmendem Öffnungsausmaß die zweite Druckmittel einer Leitung? entgegen einer Feder
Ventilöffnung (27) entweder mit der ersten (26) 30 verstellbar. Beim Einschieben des Kolbens 6 wird das
oder mit einer zum Druckmittelrücklauf (17, 18) Verdrängungsvolumen der Pumpe verkleinert, beim
führenden dritten Ventilöffnung (106) verbindet Zurückschieben durch die Feder vergrößert. Die
und so im Mengenregulierventil (15) unabhängig Pumpe selbst wird beispielsweise über den Motor des
von seinem jeweiligen Durchtrittsquerschnitt Betonmischers angetrieben.
einen konstanten Druckabfall aufrechterhält. 35 In der mit N bezeichneten mittleren oder neutra
len Stellung des kombinierten Richtungssteuer- und
Mengenregulierventils 8 tritt das durch die Pumpe 4
über die Leitung 11 zugeführte Druckmittel in das
Die Erfindung bezieht sich auf eine hydraulische Richtungssteuerventil 12 über die öffnung 13 ein,
Steuereinrichtung für aus einer Druckquelle gespeiste 40 strömt durch den Kanal 14 und verläßt diesen Teil
hydraulische Motoren, mit einem kombinierten Rieh- des Ventils über eine öffnung 29 und gelangt dann
tungssteuer- und Mengenregulierventil, bei dem das über eine Öffnung 16 zum Mengenregulierventil 15
Richtungssteuerventil und das Mengenregulierventil und strömt nach dem Passieren der verstellbaren
durch eine gemeinsame mechanische Betätigungsvor- Drossel 19 des Mengenregulierventils über eine Leirichtung
verstellbar sind. 45 tung 17 zum Druckmittelbehälter 18 zurück. In der
Es ist bereits eine hydrauliche Steuereinrichtung Stellung N besitzt die Drossel 19 ihren kleinsten
dieser Art bekannt (deutsche Patentschrift Durchtrittsquerschnitt, und zwar bei relativ niedri-120
230), bei welcher das kombinierte Richtungs- gem Druckabfall. Der Druck an dieser Drossel wird
Steuer- und Mengenregulierventil durch einen ge- beispielsweise auf etwa 14 atü gehalten,
meinsamen Drehhebel verstellbar ist. 50 Vom Einlaß der Drossel 19 zweigt eine Leitung
meinsamen Drehhebel verstellbar ist. 50 Vom Einlaß der Drossel 19 zweigt eine Leitung
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Steuereinrich- 20 ab, über die das rechte Ende 21 des Kolbenschietung
dieser Art so weiterzubilden und zu verbessern, bers 22 eines Druckausgleichsventils 23 beaufschlagt
daß am Mengenregulierventil unabhängig von seinem wird. Das federseitige Ende 24 dieses Kolbenschiejeweiligen
Durchtrittsquerschnitt stets ein konstanter bers 22 steht mit dem Behälter 18 über Kanäle und
Druckabfall herrscht. 55 eine Leitung 17 in Verbindung. Die auf das Ende 24
Diese Aufgabe wird ausgehend von einer Steuer- des Schiebers 22 entgegen dem Druck des über die
einrichtung der eingangs erwähnten Art erfindungs- Leitung 20 zugeführten Druckmittels wirkende Feder
gemäß gelöst durch ein in dem gemeinsamen Ventil- 25 ist gewöhnlich so eingestellt, daß dann, wenn der
gehäuse ausgebildetes Druckausgleichsventil mit Druckunterschied zwischen der öffnung 26 und dem
einem a.uf seiner einen Stirnseite über eine erste Ven- 60 Behälter 18 niedriger ist als etwa 14 atü, der Schieber
tilöffnung mit dem Druckmitteldruck vor dem 22 gemäß F i g. 1 durch die Feder 25 nach rechts be-Mengenregulierventil
und auf seiner anderen Stirn- wegt wird. Neigt der Druckunterschied dazu, den seite von einer Rückstellfeder beaufschlagten KoI- Wert von etwa 14 atü zu überschreiten, wird der
benschieber, der mit einem Steuerbund bei einem Schieber 22 entgegen der Kraft der Feder 25 nach
durch die Spannung der Rückstellfeder vorbestimm- 65 links bewegt. Bei einem Druckabfall, der sehr nahe
ten Druckmitteldruck vor dem Mengenregulierventil bei etwa 14 atü liegt, bleibt der Schieber 22 in seiner
eine zweite, zu dem Druckmittelantrieb einer Förder- Mittellage, wobei sein Steg oder Steuerbund 28 die
volumenreguliereinrichiung an der Druckquelle füh- · öffnung 27 gerade verschließt.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US509304A US3333415A (en) | 1965-11-23 | 1965-11-23 | Hydraulic transmission and speed and direction control valve therefor |
| US50930465 | 1965-11-23 | ||
| DEA0054156 | 1966-11-23 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1550092A1 DE1550092A1 (de) | 1969-09-18 |
| DE1550092B2 DE1550092B2 (de) | 1973-01-25 |
| DE1550092C true DE1550092C (de) | 1973-08-09 |
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2352739C2 (de) | ||
| DE2049884A1 (de) | Hydrauliksystem | |
| DE4042151C2 (de) | Steuereinrichtung für ein vollhydraulisches Lenksystem | |
| DE2405699A1 (de) | Hydraulisches steuerventil | |
| DE1916224B2 (de) | Hydrostatisches Getriebe | |
| DE1450778B1 (de) | Stellgerät für die Übersetzungseinstellung eines hydrostatischen Getriebes | |
| DE2321335C2 (de) | Kombinierte druck- und volumenabhängige Steuerung für eine aus zwei hydrostatischen Getrieben bestehende Antriebsvorrichtung | |
| DE2504892A1 (de) | Integrierte kraftlenkvorrichtung | |
| DE1917488C3 (de) | ||
| DE1917488B2 (de) | Steuereinrichtung fuer eine hydromaschine | |
| EP1502027B1 (de) | Regeleinrichtung mit grenzwertregelventil | |
| DE2925236A1 (de) | Steuergeraet fuer eine pumpe mit verstellbarer foerdermenge | |
| DE1550092C (de) | Hydraulische Steuereinrichtung für aus einer Druckquelle gespeiste hydraulische Motoren mit einem kombinierten Richtungssteuer- und Mengenregulierventil | |
| DE3820876C2 (de) | Hydrostatische Lenkungseinrichtung | |
| DE4235698C2 (de) | Hydrostatisches Antriebssystem | |
| WO2003091082A2 (de) | Hydraulische lenkeinrichtung | |
| DE1292982B (de) | Hydrostatisches Getriebe | |
| DE3607138C2 (de) | Hydraulikanlage mit einer Steuereinrichtung | |
| DE1550092B2 (de) | Hydraulische steuereinrichtung fuer aus einer druckquelle gespeiste hydraulische motoren mit einem kombinierten richtungssteuer- und mengenregulierventil | |
| EP1003972A1 (de) | Drehwerksteuerung mit brems- und steuerventilen | |
| DE2423557C3 (de) | Brennstoffregeleinrichtung für eine Gasturbinenanlage | |
| DE69523214T2 (de) | Servolenkung | |
| DE2748146C2 (de) | ||
| DE1425821B1 (de) | Hydrostatisches Getriebe | |
| DE3249477C2 (de) | Hydraulische Hilfskraftlenkeinrichtung f}r Kraftfahrzeuge |