DE155105C - - Google Patents

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DE155105C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M4/00Electrodes
    • H01M4/02Electrodes composed of, or comprising, active material
    • H01M4/14Electrodes for lead-acid accumulators
    • H01M4/16Processes of manufacture
    • H01M4/22Forming of electrodes
    • H01M4/23Drying or preserving electrodes after forming
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E60/00Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
    • Y02E60/10Energy storage using batteries

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Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist bekannt, die Bleisuperoxyd enthaltende wirksame Elektrodenmasse auf elektrolytischem Wege in Bleischwamm überzuführen, die Elektroden in Wasser zu spülen und danach zu trocknen, worauf sie beim Aufbau des Sammlers als positive Polelektroden eingestellt werden und der Bleischwamm durch Formation wieder in Bleisuperoxyd übergeführt wird.
ίο Derartige Bleischwammplatten zeigen aber den Übelstand, daß sie nach längerer Aufbewahrung an Wirksamkeit verlieren, da sie dann nicht mehr durch eine einmalige Ladung, sondern nur durch mehrmaliges Laden auf ihre, volle Kapazität gebracht werden können. Es beruht dies offenbar darauf, daß die Bleischwammteilchen bezw. die aus diesen durch Oxydation an der Luft entstandenen Oxydteilchen zu grobkörniger Masse zusammenwachsen, welche nicht mehr durch einmalige Ladung zu Bleisuperoxyd umgewandelt werden kann.
Nach vorliegender Erfindung wird dieser Übelstand vermieden, wenn man die erzeugte Bleischwammschicht mit der Lösung eines Salzes durchtränkt, welches nach der Verdunstung des Lösungsmittels darin in feiner Verteilung zurückbleibt.
Zu diesem Zwecke wird die mit Bleischwamm bedeckte Platte zweckmäßig nach Herausnahme aus der verdünnten Schwefelsäure in eine Salzlösung getaucht, eine Zeitlang darin belassen, bis man sicher sein kann, daß die Lösung in alle Poren des Bleischwammes eingedrungen ist, und dann an der Luft getrocknet. Anstatt die Platte nach der Bleischwammerzeugung in verdünnter Schwefelsäure aus dieser herauszunehmen und in die Salzlösung zu tauchen, kann man die Schwammbildung auch unmittelbar in der Salzlösung vornehmen. S
Als Salzlösung eignen sich Lösungen aller derjenigen Salze, die keine für Sammler schädlichen Stoffe enthalten, und zwar können sie neutral, sauer oder alkalisch reagieren. In erster Linie sind dies schwefelsaure, phosphorsaure, borsaure, kieselsaure usw. Salze. Das Metall des Salzes muß ein solches sein, welches nicht durch das Blei aus der Lösung gefällt wird. Vorzüglich eignet sich hierzu eine Lösung von Zinksulfat.
Die Wirkung eines solchen Salzes erklärt sich dadurch, daß zwischen die einzelnen feinen Körnchen der Bleischwammschicht feste, für die Sammler unschädliche Stoffe eingebettet werden, so daß sie nicht mehr zusammenwachsen können.
. Diese Salze gehen dann oft während des Lagerns chemische Umlagerungen mit dem Bleischwamm ein. So läßt sich z. B. bei Verwendung von Zinksulfat dieses nach einiger Zeit durch Wasser nicht mehr auslaugen, da
sich unter gleichzeitiger Absorption von Luftsauerstoff Bleisulfat und Zinkoxyd gebildet hat. Solche chemische Umsetzungen, bei welchen die einzelnen Bleisulfatfeilchen durch das dazwischen gelagerte Zinkoxyd getrennt bleiben, schaden der Wirkung jedoch in keiner Weise. .
Das vorliegende Verfahren unterscheidet sich demnach auch von den bekannten Verfahren jener Art, nach welchen mit Elektrolyt behaftete geladene Platten mit fremden Stoffen äußerlich umkleidet werden, um den Elektrolyten festzuhalten.
Nach vorliegendem Verfahren behandelte Bleischwammplatten können mehrere Jahre aufbewahrt werden, ohne an Wirksamkeit zu verlieren, d. h. sie besitzen auch dann noch gleich nach der ersten vollständigen Ladung im positiven Sinne die volle Kapazität.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung versandfähiger, in Bleischwammplatten umgewandelter und daraus durch Formation wiederzuerhaltender positiver Polelektroden, dadurch gekennzeichnet, daß man die erzeugte Bleischwammschicht mit der -Lösung eines Salzes durchtränkt,, welches nach der Verdunstung des Lösungsmittels darin in feiner Verteilung zurückbleibt, zum Zwecke, die Elektroden unbeschadet ihrer Wirksamkeit lange Zeit, trocken aufbewahren zu können.
2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Umwandlung der Superoxydschicht in eine Bleischwammschicht bereits in der zur Tränkung gemäß Anspruch 1 bestimmten Salzlösung vornimmt.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1088118B (de) * 1958-05-30 1960-09-01 Accumulatoren Fabrik Ag Verfahren zur Verhinderung der Oxydation formierter negativer Elektroden von Bleiakkumulatoren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1088118B (de) * 1958-05-30 1960-09-01 Accumulatoren Fabrik Ag Verfahren zur Verhinderung der Oxydation formierter negativer Elektroden von Bleiakkumulatoren

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