DE1551982C - Sicherheitsvorrichtung für Gasheizgeräte - Google Patents

Sicherheitsvorrichtung für Gasheizgeräte

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DE1551982C
DE1551982C DE1551982C DE 1551982 C DE1551982 C DE 1551982C DE 1551982 C DE1551982 C DE 1551982C
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DE
Germany
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gas
safety device
series
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Expired
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English (en)
Inventor
Roland Ormesson VaI de Marne Ciairin (Frankreich)
Original Assignee
Societe Saunier Duval, Montreuilsous-Bois (Frankreich)
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sicherheitsvorrichtung für Gasheizgeräte, z. B. Wannwasserbereiter, Gasheizkessel, Gasdurchlauferhitzer u. dgl.
Es ist bekannt, zur Erhöhung der Sicherheit von Gasheizgeräten erste und zweite Vorrichtungen anzubringen, die die Gaszufuhr unterbrechen, wobei die erste wirksam wird, wenn die Flamme zu erlöschen droht, während die zweite in Tätigkeit tritt, wenn die Wassertemperatur in dem Heizkörper einen anormal hohen Wert annimmt
Diese zweite Vorrichtung enthält üblicherweise einen elektrischen Kontakt, dessen Stellung — ob geöffnet oder geschlossen — abhängig ist von der Temperatur des Heizkörpers oder des Wassers, das diesen verläßt.
Die bekannten, diesem Zweck dienenden Vorrichtungen haben den Nachteil einer großen thermischen Trägheit. Wenn plötzlich eine gefährliche Überhitzung cintnll — was vor aiicni bei SchneilerhiUern leicht der FaIi sein kann, bei denen der Heizkörper eine geringe thermische Trägheit besitzt — spricht die Vorrichtung nur mit einer gewissen Verzögerung an. Im Augenblick der Unterbrechung ist die Wassertemperatur wesentlich höher als diejenige, die die Unterbrechung ausgelöst hat. Diese Verzögerung kann bei den bekannten Vorrichtungen nur dadurch kompensiert werden, daß die Regulierung bei einer beträchtlich unterhalb der kritischen Temperatur liegenden Temperatur vorgenommen wird. Dabei muß der Nachteil in Kauf genommen werden, daß ungewollte Unterbrechungen im Betrieb des Gerätes auftreten können.
Weiterhin benötigen derartige Vorrichtungen in ihrem Stromkreis Kontakte mit sehr niedrigem ohmschen Widerstand, wobei es schwierig und auch entsprechend kostspielig ist, derartige Kontakte herzustellen, die über eine längere Betriebszeit einen entsprechend geringen Eigenwiderstand aufweisen und beibehalten.
Bei an Sammelkamincn angeschlossenen Gasheizgeräten, deren Abzugssystem das Gerät individuell angepaßt ist, kann es im Falle eines Versagens des Kamins — sei es durch Windstöße, sei es durch Stillstand des Ventilators — vorkommen, daß Rauchgase in Wohnräume gelangen, was für sich darin aufhaltende Bewohner unter Umständen lebensgefährlich werden kann.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Sicherheitsvorrichtung für Gasheizgeräte zu schaffen, mit deren Hilfe sowohl das einwandfreie Brennen der Zündflamme als auch gleichzeitig die Überwachung der zulässigen Betriebstemperatur sowie gegebenenfalls tier einwandfreie Abzug der Verbrennungsgase gewährleistet wird.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, (l.i{> in einen Stromkreis, der in Reihenschaltung eine Stromquelle, einen zur Überwachung der Gasllammc dienenden Widerstand mit negativem Temperalurkoeifi/ienlen sowie eine Wicklung eines Elektromagneten enthält, durch den der GuszufluB unterbrochen wird, wenn der Strom einen vorgegebenen Mindestwerl unterschreitet, ein Widerstand mit positivem Temperalurkoeffizienleii im Wärmekontakt mit dem zu erwärmenden Medium in Reihe geschallet wird.
!•.ine weitere vorteilhafte Ausbildung der Krfmdung bestellt darin, daß der Stromkreis einen weiteren Widerstand mit positivem Tempcraturkoeffizicnlen in Serie mit den beiden anderen enthält, der in der Nähe des Frischlufteintritts angebracht und gegen die direkte Wärmestrahlung des Heizkörpers durch eine • Blende od. dgl. abgeschirmt ist.
Demgemäß umfaßt eine Sicherheitsvorrichtung gemäß der Erfindung mehrere hintereinandergeschaltete Widerstände in einem an sich bekannten Stromkreis, der eine Stromquelle sowie die Wicklungen eines Elektromagneten enthält, der, wenn ihm kein ίο Strom von vorgegebener Stärke zugeleitet wird, ein vorher manuell geöffnetes Ventil schließt und damit die Gaszufuhr sperrt.
So weist jeweils siner der Widerstände
a) einen negativen Temperaturkoeffizienten auf und ist in unmittelbarer Nähe der Zündflamme angebracht;
b) einen positiven Temperaturkoeffizienten auf und sieht in freiem Wärmekontakt mit dem Heiz
körper;
c) einen positiven Temperaturkoeffizienten auf und ist in dem Abzugssystem in der Nähe des Frischlufteintritts angeordnet und ist gegen die direkte Wärmestrahlung des Heizkörpers durch eine Blende abgeschirmt.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung, in der schematisch zwei Ausfüh-
rungsbeispiele eines erfindungsgemäßen Gasheizgerätes dargestellt sind.
Die Sekundärwicklung 12 des in der F i g. 1 gezeigten Transformators 10, dessen Primärwicklung 11 mit dem Netz verbunden ist, liegt in Serie mit einem Gleichrichter 12 r, mit den Wicklungen 12 e eines Elektromagneten E, einem Druckschalter 12ft, einem Widerstand 12« mit negativem Temperaturkoeffizienten, der sich in der Nähe einer Zündflamme V befindet und einem Widerstand 12p 1 mit positivem Temperaturkoeffizienten. Letzterer ist auf einem Heizkörper C in der Nähe eines Gasbrenners R aufgeschweißt. Ein Widerstand 12p2 mit positiven Temperaturkoeffizienten ist in einer Abzugsöffnung D in der Nähe des Frischlufteintritts A angebracht und gegenüber der Wärmestrahlung des Heizkörpers durch eine Blende 13 abgeschirmt.
Koaxial zur Achse des Elektromagneten E verläuft eine Stange 20, auf der der Anker 2Oe des Elektromagneten, eine Ventilklappe 20g zum Steuern des ankommenden Gases und ein Druckschalter 20 Λ sowie cine Rückstellfeder 2Or angebracht sind.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende: Wenn ein Benutzer auf den Druckschalter 20 ft drückt, ölTnct sich die Ventilklappe 20g, so daß das Gas an die Zündflamme V und zu dem Gasbrenner R gelangen kann. Wenn die Zündflamme V nicht entzündet ist, ist der ohmschc Widerstand des Widerstandes 12/1 sehr hoch, und der Anker20t' wird nicht angezogen. Wenn die Flamme entzündet ist, fällt dtr ohmsehe Widerstand des Widerstandes 12/t schnell ab. Ils entsteht ein genügend starker Stromfluß, um den Anker 20 c anzuziehen. Wenn während des Betriebes die Flamm': erlischt oder wenn die Temperatur des I leizkörpers einen abnormal hohen Wert erreicht oder wenn sich Rauchgase am Frischlufteintritt stauen, wächst der ohmsehe Widerstand des Widerstandes 12n, 12p 1 oder 12p2 rapide an, und der Strom in dem Elektromagneten E fällt ab unter den
Festhaltewert, so daß das Ventil 20g sich durch die Zugkraft der Feder 2Or schließt, wodurch die Gaszufuhr abgeschnitten wird.
Um den Normalbetrieb der Vorrichtung zu unterbrechen, genügt es, den Stromkreis des Elektromagneten zu öffnen, indem man den Druckschalter b drückt.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 2 wird ein Transformator 50 mit einer an das Netz angewird der Knopf 62 gedrückt; hierdurch öffnet sich das Ventil 60 g, so daß das Gas zur Zündflamme strömen kann; zugleich wird der Kontakt 52 c geöffnet und dadurch die elektrische Stromversorgung des Elektroschiebers unterbrochen. Außerdem schließen die Kontakte 51c und 53 c, wodurch der Transformator 50 und der Glühdraht 53 g mit Strom versorgt wird und die Zündflamme entzündet wird.
Wenn der Widerstand 52 η seine Betriebstempera-
ein Transformator50 mit einer an das Netz ange- wenn aer w«f»r*"';"££,tandangenom-
schlossenen Primärwicklung 51 gezeigt, die durch i. tür erreicht, und einen niedrigen Widerstand ™^ηο den KontaktSlc mit dem Netz verbunden werden ^^^JSSS wodurch
" ri der Feder 60 r Druckschalter
kann. Der gleiche Kontakt 51 c steuert ebenfalls die Stromversorgung eines Zentrifugal-Ventilators 50 a. Eine erste Sekundärwicklung 52 des Transformaat, halt
Strom den Anker6Oc in
das Ventil 60g entgegen der Kraft offengehalten wird. Μ**™™ d b
tors 50 und ein Gleichrichter 52 r 'iegen in Serie mit 15 62 wieder freigeben, einer ersten Leitung, die in Serie einen Kontakt 52c c~^,x->, ;„ p„hf>d und eine Wicklung eines Elektroschiebers 52 ν enthält, der auf das Veniil 52g wirkt, das die Gaszufuhr
zum Brenner R regelt und mit einer zweiten Leitung,
der
der
wird;
^g^ ^brenner κ
der
Stromversorgung
wirl somit w
Feder 62 r in
der Kontakt 53 c
hierdurch wird der
zum Brenner R regelt und mit einer zweiten Leitung, Kontakt 52g geöffnet, d. h.. eine Ableitung von der ersten, und in Serie die Wick- ao mit Gas versorgt. Durch die Betätigung der gleichen lung 52 e eines Elektromagneten B besitzt, sowie Feder 62 r bleibt der Kontakt 51 c geschlossen, einen Druckschalter 52 ft, einen Widerstand 52 η mit Bei Betriebsstörungen, z. B.
negativem Temperaturkoeffizienten, der in der Nähe lischt oder der einer Zündflamme V angebracht ist, sowie einen tür erreicht odi Widerstand 52p mit positivem Temperaturkoefn- 25 öffnung stauen.
zienten, der auf einen Heizkörper C aufgeschweißt Widerstände 52 n, 52 ρ 1 — r
ist und durch den Gasbrenner R erhitzt werden kann, und der Strom im Elektromagneten fallt unter seine sowie einen Widerstand 12 ρ 2 mit positivem Tetnpe- Aufrechterhaltungshöhe, der AnkeröOc fallt ab raturkoeffizienten, der in einer Abzugsöffnung D in unter der Wirkung der Feder 6Or, wodurch das Vender Nähe des Lufteintritts A angebracht ist und durch 30 til«"» o^rhlnssen und der Kontakt 51c geöffnet eine Blende 13 gegen die Wärmestrahlung des Heiz- wi
körpers geschützt ist.
Eine zweite Sekundärwicklung 53 des Transformators 50 ist in Serie mit einem Kontakt 53 c und mit
einem Heizdraht 53/ der Zündflamme V verbunden. Koaxial mit der Achse eines Elektromagneten E
sind nacheinander angeordnet: ein erster Schaft 60, auf dem ein Magnetanker 60 c des Elektromagneten
angebracht ist, sowie ein Ventil 60 g vor dem Ventil
52g, das die Hauptgasversorgung und diejenige der
Zündflamme steuert und durch eine Schraubenfeder
60 τ mit dem Abschluß verbunden ist, sowie ein zweiter Schalt 61, auf dem ein elektrisch leitender Flansch
61c angebracht ist, der zum Kontakt 51c gebort,
sowie ein Druckschalter 62 mit einem elektrisch lci-
tenden Flansch 62c an zwei Stellen, deren einer oder
der andere die beiden Kontakte 52c, 53c schließt.
wird; die Gas- und
unterbrochen.
Um den Normalbetrieb zu unterbrechen, genügt es,
den Druckschalter 52 & zu betätigen.

Claims (2)

Patentansprüche: Gasheizgeräte, Gasheizkessel, der andere die beiden Kontakte 52c, 5 Der Druckschalter 62 hat eine axiale Bohrung, in der eine Druckfeder 62r untergebracht ist, die ein Ende des Schaftes 61 beaufschlagt. Die Arbeitsweise der Sicherheitsvorrichtung ist folgende: In Ruhestellung ist die Stromversorgung unterbunden durch den geöffneten Kontakt 51c (dadurch ist auch der Stromkreis des Ventilators 5On durch den gleichen Kontakt unterbunden); die Gasversorgung ist durch das geschlossene Ventil 60g unterbunden. Zur Inbetriebsetzung der Sicherheitsvorrichtung
1. Sicherheitsvorrichtung für wie z. B. Warmwasserbereiter, Gasdurchlauferhitzer u. dgl., mit einem Stromkreis, der in Reihe geschaltet eine Stromquelle, einen zur Überwachung der Gasflamme dienenden Widerstand mit negativem Temperaturkoeffizienten sowie eine Wicklung eines Elektromagneten enthält, durch den der Gaszufluß unterbrochen wird, wenn der Shorn einen vorgegebenen Mindestwcn unterschreitet, gekennzeichnet durch einen in den Stromkreis in Reihe geschalteten Widerstand (12ρ 1, 52/; 1) mit positivem Temperaturkoeffizienten in Wärmekon'akt mit dem zu erwärmenden Medium.
2. Sicherheilsvorrichtung für Gasheizgerätc gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Stromkreis ein weiterer Widerstand (12/;2, 52/;2) mit positivem Teniperaturkocfuzienlen in . Reihe geschaltet ist, der in der Nähe des Frischlufteintritts angebracht und gegen die direkte Wärmestrahlung des Heizkörpers durch eine BlLMide (13, 53) abgeschirmt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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