DE1552007A1 - Vorrichtung zum Auswerfen von Werkstuecken aus Pressen - Google Patents

Vorrichtung zum Auswerfen von Werkstuecken aus Pressen

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DE1552007A1
DE1552007A1 DE19661552007 DE1552007A DE1552007A1 DE 1552007 A1 DE1552007 A1 DE 1552007A1 DE 19661552007 DE19661552007 DE 19661552007 DE 1552007 A DE1552007 A DE 1552007A DE 1552007 A1 DE1552007 A1 DE 1552007A1
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DE
Germany
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ejector
press
traverse
working position
spring
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Pending
Application number
DE19661552007
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English (en)
Inventor
Karl Gulden
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KABEL U METALLWERKE NEUMEYER G
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KABEL U METALLWERKE NEUMEYER G
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/32Discharging presses
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D45/00Ejecting or stripping-off devices arranged in machines or tools dealt with in this subclass
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C37/00Component parts, details, accessories or auxiliary operations, not covered by group B29C33/00 or B29C35/00
    • B29C37/0003Discharging moulded articles from the mould

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • o erfen von WerkstücLen aus Pressen . s Bei Pressen, wie sie zum spanlosen Verformen von Werkstücken benutzt werden, wird das verarbeitete Werkzeug aus dem. Preßraum gewöhnlich durch einen Auswerfer entfernt, der durch den Boden des Preßraumes das Werkzeug durch die namliche Öffnung entfernt, in die es eingelegt worden ist und in die der PressenstöBel eingreift. Gewöhnlich übernimmt der Pressenstößel zugleich den Antrieb des Auswerfers, in dem er mit diesen festgekoppelt ist und in dem gleichen'Augenblick wie dieser seinen oberen und unteren Totpunkt erreicht.
  • Dies fiihrt dazu, da# der Auswerfer den Preßraum erst verhältnismaßig spät verläßt und dadurch für das Einlegen des neuen Werkstückes nur verhältnismaßig kurze neit zur Verfügung steht.
  • Dies führt zu einer Behinderung und Gefährung des Bedienungspersonals, die auch mit der Anbringung von automatischen Zubringern nicht voll auszuraumen ist. Diese Schwierigkeit tritt besonders bei Kurbelpressen auf, aeren Charakteristik es mit sich bringt, daß im oberen und im unteren Totpunkt der Lauf des Stößels stark verlangsamt ist.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung zum Auswerfen von Werkstücken aus Pressen oder chnlichen mit einem Hub arbeitenden Maschinen, bei denen der Auswerfer dem Maschinenhub folgt, der über Zwischenglieder auf ihn übertrugen wird. Die Vorrichtung nach der Erfindung unterscheidet sich von den bisher bekannten dadurch, daB der-Auswerfer gegen das letzte Zwischenglied entlang der Auswerfrichtung bewegbar gelagert und in seiner Arbeitsstellung in dem Zwischenglied durch eine Verriegelung gehalten wird und daß ittel vorgesehen sind, die kurznachErreichen des Punktes, in dem das Auswerfen vollendet ist, die Verriegelung lösen und den Auswerfer relativ zu dem Zwischenglied gegen die Auswerfrichtung bewegen und weitere Mittel, die kurz vor dem unteren Totpunkt der Presse den Auswerfer in seine Arbeitsstellungzurückführen.
  • Die Lehre der vorliegenden Erfindung geht also von der Überlegung aus, den Auswerfer nicht starr mit den Pressenstößel zu koppeln, sondern diese Kopplung unmitteloarnach Vollendung des Auswerfvorganges zu lösen, den Auswerfer gegen die Rieiterbewe ung des Pressenstöf3els wieder seiner Ausgangsstellung zu nähern und ihn dort wieder in einer arbeitsfahigen Verbindung mit dem Pressenstößel zu bringen.
  • Der besondere Vorteil der Vorrichtung nach der Erfindung ist darin zu sehen, da3 der Pressenraum noch bevor der Pressenstößel den oberen Totpunkt erreicht hat, zum Einlegen des nächsten Werkstückes wieder frei wird. Dies kann mit größerer Ruhe und Sicherheit geschehen, als bei den bisherigen Ausführungsfdrmen.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung lä#t sich mit besonderem Vorteil auf solche Pressen anwenden, bei denen der Auswerfer in einer Auswerfertraverse als letztes Zwischenglied angeordnet ist und bei denen die Auswerfertraverse über Zugstangen gleichzeitig mit aen Preasenstößel bewegbar ist.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist bei Pressen dieser Art als Verr-iegelung in der Traverse eine senkrecht zur Auswefrichtung bewegbarer und durch eine Feder in der Verriegelungsstellung gtehaltener Schieber vorhanden. Weitrhin ist ein im Raum feststehender, zum Beispiel unter dem Pressentisch, befestigter Abweiser vorhanden, der in die auf ihn zu bewegte Traverse eingreift und den Schieber gegen die Feder im Sinne einer Entriegelung des Auswerfers bewegt.
  • Fine andere ebenfalls bewährte Ausführungsform sieht vor, das. in einer die Auswerferstange diamétral durchsetzenden Ausnehmung ein oder menrere, vorzugsweise zwei doppelarmige Hebel vorhanden sind, die unter der Einwirkung einer Feder im Sinne einer Drehbewegung um eine zur Achse der Auswerferstange radial verlaufenden Achse stehen und von denen jeweils ein Hebelarm in der Arbgeitssellung des Auswerfers auf die Auswerfgertr verse abgestützt ist und da# ein im Raum feststehender, z. B. am Sressentisch befestigter Abweiser vorfanden ist, z. B. eine hohlkegelförmige Führung, in den die auf ihn zubewegten anderen Hebelarme. eingreifen und dabei die Abstützung der Hebel auf die Traverse durch inklapenderNebelindieuswerferstangelosen.
  • Bei Pressen, deren Fressenhub in Richtung der Schwerkraft verlwuft, erfolgt die Relativbewegung des Auswerfers zu dem letzten Zwischenglied unter der Einwirkung der Schwerkraft.
  • Auf besondereAntriebsmittel;fürdieRelativbewegungkannbei dieser Ausführungsform verzichtert werden.
  • Zu dem Zweck, die Auswerferstange wieder in ihre Arbeitsstellung zu bringen, ist mit Vorteil kurz vor dem unteren Totpunkt, des Pressenhubs ein im Raum feststehender Anschlag vorgesehen, der unmittelobar oder mittelbar die Bewegung des Auswerfersgegen die Auswerfriehtung anhält und damit-eine Relativbewsegung des Auswerfgers gegen das letzste sich weiter bewegende Zwischenglied bis in die Arbeitsstellung des Auswerfers bewirkt.
  • Die Figuren zeigen in zum TeilschematisoherDarstellung zwei Ausführungsbeispiele von Vorrichtungen gemäß der Lehre der Erfindung.
  • In Figur 1 sind die Zugstangen, die dieAuswerfertraverse2 in gleichsinnigerBewegungmitdemnichtdargestelltenPressenstö#el halten, mit 1 bezeichnet. Der Auswerfer 3 wird durch eine auf der Traverse 2 befestigte Führungshülse 4 geführt und in seiner Relativbewegung gegen die Traverse 2 durch die Feder 5 abgepuffert. In der Arbeitsstellung wird der Auswerfer durch einen Schieber 6 gehalten, der bei 7 eine gehärtete Platte tragt, iiber die der Auswerfdruck auf den Auswerferübertragenwird.DerSchieber6'.veist bei 8 eine frei dreBbar gelagerteRolleaufundwirddurchdieFeder 9 in der dargestellten Stellung,-nämlich in der Arbeitsstellung des Auswerfers, gehalten. Tritt nun der. Auswerfer in #Tätigkeit, so bevregt er sich in der dargestellten Ausführungsform nach oben und die Traverse 2 nähert sich einem fest im Raum stehenden, z. B. unter dem Pressentisch angebrachten Abweiser 10. Dieser fährt im Verlauf des Pressenhubs in die Ausdehnung der Traverse 11 ein und liegt dabei an den Rollen 12 in der Tr :-verse gut an. Sodann greift er in die Ausnehmung des Schiebers 6, in der die Rolle 8 gelagert ist. Die Rolle 8 gleitet an aer abgeschrägten liase des Abweisers 10 entlang und schiebt den Schieber 6 gegen die Sinwirkung der Feder 9 nach links. Dadurch wird der Auswerfer 3 von der Traverse 2 entriegelt und fällt in den Schacht, der durch die Traverse 2 verlauft, nach unten. Dabei wird er durch aie Feder 5 abgefedert. Im Verlauf des nächsten Arbeitshubes der Presse bewegt sich dann die Vorrichtung nach unten.
  • Ein Hilfsbolzen 13, ahnlich wie der Auswerfer wird er in einer Führung 14 und durch eine Feder 15 gehalten gelagert, kann durch eine Überwurfmutter 16, durch die er hindurchraout, in einer vorgegebenen Höhe eingestellt werden. Er stout bei der Abwärtsbewegung auf den fest am Boden liegenden Anschlag 17 und wird dadurch an der weiteren Abwärtsbewegung gehindert. Da die Traverse sich ihrerseits aber weiter mit der Führung 14 abvrëxts bewegt, wird der Bolzen 13 unter Zusammendrückung der Feder 15 nach oben bewegt. Mittlerweile hat der Abweiser 10 den Schieber 6 wieder freigegeben und dieser hat sich an den nun in einer tieferen Lage liegenden Abweiser 13 angelegt. Im Zuge der Aufwvärtsbewegung des Bolzens 3 wird der Abweiser 3 vom Bolzen 13 erfa#t und nach oben. geschoben, so daß die Ausnehmung, die an dem Bolzen 13 vorhanden ist, weiteren Raum lä#t für das Bindringen des Schiebers 6, der nun mindestens teilweise viteder unter den Abveiser 3 zu liegen kommt.
  • In Verfolg des nächstenressenhubswirdnundieTraverse2 wieder angehoben. Unter der Einwirkung der Feder 15 wird der Bolzen 13 in die dargestellte Stellung zurückeführt und der Schieber 6 ve~mag dann die dargestellte Stellung ebenfalls wieder einzunehmen. Die Vorrichtung ist nun für den nächsten Auswerfvorgang bereit.
  • In Figur 2 ist eine andere Ausführunbsform der erfindungsgemä#en Vorrichtung dargestellt. Die Zugstangen sind hier mit 21, die Traverse mit 22 bezeichnet. Der Auswerfer 23 weist eine diametral ihn durchsetzende wusnehmung 24 auf, in der eine Achse 25 radial zur Achse der Auswe#ferstange 23 verläuft. Um die Achse 25 sind zwei zweiarmige Hebel 26 drehbar gelagert. Die unteren Arme beider hebel liegen in der dargestellten arbeitsstellung auf Druckstiioke 27 auf, die die kraftschlüssige Verbindung mit der Traverse 22 herstellen.
  • Die oberen Enden der lebel 26 tragen nollen 28 und stehen unter der Einwirkung einer Feder 29, die durch den Stift 30 gehalten ist, und bestrebt ist, die doppelarmigen Hebel aus der wusnehmung 24 herauszuspreitzen. Diesem Bestreben wirken zunächst die auf der Traverse befestigten Anschläge 31 entgegen. Wird nun im Verlauf des Auswerfvorgangs die ganze Vorrichtung nach oben bewegt, so kommt sie in Eingriff mit einem Abweiser 37 der z. B. an der Unterseite des Pressentisches angebracht ist und eine kegelförmige Ausnehmung aufweist, in die die Räder 28 im Verlauf des Pressenhubee eintreten. Der Abweiser zwingt nun die Rader 28, sich gegen die Kraft der Feder 29 aufeinander zuzubewegen. Dadurch werden die unteren Arme der uebel 26 nach innen geklappt, so da# die Traverse 22 entlang der Au*erferstange 23 frei nach oben gleiten kann. Die unteren Arme der lebel 26 treten dann in die PUhrungsbuchae 32, die in die Traverse eingearbeitet ist, ein und der Abwwiaer 23 kann frei fallen, bis die unteren Arme der Hebel 26 auf dem Anschlag 33 anliegen. Der Anschlag 33 piat durch ein Gewinde auf der Büchse 34 durch Schrauben einstellbar und durch eine Kontermutter 35 festzulegen. Im Verlauf des nächstfolgenden Arbeitshubes der Presse bewegt sich aie ranze Vorrichtung in der dargestellten Weise nach unten, bis der Auswerfer 3 auf den Anschlag 36 trifft, der seine BewegunÖ anhalt. Die Traverse 22 gleitet aber weiter nach unten, so daß sich die Hebel 26 durch die Führung 32 wieder nach oben bewegen und nach Uberschreiten der Druckstticke 27 unter der Einwirkung der Feder 29 wieder in ihre Arbeitsstellung einschnappen.

Claims (6)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Vorrichtung zum Auswerfen von Werkstücken aus Pressen oder ähnlichen mit einem Hub arbeitenden Haschinen, bei den der Auswerfer dem Maschinenhub folgt, der über Zwischenglieder auf ihn übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, da# der Auswerfer das letzte Zwischenglied entlang der Au-swerfrichtung bewegbar gelagert und in seiner Arbeisstellung in dem Zwischenglied durch eine Verriegelung gehalten ist und da# Mittel vorgesehen sind, die kurz nach Erreichen des Punktes, in dem das huswerfen vollendet ist, die Verriegelung lösen und den Auswerfer relativ zu dem Zwischenglied gegen die Auswerfrichtung bewegen und weitere Mittel, die kurz vor dem unteren Totpunkt der Presse den Auswerfer in seine Arbeitsstellung zuruckfiihren.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine eAuswerfertraverse als letztes Zwischenglied angeordnet ist, die über Zugstangen gleichsinnig mit dem Pressenstößel bewegbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Verriegelung in der Traverse ein senkrecht zur Auswerfrichtung bewegbar und durch eine Feder in der Verriegelungsstellung gehaltener Schieber vorhanden ist und daß ein im Raum feststehender, z. B. unter dem Pressentisch befestigter Abweiser vorhanden ist, der in die auf ihn zu bewegte Traverse eingreift und den Schieber gegen die Feder im Sinne einer Entriegelung des Auswerfers bewegt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch nekennzeichnet, da# in einer die Auswerferstange diametral durchsetzenden Ausnenmung ein oder mehrere, vorzugsweise zwei doppelarmige Hebel, vorhanden sind, die unter der Einwirkung einer Feder im Sinne einer Drehbewegung um eine zur Achse der Auswerferstange radial verlaufenden Achse stehen und von aenen jeweils ein Hebelarm in der Arbeitsstellung des Auswerfers auf die Auswerfertraverse abgestützt ist und daß ein im Raum feststehender, z. B. an Bressentisch befestigter Abweiser vorhanden ist, z. B. eine hohlkegelformige Fahrung, in den die auf ihn zubewegten anderen Hebelarme eingreifen und dabei die Abstützung der Hebel auf die Traverse durch Einklappen in die Auswerferstange lösen.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden mit in Richtung de Schwerkraft verlaufendem Pressenhub, dadurch gekennzeichnet, daß die Relativbewc ; ung des auswerfers zu dem letzten Zwischenglied unter aer Einwirkung aer Schwerkraft erfolgt.
  6. 6. Vorrichtun nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß kurz vor dem unteren Totpunkt des Pressenhubs ein im Raum feststehender Anschlag vorgesehen ist ; der unmittelbar oder mittelbar die Bewegung des xuswerfers gegen die Auswerfrichtung anhält und damit eine Eelativbewegung des auswerfers gegen das letzte sich welter veiter bewegende 4wischenglied bis in die Arbeitsstellung des Auswerfers bewirkt.
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