DE155269C - - Google Patents

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DE155269C
DE155269C DE1903155269D DE155269DA DE155269C DE 155269 C DE155269 C DE 155269C DE 1903155269 D DE1903155269 D DE 1903155269D DE 155269D A DE155269D A DE 155269DA DE 155269 C DE155269 C DE 155269C
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DE1903155269D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D7/00Hopper cars
    • B61D7/08Hopper cars with openings capable of discharging only outside the wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)

Description

C'Vi ViH'il "h'}io\ duL· ntciw.h.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Ju 155269 KLASSE 20 c.
im Kastenboden.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verschluß für die Entladeöffnungen im Boden von Selbstentladewagen, welcher ein Entladen sowohl nach beiden Seiten wie nach der einen oder anderen Seite gestattet.
Im Boden des Wagenkastens sind Entladeöffnungen ο zwischen oder hinter und vor den zwei oder mehreren Radsätzen oder Drehgestellen angeordnet.
ίο Bei dem auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele sind bei einem Wagen mit drei Achsen vier Entladeöffnungen ο vorhanden. Über den Achsen oder Drehgestellen befinden sich Sättel b oder Schräg-
wände, die das Ladegut nach den Öffnungen ο leiten. Unter den Entladeöffnungen o, welche je durch zwei gegen- und auseinander bewegliche Schieber s geschlossen oder geöffnet werden können, sind je zwei in der Wagenmitte gegeneinander stoßende, nach beiden Seiten geneigte Rinnen r angebracht. Über den Rinnen r und unterhalb der Schieber befinden sich die an den Schienen c angelenkten Platten p, die auf dem Rinnenboden ruhen und auf diesem geführt werden und diesen nur in der nach außen geschobenen Stellung verlassen. Die Rinnenböden dienen gleichzeitig dem durchgehenden Zugapparat, den durchgehenden Zugstreben und bei Wagen mit Bremsen auch dem Bremsgestänge als Abdeckung, so daß das Ladegut beim Entladen diese Bauteile nicht berührt. Die Schieber s sind seitlich mit Rollen d versehen, welche in U-förmigen Führungen f verdeckt angebracht sind. Die Bewegung der mit Zahnstangen % versehenen Schieber s, sowie die Verschiebung der gelenkigen Platten ρ erfolgt bei der gezeichneten Ausführungsform durch die auf den Plattformen angebrachten Kurbeln k o. dgl. Damit sich die Bewegung der Schieber usw. leicht bewirken läßt, werden diese zur Hälfte von der einen und zur Hälfte von der anderen Plattform aus bewegt; gegebenenfalls können sie auch von einer Plattform aus bewegt werden. Durch die Kurbeln k werden mittels Zahnradgetriebe die senkrechten Wellen / und von diesen durch andere Getriebe die Querwellen ni bewegt, die durch weitere Getriebe die Wellen %p mit den in die Zahnstangen $ eingreifenden Rädern χ antreiben. Dabei werden die an beiden Wagenseiten befindlichen Wellen immer in entgegengesetzter Richtung, umgedreht, so daß hierbei das gleichzeitige Nachaußen- und Nachinnenschieben der beiden zum Verschließen der gleichen Öffnungen ο dienenden Schieber 5 erfolgt. Die an den Längsschienen c angebrachten Platten ρ sind an den Enden mit Querschienen und diese sind mit Rollen t versehen, die in den U-Eisenschienen u geführt werden. Die Schienen c, die mit den gelenkigen Platten ρ verbunden sind, sind so angeordnet, daß sie mit dem einen oder anderen der beiden zum Schließen einer Öffnung 0 dienenden Schieber s verbunden und von diesem mitbewegt werden können.
Soll das Entladen nach beiden Seiten des Wagens stattfinden, so bleiben die Schienen c

Claims (3)

mit den Platten ρ von der Bewegung der Schieber s unbeeinflußt, und sie bewirken dann, daß das Ladegut gleichmäßig verteilt nach den Rinnen r an beiden Seiten gelangt. Soll hingegen z. B. das Ladegut nach der rechten Seite befördert werden, so werden die Schienen c mit den an der linken Seite befindlichen Schiebern s gekuppelt. Das Kuppeln erfolgt durch die an den Schiebern ίο angeordneten Riegel g mit schlüsselbartähnlichen, quergerichteten Nocken n. Die Riegel können durch die ebenfalls von der Plattform aus umzustellenden Hebel h bewegt werden. Diese sind durch die Stangey mit den an den Riegeln g angebrachten Hebeln i verbunden, so daß bei der Drehung der Hebel das Drehen der Riegel g stattfindet. Diese greifen durch Querschlitze q der Schienen c hindurch, und die Nocken η befinden sich je nach der Drehung der Riegelstangen in der Richtung der Schlitze oder sie stehen schräg oder quer zu diesen. Im ersteren Falle gleiten die Nocken durch die Schlitze hindurch und die Schiene wird nicht beeinflußt, während im letzteren Falle die Mitnahme derselben erfolgt. Werden nun die Schienen c mit den angelenkten Platten ρ durch die Schieber s nach der einen oder anderen Seite mitbewegt, so daß diese und die über denselben befindlichen dachförmigen Abdeckungen α unter die betreffende Kasteuwand treten, so ergeben sich die in den Fig. 7 bis 9 gezeichneten Stellungen. Es bilden dann die Platten ρ an der einen oder anderen Seite eine Verlängerung der geneigten Rinnen r nach oben bis zur Unterkante der entgegengesetzten Seitenwand des Wagenkastens, so daß das Ladegut vollständig nach unten abfällt. Die Platten an der Seite, nach welcher die Schienen c bewegt wurden, hängen, wie die Zeichnung zeigt, frei nach unten. Zum Zurückschieben der Schienen c mit den mitverschobenen Platten ρ bei dem durch entsprechendes Drehen der Kurbeln k bewirkten Zurückbewegen der Schieber s dienen die an diesen angebrachten Anschlagwinkel e, welche an die Schienen c stoßen und sie mitnehmen. Die Zurückbewegung der gelenkigen Platten könnte j auch durch die Schieber selbst erfolgen. Die Bewegung der Schieber kann auch statt von den Plattformen von den Längsseiten aus geschehen. Es werden dann zweckmäßig abnehmbare Aufsteckkurbeln auf die quer liegenden Zahnradwellen m, welche u. U. mit abnehmbaren Verlängerungen versehen werden, aufgesteckt. Ρλτε ν τ-An Sprüche:
1. Entladewagen mit wagerechten Schiebern als Verschluß für die Entladeöffnungen im Kastenboden, gekennzeichnet dadurch, daß der Verschluß einer Bodenöffnung durch zwei Schieber gebildet wird, die in der Verschlußstellung aneinander stoßen, sowie gleichzeitig' nach entgegengesetzten Richtungen bewegt werden, und unter denselben an einer wagerecht verschiebbaren Mittelschiene drehbar aufgehängte, dachförmige Abrutschplatten angeordnet sind, welche mittels der Mittelschiene mit dem einen oder anderen Bodenschieber gekuppelt und gleichzeitig verschoben werden können, so daß bei der Bewegung der Bodenschieber nach außen ein Entladen nach beiden Seiten erfolgt, wenn die Abrutschplatten in der Mittelstellung belassen werden, dagegen eine Entladung nur nach einer Seite erfolgt, wenn die Mittelschiene mit dem einen oder anderen Bodenschieber gekuppelt wird.
2. Ausführungsforni der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnahme der Mittelschiene mit den Abrutschplatten durch die Bodenschieber unter Vermittelung von Riegeln erfolgt, während die Zurückführung in die Mittelstellung durch an den Bodenschiebern befindliche Anschläge bewirkt wird. ■ .
3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Riegel für die auf derselben Seite liegenden Bodenschieber mittels eines Gestänges so verbunden sind, daß sie sämtlich unter Vermittelung eines Handhebels bewegt werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1903155269D 1903-12-06 1903-12-06 Expired - Lifetime DE155269C (de)

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