DE155276C - - Google Patents

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DE155276C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K27/00AC commutator motors or generators having mechanical commutator
    • H02K27/04AC commutator motors or generators having mechanical commutator having single-phase operation in series or shunt connection
    • H02K27/06AC commutator motors or generators having mechanical commutator having single-phase operation in series or shunt connection with a single or multiple short-circuited commutator, e.g. repulsion motor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dc Machiner (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezweckt das
, Regeln von Repulsionsmotoren, indem das vom Ankerstrom erzeugte Querfeld geregelt bezw. möglichst beseitigt wird.
Bei Gleichstrommaschinen besteht die schädliche Wirkung der zum Statorfeld senkrechten Komponente des Ankerfeldes in der Verzerrung des ersteren, wodurch in den meisten Fällen für den funkenlosen Gang
ίο eine Bürstenverstellung nötig wird. Bei Repulsionsmotoren kommt noch der Nachteil hinzu, daß dieses senkrechte Feld eine E. M. K. der Selbstinduktion im Anker und somit auch eine Phasenverschiebung zwischen Strom und Spannung sowohl im Stator wie im Rotor verursacht. Das Drehmoment des Motors nimmt daher aus zwei Ursachen ab, erstens weil die Stärke des Stromes infolge der Selbstinduktion abnimmt, und zweitens, weil die Phasenverschiebung zwischen dem Ankerstrome und der nützlichen, durch Rotation erzeugten Gegen-E. M. K. zunimmt.
Nach der vorliegenden Erfindung kann man nun das Querfeld dadurch nahezu beseitigen, daß man zwei oder mehrere in bezug auf die Speisepunkte äquipotentiale Punkte der Statorwicklung kurzschließt. In der auf diese Weise kurz geschlossenen Wicklung werden dann durch das Querfeld Ströme induziert, welche dasselbe aufheben. Da nun das Querfeld, wie erwähnt, einen induktiven Widerstand bildet, so kann man dasselbe gleichzeitig ausnutzen, um den Ankerstrom und somit das Anlassen, das Drehmoment, sowie die Geschwindigkeit des Motors zu regulieren. Man wird dann die äquipotentialen Punkte der Statorwicklung nicht kurz, sondern auf irgendwelche veränderliche induktive oder induktionslose Widerstände schließen. Durch das Regeln dieser Widerstände wird dann die erwähnte Regelung des Anlassens, des Drehmomentes, der Phasenverschiebung und der Geschwindigkeit erreicht.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine solche Anordnung dargestellt, und zwar beispielsweise als zweipolig. Dieselbe läßt sich aber ohne weiteres auf mehrpolige Maschinen anwenden.
Die Statorwicklung s ist in zwei Punkten I, 2 an das Wechselstromnetz I, II angeschlossen. Die Bürsten b stehen wie gewöhnlich um einen bestimmten Winkel a gegen die Achse 1, 2 verstellt und können sowohl ganz kurz oder auch auf veränderliehe Widerstände geschlossen sein.
Zwei in bezug auf die Speisepunkte 1, 2 äquipotentiale Punkte werden nun auf beliebige veränderliche Widerstände r geschlossen. Zwischen diesen Punkten entstehen dann Induktionsströme, die das Ankerquerfeld mehr oder weniger aufheben. Die Größe dieser Induktionsströme hängt natürlich von der Größe und Art der Widerstände r ab.
Man kann nicht nur zwei, sondern auch mehrere äquipotentiale Punkte paarweise miteinander verbinden.
In vielen Fällen kann es zweckmäßig sein, eine besondere in sich geschlossene Wicklung auf dem Stator anzubringen und zwei oder mehrere äquipotentiale Punkte derselben in bezug auf das Statorfeld in der oben dargestellten Weise miteinander paarweise zu verbinden.
Die vorliegende Anordnung hat noch den Vorteil, daß die durch eine mechanische Ungenauigkeit verursachte unsymmetrische Verteilung des Feldes durch die Ausgleichströme aufgehoben wird.
Ein anderer Vorteil der vorliegenden Anordnung besteht darin, daß infolge der Aufhebung des Querfeldes auch eine bessere Regelung mittels Bürstenverschiebung erzielt werden kann. Denn wie bereits bekannt, nimmt das Drehmoment mit dem Bürstenwinkel sehr rasch ab, so daß eine allmähliehe Regelung durch diese Bürstenverstellung unmöglich wird. Die Ursache davon liegt hauptsächlich in der Wirkung des Querfeldes. Wird aber dieses Querfeld aufgehoben, so wird auch eine gleichmäßigere Änderung des Drehmomentes mit dem Bürsten-Verstellungswinkel erzielt.
Die Zahl der Äquipotentialverbindungen ist, wie bereits angedeutet, nach oben prinzipiell unbeschränkt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Repulsionsmotor mit gegen die Achse des Statorfeldes verstellten, in sich oder auf beliebige Widerstände kurzgeschlossenen Kommutatorbürsten, dadurch gekennzeichnet, daß in bezug auf das Statorfeld äquipotentiale Punkte der speisenden oder einer besonders angebrachten Statorwicklung kurzgeschlossen werden.
2. Repulsionsmotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zweck der Regelung des Anlassens, der Geschwindigkeit, des Drehmomentes und der Phasenverschiebung die zwischen den äquipotentialen Punkten des Stators eingeschlossenen Widerstände veränderlich sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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