DE155298C - - Google Patents

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DE155298C
DE155298C DENDAT155298D DE155298DA DE155298C DE 155298 C DE155298 C DE 155298C DE NDAT155298 D DENDAT155298 D DE NDAT155298D DE 155298D A DE155298D A DE 155298DA DE 155298 C DE155298 C DE 155298C
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M5/00Devices for bringing media into the body in a subcutaneous, intra-vascular or intramuscular way; Accessories therefor, e.g. filling or cleaning devices, arm-rests
    • A61M5/178Syringes
    • A61M5/31Details
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M2205/00General characteristics of the apparatus
    • A61M2205/36General characteristics of the apparatus related to heating or cooling
    • A61M2205/3653General characteristics of the apparatus related to heating or cooling by Joule effect, i.e. electric resistance

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die in neuerer Zeit vielfach angewendeten Injektionen von in der Wärme flüssigen, bei gewöhnlicher Temperatur aber konsistenten Stoffen, wie Paraffin, in die Körpergewebe haben zum Bau von Spritzenmodellen geführt, deren Zweck es war, das Paraffin innerhalb der Spritze möglichst lange vor Abkühlung zu bewahren. So hat man Spritzen gebaut, die mit einem Heizmantel
ίο oder einer Heizschlange umgeben waren, durch die andauernd heißes Wasser floß, man hat ferner das Prinzip der sogenannten Wärmesalze angewendet, oder man hat durch einen übergezogenen Gummischlauch oder dergl. die Spritze vor allzuschneller Abkühlung zu schützen gewußt.
Es konnte nicht fehlen, daß auch das Prinzip der elektrischen Heizung für den genannten Zweck herangezogen wurde. So erwähnt Walker D own ie in einem Artikel des British Medicinal Journal vom 3. Mai 1902 »Über subkutane Paraffininjektionen«, daß er eine Spritze benutze, die durch einen elektrischen Strom erwärmt werde, und in einem zweiten Artikel in derselben Zeitschrift vom 8. November gibt er eine ausführliche Beschreibung der von ihm gebrauchten Spritze. Es war Downie nicht entgangen, daß bei allen den bisherigen Bauarten das Hauptgewicht auf Erwärmung und Warmhaltung des Paraffins in dem Spritzenzylinder gelegt, die Warmhaltung der Nadel aber vernachlässigt wurde. Nun ist aber gerade die Nadel der schwache Punkt aller Paraffmspritzen. Die verhältnismäßig große Paraffinmasse in dem Spritzenzylinder bleibt an und für sich genügend lange warm, um ungestört die beabsichtigte Injektion ausführen zu können, der in der Nadel befindliche An-. teil dagegen pflegt, infolge der durch die große Oberfläche der Nadel verursachten schnellen Abkühlung, noch vor oder während der Injektion zu erstarren und macht damit eine Fortsetzung der Injektion zur Unmöglichkeit. 4S
Downie hatte nun die Nadel und den unteren Teil des Spritzenkörpers mit einem isolierten Platindraht umgeben und dessen beide Enden mit den Polen einer galvanischen Batterie in Verbindung gesetzt. Sobald der Stromkreis der Batterie geschlossen wurde, erwärmte sich der Platindraht und übertrug seine Wärme auf die Nadel. Auf diese Weise konnte die Nadel jederzeit erwärmt und beliebig lange warm erhalten werden. Obgleich nun die Downie'sche Spritze ihren Zweck gut erfüllt, leidet sie doch an dem Mangel, daß nur ein geringer Teil der in dem Heizdraht entwickelten Wärmemenge der Nadel zugute kommt, während der größere Teil nach außen in die Umgebung ausstrahlt.
Um diesen unnötigen Wärrneverlust zu vermeiden und dadurch den Nutzeffekt der Heizquelle besser auszunutzen sowie die Handhabung und das äußere Aussehen der Spritze zu verbessern, wird nun von einer äußeren Erwärmung der Nadel gänzlich abgesehen. Es ist ohne weiteres verständlich, daß durch eine Verlegung der Wärmequelle, d. h. also im vorliegenden Falle des Platindrahtes in den unteren Teil der Spritze und

Claims (1)

  1. in das Nadelinnere, cine wesentlich stärkere Erhitzung der Nadel erfolgt, weil die gesamte in dem Draht erzeugte Wärmemenge an die innere Nadelwandung abgegeben wird und hierdurch das innerhalb der Wandung befindliche Paraffin unter allen Umständen flüssig bleiben muß.
    Eine beispielsweise Ausführungsform dieser Anordnung der Wärmequelle im Innern der
    ίο Nadel und des angrenzenden Spritzenkonus ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt.
    Der durch den elektrischen Strom zu erhitzende Platindraht ρ ist hier in die Nadel h verlegt, und zwar zum größten Teil in den Nadelschaft i, zum geringeren Teil in den Nadelkonus h. Die Zu- und Ableitung des elektrischen Stromes erfolgt an den Klemmen e und n, der Stromläuf ist durch die Buchstaben e d b f g ο h i k kl bl mn der Figur bezeichnet.
    Es ist selbstverständlich, daß die Stromleitung den jeweiligen Konstruktionsverhältnissen angepaßt werden kann, und daß die Leitungsanordnung belanglos ist.
    Pa τ ε ν τ - A ν s ρ R u c η :
    Durch den elektrischen Strom erwärmbare Injektionsspritze, dadurch gekennzeichnet, daß der die Wärme abgebende Platindraht innerhalb der Nadel und des an die Nadel angrenzenden Spritzenkonus angeordnet ist,
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2837092A (en) * 1953-01-23 1958-06-03 Schuller Otto Syringe with sterilization means

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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