DE1552996C3 - Vorrichtung zum Verlöten von Seitennähten an Dosenzargen - Google Patents
Vorrichtung zum Verlöten von Seitennähten an DosenzargenInfo
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Description
3 4
artige schwache Änderungen schwierig vorzunehmen, Der Körper 12 der Lotauftragvorrichtung 10 ist
da bei ihnen die Geschwindigkeit des Lotstrahls nur außerdem mit einer Leitung 64 für das Gas versehen,
durch den Pegel bzw. den Druck des geschmolzenen Die Leitung 64 ist ein Fortsatz der Leitung 32 und
Lots im Schmelztiegel regelbar ist. ist über eine Leitung 66 an die Leitung 40 ange-
Zweckmäßigerweise kann die Vorrichtung zum 5 schlossen. Die Leitung 66 mündet überhalb des ring-
Verlöten von Seitennähten an Dosenzargen so ausge- förmigen Teils 54 der Lotaustrittsdüse 44 in die Lei-
bildet sein, daß die Lotaustrittsdüse unterhalb der tung 40 ein, so daß Gas in den zwischen dem Teil 56
Gasaustrittsdüse liegt. und der Wand der Leitung 40 gebildeten Zwischen-
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den raum 67 einströmen kann. Das untere Ende der Lei-Zeichnungen
dargestellt, in denen io tung 40 ist verschlossen.
F i g. 1 einen Schnitt durch die erfindungsgemäße Im Arbeitsgang der Vorrichtung spritzt Lot durch
Vorrichtung und die Lotaustrittsdüse 44. Der Lotstrahl läuft durch die
F i g. 2 einen Schnitt in vergrößertem Maßstab ent- öffnung 50 des Ringes 46 und gegen die Seitennaht
lang der Linie II-II in F i g. 1 zeigt. einer darüber hinweggleitenden Dosenzarge B.
Eine Lotauftragsstelle 4 besteht aus einer starren 15 Bevor das Lot austritt, strömt Gas durch die Lei-Lotauftragvorrichtung
10 in Form eines Körpers 12, tung 30, 32, 64 und 66. Wenn sich das Lot auf eine der über einen Arm 16 mit einem Lotschmelztiegel vorher am Temperaturregler 24 eingestellte Tempe-20
verbunden ist. Der Tiegel 20 ist mit einer Vor- ratur erwärmt hat, wird ein Solenoidventil 80, das
richtung zum Regeln des Lotflusses und mit einer mit dem Temperaturregler 24 in Verbindung steht,
Vorrichtung zum kontinuierlichen Zuführen von 20 geöffnet, so daß das Gas zu strömen beginnt, und
Lotstangen, um den Druck des Lotes durch ständig zwar wird das Ventil 80 bei einer Temperatur geöffgleichbleibenden
Pegel beständig zu halten, versehen. net, die unter der für den Lotfluß nötigen Tempera-Das
Lot wird in dem Tiegel 20 durch Heizkörper tür liegt.
flüssig gehalten, wobei ein Temperaturregler 24 Wenn sich das Ventil 80 geöffnet hat, strömt Gas
(F i g. 1) die Wärme des Tiegels 20 und dessen In- 25 mit positivem Druck durch die Leitung 32, 64 und
halts auf einer bestimmten Höhe hält. Die für den 66 in den im wesentlichen ringförmigen Zwischen-
Lotfluß zwischen dem Tiegel 20 und der Lotauftrag- raum 67 und dann durch die Öffnung 50. Die Öff-
vorrichtung 10 nötige Verbindung wird von einer nung 50 dient dabei als Gasaustrittsdüse 51. Indem
Heizung 28 erwärmt. der Druck des Gases kurzzeitig erhöht wird, können
Aus einem Behälter 29 strömt ein Gas, z. B. Luft, 30 der Zwischenraum 67 und die Öffnung 50 von
durch eine Leitung 30, die in die Wand des Tiegels Schmutzteilchen gereinigt werden.
20 eingelassen ist, wodurch das Gas in der Leitung Wenn aus der Lotaustrittsdüse 44 Lot austritt, 30 durch die von dem geschmolzenen Lot abgege- wird der Lotstrahl während seines Austretens aus der bene Wärme erwärmt wird. Dieses Erwärmen des Öffnung 50 und auf einem Teil seiner Bahn zwischen Gases ist vorteilhaft, damit zwischen dem aus der 35 der Düse und der Behälterzarge B von dem Gas um-Auftragvorrichtung austretenden Lot und dem Gas geben. Das aus der Lotaustrittsdüse 44 strömende ein möglichst geringer Temperaturunterschied be- Lot steht unter hinreichendem Druck und ist außersteht, so daß ein Erstarren des austretenden Lotes dem dichter als das unter Druck stehende Gas, so vermieden wird. Die Länge der Leitung 30 ist dem- daß das Gas in der Leitung 40 und in der Öffnung 50 entsprechend bemessen. Aus der Leitung 30 fließt 40 sowie auch über der Auftragvorrichtung beiseite gedas Gas durch eine Leitung 32 der Lotauftragvor- drückt wird, aber eine Gashülle um einen Teil des richtung 10 zu, wobei Geschwindigkeit und Gas- Lotstrahles oberhalb und in der Öffnung 50 bildet, druck von einem Hahn 36 geregelt werden. so daß ein Niederschlagen des der Seitennaht ent-
20 eingelassen ist, wodurch das Gas in der Leitung Wenn aus der Lotaustrittsdüse 44 Lot austritt, 30 durch die von dem geschmolzenen Lot abgege- wird der Lotstrahl während seines Austretens aus der bene Wärme erwärmt wird. Dieses Erwärmen des Öffnung 50 und auf einem Teil seiner Bahn zwischen Gases ist vorteilhaft, damit zwischen dem aus der 35 der Düse und der Behälterzarge B von dem Gas um-Auftragvorrichtung austretenden Lot und dem Gas geben. Das aus der Lotaustrittsdüse 44 strömende ein möglichst geringer Temperaturunterschied be- Lot steht unter hinreichendem Druck und ist außersteht, so daß ein Erstarren des austretenden Lotes dem dichter als das unter Druck stehende Gas, so vermieden wird. Die Länge der Leitung 30 ist dem- daß das Gas in der Leitung 40 und in der Öffnung 50 entsprechend bemessen. Aus der Leitung 30 fließt 40 sowie auch über der Auftragvorrichtung beiseite gedas Gas durch eine Leitung 32 der Lotauftragvor- drückt wird, aber eine Gashülle um einen Teil des richtung 10 zu, wobei Geschwindigkeit und Gas- Lotstrahles oberhalb und in der Öffnung 50 bildet, druck von einem Hahn 36 geregelt werden. so daß ein Niederschlagen des der Seitennaht ent-
Der Körper 12 der Lotauftragvorrichtung 10 ist strömenden Fluxdampfes auf den Ring 46 bzw. in
mit einer Lotleitung 40 versehen, die in einer Lotaus- 45 die Öffnung 50 vermieden wird. Die Höhe oder
trittsdüse 44 endet. Die Lotleitung 40 verbindet die Länge der Gashülle wird von dem Punkt bestimmt,
Vorrichtung 10 mit dem Tiegel 20. In das obere of- an dem der Druck des Gases gleich dem des Flux-
fene Ende der Leitung 40 ist ein Ring 46 mit einer dampfes ist, ist somit also von dem Druck des austre-
sich nach außen verjüngenden öffnung 50 einge- tenden Gases abhängig. Der Druck des Gases muß so
preßt, wobei die obere Fläche des Ringes mit dem 50 bemessen sein, daß ein Verstopfen der öffnung 50
Körper 12 bei 48 abfluchtet. Die Öffnung 50 des und der Lotaustrittsdüse 44 vermieden wird. Außer-
Ringes 46 ist in dessen Mitte gelegen. Die Gasaus- dem wird durch die Gashülle vermieden, daß von der
trittsdüse 51 ist größer als die Lotaustrittsdüse 44, Strahlbahn abweichendes Lot auf dem Ring 46, in
so daß das Lot ungehindert durch den Ring 46 flie- der Öffnung 50 oder in der Lotaustrittsdüse 44
ßen kann. 55 niedergeschlagen wird.
Die Lotaustrittsdüse 44 besteht aus einem unteren Die Höhe oder Länge der Strahlbahn des austreringförmigen
Teil 54, der in die Leitung 40 einge- tenden Lots und die Geschwindigkeit des Lotstrahles
preßt ist. Der Hauptkörper 56 hat einen Durchmes- werden von dem Druck des der öffnung 50 entströser,
der geringer ist als der Innendurchmesser der menden Gases beeinflußt. Die Gashülle begrenzt den
Leitung 40. Eine durch die Lotaustrittsdüse 44 lau- 60 Lotstrahl, wodurch nicht nur der Lotfluß, sondern
fende Leitung 58 geht in die Austrittsöffnung. Die auch der Strahl als solcher homogen und gleichmäßig
Lotaustrittsdüse 44 ist vorzugsweise so in die Leitung gehalten wird. Der Einfluß der Gasaustrittsdüse 51
40 eingelassen, daß ihr oberes Ende mit der unteren auf die Gashülle wird direkt auf den durchfließenden
Fläche des Ringes 46 auf gleicher Ebene liegt. Lotstrahl übertragen. Die Gashülle wirkt wie ein
Das untere Ende der Leitung 40 ist von einem 65 Schlauch für den Lotstrahl. Das durch die Gausaus-Stopfen
verschlossen, der entfernt werden kann, um trittsdüse 51 fließende Gas wirkt gleichsam konverdie
Leitung 40, die Lotaustrittsdüse 44 und den Ring gierend auf den Lotstrahl und die Gashülle außer-46
einer Reinigung zugänglich zu machen. halb der Auftragvorrichtung divergierend. Die Größe
der Gashülle kann durch Verstellen des Hahns 36 verändert werden. Mithin können auch die Geschwindigkeit
des Lotflusses und die von dem Lotstrahl erreichte Höhe einfach und genau durch Regeln
des Ventils 36 verstellt werden. Obwohl Luft oder jedes andere beliebige Gas in der beschriebenen
Auftragvorrichtung verwendet werden kann, wird Stickstoff bevorzugt. Stickstoff kann dazu benutzt
werden, die Flächen zwischen der Lotauftragvorrichtung 10 und dem Arm 16 abzudichten und gleichzeitig
ein durch Bildung von Lotoxiden bedingtes »Einfrieren« dieser Teile zu vermeiden. Zu diesem Zweck
ist eine Leitung 90 vorgesehen, die das Gas aus der Leitung 32 in eine ringförmige Ausnehmung 92 strömen
läßt, welche die Leitung 26 an der Verbindung zwischen dem Arm 16 und dem Auftraggerät 10 umgibt.
Damit werden Dichtungsscheiben an der Verbindungsstelle unnötig.
Die Hülle aus verdichtetem Gas verhindert das Verstopfen sowohl der Gasaustrittsdüse 51 als auch
der Lotaustrittsdüse 44, so daß die Vorrichtung unbegrenzt funktionsfähig ist.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß beim Abschalten der Vorrichtung ein Verstopfen der Lotaustrittsdüse
44 und der Gasaustrittsdüse 51 dadurch
ίο vermieden werden kann, daß die Heizkörper des Tiegels
20 und das den Lotfluß regelnde Ventil abgeschaltet werden, um den Lotfluß zu unterbrechen,
ehe der Gasstrom abgeschaltet wird. Jedoch läßt man das Gas weiter strömen, um zu vermeiden, daß sich
in der Leitung 40, der Lotaustrittsdüse 44 und in der Gasaustrittsdüse 51 Lot absetzt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Verlöten von Seitennähten trittsdüse verstopft und somit unbrauchbar wird.
an Dosenzargen mit einer Düse für das schmelz- 5 Das Verstopfen ist die Folge einer von dem Flußflüssig austretende Lot, dadurch gekenn- mittel ausgelösten chemischen Reaktion. Das Flußzeichnet,
daß die Lotaustrittsdüse (44) von mittel kommt mit dem aus der Vorrichtung austreeiner
Gasaustrittsdüse (51) umgeben ist, durch tenden Lot in Berührung und reagiert mit Oxiden in
welche ein unter Druck stehendes, den Lotstrahl dem Lot, die sich auf der Vorrichtung niederschlaeinhüllendes
Gas strömt. io gen. Flußmittelbestandteile, insbesondere organische,
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- kondensieren oder setzen sich sonstwie um die Lotkennzeichnet,
daß die Lotaustrittsdüse (44) un- austrittsdüse herum ab und verkohlen unter dem
terhalb der Gasaustrittsdüse (51) liegt. Einfluß der Wärme. Auch unverkohlte Flußmittelniederschläge
verursachen in der Lotaustrittsdüse
15 Verstopfungen. Vorrichtungen mit senkrechtem bzw.
steilem Lotstrahlverlauf sind besonders verstopfungsanfällig.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Verlöten von Seitennähten an
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ver- 20 Dosenzargen zu schaffen, bei der ein Verstopfen der
löten von Seitennähten an Dosenzargen mit einer Lotaustrittsdüse verhindert wird.
Düse für das schmelzflüssig austretende Lot. Eine Vorrichtung zum Verlöten von Seitennähten
Düse für das schmelzflüssig austretende Lot. Eine Vorrichtung zum Verlöten von Seitennähten
Verfahren zum Herstellen von Blechdosen ähneln an Dosenzargen mit einer Düse für das schmelzflüseinander
insofern, als sie im allgemeinen ein rohrför- sig austretende Lot ist gemäß der Erfindung dadurch
miges Verbiegen eines rechteckigen Zargenrohlings 25 gekennzeichnet, daß die Lotaustrittsdüse von einer
und ein sich daran anschließendes Verbinden der ge- Gasaustrittsdüse umgeben ist, durch welche ein unter
geneinanderliegenden Zargenkanten bedingen. Um Druck stehendes, den Lotstrahl einhüllendes Gas
diese Kanten zu einer Seitennaht zu verbinden, wer- strömt.
den sie miteinander verlötet. Demgegenüber war bisher lediglich eine Lotauf-
Vorrichtungen zum Verlöten von Seitennähten an 3° tragvorrichtung bekannt (vgl. USA.-Patentschrift
Dosenzargen, durch die das Lot aus einer Lotaus- 2 891 308), bei der das Lot in fester Form aus einem
trittsdüse auf die unfertige Seitennaht aufgetragen Lotaustrittsmundstück austritt, das von mehreren,
wird, sind bereits bekannt. Die bekannten Vorrich- kranzförmig angeordneten Gasaustrittsdüsen umgetungen
bestehen in der Regel aus einem starren Kör- ben ist, so daß aus den Richtungen der Gasaustrittsper,
in dem ein Kanal ausgespart ist, durch den das 35 düsen unter Druck stehende Gasstrahlen auf das aus-Lot
aus einem Schmelztiegel einer Lotaustrittsdüse getretene Lot auftreffen und es schmelzen,
zugeführt und gegen die unfertige Seitennaht einer Schließlich ist noch eine Lot- und Schmelzlampe
zugeführt und gegen die unfertige Seitennaht einer Schließlich ist noch eine Lot- und Schmelzlampe
über die Lotaustrittsdüse hinweggleitenden Düsen- bekannt (vgl. deutsche Patentschrift 379 920), mit
zarge gespritzt wird. Zur Einstellung des Lotflusses der einerseits lediglich eine Lötstelle erhitzt und ansind
üblicherweise Einstelleinrichtungen vorgesehen. 40 dererseits ein Werkstück mit einem Schmelzgut über-Um
ein einheitliches Auftragen und Absetzen des zogen werden kann, das aus einem Schmelzgutbehäl-Lots
zu gewährleisten, liegt die Vorrichtung in un- ter, in dem es sich in pulverförmigem Zustand befinmittelbarer
Nähe der Bewegungsbahn der Seiten- det, über ein relativ kompliziertes Kanalsystem zu
nähte der über die Vorrichtung hinweggleitenden einem Austrittskanal geleitet wird, wo es von einem
Dosenzargen. Neben den üblicheren Vorrichtungen 45 Gasstrom, der aus einem seitlich zum Austrittskanal
mit flachem Lotstrahlverlauf sind auch solche mit angeordneten Kanal ausströmt, aus einer von beiden
senkrechtem bzw. steilem Lotstrahlverlauf bekannt. Kanälen angeordneten Düse mitgerissen, geschmol-
Bei flachem Strahlverlauf ist die Vorrichtung so zen und zerstäubt wird. Dabei ist insbesondere nachausgerichtet,
daß der Zenit des Lotstrahlverlaufs mit teilig, daß das aus dem seitlichen Kanal ausströder
Bewegungsbahn der Seitennähte der über die 50 mende Gas vor dem Austrittskanal für das Schmelz-Vorrichtung
hinweggleitenden Dosenzargen zusam- gut gezündet wird, so daß der Austrittskanal einer
menfällt. Hingegen wird bei Vorrichtungen mit Flammenerosion unterliegt.
senkrechtem oder steilem Strahlverlauf das Lot di- Bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung ist da-
rekt gegen die Seitennaht gespritzt, so daß ein Schutz gegen vorteilhafterweise die Lotaustrittsdüse auf ihvorgesehen
sein muß, der verhindert, daß Lot in die 55 rem ganzen Umfang von einer einzigen Gasaustritts-Zwischenräume
zwischen aufeinanderfolgenden, an düse umgeben, so daß der Lotstrahl in einfacher
der Vorrichtung vorbeigleitenden Dosenzargen Weise von Gas eingehüllt ist. Diese Gashülle verhinspritzt.
Bei den bekannten Vorrichtungen zum Verlö- dert ein Niederschlagen des den Seitennähten entten
von Seitennähten werden die Dosenzargen auf strömenden Flußmitteldampfes auf der Lotaustrittskeramischen
Führungen bewegt, wobei die Seiten- 60 düse und hält auch die Lotstrahlbahn unabsichtlich
nähte vorzugsweise von Induktionsheizkörpern vor- verlassendes Lot von der Lotaustrittsdüse fern. Fergewärmt
werden. Die Wärme wirkt jedoch nicht nur ner macht die Gashülle den Lotstrahl homogen,
auf die Seitennähte, sondern auch auf ein vorher auf Ein besonderer Vorteil der Vorrichtung gemäß der
auf die Seitennähte, sondern auch auf ein vorher auf Ein besonderer Vorteil der Vorrichtung gemäß der
die Seitennahtkanten aufgetragenes Flußmittel ein. Erfindung ist darin zu sehen, daß durch Änderung
Beim Erwärmen des Flußmittels entstehen Flußmit- 65 des Gasdurchsatzes die Geschwindigkeit des Lotteldämpfe,
die zusammen mit aus der Seitennaht aus- Strahls und damit die in der Zeiteinheit aufgetragene
tretendem Flußmittel in flüssiger oder fester Phase Lotmenge leicht, auch nur schwach, geändert werden
häufig ein Verstopfen der Lotaustrittsdüse verursa- können. Bei den bekannten Vorrichtungen sind der-
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