DE1553027C2 - Innen-Zahnradpumpe - Google Patents
Innen-ZahnradpumpeInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04C—ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04C2/00—Rotary-piston machines or pumps
- F04C2/08—Rotary-piston machines or pumps of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing
- F04C2/10—Rotary-piston machines or pumps of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing of internal-axis type with the outer member having more teeth or tooth-equivalents, e.g. rollers, than the inner member
- F04C2/101—Rotary-piston machines or pumps of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing of internal-axis type with the outer member having more teeth or tooth-equivalents, e.g. rollers, than the inner member with a crescent-shaped filler element, located between the inner and outer intermeshing members
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Description
Die Erfindung betrifft eine Innenzahnradpumpe mit einem angetriebenen außenverzahnten Ritzel, einem
mitlaufenden innenverzahnten Hohlrad, einem dazwischen angeordneten drehbar gelagerten, etwa halbsichelförmigen
Füllstück, zwei beiderseits der Zahnräder angeordneten Axialplatten, sowie mit einem »Steuerkolben«
genannten Einsatzteil, der gegen das Hohlrad andrückbar ist.
Um bei derartigen Pumpen (BE-PS 6 46 372) Verschleißerscheinungen
zu verringern hat man bereits den Vorschlag gemacht, das Hohlrad schwimmend zu lagern
und das Füllstück in Richtung des radialen Anpreßdrukkes verschiebbar, sowie verschwenkbar und in seiner
Längsachse drehbar aufzuhängen. Da bei diesen Pumpen die Füllstückaufhängung sehr beweglich, also
im gewissen Maße unstabil ist, läßt sich ein Kippen des Füllstückes und ein damit verbundenes stärkeres
Anpressen der Füllstückspitze an das Ritzel bzw. das Hohlrad nicht vermeiden, was wiederum den Verschleiß
erhöht.
Bei einer weiterhin bekannten Pumpe (US-PS 31 36 261) ist das Füllstück ebenfalls in Richtung des an
ihn wirksamen Anpreßdruck verschiebbar gelagert. Zu diesem Zweck ist das Füllstück unverrückbar auf einer
Scheibe befestigt, welche die Zahnräder nach einer Seite stirnseitig abschließt und ferner langlochähnliche
Nuten aufweist, in welche in einem benachbarten Gehäusedeckel eingesetzte Zylinderstifte eingreifen,
wodurch eine Geradführung des Füllstückes in der gewünschten Radialrichtung gegeben ist.
Wenn bei dieser Pumpe die Gefahr des Kippens des Füllstückes auch nicht in so großem Maße gegeben ist,
so fehlt ihr doch die wesentliche Voraussetzung, die eine verschleißausgleichende Innen-Zahnradpumpe erfüllen
muß, daß nämlich das Füllstück allseitig beweglich sein
soll, um sich auftretenden Verschleißauswirkungen anpassen zu können.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine gattungsgemäße Zahnradpumpe dahingehend zu verbessern,
daß die hydraulischen Kräfte, die auf das Füllstück einwirken so beeinflußt werden, daß ihre
Resultierende R durch die geometrische Achse des Füllstückbolzens verläuft.
Um diese Bedingung zu erfüllen wird bzw. werden bei einer Pumpe der eingangs erwähnten Gattung das
Füllstück erfindungsgemäß in den Axialplatten verschiebbar abgestützt, am Füllstück Ausschnitte vorgesehen
und am Füllstück ferner durch die Zähne und die Axialplatten dichtende Querschnitte gebildet, deren
Mittelsenkrechte durch die geometrische Achse des Füllstückbolzens verläuft.
Unter der Bezeichnung »dichtende Querschnittsfläche« ist hierbei die Querschnittsfläche des Füllstückes
zu verstehen, die jeweils zwischen zwei sich gegenüberliegenden Zähnen des Ritzels bzw. des Hohlrades liegt.
Die aus diesem Querschnitt resultierende Kraft wirkt in Richtung der Mittelsenkrechten dieser Querschnittsfläche.
Um eine besonders günstige Abstützung des Füllstükkes unter Wahrung der Verschiebbarkeit zu erzielen,
weist jede Axialplatte in einem Schlitz einen den Füllstückbolzen tragenden Gleitstein auf.
Da die auf das Füllstück wirkende Kraft, die zur Vermeidung von Momenten durch die geometrische
Achse des Füllstückbolzens führen soll, in Richtung der Mittelsenkrechten der dichtenden Querschnittsfläche
des Füllstückes wirkt, ist es notwendig, die Druckbeaufschlagung auf der hohlradseitigen Kreisbogenfläche
gegenüber der ritzelseitigen Kreisbogenfläche auszugleichen. Hierzu werden erfindungsgemäß in Richtung
der dichtenden Querschnittsfläche das Füllstück durchquerende Ausnehmungen vorgesehen, die die beiden an
den Zahnrädern dichtend anliegenden kreisbogenförmigen Flächen miteinander verbinden.
Nachstehend wird die Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert.
F i g. 1 zeigt einen Schnitt durch einen Innen-Zahnradpumpe längs der Linie I-I in F i g. 2.
F i g. 2 einen Schnitt längs der Linie H-II in F i g. 1,
Fig.3 eine Seitenansicht des Füllstücks in Pfeilrichtung V nach F i g. 1 und
F i g. 4 eine der Axialscheiben in der Draufsicht.
Die dargestellte Pumpe besteht aus der Antriebswelle 1 mit dem Ritzel 2, dem mit dem Ritzel kämmenden
Hohlrad 3, das in dem Gehäuse 4 schwimmend gelagert ist und dem an einem balligen Bolzen 5 drehbar und
pendelnd aufgehängten Füllstück 6. Der Bolzen ist beidseitig in je einem Gleitstein 7 bzw. 7a befestigt, von
denen jeder in einem Schlitz 8 einer Axialplatte 9 bzw. 9a geführt ist. Wie die F i g. 2 zeigt, sind die Axialplatten
9, 9a an Stiften 10, 11 bzw. 10a, 11a aufgehängt, die in
Bohrungen im Gehäuse 4 bzw. im Gehäusedeckel 12 befestigt sind. In jeder Axialplatte ist eine der
Flächenform der axialen Belastung entsprechende Vertiefung vorgesehen, in die ein ebenso geformter, mit
einer Dichtung 13 bzw. 13a versehener Druckkolben 14, 14a eingesetzt ist, der einen Flansch 15,15a zum axialen
Abdichten der Pumpendruckkammer aufweist.
Durch eine den Druckkolben 14 und den Flansch 15 durchdringende Bohrung 16 gelangt die Druckflüssigkeit
aus der Pumpendruckkammer hinter den Druckkolben, wodurch dieser mit seinem Flansch 15 gegen das
Ritzel, das Hohlrad und das Füllstück gedrückt wird
(Fig.4). In analoger Weise ist auch der andere
Druckkolben 14a mit seinem Flansch 15a mit einer durchgehenden Bohrung versehen.
Das Hohlrad 3 wird durch einen mit einem Entlastungsfeld 17 versehenen Steuerkolben 18 gegen
das Ritzel 2 angedrückt. Der Steuerkolben ist an einem Stift 19 aufgehängt, der in eine nicht dargestellte
Ausnehmung des Gehäuses 4 eingelegt ist. Zwei im druckseitigen Anschlußflansch 22 angeordnete Kompensationskolben
23, 23a, die mit Druckfedern 24, 24a und Dichtungsringen 25, 25a versehen sind, wirken auf
die beiden Hälften des Steuerkolbens 18. Das aus der Druckkammer fließende Druckmedium wird über
radiale Bohrungen 26 im Hohlrad 3 zum Entlastungsfeld 17 geleitet und von hier aus über zwei Kanäle 27, 28
über die beiden Kompensationskolben zum Druckanschluß 29 geführt.
Die Druckfedern haben die Aufgabe die Kompensationskolben beim Anfahren der Pumpe gegen den
Steuerkolben und diesen gegen das Hohlrad und dieses gegen das Ritzel zu drücken. Ist die Pumpe in Betrieb, so
übt die Druckflüssigkeit eine Kraft auf die Kompensationskolben aus, so daß diese gegen den Steuerkolben
gedruckt werden, der wiederum das Hohlrad gegen das Ritzel drückt.
Das Entlastungsfeld 17, das ebenfalls über die Bohrung 26 im Hohlrad 3 mit dem Pumpendruckraum in
Verbindung steht, ist so dimensioniert, daß der Anpreßdruck des Steuerkolbens bis auf einen geringen
Anteil reduziert wird. Der Steuerkolben übt somit nur eine kleine Kraft auf das Hohlrad aus.
In der in der F i g. 1 dargestellten Position der Zahnräder wird die Druckkammer der Pumpe am
Füllstück durch die beiden Zähne 30, 31 abgedichtet, so daß die auf der dadurch entstehenden dichtenden
Querschnittsfläche Q des Füllstückes senkrecht stehende resultierende Kraft R durch die geometrische Achse
ίο des Füllstückbolzens 5 führt. Eine Ausnehmung 32
verbindet die beiden Zahnlücken 33,34, so daß in diesen Lücken während des Weiterlaufens zur Druckkammer
ein genau gleicher Druck herrscht.
Zwischen den beiden Zähnen 35, 36 würde ebenfalls eine dichtende Querschnittsfläche entstehen. Da deren
resultierende Kraft jedoch nicht durch die geometrische Achse des Füllstückbolzens 5 geht, ist die Füllstückspitze
beidseitig mit einer schrägen Ausnehmung 37 versehen, wodurch diese dichtende Querschnittsfläche
schräg gelegt wird, d. h., sie liegt nun zwischen den Zähnen 35, 38 und ihre resultierende Kraft geht
wiederum durch die geometrische Achse des Füllstückbolzens 5.
Wie die F i g. 3 zeigt, ist das Füllstück 6 auf der Saugseite beidseitig mit je einer Ausnehmung 39
versehen, damit sich hier keine unkontrollierbaren Druckfelder aufbauen können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Innenzahnradpumpe mit einem angetriebenen außenverzahnten Ritzel, einem mitlaufenden innenverzahnten
Hohlrad, einem dazwischen angeordneten dreh- und verschiebbar gelagerten, etwa halbsichelförmigen Füllstück, zwei beiderseits der
Zahnräder angeordneten Axialplatten, sowie mit einem »Steuerkolben« genannten Einsatzteil, der
gegen das Hohlrad andrückbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllstück (6) in den
Axialplatten (9, 9a) verschiebbar abgestützt ist, am Füllstück (6) Ausnehmungen (32,37,39) vorgesehen
sind und am Füllstück (6) ferner durch die Zähne (30, 31, 35, 36) und die Axialplatten (9, 9a) dichtende
Querschnitte fQ) gebildet werden, deren Mittelsenkrechte
durch die geometrische Achse des Füllstückbolzens (5) verläuft.
2. Innenzahnradpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Axialplatte (9,9a) in einem
Schlitz (8) einen den Füllstückbolzen (5) tragenden Gleitstein (7,7a) aufweist.
3. Innenzahnradpumpe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen
(32) eine oder mehrere in Richtung des dichtenden Querschnitts (Q) verlaufende Nuten (32)
oder Bohrungen sind, die die beiden an den Zahnrädern dichtend anliegenden kreisförmigen
Flächen des Füllstückes miteinander verbinden.
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Legal Events
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Free format text: ECKERLE, OTTO JUNG, ROBERT, 7502 MALSCH, DE |
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