DE1553093C3 - Fördervorrichtung für Flüssigkeit mit einer Doppelschraubenpumpe - Google Patents

Fördervorrichtung für Flüssigkeit mit einer Doppelschraubenpumpe

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DE1553093C3
DE1553093C3 DE19661553093 DE1553093A DE1553093C3 DE 1553093 C3 DE1553093 C3 DE 1553093C3 DE 19661553093 DE19661553093 DE 19661553093 DE 1553093 A DE1553093 A DE 1553093A DE 1553093 C3 DE1553093 C3 DE 1553093C3
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DE
Germany
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drive
pump
housing
screw
shafts
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Expired
Application number
DE19661553093
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Inventor
Hans 5000 Korn Cramer
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Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
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Description

Die Erfindung betrifft eine Fördervorrichtung für Flüssigkeit mit einer Doppelschraubenpumpe, die aus einem jeweils für sich abgedichteten Pumpenteil und einem Antriebsteil besteht, wobei beide Teile mit ihren Gehäusen durch eine Flanschverbindung und durch Schraubenantriebswellen miteinander verbunden sind, die durch zwei miteinander kämmende Zahnräder synchron laufen, und bei der beide Gehäuseteile zwischen ihren Dichtstellen für die Schraubenantriebswellen einen Zwischenraum einschließen, der nach außen führende öffnungen besitzt.
Bei Schiffsmotoren ist es bekannt, für Kühlwasser- und Lenzpumpen Schraubenpumpen zu verwenden. Der Bauaufwand für den jeweiligen Einzelantrieb solcher Pumpen ist beträchtlich, weil in der Regel am Schiffsmotor, vorzugsweise am Räderkasten, in dem die Steuerungsteile und Hilfsmaschinen von der Kurbelwelle aus über Zahnräder angetrieben werden, jeweils eine eigene Antriebsmöglichkeit für diese Pumpen vorgesehen werden muß. Der Antrieb solcher Pumpen erfolgt über elastische Kupplungen und bei umsteuerbaren Motoren zusätzlich über ein Gleichlaufgetriebe.
Um bei Schraubenpumpen den von den Schraubenrädern herrührenden Axialschub aufzunehmen, sind in der Pumpe besondere Axiallager vorgesehen.
Es ist eine Rotationskolbenpumpe, die als Doppelpumpe ausgebildet ist bekannt (GB-PS 1 47 283), bei der an einem Antriebsgehäuse beidseitig Pumpen angeflanscht sind. Die Antriebswelle ist senkrecht zu den in einer Flucht liegenden Pumpenwellen angeordnet. Die Übertragung des Antriebsdrehmomentes von der Antriebswelle auf die Pumpenwelle erfolgt über ein Schnecken- oder wahlweise Kegelradgetriebe.
Es ist ferner eine Schraubenpumpe bekannt (DT-PS 7 15 860), bei der das Pumpengehäuse an das Antriebsgehäuse angeflanscht ist und die verlängerten Schraubenwellen im Antriebsgehäuse gelagert sind. Zugleich werden die Schraubenwellen von einem Synchrongetriebe angetrieben. Eine der Schraubenwellen ist über die Lagerstelle im Antriebsgehäuse hinaus verlängert
und dient dem Antrieb der Pumpe über eine Kupplung.
Nach der GB-PS 1 47 283 ist es zwar als naheliegend anzusehen, anstelle der beiden mit exzentrisch umlaufenden Kolben arbeitenden Pumpen die in der DT-PS 7 15 860 gezeigte Doppelschraubenpumpe anzuordnen. Dabei würde man aber zu einer Konstruktion gelangen, bei der neben den Doppelschraubenpumpen noch je ein Synchronisationsgetriebe für den Gleichlauf der Schraubenräder notwendig wäre, wobei die eine Welle
ίο der Doppelschraubenpumpe über ein Kegelradgetriebe anzutreiben wäre.
Eine solche Konstruktion wäre aber nachteilig, weil dabei für jede Doppelschraubenpumpe je ein Synchronisationsgetriebe vorgesehen sein müßte. Außerdem müßte jeder Pumpe ein Axialschubausgleich zugeordnet sein. Weiter wäre auch für jedes Synchronisationsgetriebe ein getrennter Kreislauf für das Schmiermittel vorzusehen.
Es ist ein Antrieb für Schneckenpumpen bekannt (DT-PS 9 44 414), bei dem achsparallel zu den beiden Schnecken eine besondere Antriebswelle angeordnet ist, von der aus an den Stirnseiten der Schnecken jeweils eine Schnecke mittels Zahnrädern angetrieben wird. Dadurch ist es möglich, die Antriebsleistung auf die beiden Schnecken zu verteilen und neben dem Antriebsrad auf der Schneckenwelle ein genügend großes Lager für die benachbarte Schneckenwelle im Gehäuse anzuordnen. Das Drehmoment wird über das verlängerte Wellenende der Antriebswelle eingeleitet.
Diese Bauart erfordert durch die besondere Antriebswelle einen größeren Bauraum; außerdem sind zur Förderung von zwei getrennten Flüssigkeiten (Kühlwasser- und Lenzpumpe) zwei Pumpen mit entsprechenden Wellenkupplungen notwendig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Fördereinrichtung für zwei getrennte flüssige Medien zu schaffen, die in einfacher Weise vom Räderkasten einer Brennkraftmaschine aus angetrieben wird. Diese Aufgabe wird bei einer Fördervorrichtung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß bei einer Fördervorrichtung mit zwei symmetrisch zum Antriebsteil angeordneten Doppelschraubenpumpen das Gehäuse des Antriebsteils an der Antriebsmaschine angeflanscht ist und daß eines der Synchronräder von einem Stirnzahnrad angetrieben ist.
Bei einem so gestalteten Antrieb, bei dem zwei Pumpen zugleich von einem Antriebsgehäuse aus angetrieben werden, wird nicht nur ein beträchtlicher Bauraum eingespart sondern auch die von der Kraftmaschine sonst notwendige zweite Antriebsmöglichkeit.
Darüber hinaus vereinfacht sich der Antrieb von der Kraftmaschine durch den Fortfall eines Antriebswellenzapfens mit Kupplung. Im Gehäuse des Räderkastens für die Hilfsantriebe des Schiffsmotors ist eine öffnung vorgesehen, aus der der Zahnkranz eines Stirnzahnrades der Hilfsantriebe hinausragt, so daß durch Anflanschen des Antriebsgehäuses der beiden Pumpen an diese öffnung ein Synchronzahnrad des Pumpenantriebes mit dem Stirnzahnrad für die Hilfsantriebe in Eingriff kommt. Hierdurch wird zugleich die Schmierung der Zahnräder im Antriebsgehäuse durch Spritzöl aus dem Räderkasten sichergestellt. Es bedarf also keiner besonderen Wartung des Pumpenantriebes. Der Anbau von zwei Pumpen an ein Antriebsgehäuse ergibt bei der raumsparenden Konstruktion den Vorteil, daß sich der von den Schraubenrädern ausgehende Axialschub aufhebt, so daß für die Lagerung Schulterlager,
die nur geringe Axialkräfte, wie sie durch Schubdifferenzen auftreten können, verwendet werden können.
Die erfingungsgemäße Anflanschdoppelschraubenpumpe in ihrer symmetrischen Bauform ist sehr raumsparend und gleichermaßen für den Anbau an Links- und Rechtsmotoren geeignet. Ferner sind die zu fördernden Medien absolut voneinander getrennt. Dadurch, daß viele Teile nicht doppelt benötigt werden, wie Antriebsgehäuse, Welle, Lager und Synchronräder, ist der Bauaufwand gegenüber zwei Pumpen in bekannter Ausführung bedeutend geringer. Selbst bei Verwendung einer Anflansch-Einfachschraubenpumpe mit einseitigem Pumpengehäuse ist der Bauaufwand gegenüber bekannten Konstruktionen geringer, da ein Synchronrad als Antriebsrad ausgenutzt wird.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß die Förderschraubenräder mittels Ringspannelementen, die durch beiderseitig angeordnete Dichtringe korrosionsgeschützt sind, auf den Enden der Wellen befestigt sind. Hierdurch wird eine gute Einstellbarkeit und eine einfache Montage der Schraubenräder erreicht.
In den Zeichnungen ist beispielsweise eine Ausführung der Erfindung schematisch dargestellt.
Abb. 1 zeigt einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Anflanschdoppelschraubenpumpe gemäß der Schnittlinie I-I in A b b. 2
Die A b b. 2 zeigt einen Querschnitt entsprechend der Schnittlinie 11-11 in Abb. 1.
In Abb. 1 ist eine Anflanschdoppelschraubenpumpe dargestellt, die aus einem Antriebsgehäuse 1 und zwei beiderseits symmetrisch hieran angebauten Pumpen besteht. Im Antriebsgehäuse 1 sind zwei oder mehrere parallele Wellen 2 mittels Wälzlager 3 gelagert. Auf den Parallelwellen 2 sind Zahnräder 4 befestigt, die miteinander in Eingriff stehen, so daß die Wellen 2 synchron laufen. Die Verlängerungen der Wellen 2 ragen in die beiderseits des Antriebsgehäuses 1 angebauten Pumpen hinein; auf ihnen sind die Schraubenräder 7 der Pumpen mit Ringspannelementen 8 befestigt. Die Ringspannelemente 8 sind mit Verschraubungen 9 verspannt und durch Dichtringe 10 gegen den Förderraum abgedichtet, so daß bei agressiven Förderflüssigkeiten ein ausreichender Schutz der Schraubenradbefestigung gegeben ist. Im Pumpengehäuse 11 sind Ansaugöffnungen 12 und Auslaßöffnungen 13 zum Anflanschen von Rohrleitungen vorgesehen.
Die Flanschverbindungen zwischen den Pumpengehausen 11 und dem Antriebsgehäuse 1 zentrieren sich auf den Zwischenflanschen 14, in denen zugleich Schleifringdichtungen 15 zur Abdichtung der Wellendurchtritte vorgesehen sind. Die Wellendurchtritte im Antriebsgehäuse 1 sind mittels Abdichtringen 16 abgedichtet. Zwischen der Wellenabdichtung im Antriebsgehäuse 1 und Pumpengehäuse 11 ist das Antriebsgehäuse 1 laternen förmig ausgebildet, so daß Leckflüssigkeit von den Dichtungen 15 und 16 beider Gehäuse 1 und 11 nach außen abfließen kann.
Abweichend von der Darstellung können auch die Pumpengehäuse 11 statt des Antriebsgehäuses 1 an ihrer Flanschseite laternenförmig ausgebildet sein. Zum Anbau an eine nicht näher dargestellte Kraftmaschine ist eine Außenseite des Antriebsgehäuses t als Flansch 20 ausgebildet, der eine Gehäuseöffnung umschließt, in die ein Stirnzahnrad 21 der Kraftmaschine so weit hineinragt, daß es mit dem Synchronzahnrad 4 in Eingriff kommt. Zur Wartung und Überprüfung ist an einer Seite des Antriebsgehäuses 1 ein Deckel 23 vorgesehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Fördervorrichtung für Flüssigkeit mit einer Doppelschraubenpumpe, die aus einem jeweils für sich abgedichteten Pumpenteil und einem Antriebsteil besteht, wobei beide Teile mit ihren Gehäusen durch eine Flanschverbindung und durch Schraubenantriebswellen miteinander verbunden sind, die durch zwei miteinander kämmende Zahnräder synchron laufen, und bei ,der beide Gehäuseteile zwischen ihren Dichtstellen für die Schraubenantriebswellen einen Zwischenraum einschließen, der nach außen führende öffnungen besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Fördervorrichtung mit zwei symmetrisch zum Antriebsteil angeordneten Doppelschraubenpumpen das Gehäuse (1) des Antriebsteils an der Antriebsmaschine angeflanscht ist und daß eines der Synchronräder (4) von einem Stirnzahnrad (21) angetrieben ist.
2. Fördervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderschraubenräder mittels Ringspannelementen (8), die durch beiderseitig angeordnete Dichtringe (10) korrosionsgeschützt sind, auf den Enden der Wellen (2) befestigt sind.
DE19661553093 1966-07-06 1966-07-06 Fördervorrichtung für Flüssigkeit mit einer Doppelschraubenpumpe Expired DE1553093C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK0059667 1966-07-06

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Publication Number Publication Date
DE1553093C3 true DE1553093C3 (de) 1977-08-04

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