DE1553653B2 - Klingenschaerfeinrichtung - Google Patents

Klingenschaerfeinrichtung

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DE1553653B2
DE1553653B2 DE1967B0090599 DEB0090599A DE1553653B2 DE 1553653 B2 DE1553653 B2 DE 1553653B2 DE 1967B0090599 DE1967B0090599 DE 1967B0090599 DE B0090599 A DEB0090599 A DE B0090599A DE 1553653 B2 DE1553653 B2 DE 1553653B2
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Louis Andrew Amherst Ohio Böttcher (V.StA.)
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B26B tl-00
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    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B25/00Hand cutting tools involving disc blades, e.g. motor-driven
    • B26B25/002Motor-driven knives with a rotating annular blade
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B3/00Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
    • B24B3/36Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of cutting blades
    • B24B3/368Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of cutting blades installed as an accessory on another machine

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Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein von Hand zu haltendes Schneidgerät, insbesondere Messer, mit einer Klingenschärfeinrichtung, mit einer ring- bzw. bandförmigen Klinge, die in einem mit einem Handgriff versehenen Gehäuse drehbar gelagert ist und von einer im Bereich des Handgriffes angeordneten Antriebseinrichtung angetrieben wird, wobei ein über einen in einer Führung gelagerten Schaft an einem Träger angebrachter Schärfkopf mittels eines Betätigungsgriffes gegen die Wirkung einer Feder mit der Klinge in Eingriff bringbar ist, dessen Träger am Gehäuse des Schneidgeräts anbringbar ist.
Es sind bereits Handschneidgeräte mit Klingenschärfeinrichtungen dieser Art bekannt (US-PS 27 01 911), mit welchen beispielsweise scheibenartige Messer nachgeschärft werden können. Die bisher bekannten Klingenschärfeinrichtungen sind jedoch relativ unhandlich, so daß zur Erzielung der zufriedenstellenden Schärfung der Klingen ein erheblicher Zeitaufwand notwendig ist. Zudem weisen die bisher bekannten Klingenschärfeinrichtungen ein relativ großes Volumen auf, so daß sie die Durchführung des Schneidvorgangs stören.
Demzufolge ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Handschneidgerät mit Klingenschärfeinrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die bei kompaktem Aufbau eine gleichmäßige Abnutzung der Scherköpfe gewährleistet.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß zwei in Längsrichtung verschiebbare Schärfköpfe vorgesehen sind, die mit gegenüberliegenden Seiten der zu schärfenden Klinge in Eingriff bringbar sind, daß eine den ersten Schärfkopf tragende drehbare Hohlwelle in einer Bohrung des Trägers gelagert ist, in welcher drehbar und verschiebbar eine den zweiten Schärfkopf tragende Vollwelle geführt ist, daß eine erste Druckfeder die Hohlwelle und eine zweite Druckfeder die Vollwelle umgibt und daß die beiden Wellen mit Betätigungsgriffen versehen sind, die daran befestigt und koaxial hintereinander angeordnet sind.
Durch die längsverschiebliche Anordnung der Wellen und die Befestigung der Betätigungsgriffe an den betreffenden Enden der Wellen können die Schärfköpfe einzeln jeweils von einer Seite mit der zu schärfenden Klinge in Eingriff gebracht werden, wobei dies durch Längsverschiebung der Schärfköpfe erfolgt und die gleichmäßige Abnutzung durch die Drehbarkeit der Schärfköpfe in Verbindung mit einem Drehen der Betätigungsgriffe ermöglicht wird. Zur kompakten Ausbildung tragen hierbei die direkt in und um die Hohlweifen angeordneten, zur Rückstellung dienenden Federn bei. So wird durch die erfindungsgemäüe Ausbildung eine äußerst kompakte Klingenschärfeinrichtung geschaffen, mit welcher beide Seiten einer Klinge geschärft werden können.
Die erfindungsgemäße Klingenschärfeinrichtung bietet, abgesehen von dem Vorsehen von zwei Schärfköpfen, weiter den wesentlichen Vorteil, daß ein Nachstellen des jeweiligen Schärfkopfes überflüssig ist, da er durch den gegen die Feder wirkenden Druck in jedem Falle mit der Klinge in Eingriff gebracht wird.
Eine Weiterbildung der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß der Schärfkopf, der an dem Ende der Hohlwelle befestigt ist, in seiner Normallage in die Bohrung des Trägers zurückgezogen ist und daß der an der Vollwelle befestigte Schärfkopf in seiner Normallage über die zu schärfende Klinge hinausragt.
Die Erfindung soll nunmehr anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert und beschrieben werden, wobei auf die Zeichnung Bezug genommen ist. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer mit einer ringförmigen Klinge versehenen Schneidvorrichtung, welche mit einer Klingenschärfeinrichtung gemäß der Erfindung versehen ist, und
Fig. 2 eine vergrößerte Schnittansicht entlang der Linie 2-2 von Fig. 1, wobei die ringförmige Klinge gegenüber der in Fi g. 1 gezeigten Stellung in einer um 90° verschwenkten Stellung dargestellt ist.
In der Zeichnung ist ein gemäß der DT-PS 11 76 024 bekanntes Schneidgerät 10 mit einem hohlen Handgriff 11 dargestellt, welcher auf einer Seite einer ringförmigen Halterung 12 befestigt ist, die eine in derselben drehbar angeordnete bandförmige Klinge 1.3 trägt. Diese Klinge 13 hat die Form eines Ringes, deren eines Ende einen Basisteil 14 bildet und deren anderes Ende nach innen gebogen ist, um eine Schneidkante 15 zu bilden. Die Klinge 13 wird von einem Antriebsmotor um ihre Achse verdreht. Wenn die vom Handgriff 11 abgekehrte Seite der Klinge 13 gegen einen zu schneidenden Gegenstand gedrückt wird, und wenn das Schneidgerät 10 mit dem Handgriff 11 längs dieses Gegenstandes gezogen wird, trennt die rotierende Klinge 13 von dem Gegenstand einen Streifen oder eine Scheibe ab, die durch die mittlere Öffnung der Klinge 13 und deren Halterung (2 hindurchgeht.
Bei der Benützung der Schneidvorrichtung ist es von Zeit zu Zeit erwünscht, die Schneidkante 15 der Klinge 13 zu schärfen. Dies kann bequem und rasch mittels der
erfindungsgemäßen Klingenschärfeinrichtung 31 geschehen, die am Ringteil 16 angrenzend an die Basis 20 des Handgriffes 11 befestigt ist. Die Klingenschärfeinrichtung 31 weist eine Buchse 32 auf, die an der Halterung 12 und am Handgriff 11 mittels der Schrauben 21, 22 befestigt ist, welche durch Öffnungen in Flanschen 33, 34 hindurchgehen, die sich auf entgegengesetzten Seiten der Buchse 32 erstrecken und die so gekrümmt sind, daß sie sich der Innenseite des Ringteiles 16 anpassen. Die Buchse 32 ist mit einer Bohrung 35 versehen, deren verlängerte Mittellinie relativ zur Drehachse der ringförmigen Klinge 13 im allgemeinen in radialer Richtung nach außen geneigt ist und die angrenzend an die Schneidkante 15 der Klinge 13 verläuft.
In der Bohrung 35 ist eine Hohlwelle 36 verschiebbar gelagert. Gemäß F i g. 2 ist in das obere Ende der Hohlwelle 36 der hohle Schaft 37 eines gerändelten Betätigungsgriffes 40 eingeschraubt. Das untere Ende der aus hartem Stahl bestehenden Hohlwelle 36 ist verbreitert und bildet einen Schärfkopf 41. Die äußere Endfläche dieses Schärfkopfes 41 ist mit einer mittleren Ausnehmung versehen, so daß eine ringförmige Oberfläche gebildet wird, welche mit der Innenseite der Klinge 13 in einem an die Schneidkante 15 derselben angrenzenden Bereich in Eingriff kommen kann.
Vorzugsweise liegt die Mittellinie der Bohrung 35 in einer Ebene, welche gegenüber der Klinge 13 ungefähr einen Winkel von 45" einnimmt, so daß nur ein Kantenteil des Schärfkopfes 41 mit der Klinge 13 in Eingriff gelangt. Selbstverständlich können die Form des Schärfkopfes 41 und die Winkelstellung, in welcher die Hohlwelle 36 relativ zur Klinge 13 angeordnet ist, in gewünschter Weise abgeändert werden, solange nur der Schärfkopf 41 die wirksame Schärfung der Schneidkante 15 bewirkt.
Das untere Ende der Bohrung 35 ist mit einer Gegenbohrung versehen, welche den Schärfkopf 41 aufnimmt. Eine Druckfeder 42 umgibt den Schaft 37 und ist zwischen der Oberseite der Buchse 32 und der Unterseite des Betätigungsgriffes 40 wirksam, um die Hohlwelle 36 in der Bohrung 35 nach oben zu drücken, so daß der Schärfkopf 41 in die Gegenbohrung zurückgezogen ist.
Mittels des Betätigungsgriffes 40 kann die Bedieniingsperson die Hohlwelle 36 bequem aus seiner mit durchgehenden Linien dargestellten Ruhestellung verschieben, um eine Seite der Oberfläche des Schärfkopfes 41 mit der Klinge 13 in Eingriff zu bringen. Während des Schärfens wird der Schärfkopf 41 ringförmig Vorzugsweise in eine Richtung ratiert, welche die Seite der Oberfläche des Schärfkopfes 41 relativ zur Klinge 13 nach außen — d.h. gegen die Schneidkante 15 hin — bewegt.
Eine Vollwelle 43, die an einem Ende an einem gerändelten Betätigungsgriff 44 befestigt ist, geht durch ausgerichtete Bohrungen im Betätigungsgriff 40 und in der Hohlwelle 36 hindurch und ragt über die Schneidkante 15 der Klinge 13 hinaus. Das verlängerte Ende der Vollwelle 43 ist mit einem vorzugsweise aus hartem Stahl bestehenden Schärfkopf 45 versehen. Das äußere Ende des Schärfkopfes 45 ist zylindrisch, während ein kegelstumpfförmiger Abschnitt 46 den zylindrischen Teil mit der eigentlichen Vollwelle 43 verbindet. Dieser Abschnitt 46 kann mit der an die Schneidkante 15 angrenzenden Außenseite der Klinge 13 in tangentialen Eingriff gelangen, wenn die Vollwelle 43 nach oben gezogen wird, so wie dies in F i g. 2 durch die gestrichelten Linien angedeutet ist. Der Betätigungsgriff 44 stellt ein bequemes Mittel dar, durch welches die Bedienungsperson die Vollwelle 43 aus ihrer Ruhestellung nach oben ziehen kann, um einerseits den Schärfkopf 45 mit der Klinge 13 in Eingriff zu bringen und um andererseits den Schärfkopf 45 beim Schärfen zu verdrehen. Die Vollwelle 43 wird in die in F i g. 2 mit vollen Linien angegebene Ruhestellung durch eine Druckfeder 50 gedrückt, weiche die Vollwelle 43 umgibt und welche das Ende eines auf der Vollwelle 43 befestigten Bundes 51 und auf das innere Ende des Schaftes 37 einwirkt. Die Hohlweile 36 weist angrenzend an die den Schärfkopf 41 aufnehmende Gegenbohrung einen solchen inneren Durchmesser auf, daß die Vollwelle 43 während ihrer Längsbewegung genau geführt wird. Die durch die Verringerung des Durchmessers der Hohlwelle 36 gebildete Schulter 52 bildet einen Anschlag, mit dem der Bund 51 in Eingriff kommt, um die Bewegung der Vollwelle 43 zu begrenzen.
Wenn während der Benützung des Schneidgerätes 10 die Klinge 13 geschärft werden soll, hält die Bedienungsperson den Handgriff 11 mit einer Hand, ohne die Rotation der Klinge 13 zu unterbrechen, während sie den Betätigungsgriff 40 mit der anderen Hand niederdrückt und verdreht, um die Kante der Oberfläche des Schärfkopfes 41 mit der Innenseite der Klinge 13 in Eingriff zu bringen. Die Innenseite der Klinge 13 wird daher entlang der Schneidkante 15 rasch geschärft. Der Betätigungsgriff 40 wird nach einem kurzen Schärfvorgang losgelassen, so daß der Schärfkopf 41 in seine Ruhestellung zurückkehrt. Die Bedienungsperson zieht dann den Betätigungsgriff 44 nach außen, wodurch der Abschnitt 46 des Schneidkopfes 45 mit der Außenseite der Klinge 13 in Eingriff gelangt. Dadurch wird der Außenumfang der ringförmigen Klinge 13 an dem Abschnitt 46 des Schneidkopfes 45 geschärft. Während des Schärfvorganges verdreht die Bedienungsperson den Betätigungsgriff 44 vorzugsweise in jener Richtung, in welcher der mit der Klinge 13 in Eingriff stehende Abschnitt 46 des Schärfkopfes 45 gegen die Rotationsrichtung der Schneidkante 15 bewegt wird. Bei Freigabe des Betätigungsgriffes 44 führt die Druckfeder 50 die Vollwelle 43 in die Ruhestellung zurück. Die Bedienungsperson kann daher die Klinge 13 mit einem Minimum an Zeitverlust rasch und bequem schärfen.
Durch Anordnung der Klingenschärfeinrichtung 31 angrenzend an die Basis 20 des Handgriffes 41 der Schneidvorrichtung wird der Durchgang der Streifen oder Scheiben des zu schneidenden Gegenstandes durch die Öffnung der Klingenhalterung nicht behindert. Die Betätigungsgriffe 40,44 für die Schärfköpfe 41, 45 können ferner von der Bedienungsperson bequem bedient werden, während dieselbe das Schneidgerät 10 an dem Handgriff 11 hält.
Die erfindungsgemäße Klingenschärfeinrichtung kann ganz allgemein zum Schärfen von durch eine Kraftquelle angetriebenen Klingen verwendet werden. Mit Hilfe einer derartigen Klingenschärfeinrichtung können die Klingen während des Schneidvorganges mit einem Minimum an Zeitverlust scharf gehalten werden. Die erfindungsgemäße Klingenschärfeinrichtung ist kompakt und derart befestigbar, daß eine Störung der normalen Handhabung der Messervorrichtung während der Benützung derselben vermieden wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Von Hand zu haltendes Schneidgerät, insbesondere Messer, mit einer Küngenschräfeinrichtung, mit einer ring- bzw. bandförmigen Klinge, die in einem mit einem Handgriff versehenen Gehäuse drehbar gelagert ist und von einer im Bereich des Handgriffes angeordneten Antriebseinrichtung angetrieben wird, wobei ein über einen in einer Führung gelagerten Schaft an einem Träger angebrachter Scharfkopf mittels eines Betätigungsgriffes gegen die Wirkung einer Feder mit der Klinge in Eingriff bringbar ist, dessen Träger am Gehäuse des Schneidgerätes anbringbar ist, dadurch gekennzeichnet, elaß zwei in Längsrichtung verschiebbare Schärfköpfe (41, 45) vorgesehen sind, die mit gegenüberliegenden Seiten der zu schärfenden Klinge (13) in Eingriff bringbar sind, daß eine den ersten Schärfkopf (41) tragende drehbare Hohlwelle (36) in einer Bohrung (35) des Trägers (32) gelagert ist, in welcher drehbar und verschiebbar eine den zweiten Schärfkopf (45) tragende Vollwelle (43) geführt ist, daß eine erste Druckfeder (42) die Hohlwelle und eine zweite Druckfeder (50) die Vollwelle umgibt, und daß die beiden Wellen (36,43) mit Betätigungsgriffen (40, 44) versehen sind, die daran befestigt und koaxial hintereinander angeordnet sind.
2. Schneidgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schärfkopf (41), der an dem Ende der Hohlwelle (36) befestigt ist, in seiner Normallage in die Bohrung (35) des Trägers (32) zurückgezogen ist und daß der an der Vollwelle (43) befestigte Schärfkopf (45) in seiner Normallage über die zu schärfende Klinge (13) hinausragt.
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