DE1553920C - Hahnspannvorrichtung - Google Patents

Hahnspannvorrichtung

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DE1553920C
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Germany
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pistol
cock
tap
pull rod
driver
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Expired
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English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Walzel, Folkhart, 5023 Weiden
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Spannvorrichtung für eine durchgeladene, in einer Pistolentasche getragene Selbstladepistole.
Bei diesen Pistolen ist es zur Abgabe eines gezielten Schusses erforderlich, den Hahn vorher von Hand zu spannen. Die Pistole ist sofort schußbereit, wenn sie mit einem Spannabzug ausgerüstet ist. Es kann aber wegen des hohen Abzugsgewichts nur ein ungezielter Schuß abgegeben werden.
Aus der USA.-Patentschrift 1 989 446 ist eine Möglichkeit bekanntgeworden, die aus einer Pistolentasche entnommene Pistole mit einer Hand durchzuladen und zu spannen. Auch dort ist eine zusätzliche Spannbewegung für das Durchladen der Pistole erforderlich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Spannvorrichtung für Selbstladepistolen zu schaffen, die durchgeladen mit entspanntem Hahn in Pistolentaschen getragen werden und sofort nach dem Herausnehmen' aus der Tasche für einen gezielten Schuß schußbereit sind.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß am Hahn eine Zugstange angreift, die beim Einschieben der Pistole in die Pistolentasche mit einem an der Pistolentasche befestigten Mitnehmer durch eine Rastvorrichtung kuppelbar und beim Herausziehen der Pistole nach erfolgtem Spannen des Hahns entkuppelbar ist.
Dadurch wird die im Ernstfall entscheidende schnellstmögliche Abgabe eines gezielten Schusses auf sichere Weise gewährleistet. Es ist nur erforderlich, die Waffe zu ziehen, weitere Bewegungen zum Schußfertigmachen entfallen. Es braucht nur der relativ geringe Hahnwiderstand überwunden zu werden, was beim schnellen Herausreißen der Waffe nicht behindert. ... :
Der Vorgang des Spannens ist in den natürlichen Handlungs- und Bewegungsablauf beim Ziehen eingebaut. Es entsteht so kein Zeitverlust. Der Schütze kann sich ganz auf die Abgabe des Schusses konzentrieren und wird nicht durch Manipulationen an der Waffe aufgehalten, was bei der Nervenanspannung im Ernstfall von Bedeutung ist. ,
Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 die Hahnspann vorrichtung,
F i g. 2 den Mitnehmer.
Die Pistole weist einen Mitnehmer 1 auf, der durch eine Rast mit einer Zugstange 3 in Wirkverbindung steht, wobei die Zugstange mit einer Nase 8 auf den Hahn 7 wirkt. Die Zugstange ist mit zwei Führungsstiften 4 in Führungsnuten 5 geführt und wird durch eine Feder 2 auf die Führungsfläche gedrückt, wobei die Führungsnuten so angeordnet sind, daß sie die Wirkverbindung zwischen Mitnehmer und Zugstange nach einer gewissen Spannbewegung durch Anheben der Zugstange lösen. Die Spannbewegung ist so bemessen, daß der Hahn 7 am Ende der Spannbewegung durch den nicht dargestellten Fangstollen des Abzugs gefangen wird. Nach dem Lösen der Wirkverbindung zwischen Mitnehmer und Zugstange wird die Zugstange durch die Feder 6 aus dem Bereich des Hahnes 7 in ihre ursprüngliche Lage zurückbewegt.
Beim Ziehen der Waffe wird der am Futteral befestigte Mitnehmer 1 aus der Waffe herausbewegt. Er nimmt dabei die Zugstange 3 mit, wobei der Hahn 7 gespannt wird.
Wird der Mitnehmer beim Einführen der Waffe in die Pistolentasche in die Waffe eingeschoben, so weicht die Zugstange nach oben aus und rastet am Mitnehmer ein.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Hahnspannvorrichtung für eine durchgeladene, in einer Pistolentasche getragene Selbstladepistole, dadurch gekennzeichnet, daß man Hahn (7) eine Zugstange (3) angreift, die beim Einschieben der Pistole in die Pistolentasche mit einem an der Pistolentasche befestigten Mitnehmer (1) durch eine Rastvorrichtung kuppelbar und beim Herausziehen der Pistole nach erfolgtem Spannen des Hahns entkuppelbar ist.

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