DE155395C - - Google Patents

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DE155395C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06HMARKING, INSPECTING, SEAMING OR SEVERING TEXTILE MATERIALS
    • D06H7/00Apparatus or processes for cutting, or otherwise severing, specially adapted for the cutting, or otherwise severing, of textile materials
    • D06H7/02Apparatus or processes for cutting, or otherwise severing, specially adapted for the cutting, or otherwise severing, of textile materials transversely

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

PATENTAMT.
i 155395 KLASSE 8/.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung zum Abtrennen von Teilstücken aus Gewebelagen, Stoffbahnen u. dgl., mittels welcher das Gewebe oder der Stoff an Linien entlang durchgebrannt wird, die den Umrissen der abzutrennenden Teilstücke entsprechen. Das Durchbrennen wird von Schablonen bewirkt, die an der Oberfläche einer Druckplatte, Walze, Trommel o. dgl.
ίο nach Art der Maschinen zum Bedrucken von Geweben angebracht sind und aus elektrischen Leitern bestehen, die von dem durchfließenden Strom zur Glühhitze gebracht werden. Bringt man das Gewebe mit der heißen Schablone in Berührung, so brennt der Stoff längs deren. Umrissen vollständig oder teilweise durch, so daß die Teilstücke abgetrennt werden bezw. ein leichtes Abtrennen derselben ermöglicht wird.
Sämtliche auf einer Walze befindlichen Leiter können entweder gleichzeitig in den Stromkreis eingeschaltet und dadurch erhitzt werden, oder es kann, wodurch der Betrieb ein äußerst sparsamer wird, die Anordnung und Schaltung der Leiter gruppenweise derart erfolgen, daß nur die jeweilig mit dem Stoff in Berührung befindliche Gruppe von Leitern eingeschaltet und erhitzt wird, was durch Schleifkontakte oder in sonst geeigneter.
Weise erfolgen kann.
An Stellen, wo zwei oder mehr Leiter einander kreuzen oder sonstwie berühren, wird zweckmäßig ein Stück derselben ausgespart, so daß eine Lücke entsteht, an der zwei benachbarte Teilstücke in Zusammenhang bleiben, jedoch nachträglich leicht gelöst werden können. Das Freilassen von Lücken in den Leitern geschieht häufig auch aus dem Grunde, um in der Stoffbahn schmale Verbindungsstege quer zu den Trennungslinien stehen zu lassen, durch die ein Zusammenhang der ganzen Stoffbahn erhalten wird. Diese Maßnahme ist besonders zweckmäßig, um das Gewebe, in geeigneter Weise geführt, fortlaufend an der Schablonenwalze vorbeiführen zu können. Den gleichen Zweck kann man auch erreichen, indem man die Erhitzung, der Leiter nur so weit treibt, daß an den von ihnen berührten Stellen nur eine Verkohlung der Gewebefasern und eine Schwächung des Zusammenhanges bewirkt wird, die jedoch ausreicht, um eine vollständige Trennung der einzelnen Teile durch mechanisches Bearbeiten mit Bürsten oder durch Strecken leicht herbeiführen zu können.
Die einzelnen Elektrizitätsleiter, welche die Schablonen bilden, müssen natürlich voneinander gut und durch ein der Hitze widerstehendes Material isoliert sein oder können durch Drähte untereinander verbunden werden, die alsdann aber so gelagert sein müssen, daß sie die Gewebe nicht berühren.
Bei fortlaufender, an der Schablonenwalze entlang geführter Stoffbahn dient als Unter-
lage, gegen die das Gewebe angedrückt wird, zweckmäßig eine Walze, die mit Asbest oder sonst einer hitzebeständigen Masse bedeckt ist. Die Zeichnungen stellen zwei beispielsweise Ausführungen des Erfindungsgegenstandes dar.
Fig. ι ist eine Vorderansicht einer Vorrichtung nach vorliegender Erfindung, bei der die Leiter auf einer Walze derart angeordnet sind, daß sie viereckige Stücke aus dem Gewebe, z. B. zwecks Herstellung von Taschentüchern, abtrennen. Fig. 2 stellt einen Teil eines Längsschnittes durch Fig. I dar.
Bei dieser Ausführungsform sind auf der Trommel α zwei parallele Reihen von Drähten oder dünnen Blechstreifen b angebracht, die sich längs der ganzen Oberfläche der Trommel erstrecken und zwischen denen quer gerichtete Streifen oder Drahtstücke c angeordnet sind. Die Zuleitung des Stromes erfolgt durch den an der Trommelwelle angeordneten Schleifkontakt d.
Die Fig. 3 und 4 stellen im Längsschnitt bezw. in Vorderansicht eine andere Ausführung der Vorrichtung nach vorliegender Erfindung dar. Aus Fig. 3 ist die Führung eines fortlaufenden, an der Schablonenwalze entlang geführten Gewebestreifens ersichtlich, und Fig. 4 zeigt die Stromzuführung der gruppenweise angeordneten Leiter. Der Gewebestreifen wird von einer Aufbäumwalze abgerollt, zwischen der Walze α und der Anpreßwalze h, die mit Asbest oder einem anderen geeigneten biegsamen Stoff bekleidet ist, hindurchgeführt und geht dann nach einer zweiten Aufbäumwalze, auf die er sich aufrollt. Um das Hindurchführen des Gewebestreifens in einem fortlaufenden Arbeitsgange und ein Wiederaufrollen desselben zu ermöglichen, sind die querliegenden Leiter c (Fig. 4) mit Unterbrechungen ausgebildet, so daß an den Trennungslinien Verbindungsstege stehen bleiben, die den Zusammenhang der Stofflage bewirken.
Die längs des Trommelumfanges liegenden Leiter b sind in Fig. 4 auch unterbrochen dargestellt, damit jeweilig nur diejenige Gruppe eingeschaltet werden kann, die sich gerade in Berührung mit der Stoffbahn befindet. Die Zuleitung des Stromes erfolgt mittels der Drähte e, die mit dem Gewebe nicht in Berührung kommen und nötigenfalls auf der Innenseite der Trommel liegen.
Diese Zuleitungsdrähte e sind leitend mit Schleifkontakten f der Trommelwelle verbunden, die mit den Stromschlußstücken g zusammenwirken, die als Bürstenkontakt oder in sonst geeigneter Weise ausgebildet sein können und an die Stromquelle angeschlossen sind. Um zwecks gleichmäßiger Verteilung der Beanspruchung den einzelnen Leitergruppen gleichen Widerstand zu geben, kann man, falls dies nicht durch gleichmäßige Verteilung der Leitergruppen möglich ist, in die einzelnen Stromkreise entsprechende Widerstände einschalten. Der Stromschluß erfolgt hinreichend lange vor Berührung des Gewebes mit den Leitern, damit letztere bei Beginn der Arbeit den erforderlichen Wärmegrad schon besitzen. Ihre Ausschaltung kann unmittelbar, nachdem sie an der Trennstelle vorübergegangen sind, erfolgen, sie bleiben jedoch noch ausreichend heiß, um eine wesentliche Verminderung der zu ihrer Erhitzung auf den erforderlichenWärmegrad notwendigen Strommenge bei dem nächstfolgenden Umlauf der Trommel zu ermöglichen. Die Trommeln kann aus Eisen oder einem anderen Metall oder aus nichtleitendem Material, z. B. aus Hartgummi, Holz oder aus einem sonst geeigneten Stoff bestehen, der ausreichend widerstandsfähig gegen Hitze ist. Die Befestigung der Leiter, die bei der dargestellten Ausführungsform aus Drähten oder Streifen bestehen, kann in beliebiger Weise erfolgen, beispielsweise durch Einbetten in Portland-Zement k oder ein anderes Bindemittel, das ausreichende Isolierfähigkeit und "die für dön vorliegenden Zweck erforderlichen Eigen- go schäften besitzt. Die Zwischenräume zwischen den Streifen aus Zement o. dgl. müssen durch Kautschuk oder einen anderen Stoff ausgefüllt werden, der einen Druck auf das Ge\vebe ausübt, während dasselbe zwischen der Trommel α und der Rolle h hindurchgeführt wird.
Die zum Abtrennen der Teilstücke dienenden Leiter können über die Oberfläche des Bindemittels, in welchem sie eingebettet sind, um ein Stück hervorragen, welches der Dicke des Gewebes oder der Anzahl der Gewebelagen entspricht, die zwischen der "Trommel a und der Rolle h zwecks gleichzeitiger Bearbeitung hindurchgeführt werden. Anstatt das zu behandelnde Gewebe über eine Walze zu führen, kann man dasselbe mittels eines fortlaufenden Riemens oder Bandes fortbewegen oder unbeweglich lassen und eine Walze o. dgl. an demselben vorbeiführen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Vorrichtung zum Abtrennen von Teilstücken aus Gewebelagen, Stoffbahnen u. dgl. mittels erhitzter Schablonen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schablonen aus elektrischen, an der Oberfläche einer Druckplatte, Walze, Trommel o. dgl. angebrachten Leitern "bestehen, die mittels des elektrischen Stromes glühend gemacht
    und alsdann mit dem Gewebe oder Stoff in Berührung gebracht werden.
  2. 2. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiter in Gruppen angeordnet sind, welche nacheinander in den Stromkreis derart eingeschaltet werden, daß jeweilig nur die mit dem Gewebe oder Stoff in Berührung befindliche Gruppe von Leitern zum Glühen gebracht wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9109762U1 (de) * 1991-08-07 1992-12-10 Joachim Hasselbeck GmbH, 58256 Ennepetal Vorrichtung zum Ausstanzen von Etiketten o.dgl. aus Bandmaterial

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9109762U1 (de) * 1991-08-07 1992-12-10 Joachim Hasselbeck GmbH, 58256 Ennepetal Vorrichtung zum Ausstanzen von Etiketten o.dgl. aus Bandmaterial

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