DE155397C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE155397C DE155397C DENDAT155397D DE155397DA DE155397C DE 155397 C DE155397 C DE 155397C DE NDAT155397 D DENDAT155397 D DE NDAT155397D DE 155397D A DE155397D A DE 155397DA DE 155397 C DE155397 C DE 155397C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- tube
- forming
- gas
- heating
- heating wall
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F17—STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
- F17C—VESSELS FOR CONTAINING OR STORING COMPRESSED, LIQUEFIED OR SOLIDIFIED GASES; FIXED-CAPACITY GAS-HOLDERS; FILLING VESSELS WITH, OR DISCHARGING FROM VESSELS, COMPRESSED, LIQUEFIED, OR SOLIDIFIED GASES
- F17C13/00—Details of vessels or of the filling or discharging of vessels
- F17C13/10—Arrangements for preventing freezing
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F17—STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
- F17C—VESSELS FOR CONTAINING OR STORING COMPRESSED, LIQUEFIED OR SOLIDIFIED GASES; FIXED-CAPACITY GAS-HOLDERS; FILLING VESSELS WITH, OR DISCHARGING FROM VESSELS, COMPRESSED, LIQUEFIED, OR SOLIDIFIED GASES
- F17C2221/00—Handled fluid, in particular type of fluid
- F17C2221/01—Pure fluids
- F17C2221/013—Carbon dioxide
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F17—STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
- F17C—VESSELS FOR CONTAINING OR STORING COMPRESSED, LIQUEFIED OR SOLIDIFIED GASES; FIXED-CAPACITY GAS-HOLDERS; FILLING VESSELS WITH, OR DISCHARGING FROM VESSELS, COMPRESSED, LIQUEFIED, OR SOLIDIFIED GASES
- F17C2223/00—Handled fluid before transfer, i.e. state of fluid when stored in the vessel or before transfer from the vessel
- F17C2223/01—Handled fluid before transfer, i.e. state of fluid when stored in the vessel or before transfer from the vessel characterised by the phase
- F17C2223/0146—Two-phase
- F17C2223/0153—Liquefied gas, e.g. LPG, GPL
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F17—STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
- F17C—VESSELS FOR CONTAINING OR STORING COMPRESSED, LIQUEFIED OR SOLIDIFIED GASES; FIXED-CAPACITY GAS-HOLDERS; FILLING VESSELS WITH, OR DISCHARGING FROM VESSELS, COMPRESSED, LIQUEFIED, OR SOLIDIFIED GASES
- F17C2260/00—Purposes of gas storage and gas handling
- F17C2260/03—Dealing with losses
- F17C2260/031—Dealing with losses due to heat transfer
- F17C2260/032—Avoiding freezing or defrosting
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der Entnahme verflüssigter Gase, wie flüssige Kohlensäure und dergl., aus den
Aufbewahrungsbehältern tritt bekanntlich leicht ein Einfrieren der Ventile bezw. der
Ausströmöffnungen sowie eine hinderliche Bildung von Gasschnee ein. Um diesen Übelstand zu beseitigen, hat man sich verschiedener,
oft recht einfacher Mittel bedient, welche alle auf dem Grundgedanken beruhen,
ίο eine Anwärmung des verflüssigten Gases von
außen her zu bewirken. Das einfachste Mittel besteht darin, daß man das Reduzierventil
mit einem warmen Lappen umwickelte, ein anderes Hilfsmittel besteht in der Erwärmung
des im Aufbewahrungsbehälter enthaltenen flüssigen Gases durch Hindurchleiten von
Dampf oder ein anderes Wärmemittel, und ein drittes bekanntes Hilfsmittel, das beispielsweise
im Patent 106302 angegeben ist, besteht darin, daß zwischen Kohlensäurebombe
und Reduzierventil ein heizbarer Wasserbehälter vorgesehen ist, durch den die Kohlensäureleitung
hindurchgeführt wird.
Für die bisherigen Bedürfnisse waren diese Hilfsmittel ausreichend. Vollkommen ungenügend
aber werden sie bei sehr schneller Entnahme großer Mengen des flüssigen Gases aus den Aufbewahrungsbehältern,
beispielsweise bei der Löschung von
Schiffsbränden oder dergl. durch Kohlensäure. Bei einem derartigen schnellen Verbrauch
großer Kohlensäuremengen würde ein heizbarer Wasserbehälter, wie ihn das Patent 106302 angibt, nicht im entferntesten
ausreichen können, er würde die Größe eines Dampfkessels annehmen müssen und trotzdem
vielleicht noch nicht einmal genügen. Außerdem würde ein solcher heizbarer Behälter
zwischen Kohlensäurebombe und Reduzierventil den praktischen Bedürfnissen für einen
solchen Fall gar nicht genügen können, denn das Anheizen würde alsdann ebenso wie bei
einem Dampfkessel mehrere Stunden erfordern, während welcher Zeit der Brand längst hätte
gelöscht sein müssen. Andererseits liegt in der Anwendung einer derartigen, zwischen
Kohlensäurebombe und Reduzierventil eingeschalteten Heizquelle eine außerordentliche
Gefahr, da, falls der Verbrauch an Kohlensäure infolge irgend eines Umstandes stockt,
eine nachteilige Steigerung der Heizwirkung auf die in dem Behälter enthaltene Kohlensäure
stattfindet und infolgedessen leicht eine Explosion hervorgerufen werden.kann.
Nach vorliegender Erfindung wird nun beabsichtigt, gerade für solche Fälle, bei denen
ein schneller Verbrauch großer Mengen von Kohlensäure stattfindet, ein Einfrieren des
verflüssigten Gases zu verhüten, dabei aber die ganze Einrichtung schnell gebrauchsfähig
und von selbst regulierbar zu machen.
Dies wird zwar auch durch Anwendung einer Wärmequelle erreicht, der prinzipielle
Unterschied aber liegt darin, daß nicht, wie bisher, das Gas in seinem flüssigen Zustand
erwärmt wird, sondern vielmehr erst nach seinem Austritt im Zustande des Verdampfer^.
ίο Alsdann kommt das Wärmemittel mit dem Gas in feinerer Verteilung in Berührung,
kann infolgedessen besser wirken und es ist auch nicht eine gefährliche Rückübertragung
auf den Aufbewahrungsbehälter zu befürchten, da ja nur die Gasteilchen erwärmt werden,
die bereits ausgeströmt sind.
Eine Vorrichtung zur Ausführung dieser Art der Erwärmung ist in der Zeichnung
in Fig. ι im Längsschnitt,
in Fig. ι im Längsschnitt,
in Fig. 2 im Querschnitt
schematisch dargestellt.
schematisch dargestellt.
Das flüssige Gas kommt durch ein Rohr α aus dem Aufbewahrungsbehälter. Dieses Rohr a
mündet in ein zweites weiteres Rohr b, das durch einen Kasten oder ein Gehäuse c geführt
ist. In den Kasten wird bei d das Wärmemittel eingeleitet; dasselbe fließt über
die an dem Rohr b angebrachten Rippen e derart, daß es einen schlangenförmig«! Weg
um das Rohr b beschreibt und schließlich bei f abfließt. Das Rohr α ist an der Mündung
geschlossen und hat einen schrägen oder spiralförmig verlaufenden Schlitz g. Infolgedessen
wird das ausströmende flüssige Gas in einem Winkel gegen die innere Wand des Rohres b geleitet, trifft unter Druck auf die
Wand auf, zerteilt sich, verdampft infolge der Erweiterung des Querschnitts des Rohres b
gegenüber dem lichten Querschnitt des Schlitzes g und durchströmt in spiralförmigem
Wege unter immer weiterer Ausdehnung das Rohr b. Der Gasstrom bestreicht also die
ganze innere Rohrwand, so daß sich die einzelnen Gasteilchen fortwährend an der Wand des Rohres b erwärmen. Es wird also
eine sichere ausgiebige Wirkung erzielt, eine Rückwirkung aber durch das Rohr α auf den
Aufbewahrungsbehälter verhütet.
Die Rippen im Gefäß c dienen nicht nur zur Führung des Wärmemittelstromes, sondern
sie übertragen auch unmittelbar durch ihr leitendes Vermögen die Wärme auf das Rohr b, das außerdem durch das Wärmemittel
selbst von außen beheizt wird. Als Wärmemittel wird zweckmäßig Wasser gewöhnlicher
. Temperatur verwendet, so daß eine besondere Heizquelle nicht notwendig wird.
Der Grund, weshalb mit gewöhnlichem Wasser, das bekanntlich kühler als die flüssige
Kohlensäure ist, eine energische Erwärmung erzielt werden kann, liegt gerade darin, daß
nicht, wie sonst, die flüssige Kohlensäure, sondern die fein verteilten verdampften bezvv.
verdampfenden Gase vom Wasser umspült werden. Die Kältebildung tritt nämlich erst
bei der Verdampfung ein und das Einfrieren findet sonst durch Rückleitung der Kälte
statt.
Daß bei der beispielsweise dargestellten neuen Vorrichtung das Rohr α noch etwas
in das Gehäuse c hineinreicht, hat auf die Wirkung keinen Einfluß, ist vielmehr nur
aus praktischen Gründen geschehen, damit das Rohr α fest und dicht in der Vorrichtung
sitzt. Eine Erwärmung der flüssigen Kohlensäure im Rohr α tritt deshalb nicht ein, weil
die Kohlensäure zu schnell (etwa in Y100 Sekunde)
das Rohr α durchströmt und weil (wie bereits erwähnt) das Wärmemittel kälter
als die flüssige Kohlensäure ist.
Die Temperaturverhältnisse sind etwa die folgenden:
Die flüssige Kohlensäure hat eine Temperatur von etwa -J-150C, kann also nicht
durch das ununterbrochen durch den Apparat laufende Wasser von etwa +100C. erwärmt
werden. Bei der Verdampfung der Kohlensäure dagegen tritt eine starke Kältebildung
ein, denn die Schneebildung erfolgt bei etwa — 650 C. Diese kalten Gase können also
erhebliche Wärmemengen von dem 100C.
warmen Wasser aufnehmen und somit an der Schneebildung verhindert werden.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche: ·ι. Vorrichtung zur Verhütung des Einfrierens und der Schneebildung bei Entnahme größerer Mengen verflüssigter Gase (wie z. B. flüssige Kohlensäure) aus Aufbewahrungsbehältern, dadurch gekennzeichnet, daß eine Erwärmung des Gases erst nach dem Austritt aus der Ausströmungsöffnung in dem feinverteilten Zustand während der Verdampfung erfolgt, indem beim Ausströmen des flüssigen Gases aus der Ausströmöffnung der Strahl desselben gegen eine heizbare Wand geleitet wird, an der er beim Gegenprallen verteilt wird.
- 2. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausströmungsrohr (a) des flüssigen Gases mit einem schräg oder spiralförmig verlaufenden Schlitz (g) in ein die Heizwand bildendes Rohr (b) größeren Durchmessers mündet, derart, daß der Gasstrom unter gleichzeitiger Ausdehnung und Verdampfung einenspiralförmigen Weg beschreibt und dabei die Innenfläche des die Heizwand bildenden Rohres (b) bestreicht.
- 3. Eine .Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das die Heizwand bildende Rohr (b) mit Rippen (e) versehen und von einem Kasten (c) derart umschlossen ist, daß das Wärmemittel die ■ Ausströmöffnung und das die Heizwand bildende Rohr in einem Schlangenweg umspült, wobei die Rippen (e) gleichzeitig in an sich bekannter Weise zur Wärmeübertragung dienen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,Berlin, gedruckt in der reichsdruckerei.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE155397C true DE155397C (de) |
Family
ID=421868
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT155397D Active DE155397C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE155397C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0896951A1 (de) * | 1997-08-12 | 1999-02-17 | The Boc Group, Inc. | Kohlendioxidschneeabschirmung |
-
0
- DE DENDAT155397D patent/DE155397C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0896951A1 (de) * | 1997-08-12 | 1999-02-17 | The Boc Group, Inc. | Kohlendioxidschneeabschirmung |
| US6000238A (en) * | 1997-08-12 | 1999-12-14 | The Boc Group, Inc. | Carbon dioxide snow blanketing device |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP1330620B1 (de) | Speicherbehälter für kryogene medien | |
| EP0571426A1 (de) | Reinigung von werkstücken mit organischen rückständen. | |
| DE69409543T2 (de) | Vorrichtung zur nebelerzeugung | |
| DE2554906A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum kuehlen von gegenstaenden mit einem im kreislauf gefuehrten kuehlgas | |
| DE2826404A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur entladung eines latentwaermespeichers | |
| DE155397C (de) | ||
| DE3125463A1 (de) | Druck-ausgleichskoerper in latentwaermespeichern, vorzugsweise in eisspeichern | |
| DD275905A5 (de) | Abhitzekessel zur kuehlung von partialoxidationsrohgas | |
| DE2329053A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum unterdrucksetzen eines kryogenen behaelters | |
| DE102015009351B4 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Trockeneis | |
| DE20113516U1 (de) | Vorrichtung zur Reinigung von Rohrleitungen, Wärmetauschern, Kondensatoren und Katalysatoren jeder Bauart mittels flüssigem bzw. überkritischem CO¶2¶·. | |
| DE2540003A1 (de) | Verfahren zur abloesung eines filterkuchens, insbesondere fuer heissgasfiltration, und filterapparat | |
| DE367005C (de) | Vorrichtung zum Verhueten des Einfrierens von Gasdruckminderventilen | |
| DE1564051B1 (de) | Gasreinigungsanlage | |
| DE2019731C3 (de) | Verfahren zur Aufbereitung von Abwasserschlamm zur Verbesserung seiner Entwässerungseigenschaften und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE2439310A1 (de) | Verfahren zur warmwasserbereitung in verbindung mit einer heizungsanlage und heizungsanlage zur durchfuehrung des verfahrens | |
| DE2721221C3 (de) | Vorrichtung zum Erwarmen von pumpbaren Substanzen | |
| DE654078C (de) | Sicherheitsvorrichtung zum Verhueten des Einfrierens der Regeleinrichtung von Behaeltern fuer hochverdichtete Gase | |
| DE1564051C (de) | Gasreinigungsanlage | |
| EP2032309B1 (de) | Vorrichtung und verfahren zur bearbeitung eines festen werkstoffs mit einem wasserstrahl | |
| DE524467C (de) | Verfahren und Einrichtung zur Ausnutzung der beim Loeschen von Koks unter Druck anfallenden Loeschdaempfe | |
| AT24660B (de) | Glühlichtampe für flüssige Brennstoffe. | |
| AT17266B (de) | Vorrichtung zum Pasteurisieren des Bieres und anderer Flüssigkeitn in Transportgefäßen. | |
| DE374978C (de) | Hochdruckflasche fuer Sauerstoff, Stickstoff, Wasserstoff, Luft oder andere verfluessigbare Gase | |
| AT121022B (de) | Heizbare Handspritze, insbesondere für Ärzte. |