DE1554330C - Behälter für Verpackungszwecke - Google Patents
Behälter für VerpackungszweckeInfo
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Description
Es ist ein Behälter für Verpackungszwecke in Form eines Gehäuses und einer herausziehbaren, mit Hilfe
von an ihrer Unterseite angeordneten Vorsprüngen' gegen ungewollte Axialbewegung gesicherten Schublade
bekannt. Die Sicherung gegen unbeabsichtigtes öffnen erfolgt bei diesem bekannten Behälter durch
eine oder mehrere bogenförmige Sicken an der Unterseite der Schublade, die eine Verklemmung der
Schublade gegenüber dem Gehäuse bewirken sollen. Die Größe der Klemmwirkung zwischen Schublade ■
und Gehäuse hängt dabei von dem Spiel zwischen diesen beiden Teilen und der Reibung ab, weiche
beiden Größen durch Wärme und Kälte und die Oberflächengestaltung veränderlich sind. Nachteilig
war hierbei fernerhin, daß infolge der Ausbildung der Ansätze als bogenförmige Sicken ein gleichbleibender
Widerstand sowohl beim Einschieben, wie auch beim Rausziehen der Schublade bewirkt wird.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, diese Nachteile zu beseitigen und eine Schublade der gekennzeichneten
Art zu schaffen, welche gegen ungewolltes öffnen mit einem größeren Widerstand gesichert
ist, als er beim Einschieben der Schublade überwunden werden muß, sowie eine erfolgte öffnung
erkennen läßt.
Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung aus, von dem bekannten Behälter für Verpackungs/wccke
in Form eines Gehäuses und einer herausziehbaren, mit Hilfe von an ihrer Unterseite der angeordneten
Vorsprünge gegen ungewollte Axialbewegung gesicherten Schublade und besteht im wesentlichen
darin, daß als zusätzliche Sicherung der Schublade zwischen Gehäuse und Schublade ein Verschlußstreifen
angeordnet ist, der beim Herausziehen der Schublade von den Vorsprüngen erfaßt und verformt bzw.
zerstört wird.
Im einzelnen kann die Erfindung in der Weise weitergebildet werden, daß die.an der Unterseite der
Schublade vorgesehenen Ansätze oder Vorsprünge mit einer Steilfläche gegen eine Stirnfläche des Verschlußstreifens
anliegen.
Nach einer besonders vorteilhaften ' Ausbildung kann die Erfindung noch derart weiter ausgestaltet
werden, daß der Verschlußstreifen von der Vorderseite des Gehäuses zwischen Gehäuse und Schublade
eingeführt, um die äußere Bodenfläche des Gehäuses herumgelegt ist und mit einem Ende einen rückwärtigen
Schlitz des Gehäuses durchdringt.
Im einzelnen ist es ferner möglich, bei der Erfindung den Verschlußstreifen gleichzeitig als Teil einer
Aufhängekarte für das Gehäuse auszubilden, und es ist hierbei zweckmäßig, die Aufhängekarte mit aus
einem Ausschnitt gebildeten Lappen zu versehen, welcher in die Vorderseite des Gehäuses bzw. im
rückwärtigen Gehäuseschlitz mit Umbiegungen eingreifen.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise erläutert. Es zeigt .
Fig. 1 perspektivisch von unten eine Schublade
mit Verriegelungseinrichtung nach der Erfindung, .
Fig. 2 einen Vertikalschnitt durch Gehäuse und Schublade im geschlossenen Zustand nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht auf einen Verschlußstreifen nach der Erfindung,
Fig. 4 den Kasten mit Schublade nach Fig. 2 mit
angebrachtem Verschlußband gemäß Fig. 3,
Fig. 5, 6, 7 und 8 verschiedene Verschlußbänder,
Fig. 9 eine weitere Ausführungsform in Gestalt einer Vorrichtung zum Verschließen eines Ausstellungsgerätes
und
Fig. 10 im vertikalen Schnitt eine Schachtel mit Schublade, die mit dem Streifen nach F i g. 9 versehen
ist.
, Nach der Erfindung sind an der Außenfläche des
Bodens 2a der Schublade einer oder mehrere Vorsprünge oder Nippel 3 angebracht, die vorzugsweise
abgeschrägt sind und dazu dienen, durch Klemmen gegen die obere Fläche des Bodens la der Schachtel
die Schublade 2 in ihrer Stellung zu halten.
Eine solche Verriegelungsvorrichtung kann entweder allein verwendet werden oder in Verbindung
mit einer Art Banderole od. dgl., die grundsätzlich zerstört wird, wenn man die Schublade in dem Gehäuse
im öflnungssinne bewegt. Diese Banderole besteht
gemäß den Fi g. 3 und 4 aus einem Streifen aus biegsamen Material, der im ganzen mit 4 bezeichnet
ist. Der Streifen hat vier Flächen 4a, 4b, 4c und 4a",
und die Fläche Ad ist entsprechend der Anzahl der Nippel 3 mit mindestens einem Loch 5 versehen.
Die Endfläche 4a wird in einen Schlitz 6 gesteckt, der in die Rückwand Ib des Gehäuses eingearbeitet
ist und dann gegen die Innenfläche dieser Wand umgebogen, wie dies insbesondere Fig. 4 zeigt.
Der Abschnitt 4 b liegt gegen die Außenfläche dieser Rückwand an; der Abschnitt 4c: liegt gegen die
Außenfläche des Bodens ία an und die Fläche 4</
gegen die innenfläche des Bodens. Nachdem die
Schublade2 in ihre Schließstellung (s. Fig. 4) geschoben
wurde, ist sie in dieser Stellung durch den Vorsprung 3 gehalten, der im Eingriff mit dem Loch 5
steht und auf dem Boden 1 α aufsitzt.
Damit kann die Schublade nur unter Zerreißen oder Verformen der Fläche 4 d des Streifens oder der
Banderole durch den Fortsatz 3 geöffnet werden. Eine solche Banderole kann dann als Beleg für eine jedenfalls
bereits vorgenommene öffnung der Schublade angesehen werden.
Die Banderole 4 muß natürlich in jedem Fall eine für das Gehäuse passende Gestalt haben.
Bei dem in F i g. 5 dargestellten Ausführungsbeispiel
hat der umgebogene Teil 4d der Banderole kein Loch. Der Fortsatz 3 der Schublade legt sich an die
Kante 4 e des umgebogenen Abschnittes 4 d an.
Eine Banderole nach F i g. 6 ist beispielsweise durch Klebung am hochgeklappten Abschnitt 4 b an
die Wand Ib (s. Fig. 2 und 4) des Gehäuses geklebt,
die gegenüber der Öffnung liegt, wobei der Fortsatz 3 wie beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 an der
Kante 4 e anliegt.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 7 ist eine
doppelte Verschlußbanderole vorgesehen. Sie ist derart gebogen, daß sie mit ihren Flächenabschnitten
4C1, 4b und 4c die obere Begrenzungswand Ic bzw.
die hintere Wand Ib bzw. den Boden la und das Gehäuse umhüllt, und sie weist zwei Zungen 4 d und
4d1 auf, deren erste um den Rand des Bodens la
paßt und deren zweite sich oben an die Schublade 2 anlegt. Die Kante 4 e der Zunge 4 d arbeitet mit dem
Vorsprung 3 der Schublade so zusammen, wie dies bei den obigen Ausführungsbeispielen beschrieben
wurde.
Die Banderole nach Fig. 8 ist zur Verwendung in
Gehäusen bestimmt, die an ihren beiden gegenüberliegenden Enden offen sind. Sie legt sich mit ihren
umgebogenen Enden 4d und 4/ an den Boden la des Gehäuses.
ίο Bei dem in den F i g. 9 und 10 dargestellten Ausführungsbeispiel
sind die zum Verschlossenhalten des Gehäuses bzw. der Schublade umgebogenen Abschnitte
durch Ausschneiden aus einem Blatt 9 aus Karton oder einem anderen Material erhalten, welches
als Verkaufsgerät, Verkaufshilfe od. dgl. dienen kann. Das Blatt kann ein Loch 10 zum Aufhängen
aufweisen.
Der Ausschnitt aus dem Blatt begrenzt einen Abschnitt 4 a, der zum Eingriff mit dem Schlitz 6 am
ao Gehäuse bzw. an der Schachtel bestimmt ist. Es entsteht weiter ein Abschnitt 4 b zur Anlage gegen die
Außenfläche der Wand Ib der Schachtel, ein Abschnitt 4 c zur Anlage an die Außenfläche des Bodens
la und endlich ein Abschnitt 4d, der gegen die Innenfläche
des Bodens angelegt ist. Der Abschnitt 4 d weist eine Ausnehmung 8 auf, die mit dem Vorsprung
3 an der Schublade zusammenwirkt.
Die in den Fi g. 5, 6, 7 und 8 dargestellten Banderolen
oder Streifen bzw. Sicherungen können auch nach Art der F i g. 9 angewendet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Behälter für Verpackungszwecke in Form eines Gehäuses und einer herausziehbaren, mit
Hilfe von an ihrer Unterseite angeordneten Vorsprüngen gegen ungewollte Axialbewegung gesicherten
Schublade, dadurch gekennzeichnet,
daß als zusätzliche Sicherung der Schublade (2) zwischen Gehäuse und Schublade
ein Verschlußstreifen (4) angeordnet ist, der beim Herausziehen der Schublade von den Vorsprüngen erfaßt und verformt bzw. zerstört wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Unterseite der
Schublade (2) vorgesehenen Ansätze oder Vorsprünge (3) mit einer Steilfläche gegen eine Stirnfläche
des Verschleißstreifens (4) anliegen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußstreifen
(4) von der Vorderseite des Gehäuses (1) zwischen Gehäuse (1) und Schublade (2) eingeführt,
um die äußere Bodenfläche (la) des Gehäuses (1) herumgelegt ist und mit einem Ende einen rückwärtigen
Schlitz (6) des Gehäuses durchdringt.
. 4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn-.
zeichnet, daß der Verschlußstreifen (4) Teil einer Aufhängekarte für das Gehäuse ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängekarte (9)
mit aus einem Ausschnitt gebildeten Lappen (4a, 4d)'versehen ist, welche in die Vorderseite des
Gehäuses (1) bzw. den rückwärtigen Gehäuseschlitz (6) mit Umbiegungen eingreifen.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR26576A FR1454447A (fr) | 1965-07-29 | 1965-07-29 | Boîte à tiroir avec dispositif de blocage du tiroir et bande de garantie |
| FR26576 | 1965-07-29 | ||
| DEL0054115 | 1966-07-20 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1554330A1 DE1554330A1 (de) | 1970-04-02 |
| DE1554330C true DE1554330C (de) | 1973-03-15 |
Family
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