DE1554497A1 - Rahmen fuer umformbare Moebel - Google Patents
Rahmen fuer umformbare MoebelInfo
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Description
DIPWING, ROLANP MIRTENS
PATgNTANWAtT
φ Frankfurt a. M., am 5 r April 1966
Neue Main?er Str. 40-42 vdS/is
Frf 293?27, 288525
- 0 80 PGm 7 -
B«tr.·
T1 7
N Si UISSEIRE
Golomiers
für
Dt© Ipfindwig l3©triffij einen üatoien sum Aufbau einea
, wahlweise mit einem oder mehreren Fächern mit ei,"
oberen $af@l, einer unteren 3Ca,fel, einer EüoU;warid und
einer Sure, gegebenenfalia mit
dient zur- Herstellunf von Hobeln au Ort und Stelle durob,
verschiedener $afein und ¥erbindungpelemente,
Anbaumöbel sueammensesetst werden können, die die
Kombinationen erlauben*
luffabe der Irfindung besteht auch darin, daß. indivi=·
.4ue.lle Möbel aus industriell herstellbaren Teilen nach Wunsch
0.09818/00.98:
zusammengesetzt werden können.
Die Erfindung besteht darin, daß der Rahmen einen oberen und einen unteren waagerechten Schenkel von I-förmigem Querschnitt
hat, in den auf jeder Seite eine obere und untere Tafel eingelegt werden, daß der vertikale Steg des I-Profils ein Fenster
hat, durch das hindurch ein "Verbindungsstück zur Verbindung benachbarter Tafeln hindurchgreift, daß der hintere senkrechte
Schenkel ein !-Profil hat, dessen Steg mit einer Portsetzung
in das Innere des Rahmens hineinreicht, daß die Flanschen des I-Profils Nuten zum Einschieben einer Rückwand einschließen
und daß der vordere Rahmensohenkel einen T-Querschnitt hat, an
dem Träger für Scharniere und Schloß der Türen befestigt sind.
Der Rahmen nach der Erfindung kann auch einzelne oder alle der folgenden Eigenschaften haben:
Der Rahmen ist einstückig, vorzugsweise aus Spritzguß hergestellt,
Das starre Scharnierteil ist einstückig mit dem Rahmen gegossen.
Der vordere und der hintere Rahmenschenkel haben im Steg des T-Profils bzw. in der Fortsetzung des Steges des I-Profils
Bohrungen zur Befestigung von Unterstutzungsleisten für
Schrankbretter.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Es sind:
Figur Λ die Ansicht einer Rahmenbaugruppe,
Figur 2 die Schrägansicht eines Möbels mit Rahmen nach.
Figur 1,
BAD CSIGiNAL
009818/0098
•j- * ν-
1.55*497
— 3 —
Figur 3 der Auschnitt III aus Figur 2, vergrößert, in
■'-.-,- Schrägansicht, . ■;- - ;
Figur 4 die Teil ansicht IV von Figur 2, vergrößert, in
Schrägansicht,
Figur 5 das Mittelstück eines vorderen senkrechten Rahmenschenkels,
vergrößert,
Figur·6 die Teilansicht einer Leiste, montiert an einem
vorderen senkrechten Rahmenschenkel, vergrößert, in Schrägansicht.
Der Rahmen nach der Erfindung ist rechteckig und setzt .sich ■
zusammen aus zwei waagerechten Schenkeln 1 und 2 und zwei senkrechten Schenkeln 3 und 4-. Die waagerechten Schenkel 1
und 2 haben I-Profil und sind von einer solchen, Höhe, daß
man waagerechte Bretter 5, allgemein aus Holz gegebenenfalls
aus Sperrholz, von üblicher Dicke einsetzen kann., die sich
mit beiden Enden so in das I-Profil einfügen lassen, daß sie an den Steg 6 des I-Profils anstoßen.
So liegen zwei Bretter 5 mit ihren beiden Enden an jedem
Steg der waagerechten Schenkel 1 und 2 auf ihren Flanschen
auf. In die' Stege 6 sind Fenster 7 «ingelassen, durch die
Verbindungsglieder hindürchgreifen, mit denen die beiden
Bretter, die auf den entsprechenden Flanschen aufliegen,'
untereinander verbunden werden. Die Verbindung zweier solcher Bretter untereinander wird insbesondere mit Hilfe eines
Verbindungsstückes bewirkt, wie es in der französischen Patentanmeldung
F. V. 3390 vom 26.Jan.1965 beschrieben ist.
Diese Verbindungsorgane sind Biken 8 von quadratischem Querschnitt,
passend zu den Fenstern 7, die ebenfalls eine qua-
■ - . . - BAD CrUGäMÄL
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dratische Öffnung haben.
Der senkrechte Schenkel 3 des Rahmens hat den besonderen Querschnitt nach Figur 3, der ein I-Profil mit geringer
Steghöhe darstellt. Der Steg findet seine Fortsetzung 9 in der Rahmenöffnung. Damit wird in diesen Rahmenschenkeln eine
senkrecht stehende Nut 10 geschaffen, in die eine Rückwand 11 eingeschoben werden kann, die in gebräuchlicher Weise aus
Sperrholz oder einem anderen Material von geringer Dicke besteht. In den hinten gelegenen Ecken des Rahmens können die
Flanschen der waagerechten Schenkel 1 oder 2 ausgespart werden (Figur 3), so daß man die Rückwand an ihren Platz einführen
kann, nachdem die.beiden Bretter 5 befestigt sind, wodurch
die Handhabung vereinfacht wird. Die der Innenseite des Rahmens zugewendeten Flanschen der waagerechten und senkrechten
Schenkel gehen ineinander über (Fig. 3)· Wenn einmal die Rückwand 11 an ihrem Platz ist, wird sie einfach mit dem
Rand der Bretter verstiftet, die sie mit ihren Enden abdeckt.
Der vordere senkrechte Rahmenschenkel 4 ist von T-förmigem Querschnitt und hat einen Steg 12, der rahmeneinwärts gerichtet
ist. Dieser Schenkel trägt auf seiner Vorderseite die festen Teile der Türangeln, an denen die Tür 13 angehängt
ist. Solche Scharniere sind vorteilhafter-weise ent-* .
sprechend dem französischen Patent 1 349 383 vom 5»Dez. 1962
ausgebildet. Das Scharnier hat in diesem Falle ein Winkelstück 14, das mit dem an der Türe befestigten Teil 15 zusammenwirkt.
Das Winkelstück 14 wird seinerseits von einem Ansatz 16 gehalten,
der"an der Vorderseite des senkrechten Schenkels 4
befestigt ist.
Bei dem Ausführungsbeispiel ist der Rahmen vorzugsweise gänzlich aus einem einzigen Stück Spritzguß hergestellt, da seine
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1S54497
-.5 ■-
Form für dieses Verfahren besonders geeignet ist. Die Ansätze
16 für die. Scharniere können dann einstückig mit dem Rahmen hergestellt werden, so.daß man bei der Montage nur
noch: die Winkel 14 in eine entsprechende Öffnung der Ansätze
16 einzusetzen und dort zu sichern braucht.. Der senkrechte»
Schenkel 4 deö Rahmens, der den Scharnieren gegenüberliegt,
wird vorteilhafterweise mit einem Sockel 17 ausgerüstet, der
zur Befestigung eines Schlosses oder Schnappers für die Tür
dient, beispielsweise einer Magneteinrichtung. Insbesondere kommt eine Ausführung in Betracht, bei der die Rahmen auf
einer ihrer Flächen zwei Ansätze 16 für die Befestigung der Scharniere tragen und auf der anderen Fläche einen Sockel
17 zur Befestigung des Schlosses. Bei dieser Ausführung kann
man eine Serie von Rahmen aneinanderreihen und erhält so ein
Anbaumöbel, dessen sämtliche Türen sich im gleichen Sinn öffnen lassen. Wünscht man aber Türen, die sich entgegengesetzt
öffnen, dann kann man den selben Rahmen auf den Kopf gestellt verwenden, vorausgesetzt, daß er eine horizontale
Symmetrieachse hat. In einem anderen Fall kann man Rahmen Verwenden, die jeweils um ihre besondere Ebene symmetrisch
sind und auf jeder Fläche entweder zwei Scharnierträger oder
zwei Sockel für Schlösser 17 tragen. Vorteilhaf-terweise
sfiit man in den senkrechten Stegen 9 und '12 der senkrechten
hinteren und vorderen Schenkel*4 eine Reihe von Löchern 18
vor, die für die Befestigung von Leisten, nach Figur 6 mittels
Schrauben und Muttern geeignet sind. Die Leisten haben ein Z-förmiges Profil, dessen zwei horizontale Flanschen 20
und 21 durch einen vertikalen Steg 22 verbunden sind, dsren
beide Seiten, in Befestigungslappen 23 enden. Diese Leisten dienen zum Auflegen von Brettern 24, welche an den vertikalen
Stegen 23 zweier Msten 19 anstoßen, die* an zwei gegenüber-'liegenden
Rahmen befestigt sind. Dank dieser Anordnung kön-
* 3 und
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nen die Bretter 24 nach außen abgezogen werden, wobei sie
nicht durch die Planschen der Schenkel 4 behindert werden.
Solche Leisten sind aus Spritzguß leicht herzustellen und es ist möglich, eine beliebige Zahl davon in jedem Hahmen
unterzubringen und sie je nach Bedürfnis in verschiedener Höhe anzubringen.
Schließlich bringt die Erfindung die Möglichkeit, daß nan
Möbel für sich alleinstehend oder mit aneinandergereihten Fächern bauen kann, insbesondere Küchenmöbel, aber auch hohe
Möbel ebenso gut wie niedrige Möbel. Im letzteren ]?all verwendet man größere Rahmen. Der Zusamennbau ist äußerst einfach,
da man die Rahmen nur vertikal aufzustellen braucht, um dann zwischen ihnen die Bretter 5 einzufügen und die Rückwände
einzuschieben, worauf die Türen in die Teile 14 mit den Scharnieren eingesetzt werden und verschlossen werden.
Zum Abschluß der Seitenenden des Möbels genügt es, Quertafeln an den Enden der Rahmen anzubringen, die von Befestigungsstücken
durchdrungen'werden, die dem Balken 8 gleichen
aber einen Kopf haben. Handelt es sich um ein Hängemöbel, dann kann man es nun in der üblichen Weise an der Wand befestigen;
handelt es sich um ein Aufstellmöbel, dann verfährt
man in der gleichen Weise, stellt aber das Bauteil auf einen Sockel oder auf Füße. Man kann im übrigen die oberen
Tafeln 5 durch Holzrahmen ersetzen, die mit Befestigungsmitteln
versehen sind. Nach Beendigung der Montage deckt man das Möbel mit einer Sperrholztafel ab, die man mit Holzschrauben
die von unten her gesichert werden, an dem Holzrahmen
festmacht. Man kann Möbel für jeden Gebrauch und von jeder Dimension auf die vorgeschlagene Weise bauen.
Patentansprüche: 009818/0098 bad original
Claims (2)
- T554497 1-PATENTANSPRt) GHE:/1.j Rahmen zum Aufbau eines Möbelstückes wahlweise mit einem oder mehreren Fächern, mit einer oberen Tafel, einer unteren Tafel, einer Rückwand und einer Tür, gegebenenfalls mit Regalbrettern, d a d u r c h g ek e ή η ze i c hne t, daß er einen oberen (3) und einen unteren (4) waagerechten Schenkel mit I-förmigem Querschnitt hat, in den auf jeder Seite eine obere und untere Tafel eingelegt werden, daß der vertikale Steg (6) d€S 1-Profiles ein Fenster (7) hat, durch das hindurch" ein Verbindungsstück (8) zur Verbindung benachbarter Tafeln hindurchgreift, daß der hintere Schäkel (3) ein 1-Profil hat, dessen ßteg mit einer Fortsetzung (9) in das Innere des Rahmens hineinreicht, daß die · Flanschen des I-Profils Nuten (10) zum Einschieben einer Rückv/and (11) einschließen und daß der vordere Rahmenschenkel (4-) einen T-Querschnitt hat, ah dem Säger (16,17) für Scharniere und Schloß der Türen (13) befestigt sind.
- 2. Rahmen nach Anspruch 1, d a d u r c h g e ke η η ζ e i c hne t,-daß der Rahmen (3,^) einstückig aus . Sprit r/Guß gefertigt ist,3· Rahmen nach Anspruch 1 und 2, d a d u r c h g e k ο η η ζ ei c h η e t, daß das starre Scharnierteil einstückig mit dem Rahmen gegossen ist.4-. Rahmen nach den Ansprüchen 1 bis 3, d a d u- r c h g e k e η η ζ e i c Ii η e t, daß der vordere RahmenscLenkel (3) im Steg des Τ-1-rofiles bzw. in der Fortsetzung (9) des Steges des 1-Profiles Bohrungen zur Befestigung von Unterstützungsleisten (19) für Schrankbretter haben.0 0 9 8 18/0098 BAD
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR12328A FR1439194A (fr) | 1965-04-07 | 1965-04-07 | Cadre pour construction de meubles transformables |
Publications (1)
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|---|---|
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Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Families Citing this family (2)
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| ES2711193T3 (es) * | 2012-08-29 | 2019-04-30 | Puustelli Group Oy | Armario, método para fabricar un armario |
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1965
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-
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- 1966-04-07 NL NL6604767A patent/NL6604767A/xx unknown
- 1966-04-07 GB GB1578566A patent/GB1133932A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE679136A (de) | 1966-09-16 |
| NL6604767A (de) | 1966-10-10 |
| GB1133932A (en) | 1968-11-20 |
| FR1439194A (fr) | 1966-05-20 |
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