DE155458C - - Google Patents

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DE155458C
DE155458C DENDAT155458D DE155458DA DE155458C DE 155458 C DE155458 C DE 155458C DE NDAT155458 D DENDAT155458 D DE NDAT155458D DE 155458D A DE155458D A DE 155458DA DE 155458 C DE155458 C DE 155458C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27MWORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
    • B27M3/00Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Mirrors, Picture Frames, Photograph Stands, And Related Fastening Devices (AREA)

Description

SS--M1. ί l-Ή ί ',ilif V-v-.'O
iUt jiS.^ t ft tj
KAISERLICHES
PATENTAMT.
V* 155458 KLASSE 38 c.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein einfaches und rasch durchführbares Verfahren zur Herstellung von Rahmen für Bilder, Spiegel u. dgl., bei welchen die äußeren Seitenflächen Teile von Rotationsflächen sind, deren Konturlinien äußerst scharf sind, so daß je nach der Anordnung des Falzes für das Bild usw. die Seitenflächen mehr oder weniger stark abgeschrägt sind oder aber in die Hinterseite zurücktreten und dadurch eine scharfe Begrenzung des Randes zeigen. ,
Das Verfahren besteht in folgendem: Auf ein Brett, dessen äußerer Umfang beliebig gestaltet sein kann, werden auf beiden Seiten zweckmäßig in der Mitte prismatische oder zylindrische Stücke befestigt, deren Größe und Gestalt genau der lichten Weite des herzustellenden Rahmens entspricht, während die Höhe derart bemessen ist, daß sie ein Vielfaches der Dicke der einzelnen Rahmen ist. Auf diese aufgesetzten Stücke werden sodann die einzelnen vorbereiteten Rahmen aufgesteckt und das Ganze schließlich auf jeder Seite mit einem Brett abgedeckt. Dieses so zusammengestellte Stück wird hierauf fest zusammengespannt und nach einem gegebenen Profil zu einem Rotationskörper abgedreht. Die vorbereiteten Rahmen bestehen aus zweckmäßig zusammengeleimten und mit den Falzen versehenen Brettern von der Dicke des Rahmens, deren äußere Begrenzung beliebig ist und nur größer sein muß als die der herzustellenden Rahmen.
In der Zeichnung veranschaulicht Fig. 1 einen derart zusammengesetzten und abgedrehten Körper in Seitenansicht, zur Hälfte im Schnitt, und Fig. 2 in Vorderansicht, ebenfalls zur Hälfte im Schnitt, und Fig. 3 einen Horizontalschnitt nach A-B der Fig. 2.
Wie ersichtlich, sind auf einem Brett α zu beiden Seiten die in dem dargestellten Beispiel prismatischen Stücke b, z. B. durch Aufleimen befestigt. Auf diese Stücke b werden zu beiden Seiten des Brettes a die einzelnen Rahmen c aufgesteckt, deren Falze d bereits fertiggestellt sind. Die äußeren Konturen der Rahmen können beliebig gestaltet sein. Zum Zwecke einer billigen Herstellung der Rahmen können dieselben aus einzelnen Teilen zusammengeleimt sein, wodurch die Herstellung der Falze in einfacher Weise mittels des Kehleisens an den Seiten der zusammenzufügenden Rahmenteile erfolgen kann. Die vordere lichte Weite der Rahmen sowie die Gestalt der ausgeschnittenen Rahmenöffnung entspricht dem Kernstück b, so daß die einzelnen Rahmen mit möglichst geringem Spiel auf diesem Stücke sitzen. Zum Schlüsse werden die Endstücke e aufgelegt.
Nachdem das Ganze zusammengespannt ist, wird es auf, einer Drehbank eingespannt und
nach einem gegebenen Profil zu einem Rotationskörper abgedreht. Hierdurch erhält man das in der Zeichnung dargestellte Produkt. Von demselben können der Teil a b als Mittelstück und die Stücke e immer wieder als Deckplatten für die Herstellung weiterer Rahmen Verwendung finden. Die Rahmen können einzeln oder in ihrer Vereinigung als Rotationskörper durch Färben,
ίο Beizen, Polieren usw. fertiggestellt werden. Sind die Falze dem Mittelbrett α zugewendet, so erscheinen die Seitenflächen der Rahmen als schräge, schwach gewölbte Flächen, deren Größe und Neigung je nach der Stellung des Rahmens im Rotationskörper sich ändert. Auch die Breite der Rahmenleisten . an der Vorderseite ist je nach der Stellung der Rahmen im Rotationskörper verschieden (Fig. 2 und 3). Sollen die Seitenflächen zurücktreten und die äußere Kontur der Rahmenleisten scharf begrenzt sein, so werden die Rahmen derart aufgesetzt, daß die Falze von dem Mittelbrette α abgewendet liegen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Rahmen für Bilder, Spiegel u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß, auf dem lichten Ausschnitt der Rahmen entsprechenden, auf den beiden Seiten eines Mittelstückes (a) befestigten Kernstücken (b) die mit Falz versehenen Rahmen (c) von beliebiger äußerer Kontur aufgesteckt werden, worauf das Ganze durch Endstücke (e) abgedeckt und zu einem Rotationskörper abgedreht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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