DE1556072C - Stapelvorrichtung fur Tafelmaterial - Google Patents

Stapelvorrichtung fur Tafelmaterial

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DE1556072C
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English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Martin, Merrill David, Oakland, Alameda, Calif (V St A)
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Description

Die Erfindung betrifft eine Stapelvorrichtung für Tafelmaterial mit einem der jeweiligen Stapelhöhe entsprechend vertikal verschwenkbaren Bandförderer und dessen Abgabeende zugeordneten, ausrückbaren Fangarmen zum vorübergehenden Aufnehmen des Materials.
Aus der deutschen Auslegeschrift 1063 972 ist eine Stapelvorrichtung für Metallplatten bekannt, bei der ein stationärer magnetischer Förderer die Platten auf einem in vertikaler Richtung bewegbaren Aufzug ablegt. Damit ein fertiggestellter Stapel entfernt werden kann, ohne die Zuführung zu unterbrechen, sind eine Reihe zusätzlicher Trageinrichtungen auf beiden Seiten quer zur Förderrichtung der Platten vorgesehen. Jede Trageinrichtung umfaßt eine über eine Zahnstangen-Ritzel-Vorrichtung ausfahrbare Konsole mit einem entsprechenden Haltcstück. Jede Konsole ist über eine eigene Zylinderanordnung betätigbar. Ähnlich ist aus der USA-Patentschrift 2 205 767 eine Stapelvorrichtung bekannt, bei der zur Zwischenspeicherung ein unterhalb einer stationären Förderanordnung verschiebbar gelagerter Stapelwagen vorgesehen ist, der bei Erreichen der gewünschten Stapelhöhe vorübergehend ausfahrbar und zur Aufnahme der zwischenzeitlich abgegebenen Tafeln absenkbar ist. In diesen beiden bekannten Ausführungen handelt es sich um ortsfeste schwere Konstruktionen, die eine Anpassung des Abgabeendes
ίο der Fördereinrichtung an die jeweilige Stapelhöhe nicht gestatten; vielmehr ist zur Aufnahme ein Stapeltisch erforderlich, der seinerseits mit wachsender Stapelhöhe absenkbar ist.
Aus der USA.-Patentschrift 2 878 947 ist ferner eine Stapelvorrichtung mit einem vertikal verschwenkbaren Ausleger bekannt, dessen Abgabeende an einem Gerüst, in das ein Wagen zur Aufnahme des Stapels eingefahren werden kann, abgestützt ist und längs diesem der jeweiligen Stapelhöhe entsprechend verschoben werden kann. Zur Zwischenspeicherung sind an dem Gerüst Fangarme vorgesehen, auf denen jeweils einzelne Lagen vorgestapelt werden, bevor sie auf dem Wagen abgelegt werden. Auch bei dieser Vorrichtung wird der Zwischenspeicher von einem stationären Gerüst getragen und darf daher von schwerer und komplizierter Konstruktion sein.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Stapelvorrichtung mit einem vertikal verschwenkbaren Bandförderer und einem diesem zugeordneten Zwischenspeieher so auszubilden, daß besondere Aufbauten zum Höhenverstellen von Bandförderer und Zwischenspeicher entfallen, wobei der Zwischenspeicher nur im Bedarfsfall zum Einsatz kommen soll.
Zur Lösung dieser Ausgabe ist die eingangs bezeichnete Stapelvorrichtung derart gestaltet, daß am freien Ende des als Ausleger ausgebildeten Bandförderers eine Halterung angelenkt ist, an der ein quer zur Förderrichtung sich erstreckender Träger befestigt ist, welcher in Abständen voneinander Führungen für horizontal verstellbare Fangarme aufweist, daß ferner die Fangarme über Umlenkgetriebe mit einer zu dem Träger parallelen Antriebsstange für ihre Verschiebung gekuppelt sind, und daß eine die Bewegung der Fangarme auslösende Steuereinrichtung vorgesehen ist, die bei einer bestimmten Höhenstellung des Bandauslegers betätigbar ist. Erfindungsgemäß wird also eine einfache und selbständige Stapelvorrichtung mit Zwischenspeicher vermittelt, die von der Aufnahmeeinrichtung für den Stapel selbst unabhängig ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 die Blechtafelstapeleinrichtung unter Verdeutlichung der gegenseitigen Lage der einzelnen Teile und der Blechtafelspeicherungsvorrichtung in Bezug zur Stapeleinrichtung und zum angesammelten Blechtafelstapel in Seitenansicht,
F i g. 2 einen Ausschnitt des Blechtafelausgabeendes der Blechtafelstapeleinrichtung mit der in wirksamer Stellung befindlichen Blechtafelspeicherungsvorrichtung in perspektivischer Darstellung,
F i g. 3 eine Teilansicht der Stütz- und Betätigungseinrichtung der Fangarme in Seitenansicht,
F i g. 4 eine Draufsicht gemäß F i g. 3,
F i g. 5 die Ansicht eines Einzelteiles der Führungs- und Stützeinrichtung eines der Fangarme in von der Stützeinrichtung gelöster, einzeln dargestellter Stellung in Ansicht von unten,
3 4
F i g. 6 eine Ansicht des Teilstückes gemäß F i g. 5 einem, sich parallel zum Ausgabeteilstück desselben
unter Fortlassung des Zahnrad- und Zahnstangenan- erstreckenden Querträger 102 Fangarme 101 befe-
triebes, stigt. Die Fangarme 101 sind in Führungen 103 abge-
F i g. 7 einen Querschnitt nach der Linie 7-7 ge- stützt und geführt, die ihrerseits auf einer am Untermaß Fig. 5 mit Darstellung des Zahnstangen- und 5 teil des Rohrleitungssystems 31 in geeigneter Weise Zahnradgetriebes, befestigten Tragplatte 104 befestigt sind. Derart hält
F i g. 8 einen Schnitt nach der Linie 8-8 gemäß die an der gelenkig angeordneten Befestigungsplatte
Fig. 5, 32 befestigte Tragplatte 104 die Fangarme 101 in
F i g. 9 einen Schnitt nach der Linie 9-9 gemäß einer normalerweise horizontalen Stellung unter-
F i g. 6, ίο halb der Höhenlage des Ausgabeendes des Förder-
Fig. 10 eine der Fangplatten und deren Betäti- rahmens 2.
gungseinrichtungen in Draufsicht, Der ganze innerhalb des Rohrleitungssystems 31
Fig. 11 die in Fig. 10 dargestellte Fangplatte mit befindliche Satz der Fangarme 101 wird im Zusarn-
der an den angrenzenden Teilen befestigten Betäti- menwirken mit einem, von einem innerhalb eines
gungseinrichtung in Seitenansicht, 15 pneumatischen Zylinders 107 befindlichen Kolben
Fig. 12 eine schematische Darstellung der Steue- 106 betätigten Zahnstangengetriebe 105, aus einer
rungseinrichtung der Blechtafelspeicherungsvorrich- versenkten Stellung in eine vom Ausgabeende des
tung. Förderarmes 2 aus ausgefahrene Stellung verschoben.
Auf einer Grundplatte 1 ist ein schwenkbarer For- Einige der in gegenseitigem Abstand befindlichen derrahmen 2 einerseits etwa in der Mitte desselben 20 Führungsrahmen 103 (F i g. 5 bis 8) weisen zu den mittels einer einstellbaren Hebe-und Senkeinrichtung 3, anliegenden Fangarmen 101 in rechtem Winkel, und andererseits am Einspeisungsende des Förder- senkrecht verlaufende Zahnradachswellen 108 auf. rahmens 2 mittels einer ausgleichenden Hebelstange 4 Auf dieser Zahnradachswelle 108 sitzt jeweils ein befestigt. Unterhalb des Ausgabeendes des Förder- Antriebszahnrad 109 und ein parallel zur Tragplatte rahmens 3 ist entweder eine geeignete Drehscheibe 25 liegendes, die Verschiebung bewirkendes Zahnrad oder ein Ablegeförderer 6 angeordnet, der mit der je- HO. Das die Verschiebung bewirkende Zahnrad 110 weiligen Stellung des Förderrahmens 2 derart zusam- greift in eine, an der einen Seite einer entlang der menwirkt, daß er betätigt wird, falls der Förderrah- Tragplatte 104 verschiebbar angeordneten Antriebsmen 2 bis zu einer vorbestimmten Höhe des Stapels stange 112 befestigte Zahnstange 111 ein. Die Anangehoben ist. Am Ausgabeende des Förderrahmens 2 30 triebsstange 112 ist ihrerseits in geeigneter Weise mit ist zur Aufrechterhaltung eines konstanten Abstan- der Kolbenstange 113 eines Kolbens 106 verbunden, des in bezug auf den Stapel, an einer einstellbaren Das einen größeren Durchmesser aufweisende, die Halterung eine, ein Luftpolster bildende Einrichtung 7 Verschiebung bewirkende Zahnrad HO ist einstückig angeordnet, um über dem Stapel und unterhalb der mit dem Antriebszahnrad 109 gestaltet und greift in vom Förderrahmen 2 herangeführten Blechtafeln ein 35 eine zweite Zahnstange 114 ein, die an der einen Seite Luftpolster zu bilden. Diese, ein Luftpolster bildende des anliegenden Tragarmes 101 befestigt ist. Wird der Einrichtung 7 ist in bestimmtem Abstand unterhalb im Zylinder 107 befindliche Kolben 106 zurückbeder Höhe des Ausgabeendes des Förderrahmens 2 wegt, so verschiebt er die Antriebsstange 112 und zuangeordnet. Die ein Luftpolster bildende Einrichtng 7 sammen mit dieser die an dieser sitzende Zahnstange besteht aus einem Rohrleitungssystem 31, das an 40 111, die wiederum die entsprechenden Antriebszahnjedem Ende einer gelenkig angeordneten Befesti- räder 109 und die die Verschiebung bewirkenden gungsplatte 32 befestigt ist, die an einer, am Ausga- Zahnräder 110 dreht, die dadurch eine Verschiebung beende des Förderrahmens 2 befindlichen Umlenk- der mit den Fangannen 101 verbundenen Zahnstanachse 33 angelenkt ist. Dieses Rohrleitungssystem gen 114 bewirken, welche die Fangarme 101 in eine 31 wird, bei einer Änderung der Winkelstellung des 45 bzw. aus einer Fangstellung verschieben. Alle Füh-Förderrahmens 2, durch Schwenkung der gelenkig rungsrahmen 103 und 103' weisen in gegenseitigem gelagerten Befestigungsplatte 32, mittels eines, mit Abstand befindliche Rollenpaare 115 auf, zwischen einem Ende am oberen Teil einer jeden der Befesti- denen die Fangarme 101 geführt werden,
gungsplatten 32 befestigten, und mit dem anderen Der Zylinder 107 ist an einer, in einer Nut 117 der Ende an einem, von einem Hebelarm der Hebe-und 50 Tragplatte 104 verschiebbar geführten Spindel-Senkeinrichtung 3 abgewinkelten Kurbelarm 41 befe- mutterhalterung 116 befestigt, die auf einer Schraustigten Gestänge 39 in einen, normalerweise horizon- benspindel 118 sitzt, die in einem, am Ende der Tragtal und parallel zum Oberteil des Stapels befindlichen platte 104 befindlichen Lagerbock 119 gelagert ist. Lage gehalten. Für eine genaue Lageeinstellung der Ein am Ende der Schraubenspindel 118 angeordneter auf den Stapel abzulegenden Blechtafeln sind, aus 55 Bedienungshandgriff 120 erleichtert das Drehen der einer Begrenzungswand 42 und einer Führungswand Schraubenspindel bei der Einstellung der Ausgangs-43 bestehende und auf einem, vom Ausgabeende des stellung der Fangarme 101.
Förderrahmens 2 in bestimmtem Abstand befindli- Die zum Stützen der äußeren Ecken der vom Forchen Querhaupt 46 in ihrer Lage einstellbare ange- derrahmen 2 zugeführten Blechtafeln dienenden hängte Winkel- und Eckführungen angeordnet. Das 60 Fangplatten 121 wirken mit den Fangarmen 101 zu-Querhaupt 46 ist seinerseits an zwei, in gegenseitigem sammen. An der Außenseite jeder Führungswand 43 Abstand in den gelenkig gelagerten Befestigungsplat- befindet sich ein horizontaler Träger 122. In beten 32 verschiebbar gelagerten Vorschubstangen 48 stimmtem Abstand unterhalb des Trägers 122 ist ein, befestigt. neben einem horizontal verlaufenden Schlitz 124 an-
Die Blechtafelfang- und -Speicherungseinrichtung 65 geordneter Lagerbock vorgesehen. Jede der Fangist am Ausgabeende des Förderrahmens 2 angeord- platten 121 ist in Form eines scheibenförmigen Kreisnet, sektors gestaltet, in dessen Krümmungszentrum eine
Am oberen Ende des Förderrahmens 2 sind an senkrecht zu diesem verlaufende Achswelle 126 an-
geordnet ist. Der Träger 122 weist ein sich durch diesen hindurch erstreckendes, mit dem Lagerbock 123 fluchtendes Lager 127 auf, wobei die Achswelle 126 durch diesen Lagerbock und durch das Lager 127 hindurchgeht, wobei an deren oberem Ende ein Kurbelarm 128 befestigt ist. An einem Ende des Trägers 122 ist ein Ende eines pneumatischen Zylinders 129 angelenkt, in welchem ein Kolben 130 angeordnet ist, dessen Kolbenstange 131 sich durch das andere verschlossene Ende des Zylinders 129 hindurch erstreckt und mittels einer Gelenkgabel 132 am Kurbelarm 128 befestigt ist. Vollführt der in beiden Richtungen betätigbare Kolben 130 einen Hub, so wird die Achswelle 126 hin oder her geschwenkt, wobei die Fangplatte 121 in eine, bzw. aus einer wirksamen Blechtafelfangstellung geschwenkt wird. Die Schlitze 124 und die Fangplatten 121 befinden sich in der gleichen Ebene wie die Fangarme 101.
Die gemeinsame Betätigung der Fangarme 101 und der Fangplatten 121 ist in der, aus Fig. 12 ersichtlichen, schematischen Darstellung verdeutlicht. Ein Ende der Zylinder 107 und 129 ist entweder mit einem biegsamen Luftschlauch 133 oder direkt mit einer Leitung 134 verbunden. Ein geeignetes Dreiwegeventil 135 verbindet wahlweise die Leitungen 134 mit einer, die Zylinder 107 und 129 betätigenden und hierbei die Fangarme 101 und die Fangplatten 121 in eine Plattenfangstellung bzw. zurück in eine nichttätige Stellung führenden Speiseleitung 136. Das Dreiwegeventil 135 ist in geeigneter Weise durch eine Feder betätigbar, wobei die Feder 140 das Dreiwegeventil 135 normalerweise in einer Ausgangsstellung hält, in der Druckluft zum geschlossenen freien Ende der entsprechenden Zylinder 107 und 129 zugeführt wird, wobei normalerweise die Fangarme 101 und die Fangplatten 121 in eine nichttätige Stellung zurückbewegt werden. Wird das Dreiwegeventil 135 in seine Gegenstellung umgelegt, so gelangt Druckluft in den Raum am angelenkten Ende der Zylinder 107 und 129, wobei die entsprechenden Kolben verschoben werden, und die Fangarme 101 und die Fangplatten 121 in eine ausgefahrene Stellung unterhalb der vom Förderrahmen 2 zugeführten Blechtafeln verschoben werden. Die Betätigung des Dreiwegeventils 135 aus der in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausgangsstellung erfolgt mittels eines, durch einen Schalter 138 handbetätigten Solenoids 137.
Wie aus Fig. 12 ersichtlich ist, ist das Solenoid 137 durch eine mit dem Ausschalter 138 parallelgeschaltete Speiseleitung 139 mittels eines, durch einen Nocken 154 der selbsttätigen Stapeleinrichtung, betätigbaren Nockenschalter 141 ausschaltbar, wobei das Solenoid erregt wird, falls der Förderrahmen 2 die vorbestimmte Höhe erreicht und das Solenoid so lange erregt gehalten wird, bis der Förderrahmen 2 in seine Ausgangsstellung zurückgeführt worden ist, wobei eine ausreichende Zeitspanne für die Fortführung des auf dem Ablegeförderer 6 gestapelten Blechtafelstapels vorgesehen ist. Die vorgesehene freie Höhe zwischen den Fangarmen 101 bzw. den Fangplatten 121 und zwischen der über diesen befindlichen Stellung des' Zulieferungsendes des Förderrahmens 2 ist so groß zu bemessen, daß unterhalb des Zulieferungsendes des Förderrahmens 2 alle diejenigen Blechtafeln, die in der Zeitspanne, die für ein Fortführen des auf der Drehscheibe oder auf dem Ablegeförderer 6 gestapelten Stapels erforderlich ist, zugeführt werden, speichernd gestapelt werden können. Dieser Abstand bis zu den Fangarmen 101 bzw. den Fangplatten 121 wird in Abhängigkeit von der Zulieferungsgeschwindigkeit der Blechtafeln vom Ausgabenende und vom erforderlichen Zeitraum für das Fortführen des gan^- zen Stapels bestimmt.
Es wird darauf hingewiesen, daß die Speicherungseinrichtung unterhalb einer ein Luftpolster bildenden Einrichtung 7 angeordnet ist, die dazu dient, ein Luftpolster zwischen den zuzuführenden Blechtafeln und den Fangannen 101 bzw. den Fangplatten 121 zu bilden, um ein hartes Aufschlagen der Blechtafeln zu dämpfen. Eine derartige Gestaltung der Blechtafelspeicherungsvorrichtung bietet den Vorteil, daß das Luftpolster ein Verwischen von gedruckten Aufschriften auf den zu speichernden Blechtafeln verhindert.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Stapelvorrichtung für Tafelmaterial mit einem der jeweiligen Stapelhöhe entsprechend vertikal verschwenkbaren Bandförderer und dessen Abgabeende zugeordneten, ausrückbaren Fangarmen zum vorübergehenden Aufnehmen des Materials, dadurch gekennzeichnet, daß am freien Ende des in an sich bekannter Weise als Ausleger ausgebildeten Bandförderers (2) eine Halterung (32) angelenkt ist, an der ein quer zur Förderrichtung sich erstreckender Träger (104) befestigt ist, welcher in Abständen voneinander Führungen (103) für horizontal verstellbare Fangarme (101) aufweist, daß ferner die Fangarnie über Umlenkgetriebe (105) mit einer zu dem Träger (104) parallelen Antriebsstange (112) für ihre Verschiebung gekuppelt sind und daß eine die Bewegung der Fangarme auslösende Steuereinrichtung (135, 137) vorgesehen ist, die bei einer bestimmten Höhenstellung des Bandauslegers (2) betätigbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkgetriebe (105) zwei jeweils an dem betreffenden'Fangarm (101) und an der betreffenden Stelle der Antriebsstange (112) angeformte Zahnstangen (114, 111) sowie mit diesen kämmende Zahnräder (109,110) umfaßt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei Fangarme (101) mit der Antriebsstange (112) gekuppelt und sämtliche Fangarme über einen Querträger (102) miteinander verbunden sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch den Fangarm (101) gegenüber angeordnete, synchron mit diesen ein- und ausrückbare Fangplatten (121), welche von einem zu dem Träger (104) parallelen Querhaupt (46) getragen werden, das mittels Vorschubstangen (48) an den Halterungen (32) des Auslegers horizontal verschiebbar gelagert ist.

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