DE155608C - - Google Patents

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DE155608C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/42Drive mechanisms, regulating or controlling devices, or balancing devices, specially adapted for screens
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B07B1/42Drive mechanisms, regulating or controlling devices, or balancing devices, specially adapted for screens
    • B07B1/44Balancing devices

Landscapes

  • Buildings Adapted To Withstand Abnormal External Influences (AREA)

Description

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TTtISERLICffgS1
PATENTAMT,
KLASSE
20. Mai 1902
Die bis jetzt bekannten Flachsichter mit gradliniger Schüttelbewegung, bei welchen der Siebkasten durch einerseits an den Seiten des Siebkastens, andererseits an Kurbelzapfen angreifende Stangen bewegt wird und die bei Hubwechsel auf tretenden wagerechten Stoßkräfte durch Gegengewichte ausgeglichen werden, haben noch den Nachteil, daß in den Zwischenstellungen durch die Wirkungen der Gegengewichte Stöße senkrecht zur Bewegungsrichtung des Siebkastens entstehen.
Der Erfindungsgegenstand kennzeichnet sich dadurch, daß ein um die Kurbelwelle, aber zu dieser entgegengesetzt umlaufendes Zusatzgewicht vorgesehen ist, das beim Hubwechsel die Wirkung der Gegengewichte verstärkt, in den Zwischenstellungen aber deren senkrechte Stoßkräfte aufhebt.
Auf beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι den Flachsichter zum Teil im Aufriß mit Schnitt durch den Antrieb nach der Linie A-B der Fig. 3,
Fig. 2 eine Kopfansicht des Flachsichters mit teilweisem Querschnitt durch den Antrieb und
Fig. 3 einen Grundriß des Flachsichters.
Der Flachsichter besitzt einen Siebkasten mit Sichtsieben 1 und Sammelböden 2, welche auf einem unteren Bodenrahmen 3 aufruhen und durch Spannschrauben 4 zusammengezogen sind. Der Siebkasten liegt mit dem Boden rahmen 3 auf vier beweglichen Ständern 5, welche sich in unteren und oberen Laufbahnen 6 bewegen und in denselben vor Ausweichen und Umfallen gesichert sind. Der Siebkasten ist durch aus Holz bestehende Stangen 8, welche an Trägern 7 des Bodenrahmens 3 befestigt sind, mit parallel gestellten Kurbelzapfen 9 der Kurbelscheiben 10 verbunden, welche auf den Enden einer in Lagerböcken 11 gelagerten Welle 12 festsitzen und mit Gegengewichten 16 versehen sind. Die Stangen 8 sind bei 13 abgeschwächt, um an diesen Stellen 13 die für die Bewegung der Stangen nötige Federung zu erzielen.
Zwischen den beiden Lagerböcken 11 ist auf der Welle 12 ein Schwungrad 14 lose angeordnet, welches mit einem Zusatzgewicht 15 versehen ist; hierbei ist das Gesamtgewicht beider Gewichte 16 zusammengenommen gleich demjenigen des Zusatzgewichtes 15. v
Auf der Welle 12 sitzt ein Kettenrad 17,
welches mit dem Kettenrade 20 einer in Lagern 18 angeordneten, mit Riemenscheibe 22 versehenen Welle 19 durch eine endlose Gelenkkette 21 verbunden ist. Auf der Nabe des Schwungrades 14 ist ein Kettenrad 23 aufgekeilt, welches mit einem zweiten auf der Welle 19 sitzenden Rade 20 und einem auf einer Welle 24 sitzenden Kettenrade 25
' durch eine endlose Gelenkkette 26 derart verbunden ist, daß diese Kette um die Räder 25 und 23 und über das zweite zwischen den beiden obigen Rädern liegende Rad 20 geführt wird, so daß das Schwungrad 14 sich in entgegengesetzter Richtung dreht wie die Kurbelscheiben 10, wie diese in Fig. 3 durch Pfeile angedeutet ist. Die Welle 24 wird durch Arme 27 getragen, welche um Lager 18 verstellbar sind, um die Kette 26 strecken zu können.
Sämtliche Lager des Antriebes sind auf einer Lagerplatte 28 und diese wiederum auf einem Bodenrahmen 29 befestigt, auf welchem auch die unteren Laufbahnen 6 der Ständer 5 befestigt sind, während die oberen Laufbahnen am Rahmen 3 angebracht sind.
Der Antrieb des Siebkastens erfolgt von der Welle 19 aus, welche durch Vermittlung der Kettenräder 20 und 17 und der Kette 21 ihre Bewegung auf die Welle 12 überträgt, von welcher aus durch die Kurbelscheiben 10 bezw. Kurbelzapfen 9 unter A^ermittlung der Stangen 8 der Siebkasten seine Hin- und Herbewegung erhält. Das Schwungrad 14 erhält seine in entgegengesetzter Richtung wie die der Kurbelscheiben 10 erfolgende Bewegung ebenfalls von der Welle 19 aus durch Vermittlung der Kettenräder 20, 23 und 25 und der Kette 26.
Das Zusatzgewicht 15 bewegt sich mit der Drehgeschwindigkeit der Gewichte 16, aber in entgegengesetzter Richtung zu denselben und verstärkt die durch die Gegengewichte 11 bewirkte Ausgleichung der bei der Hin- und Herbewegung des Siebkastens je im Augenblick des Hubwechsels auftretenden wagerechten Stoßkräfte dadurch, daß dasselbe gleichzeitig mit den Gewichten 16 seine äußerste Links- bezw. Rechtslage erreicht, wenn die Kurbelzapfen ihre äußerste Rechtsbezw. Linkslage erreichen. Das Zusatzgewicht Γ5 hat außerdem noch den weiteren Zweck, die in den Zwischenstellungen der Kurbeln 9 durch die in gleicher Stellung, aber denselben gegenüberliegend befindlichen Gegengewichte 16 entstehenden senkrechten Stoßkräfte aufzuheben, da das Zusatzgewicht in diesen Zwischenstellungen der Gegengewichte 16 den letzteren senkrecht gegenüber liegt.
Durch diese gegenseitige Ausgleichung der auftretenden Stoßkräfte wird eine ruhige und stoßfreie Hin- und Herbewegung des Flachsichters erzielt und jegliche Übertragung von Stoßbewegungen auf Gebäude verhütet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Massenausgleichvorrichtung für Flachsichter mit gradliniger Schüttelbewegung des durch einerseits an den Seiten des Siebkastens, andererseits an Kurbelzapfen angreifende Stangen bewegten Siebkastens und mit die beim Hubwechsel auftretenden wagerechten Stoßkräfte ausgleichenden Gegengewichten, gekennzeichnet durch ein um die Kurbelwelle, aber zu dieser entgegengesetzt umlaufendes Zusatzgewicht, das beim Hubwechsel die Wirkung jener Gegengewichte verstärkt, in den Zwischenstellungen aber deren senkrechte Stoßkräfte aufhebt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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