DE1556476A1 - Auslegerkran - Google Patents
AuslegerkranInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C23/00—Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
- B66C23/60—Derricks
- B66C23/605—Derricks employing ships' masts
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Jib Cranes (AREA)
Description
9. Februar 1968 Akte? P 6472
Herr John Stevenson Thomson 104 Forsyth Street,
Greenock Renfrewshire
(Schottland/Großbritannien)
Greenock Renfrewshire
(Schottland/Großbritannien)
Auslegerkran .
Die Erfindung bezieht sich auf Auslegerkrane und betrifft insbesondere, aber nicht ausschließlich Schiffskrane.
Ausgehend .von einem Auslegerkran mit einem zur Durchführung
einer Einzieh- und einer Schwenkbewegung auf einem Podest oder Schiffsdeck gelagerten Ausleger, der an,oder in der
Nähe seines freien Endes eine erste Befestigungsvorrichtung aufweist und mit einer zweiten, bezüglich des Podestes
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bzw. des Deckes feststehenden, mit Abstand oberhalb der"Lagersteile
des Auslegers befindlichen Befestigungsvorrichtung, sowie mit jeweils einer Anzahl von an der ersten bzw. zweiten
Befestigungsvorrichtung aufgehängten Seilrollen, über die zur Halterung, zum Einziehen und zum Schwenken des Auslegers
dienende, an Winden endigende Seile geführt sind, kennzeichnet sich die Erfindung durch eine Anordnung der Rollen, bei der
die darüber geführten Seile eine Reihe von sich zwischen den beiden Befestigungsvorrichtungen erstreckenden, auf jeder
Seite der die Längsachse des Auslegers enthaltenden Vertikalebene vorgesehenen Seilstränge bilden, die in Gruppen angeordnet
sind, von denen jede Seilstränge enthält, die in Richtung von der ersten Befestigungsvorrichtung zur zweiten
auseinanderstreben.
Vorzugsweise sind die erste und die zweite Befestigungsvor
richtung in Querrichtung zu dem Ausleger bzw. zu dem Podest
.die
oder Beck angeordnet und es bestehen/ Rollen aus in bestimmten Abständen auf den Befestigungsvorrichtungen verankerten Rollenblöcken·
Jeder Rollenblock besitzt zweckmäßig eine einzige Rolle, wobei aber unter bestimmten Umständen, beispielsweise zur Vergrößerung der Tragkraft, einige der Rollenblöcke mehrere
.Seilrollen enthalten können.
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Weiterhin bestehen vorzugsweise die Seilstränge auf beiden Seiten der Vertikalebene jeweils aus einem einzigen Seil,
dessen Enden mit den V/inden zur Durchführung von Einzieh- und Schwenkbewegungen des Auslegers verbunden sind«,
In dieser Beschreibung soll unter dem Ausdruck "Seil" jedes geeignete biegsame und lasttragende Element erfaßt werden,
das um Rollen, Wickeltrommeln und dergleichen geführt werden kann.
Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen eine Ausführungsform beispielsweise näher beschrieben«
In den Zeichnungen zeigt:
Figur 1 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen
Schiffskranes, bei dem wegen der besseren Übersicht die Einrichtungen zum Heben und Senken der Last nur
teilweise und in einer einfachen Ausführungsform dargestellt sind und
Figur 2 eine in etwas vergrößertem Maßstab ausgeführte
Draufsicht auf die Ausführungsform gemäß Figur 1 .
Gemäß der Zeichnung ist der Kran mit einem Ausleger 1 ausgerüstet,
der an seinem Fußende mittels eines Gele ikbolzens 2
gelenkig auf einem Lagerzapfen 3 so befestigt ist5 daß der
Ausleger in Bezug auf das Deck 4S auf dem der Lagerzapfen
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BAD ORIGINAL
sitzt, eine Einziehbewegung (Wippbewegung) und eine Schwenkbewegung
(Drehbewegung) ausführen kann.
Eine erste Befestigungsvorrichtung für Rollenblöcke ist in der Nähe des freien Endes des Auslegers vorgesehen und besteht
aus einem Quer-Auslegerbalken 5, welcher sich seitwärts
vom Ausleger erstreckt und Arme gleicher Länge beiderseits einer senkrechten, die Längsachse des Auslegers enthaltenden
Ebene aufweist. Eine zweite Befestigungsvorrichtung für Rollenblöcke besteht aus einem horizontalen Träger 6,
der in einer bestimmten Höhe quer über das Deck verläuft. Dieser Querträger wird an seinen Enden von zwei senkrechten,
auf dem Deck befestigten Säulen 7 getragen, dergestalt, daß sich seine Mitte im wesentlichen direkt über dem Lagerzapfen
befindet.
An verschiedenen Punkten auf dem Quer-Auslegerbalken 5 und
dem Querträger 6 sind Einzel-Rollenblöcke gelenkig befestigt. Diese Rollenblöcke sind in Gruppen angeordnet, nämlich zwei
zur Auslegerachse symmetrische Gruppen P 1 und P 2, von denen Jede Gruppe sich auf einem Arm des Quer-Auslegerbalkens befindet,
sowie zwei zum Mittelpunkt des Querträgers symmetrische Gruppen P 3 und P 4 (Figur 2).
Jede der Gruppen P 1 und P 2 besteht aus drei Rollenblöcken 8, 9 und 10 und jede der Gruppen P 3 und P 4 aus vier Rollen-
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blöcken 11, 12, 13 und 14. Die Rollenblöcke der Gruppen P 1 und P 2 haben unter sich kleinere Abstände als die Rollenblöcke
der Gruppen P 3 und P 4 ·
Der Ausleger 1 wird mit Hilfe von zwei Seilen 15 und 16 gehalten, eingezogen und geschwenkt, welohe mit den Rollenblöoken
der Gruppen P 1, P 3 bzw. P 2, P 4 zusammenarbeiten,
wobei ein Ende jedes Seiles in derselben Richtung um die Wickeltrommel 1? einer Einziehwinde herumgewunden ist,
während die anderen Enden in entgegengesetzten Riohtungen um die Wiekeltrommel 18 einer Schwenkwinde herumgewunden sind.
Die Trommeln 17 und 18 sind in Figur 1 dargestellt, wobei die anderen. Details der Winden weggelassen wurden.
Wie in den Zeichnungen dargestellt, verläuft jedes der von der Trommel 17 der Einziehwinde ausgehenden Seile 15 und 16
über den zugehörigen Rollenblock 11, von dort über die
Rollenblöcke 8, 12, 9, 13 und 10, dann über den Rollenblock 18 und von hier zu der Trommel 18 der Sohwenkwinde. Diese
Seile 15 und 16 stellen eine Vielzahl von Seilsträngen dar, welohe aus zwei, sich zwischen dem Quer-Auslegerbalken 5
und dem Querträger 6 erstreckenden Stranggruppen bestehen· Diese Gruppen sind beiderseits einer senkrechten, die Längsachse
des Auslegers enthaltenden Ebene gelegen, wobei jede Gruppe Seilstränge enthält, welche wegen der speziellen beschriebenen
Anordnung der Rollenblöcke einen vom Quer-Aue-
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legerbalken zum Querträger hin zunehmenden gegenseitigen Abstand aufweisen.
Die Einrichtungen zum Einhängen, Heben und Senken von Lasten sind in den Zeichnungen einfach als ein Ladehaken 19 dargestellt,
der sich an einem Seil (dargestellt durch eine strichpunktierte Linie) befindet, welches über eine Rolle 21
zu einer (nicht dargestellten) Hubwinde führt. Wahlweise und vorzugsweise sind solche Einrichtungen verwendbar, wie
sie in dem deutschen Patent Nummer 1 224 Ö98 des Anmelders
beschrieben sind.
Bei dem Einziehvorgang des Kranes wird die Wickeltrommel 17
der Einziehwinde in Drehung versetzt, um gleichzeitig gleiche Längen der Seile 15 und 16 aufzuwickeln oder abzuspulen,
entsprechend einem Heben oder Senken des Auslegers, wobei die Wickeltrommel 18 der Schwenkwinde festgehalten wird.
Ähnlich wird während des Schwenkvorganges die Wickeltrommel 18 der Schwenkwinde in Drehung versetzt, wobei gleiche
Längen der Seile 15 und 16 aufgewickelt bzw. abgespult werden (oder umgekehrt, je nach der beabsichtigten Richtung
der Schwenkbewegung), während die !Trommel 17 der Einziehwinde festgehalten wird.
Der Ausleger kann anstelle der vorstehend beschriebenen getrennten Einzieh- und Schwenkvorgänge aber auch durch
geeignete Zusammenarbeit der Einzieh- und Schwenkwinden
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gleichzeitig eingezogen und geschwenkt werden.
Im Vergleich zu bekannten Auslegerkranen besitzt der erfindungsgemäße
Kran günstigere Stabilitätseigenschaften, während der Schwenkbewegung, so daß unerwünschte Auslegerbewegungen
vermindert werden, insbesondere an oder in der Nähe des Endes des Schwenkbereiches, zum Beispiel in der
äußersten Außenbordstellung beim Ausleger eines Schiffskranes, Darüber hinaus wird durch die beschriebene Anordnung der Seilrollenblöcke
die Last auf die Befestigungsvorrichtungen verteilt, wodurch der Sicherheitsfaktor dieser Befestigungsvorrichtungen
erhöht werden kann. Insbesondere bei Verwendung von Rollenblöcken mit einer einzigen Seilrolle können sich
diese besser auf die zugehörigen Seilstränge ausrichten, bq daß der Seilverschleiß verringert wird, der durch Reibung ,der
Seile aneinander und an den Rollenblöcken seine Ursache hat.
Ohne den Schutzbereich der Erfindung zu verlassen^ können verschiedene
Änderungen an dem vorstehend beschriebenen Kran durchgeführt werden. Anders als in dem Ausführungsbeispiel
der Zeichnungen, bei dem die Seile 15 und 16 von der Einziehwinde zu den innersten Rollenblöcken 11 führen und diese
Seile von den äußersten Rollenblöcken H zu der Sehwenkwinde
führen, können die Seile auch in Bezug auf die Winden anders angeordnet werden, beispielsweise können die Seile von der
Einziehwinde zu den Rollenblöcken 14 führen und von den
/zu
Hollenblöcken 11 der Schwenkwinde. Zur Vergrößerung der Trag-
Hollenblöcken 11 der Schwenkwinde. Zur Vergrößerung der Trag-
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kraft des Kranes können einige der vorgenannten Einzel-Rollenblöcke
durch Flaschenzüge mit mehreren Seilrollen
ersetzt werden, wobei die Seile in analoger Weise geführt werden. Zusätzlich oder wahlweise kann auch die Anzahl der Rollenblöcke und der zugehörigen Seilstränge bis zu einer Anzahl erhöht werden, die nur in der Anwendbarkeit in der Praxis ihre Grenze findet. Es ist auch nicht zwingend erforderlich, daß die Rollenblöcke in der dargestellten Weise in einer Linie auf der Befestigungsvorrichtung angeordnet werdene
ersetzt werden, wobei die Seile in analoger Weise geführt werden. Zusätzlich oder wahlweise kann auch die Anzahl der Rollenblöcke und der zugehörigen Seilstränge bis zu einer Anzahl erhöht werden, die nur in der Anwendbarkeit in der Praxis ihre Grenze findet. Es ist auch nicht zwingend erforderlich, daß die Rollenblöcke in der dargestellten Weise in einer Linie auf der Befestigungsvorrichtung angeordnet werdene
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Claims (6)
1.) Auslegerkran mit einem zur Durchführung einer Einzieh-
und einer Schwenkbewegung auf einem Podest oder Schiffsdeck gelagerten Ausleger, der an oder in der Nähe seines
freien Endes eine erste Befestigungsvorrichtung aufweist und mit einer zweiten, bezüglich des Podestes bzw. des
Deckes feststehenden, mit Abstand oberhalb der Lagerstelle des Auslegers befindlichen Befestigungsvorrichtung, sowie
mit jeweils einer Anzahl von an der ersten bzw. zweiten Befestigungsvorrichtung aufgehängten Seilrollen, über die
zur Halterung, zum Einziehen und zum Schwenken des Auslegers dienende, an Winden endigende Seile geführt sind,
gekennzeichnet durch eine Anordnung der Rollen, bei der die darüber geführten Seile eine Reihe von sich zwischen
den beiden Befestigungsvorrichtungen erstreckenden, auf jeder Seite der die Längsachse des Auslegers enthaltenden
Vertikalebene vorgesehenen Seilsträngen bilden, die in Gruppen angeordnet sind, von denen jede Seilstränge enthält,
die in Richtung von der ersten Befestigungsvorrichtung zur zweiten auseinanderstreben.
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2. Auslegerkran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die erste und zweite Befestigungsvorrichtung in Querrichtung zu dem Ausleger bzw. ^zu dem Podest oder Deck
angeordnet sind und daß die Rollen aus in bestimmten Abständen auf den Befestigungsvorrichtungen verankerten
Hollenblöcken bestehen.
3. Auslegerkran nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
jeder Rollenblock eine einzige Rolle besitzt.
4. Auslegerkran nach den Ansprüchen 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rollenblöcke auf der ersten Befestigungsvorrichtung in kleineren Abständen verankert sind, als die
Rollenblöcke auf der zweiten Befestigungsvorrichtung.
5« Auslegerkran nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Seilstränge auf beiden Seiten
der Vertikalebene jeweils aus einem einzigen Seil bestehen, dessen Enden mit den Winden zur Durchführung von Einzieh-
und Schwenkbewegungen des Auslegers verbunden sind·
6. Auslegerkran nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Enden jedes Seiles um die Wickeltrommeln der Einziehwinde bzw. der Schwenkwinden gewunden sind.
-III-
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-XH-
7· Auslegerkran nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß von jedem Seil ein Ende in derselben Richtung um die
Wickeltrommel der Binziehwinde gewickelt ist, während»
die anderen Enden in zueinander entgegengesetzten Richtungen um die Wickeltrommel der Schwenkwinde gewunden
sind.
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB6382/67A GB1146392A (en) | 1967-02-10 | 1967-02-10 | Improvements relating to cranes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1556476A1 true DE1556476A1 (de) | 1970-03-12 |
Family
ID=9813487
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (8)
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| DE (1) | DE1556476A1 (de) |
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- 1968-02-09 NO NO0507/68A patent/NO123332B/no unknown
- 1968-02-09 FR FR1552734D patent/FR1552734A/fr not_active Expired
- 1968-02-09 NL NL6801918A patent/NL6801918A/xx unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1146392A (en) | 1969-03-26 |
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| SE342009B (de) | 1972-01-24 |
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|---|---|---|---|
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