DE1556477B2 - Faltdeckelsystem zur abdeckung von lukensuellen - Google Patents
Faltdeckelsystem zur abdeckung von lukensuellenInfo
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Description
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paars mit dem breiteren des benachbarten Paars lung der Verbindung zwischen benachbarten Deckeldurch
einen Arm gekuppelt ist, der an dem schmalen paaren in der Strecklage des Klappdeckelsystems erDeckel
starr befestigt, am breiteren drehbar in einem reicht.
Gleitgelenk geführt ist. Der nach abwärts gerichtete Druck, der erforder-
Gleitgelenk geführt ist. Der nach abwärts gerichtete Druck, der erforder-
Grundsätzlich könnte der Schwerpunkt eines 5 lieh ist, um die Schwingbewegung in die Vertikallage
Deckelpaars im Mittelpunkt der Achse des Rollen- des breiten Deckels des ersten an den Stauraum anpaars
des breiteren Deckels liegen, die dessen grenzenden Deckelpaars zu starten, wird durch GeSchwerpunkt
naheliegt, so daß, wie an Hand der wichtsbelastung der Seite dieses Deckels, die in den
F i g. 1 noch zu erläutern ist, der Schwerpunkt des Stauraum geschwenkt wird, erreicht.
ι Deckelpaars bei der Bewegung der Abdeckungen io Diese Gewichtsbelastung kann aus einem Hilf ει überhaupt keine Anhebung erleidet. Dies würde deckel zwischen dem den Stauraum benachbarten ι jedoch zu einem instabilen Zustand der Abdeckung Deckelpaar und der angrenzenden Seite des Sülls behinsichtlich der Verschiebekräfte führen, der durch stehen. Dieser Hilfsdeckel steht in Gelenkverbindung die vorgeschlagene geringe Abweichung des Schwer- mit dem breiten Deckel dieses Paars und wird durch punkts von der Achsmitte vermieden wird. Der 15 ein Rollenpaar an der dem Stauraum benachbarten Schwerpunkt des Deckelpaars bewegt sich daher nur Seite getragen. Die Verwendung eines derartigen leicht um die Achse des Rollensatzes des breiten Dek- Hilfsdeckels hat aber den Nachteil, daß ein Raum kels, wenn das Deckelsystem gefaltet und gestreckt zum Verstauen des Hilfsdeckels vorhanden sein muß, (entfaltet) wird. Die meisten Deckelpaare sind im was zu größeren Abmessungen des Stauraums führt. Gleichgewicht und auch während des Faltens und 20 Es ist daher zweckmäßiger, die Gewichtsbelastung Streckens des Deckelsystems ist die Situation so, daß auf der betreffenden Seite des den Stauraum benachdie Gewichte und Kräfte des ganzen Systems einander barten breiten Deckels anzubringen,
vollständig oder nahezu vollständig kompensieren. Die Figuren erläutern die Erfindung an einem Aus-Für die Verstauung der Deckel beim Öffnen genügt führungsbeispiel. Es stellt dar
deshalb eine sehr kleine Kraft, nämlich eine Kraft, 25 F i g. 1 einen Teil des erfindungsgemäßen Deckeldie im wesentlichen nur erforderlich ist, die FaIt- systems in Strecklage, anschließende Teile in einer bewegung des ersten Paars des Systems zu starten. Zwischenstellung während des Faltens sowie in der Nach diesem Start geht die Faltbewegung weiter Faltstellung,
ι Deckelpaars bei der Bewegung der Abdeckungen io Diese Gewichtsbelastung kann aus einem Hilf ει überhaupt keine Anhebung erleidet. Dies würde deckel zwischen dem den Stauraum benachbarten ι jedoch zu einem instabilen Zustand der Abdeckung Deckelpaar und der angrenzenden Seite des Sülls behinsichtlich der Verschiebekräfte führen, der durch stehen. Dieser Hilfsdeckel steht in Gelenkverbindung die vorgeschlagene geringe Abweichung des Schwer- mit dem breiten Deckel dieses Paars und wird durch punkts von der Achsmitte vermieden wird. Der 15 ein Rollenpaar an der dem Stauraum benachbarten Schwerpunkt des Deckelpaars bewegt sich daher nur Seite getragen. Die Verwendung eines derartigen leicht um die Achse des Rollensatzes des breiten Dek- Hilfsdeckels hat aber den Nachteil, daß ein Raum kels, wenn das Deckelsystem gefaltet und gestreckt zum Verstauen des Hilfsdeckels vorhanden sein muß, (entfaltet) wird. Die meisten Deckelpaare sind im was zu größeren Abmessungen des Stauraums führt. Gleichgewicht und auch während des Faltens und 20 Es ist daher zweckmäßiger, die Gewichtsbelastung Streckens des Deckelsystems ist die Situation so, daß auf der betreffenden Seite des den Stauraum benachdie Gewichte und Kräfte des ganzen Systems einander barten breiten Deckels anzubringen,
vollständig oder nahezu vollständig kompensieren. Die Figuren erläutern die Erfindung an einem Aus-Für die Verstauung der Deckel beim Öffnen genügt führungsbeispiel. Es stellt dar
deshalb eine sehr kleine Kraft, nämlich eine Kraft, 25 F i g. 1 einen Teil des erfindungsgemäßen Deckeldie im wesentlichen nur erforderlich ist, die FaIt- systems in Strecklage, anschließende Teile in einer bewegung des ersten Paars des Systems zu starten. Zwischenstellung während des Faltens sowie in der Nach diesem Start geht die Faltbewegung weiter Faltstellung,
automatisch vor sich, weil die Faltung eines jeden F i g. 2 das ganze Deckelsystem in dem Stauraum
folgenden Deckelpaars durch die besondere Kupp- 30 gefaltet.
lung zwischen dem schmalen Deckel eines Paars und Gemäß F i g. 1 besteht das Deckelsystem aus einer
dem breiten Deckel eines folgenden Paars, nämlich Vielzahl von Deckeln 1 α und 1 b, wobei immer der
durch einen Arm gesteuert wird, der am breiteren Deckel la in der Verschieberichtung gesehen wesent-
Deckel drehbar und am schmäleren starr befestigt lieh breiter ist als der zugehörige Deckel 1 b. Es bil-
ist. Diese Kupplung unterscheidet sich von der an 35 den jeweils ein breiter Deckel 1 α und ein schmaler
sich ähnlichen Verbindung bei einem der genannten Deckel 1 b ein Deckelpaar. Die Deckel eines jeden
bekannten Systeme, bei welchen ein Arm an beiden Paares sind durch Gelenke 2 miteinander verbunden,
Enden drehbar ist und daher keine Steuerfunktion so daß sie aneinandergefaltet oder -geklappt werden
ausübt. können. Jeder breite Deckel 1 α ist durch zwei Paare
Zweckmäßig ist die Schlitzführung des Gleitgelenks 40 von Rollen 3 auf zwei Schienenpaaren 4 beweglich,
an den breiten Deckel eines Deckelpaars an der Die Schienenpaare erstrecken sich längs des Sülls 5.
Oberseite dieses Deckels befestigt, wobei der Schlitz Jedes Rollenpaar 3 besteht aus zwei Rollen, die an
parallel zu dieser Oberseite verläuft; und das gegen einer Stirnkante des betreffenden Deckels 1 a ange-
den schmalen Deckel gerichtete Ende des Schlitzes ordnet sind.
hat einen nach unten gerichteten Schlitzvorsprung. 45 Die Rollen 3 des Rollenpaars, welche in jener
Der feste Arm ist mit einem Stiftbolzen versehen, der Hälfte des breiten Deckels liegen, die in den Stauin
die genannte Schlitzführung eingreift. Durch die raum verschwenkt wird, sind nicht so weit nach
nach unten gerichtete Bewegung des Schlitzvor- außen gesetzt wie die Rollen des zweiten Rollensprungs
bildet die Schlitzführung eine Art Griff für paars. Die beiden Schienenpaare 4 befinden sich an
den Stiftbolzen des Arms. Hierdurch wird während 50 der Außenlängsseite des Sülls 5, das auf dem Deck 7
der Faltbewegung eines Deckelpaars ein nach unten eines Schiffs liegt. Während das Schienenpaar für die
gerichteter Druck auf den breiten Deckel des benach- Rollen in der Hälfte des breiten Deckels, die in den
barten Deckelpaars ausgeübt. Dieser Druck ist erfor- Stauraum 6 geschwenkt wird, sich nur längs des Sülls
derlich, um den letztgenannten breiten Deckel für erstreckt, ist das Schienenpaar für das andere Rollendie
Schwingbewegung in die Vertikalstellung zu 55 paar 3 auf beiden Seiten des Stauraums verlängert,
starten. Die imaginäre Achse des genannten anderen Rollen-
Um zu gewährleisten, daß während der FaIt- paars 3 liegt in geringem Abstand über dem Schwerbewegung
der genannte Stiftbolzen sich zunächst in punkt 8 des betreffenden, aus einem breiten und
den Schlitzvorsprung einlegt, ist gemäß einer weite- einem schmalen Deckel bestehenden Deckelpaars,
ren Ausbildung der feste an dem schmalen Deckel 60 wobei die Anordnung so ausgeführt ist, daß der
befestigte Arm mit einem zweiten Stift versehen, der Schwerpunkt 8 rechts schräg unter der Rollenachse
in Strecklage des Deckels sich in eine Vertiefung am liegt, sowohl wenn das betreffende Deckelpaar geanschließenden
Ende des benachbarten breiten streckt (entfaltet) als auch wenn es zusammengefaltet
Deckels drehbar einlegt. verstaut ist. Verbindet man die Schwerpunkte 8 der
Der nach unten gerichtete Schlitzvorsprung er- 65 Deckelpaare auf F i g. 1 durch eine gedachte Linie,
streckt sich längs des Bogens eines Kreises, der die so zeigt sich, daß die einzelnen Schwerpunkte sowohl
erwähnte Vertiefung als Mittelpunkt hat. Durch diese bei der Einleitung des Faltens als auch im Stauraum
Hilfsverankerung wird eine automatische Verriege- nur um einen äußerst geringen Betrag gegenüber der
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Lage im gestreckten Zustand angehoben werden. Ausübung eines Drucks auf die Seite des breiten
Diese Anhebung kann, wie eingangs erwähnt, grund- Deckels des zweiten Deckelpaars, welches in den
sätzlich beliebig klein sein. Verstauraum geschwenkt werden muß, gestartet, was
Jeder der schmalen Deckel 1 b wird durch ein Paar bewerkstelligt wird durch Verbindungsmittel zwivon
Rollen 9 nur an dem von dem zugehörigen 5 sehen benachbarten Paaren von Faltdeckeln. Diese
breiten Deckel 1 α abgekehrten Ende getragen. Diese Verbindungsmittel bestehen aus einem Arm 12, der
Rollen haben einen kleineren Durchmesser als die starr an dem schmalen Deckel 1 b des vorangehenden
Rollen 3, da ihr Lager sich näher an der Unterseite Deckelpaars befestigt und mit dem breiten Deckel des
des Deckels in dessen Strecklage befindet. Die An- nächsten Deckelpaars durch ein Gleitgelenk verbunordnung
des zweiten Rollenpaars an jedem breiten io den ist. Aus F i g. 1 erkennt man, daß während der
Deckel ist so getroffen, daß in jedem Fall ein Paar Faltbewegung eines Deckelpaars ein nach unten gevon
Deckeln sowohl in der Strecklage wie beim Zu- richteter Druck auf die anschließende Seite des
sammenfalten ausbalanciert ist, so daß sich in dem breiten Deckels 1 α des nächsten Deckelpaars ausganzen
Faltdeckelsystem die Gewichte und Kräfte geübt wird; insbesondere wird Bezug genommen auf
während der Faltbewegung und der Streckbewegung 15 die Stellung des Arms 12 zwischen den beiden recheinander
vollständig oder nahezu vollständig korn- ten Deckelpaaren dieser Figur,
pensieren. Es ist zweckmäßig, die Teile der Längsseiten des
pensieren. Es ist zweckmäßig, die Teile der Längsseiten des
Es ist ferner notwendig, das System in Richtung Sülls, die an den Stauraum 6 anschließen, abzuschrädes
Stauraums 6 zu bewegen und einen nach unten gen, wie· in F i g. 1 bei 13 angedeutet. Durch diese
gerichteten Druck auf diejenige Seite des breiten 20 Maßnahme wird eine Beschädigung des breiten Dek-Deckels
des zu faltenden ersten Deckelpaars auszu- kels während der Öffnungsbewegung des Systems
üben, die in den Stauraum verschwenkt wird. Diese verhindert. Eine weitere Garantie gegen Beschädi-Druckkraft
kann auf beliebige Weise, auch manuell gung wird erreicht durch gegen den Verstauraum
durch eine Bedienungsperson, ausgeübt werden, so- gerichtete Führungsmittel für die breiten Deckel,
bald die betreffende Seite des breiten Deckels die 25 Diese Führungsmittel können beliebiger Art sein,
benachbarte Kante des Sülls überschritten hat. Der Nach dem gezeichneten Beispiel (F i g. 2) bestehen
nach unten gerichtete Druck dient lediglich dazu, die sie aus einer ausladenden Stütze 14 mit einer Füh-Faltbewegung
des betreffenden Paars von Faltdeckeln rungsrolle 15 am freien Ende,
zu starten. Da das Deckelpaar, wie oben erwähnt, Die Kupplung des Arms 12 eines schmalen Dekausbalanciert ist, vollendet es nach dem Start der 30 kels 1 b mit dem anschließenden breiten Deckel 1 a Faltbewegung die weitere Faltung ohne zusätzliche des folgenden Deckelpaars kann beliebiger Art sein. Hilfe. Es ist natürlich möglich, den Druck nach unten Die bevorzugte Ausführungsform ist ein Gleitgelenk, auf die Seite des breiten Deckels des ersten Deckel- Dieses besteht aus einer Gleitschlitzführung 17, die paars, die in den Stauraum verschwenkt werden muß, an der Oberseite des breiten Deckels befestigt ist; auch permanent auszuüben in Form einer auf diese 35 der Schlitz 17 erstreckt sich parallel zu dieser Ober-Seite wirkenden Belastung irgendwelcher Art. seite. In dem Schlitz 17 läuft ein Stiftbolzen 18, der
zu starten. Da das Deckelpaar, wie oben erwähnt, Die Kupplung des Arms 12 eines schmalen Dekausbalanciert ist, vollendet es nach dem Start der 30 kels 1 b mit dem anschließenden breiten Deckel 1 a Faltbewegung die weitere Faltung ohne zusätzliche des folgenden Deckelpaars kann beliebiger Art sein. Hilfe. Es ist natürlich möglich, den Druck nach unten Die bevorzugte Ausführungsform ist ein Gleitgelenk, auf die Seite des breiten Deckels des ersten Deckel- Dieses besteht aus einer Gleitschlitzführung 17, die paars, die in den Stauraum verschwenkt werden muß, an der Oberseite des breiten Deckels befestigt ist; auch permanent auszuüben in Form einer auf diese 35 der Schlitz 17 erstreckt sich parallel zu dieser Ober-Seite wirkenden Belastung irgendwelcher Art. seite. In dem Schlitz 17 läuft ein Stiftbolzen 18, der
Bei dem in F i g. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel am freien Ende des Arms 12 befestigt ist. Der Schlitz
wird der nach unten gerichtete Druck herbeigeführt ist mit einem nach unten gerichteten Vorsprung 19
durch einen Hilfsdeckel 10, der durch ein Rollenpaar versehen, der einen Griff für den Stiftbolzen 18 bildet.
11 nur an der gegen den Verstauraum 6 gerichteten 40 Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist, um zu
Seite getragen ist, während die andere Seite des Hilfs- gewährleisten, daß während der Faltbewegung der
deckeis 10 an die angrenzende Seite des breiten Dek- Stift 18 sich zunächst in den Schlitzvorsprung 19 einkels
des ersten zu faltenden Deckelpaars in irgend- legt, der Arm 12 mit einem zweiten Stift 22 (F i g. 2)
einer Weise abstützt. Beim Öffnen des Deckelsystems versehen, welcher sich in Strecklage des Systems
und nachdem das Rollenpaar 11 die angrenzende 45 drehbar in eine Vertiefung 23 (F i g. 1) des benach-Seite
des Sülls überschritten hat, wird die Seite des barten Endes des breiten Deckels einlegt. In der
breiten Deckels 1 a, die an den Hilfsdeckel 10 an- gestreckten oder entfalteten Lage des Systems geschließt,
durch den nach unten wirkenden Druck, währleistet diese zusätzliche Kopplung eine korrekte
den der Hilfsdeckel ausübt, in den Stauraum ver- Relativstellung der aneinandergrenzenden Deckel,
schwenkt, worauf die weitere Faltung des ersten 50 Gleichzeitig bildet diese zusätzliche Kopplung eine
Deckelpaars selbsttätig vollendet wird. Es ist zu automatische Verriegelung der Verbindung zwischen
empfehlen, die erwähnte Abstützung so auszubilden, den aneinanderstoßenden Deckelpaaren (automatidaß
während des Schließens des Faltdeckelsystems sehe Kreuzzapfenverriegelung),
und im besonderen beim Strecken und Entfalten des Wenn das Faltdeckelsystem die gestreckte Lage an den Stauraum angrenzenden Deckelpaars der Hilfs- 55 rechts in Fig. 1 einnimmt, befindet sich der Stift 18 deckel 10 durch die erwähnte Abstützung in eine in dem Gleitschütz 16 über dem Schlitzvorsprung 19. horizontale Lage gebracht wird. Beim Öffnen des Systems tritt der Stift 18 des Arms
und im besonderen beim Strecken und Entfalten des Wenn das Faltdeckelsystem die gestreckte Lage an den Stauraum angrenzenden Deckelpaars der Hilfs- 55 rechts in Fig. 1 einnimmt, befindet sich der Stift 18 deckel 10 durch die erwähnte Abstützung in eine in dem Gleitschütz 16 über dem Schlitzvorsprung 19. horizontale Lage gebracht wird. Beim Öffnen des Systems tritt der Stift 18 des Arms
Weiterhin ist hervorzuheben, daß für den Start der 12 zunächst in den Schlitzvorsprung 19 ein (F i g. 1
Faltbewegung des ersten Deckelpaars die genannte rechts, Arm 12). Anschließend tritt der Stift wieder
zweite Möglichkeit der Verwendung einer Gewichts- 60 aus dem Schlitzvorsprung aus, wonach der Arm im
belastung der in der Zeichnung gezeigten Möglichkeit Schlitz gegen das andere Ende desselben gleitet,
der Verwendung eines Hilfsdeckels vorzuziehen ist, Es ist ersichtlich, daß nur die Verwendung eines
weil in diesem Fall der Platz, welchen der Hilfsdeckel Gleitgelenks zum Falten oder Umlegen eines breiten
10 in dem Verstauraum in Anspruch nimmt, unnötig Deckels in die Vertikallage eine Verringerung des
wird. 65 erforderlichen Platzes im Stauraum verursacht gegen-
Wenn während des Öffnens des Faltdeckelsystems über der Verwendung eines festen Gelenks. Das
das erste Deckelpaar seine Faltbewegung gestartet Gleitgelenk gewährleistet daher eine bessere Ausnut-
hat, wird die Faltung des nächsten Deckelpaars durch zung des Stauraums.
Bei dem erfindungsgemäßen Faltdeckelsystem besteht die erforderliche Energie zum Öffnen desselben
lediglich in der Kraft, die erforderlich ist, das System in der Strecklage in Richtung des Stauraums zu bewegen.
Der Angriffspunkt für die Ausübung dieser Kraft liegt an dem Punkt 20 der F i g. 1 des schmalen
Deckels desjenigen Deckelpaars, das am weitesten von dem Stauraum entfernt ist. Die Mittel zur Ausübung
dieser Kraft können beliebige sein. Sobald während dieser Bewegung das vorderste Rollenpaar 3
das Ende der Schienen erreicht hat, startet der erste breite Deckel 1 α zur Schwingbewegung in die Vertikallage,
während zur gleichen Zeit der zugehörige schmale Deckel zur Schwingbewegung in seine Vertikalstellung
startet. Da die Gewichte und Kräfte jedes Deckelpaars einander völlig oder nahezu völlig kom-
pensieren, bedarf es zur weiteren Faltung eines jeden Paars keines Energieaufwands.
Derselbe Vorgang spielt sich ab beim Entfalten oder Strecken des Systems. Auch hier ist wiederum
nur eine Kraft erforderlich, um das freie Ende des schmalen Deckels des zuletzt gefalteten Deckelpaars
in Richtung von dem Verstauraum weg anzustoßen. Diese Kraft, die in irgendeinem geeigneten Punkt
wirken kann, wird vorzugsweise bei Punkt 21
ίο (Fig. 2) angesetzt.
An Stelle eines Stauraums können an gegenüberliegenden Seiten des Sülls je ein Stauraum, also zwei
Stauräume, vorgesehen sein. In diesem Fall werden eine Hälfte des Faltdeckelsystems auf der einen Seite
des Sülls und eine Hälfte auf der anderen Seite des Sülls gefaltet bzw. entfaltet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
309 532/23
Claims (8)
1. Faltdeckelsystem zur Abdeckung von Lu-
kensüllen, insbesondere auf Schiffen, mit einer 5
Mehrzahl von gelenkig verbundenen, längs des
Lukensülls auf Rollen verfahrbaren Deckeln, die Die Erfindung betrifft ein Faltdeckelsystem zur
in gefaltetem Zustand in einem mit dem Süll Abdeckung von Lukensüllen, insbesondere auf
fluchtenden Raum am einen Ende oder an beiden Schiffen, mit einer Mehrzahl von gelenkig verbunde-Enden
des Sülls verstaubar sind, dadurch io nen, längs des Lukensülls auf Rollen verfahrbaren
gekennzeichnet, daß bei an sich bekann- Deckeln, die in gefaltetem Zustand in einem mit dem
ter Verwendung von gleichartigen Deckelpaaren Süll fluchtenden Raum am einen Ende oder an
(1 a, 1 b), die je aus einem breiteren und einem beiden Enden des Sülls verstaubar sind,
schmäleren Deckel bestehen, die gelenkig mit- Soll bei derartigen Faltdeckelsystemen der zum einander verbunden sind, die Achse des dem Ge- 15 Bewegen der Faltdeckel notwendige Kraftaufwand lenk (2) zwischen den Deckeln näherliegenden gering gehalten werden, so muß eine Anhebung des Rollenpaares (3) des breiteren Deckels (1 a) in so Schwerpunkts der einzelnen Deckel auf ihrem Weg geringem Abstand unter dem Schwerpunkt (8) in den Stauraum möglichst vermieden werden. Diese, des Deckelpaares liegt, daß dieser Schwerpunkt dem Faltdeckelsystem nach der deutschen Auslegein gefalteter wie in entfalteter Lage der Deckel 20 schrift 1 188 971 zugrundeliegende Erkenntnis praktisch auf einem horizontalen Niveau ver- konnte indessen bisher nur teilweise verwertet werbleibt, und daß der schmälere Deckel (1 b) jedes den, denn bei dieser bekannten Lukenabdeckung Deckelpaars mit dem breiteren des benachbarten laufen die jeweils an einem der Lukendeckel eines Paars durch einen Arm (12) gekuppelt ist, der an jeden Deckelpaars angeordneten Kipprollen auf an dem schmalen Deckel starr befestigt, am breite- 25 den Längssüllen angeordnete Rampen auf, um die ren drehbar in einem Gleitgelenk geführt ist. Kippbewegung durchzuführen. Außerdem müssen die
schmäleren Deckel bestehen, die gelenkig mit- Soll bei derartigen Faltdeckelsystemen der zum einander verbunden sind, die Achse des dem Ge- 15 Bewegen der Faltdeckel notwendige Kraftaufwand lenk (2) zwischen den Deckeln näherliegenden gering gehalten werden, so muß eine Anhebung des Rollenpaares (3) des breiteren Deckels (1 a) in so Schwerpunkts der einzelnen Deckel auf ihrem Weg geringem Abstand unter dem Schwerpunkt (8) in den Stauraum möglichst vermieden werden. Diese, des Deckelpaares liegt, daß dieser Schwerpunkt dem Faltdeckelsystem nach der deutschen Auslegein gefalteter wie in entfalteter Lage der Deckel 20 schrift 1 188 971 zugrundeliegende Erkenntnis praktisch auf einem horizontalen Niveau ver- konnte indessen bisher nur teilweise verwertet werbleibt, und daß der schmälere Deckel (1 b) jedes den, denn bei dieser bekannten Lukenabdeckung Deckelpaars mit dem breiteren des benachbarten laufen die jeweils an einem der Lukendeckel eines Paars durch einen Arm (12) gekuppelt ist, der an jeden Deckelpaars angeordneten Kipprollen auf an dem schmalen Deckel starr befestigt, am breite- 25 den Längssüllen angeordnete Rampen auf, um die ren drehbar in einem Gleitgelenk geführt ist. Kippbewegung durchzuführen. Außerdem müssen die
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekenn- einzelnen Lukendeckel bzw. -deckelpaare unter sich
zeichnet, daß das Gleitgelenk an der Oberseite unterschiedlich bemessen und die Kipprollen unterdes
breiteren Deckels (1 a) als eine zu dieser schiedlich angeordnet werden, so daß die Deckel-Seite
parallel verlaufende Schlitzführung (16, 17) 30 paare nicht austauschbar sind.
für den Eingriff eines an dem starren Arm (12) Aus der deutschen Auslegeschrift 1 204 963 ist
vorgesehenen Mitnahmestiftbolzens (18) ausge- ferner eine Schiffslukenabdeckung bekannt, bei der
bildet ist. unter sich gleiche aus in der Bewegungsrichtung ge-
3. System nach Anspruch 2, dadurch gekenn- sehen aus breiteren und schmäleren Deckeln bezeichnet,
daß das verbindungsseitige Ende der 35 stehende Deckelpaare durch ausklinkbare Gelenke
Schlitzführung einen nach unten gerichteten Bo- oder mit Führungsmitteln zusammenwirkende Gegen
(19) für die Aufnahme des Mitnahmestift- lenke mit Schlitzführung miteinander verbunden
bolzens (18) aufweist. sind, wobei als Führungsmittel der breiteren Deckel
4. System nach Anspruch 3, dadurch gekenn- Zapfen dienen, die in für diese Deckel getrennten
zeichnet, daß der nach unten gerichtete Bogen 40 Führungsschlitzen der Längswände des Abstellraums
(19) der Schlitzführung längs eines Kreisbogens geführt sind. Da der Schwerpunkt dieser Deckelpaare
verläuft, der eine Vertiefung (23) am stauseiti- beim Stauen mittels eines Seilzugs erheblich angegen
Ende des breiteren Deckels als Mittelpunkt hoben werden muß, kann diese bekannte Abdeckung
hat. die eingangs erwähnte Aufgabe nicht lösen.
5. System nach Anspruch 4, dadurch gekenn- 45 Dies gilt auch für eine weitere, aus der britischen
zeichnet, daß der an dem schmalen Deckel (1 b) Patentschrift 990 190 bekannte Abdeckung aus einbefestigte
Arm (12) mit einem zweiten Stift (22) zelnen Lukendeckeln, die durch beiderseits angeversehen
ist, der sich in der Strecklage der FaIt- lenkte Stäbe gegenseitig verbunden sind und über
deckel in die Vertiefung (23) im anschließenden eine den Kippvorgang einleitende Rampe dem Stau-Ende
des nächsten breiten Deckels einpaßt. 50 raum zugeführt werden.
6. System nach Anspruch 1 oder einem der Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den
folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, Kraftaufwand für die Bewegung der Abdeckungen
daß die Seite des breiten Deckels (1 a) eines jeden dadurch gering zu halten, daß der Schwerpunkt der
dem Stauraum (6) benachbarten Deckelpaars Deckelpaare sowohl bei der Verschiebung als auch
(1 a, 1 V) unter dem Einfluß einer zusätzlichen 55 beim Übergang in den gefalteten Zustand auf prak-Gewichtsbelastung
steht. tisch gleichem Niveau gehalten wird.
7. System nach Anspruch 6, dadurch gekenn- Dies wird bei dem eingangs erwähnten Faltdeckelzeichnet,
daß die Gewichtsbelastung des an den system gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß
Stauraum (6) anschließenden Deckelpaares aus bei an sich bekannter Verwendung von gleichartigen
einem Hilfsdeckel (10) zwischen diesem Deckel- 60 Deckelpaaren, die je aus einem breiteren und einem
paar und der anschließenden Seite des Sülls (5) schmäleren Deckel bestehen, die gelenkig miteinanbesteht
und daß dieser Hilfsdeckel an den breiten der verbunden sind, die Achse des dem Gelenk
Deckel des genannten Deckelpaars angelenkt und zwischen den Deckeln näherliegenden Rollenpaars
durch ein Paar von Tragrollen (11) lediglich an des breiteren Deckels in so geringem Abstand unter
dem dem Stauraum (6) benachbarten Ende unter- 65 dem Schwerpunkt des Deckelpaars liegt, daß dieser
stützt ist. Schwerpunkt in gefalteter wie in entfalteter Lage der
8. System nach Anspruch 6, dadurch gekenn- Deckel praktisch auf einem horizontalen Niveau verzeichnet,
daß die zusätzliche Gewichtsbelastung bleibt und daß der schmälere Deckel jedes Deckel-
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| SH | Request for examination between 03.10.1968 and 22.04.1971 |