DE1556482C3 - Behälter für ein aufblasbares Rettungsfloß - Google Patents

Behälter für ein aufblasbares Rettungsfloß

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DE1556482C3
DE1556482C3 DE1556482*CA DE1556482A DE1556482C3 DE 1556482 C3 DE1556482 C3 DE 1556482C3 DE 1556482 A DE1556482 A DE 1556482A DE 1556482 C3 DE1556482 C3 DE 1556482C3
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DE1556482*CA
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Walter Caslteton Rochdale Lancashire Oldham (Grossbritannien)
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FRANKENSTEIN GROUP Ltd NEWTON HEATH MANCHESTER (GROSSBRITANNIEN)
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FRANKENSTEIN GROUP Ltd NEWTON HEATH MANCHESTER (GROSSBRITANNIEN)
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C9/00Life-saving in water
    • B63C9/22Devices for holding or launching life-buoys, inflatable life-rafts, or other floatable life-saving equipment

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)
  • Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)
  • Gasket Seals (AREA)
  • Air Bags (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Behälter für ein aufblasbares Rettungsfloß, der aus zwei starren Teilen mit übereinandergreifenden Rändern besteht, die mittels eines dazwischen angeordneten elastischen Dichtungsstreifens wasserdicht zusammengefügt sind, und bei dem die Durchführung der gleichzeitig als Zugleine für die Auslösevorrichtung der Druckgasflasche zum Aufblasen des Rettungsfloßes dienenden Fangleine zwischen den Rändern der beiden Teile mittels eines elastischen Dichtungsstopfens erfolgt.
Der Behälter dient zum Verstauen und zum Schutz des im nicht aufgeblasenen Zustand aufgerollten oder gefalteten Floßes vor der Einwirkung von Feuchtigkeit, Sonnenlicht und mechanischer Beschädigung. Er darf die Selbstaufblasung des Floßes, wenn diese durch außerhalb des Behälters befindliche Mittel veranlaßt wird, nicht hindern.
Üblicherweise verwendet man einen starren Behälter, der aus zwei identischen oder ähnlichen Teilen besteht, die aus einem harten, nichtmetallischen Werkstoff (beispielsweise glasfaserverstärktes Polyesterharz) geformt und deren Ränder miteinander verbunden sind, wobei die Verbindungseinrichtungen unter dem Innendruck nachgeben können, der sich ausbildet, wenn die Aufblasvorrichtung in dem Floß mittels einer Fangleine ausgelöst wird, die diese Vorrichtung mit einem Schiff oder einem Flugzeug verbindet und durch die abgedichtete Fuge des Behälters herausgeführt ist.
Eine bekannte Ausführung sieht zur Verbindung der Teile des Behälters, zwischen die ein Dichtungsstreifen gelegt ist, metallene Spanneinrichtungen vor, die die Kanten dieser Teile oder die Enden von den Behälter umfangenden Bändern verbinden, während gemäß einer anderen Ausführung die Teile des Behälters über eine Klebfuge verbunden sind, in der wenigstens ein durchlaufender Streifen aus elastischem Werkstoff mit Zellstruktur an den Rändern haftet.
Bei diesen bekannten Ausführungen ist es bislang üblich gewesen, die Fangleine unmittelbar mit der Auslösevorrichtung zum Aufblasen des in dem Behälter enthaltenen Rettungsfloßes zu verbinden, nachdem diese durch eine Bohrung eines elastischen Stopfens geführt wurde, der zwischen den benachbarten Rändern der beiden Teile gehalten ist. Bei dieser Anordnung hat es sich jedoch selbst dann, wenn die in dem Stopfen befindlichen Teile der Leine gewachst oder in ähnlicher Weise behandelt worden sind, als unmöglich erwiesen, das Eindringen von Feuchtigkeit in das Innere des
ίο Behälters zu verhindern, wodurch eine Schädigung des darin verpackten Rettungsfloßes verursacht wurde.
Es ist zwar bekannt, das Eindringen der Feuchtigkeit in den Innenraum des Behälters dadurch zu vermeiden, daß man die Leine zwischen der Behälterwand und der Aufblasvorrichtung in einem zum Behälterinnenraum abgeschlossenen Schlauch führt, so daß die Feuchtigkeit innerhalb des Schlauchs allenfalls bis zur Aufblasvorrichtung, nicht aber in den Innenraum des Behälters gelangen kann. Abgesehen davon, daß diese Lösung aufwendig ist, bedingt die dichte Verbindung des Schlauchs mit den Behälterwänden an der Verbindungsstelle auch eine verhältnismäßig weitgehende Verbindung der Behälterteile untereinander, die die Trennung der beiden Behälterteile behindern kann.
Ferner ist bekannt, eine aus zwei Teilen bestehende Fangleine mittels eines in die Wand des Behälters eingegossenen hanteiförmigen Beschlages, der eine innere und eine äußere öse aufweist, zu befestigen, indem der innere Teil der Fangleine das Rettungsfloß mit der inneren öse und der äußere Teil der Fangleine den Behälter mit dem Wasserfahrzeug verbindet. Bei dieser Ausführungsform kann die Fangleine jedoch nicht gleichzeitig als Zugleine für die Auslösevorrichtung der Druckgasflasche dienen, da der hanteiförmige Beschlag fest in die Behälterwand eingebaut ist. Für die Auslösung ist eine besondere Leine erforderlich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Behälter der eingangs genannten Art, bei dem also die Fangleine auch Zugleine für die Auslösevorrichtung ist, die Durchführung dieser Fang- und Zugleine so auszubilden, daß sie vollkommen wasserdicht ist, jedoch die Zugausübung auf die Auslösevorrichtung und als Folge die Trennung der beiden Behälterhälften nicht behindert.
Die erfindungsgemäße Lösung besteht bei einem eingangs erwähnten Behälter darin, daß die Leine aus zw.ei Teilen besteht, die an den freien, als ösen ausgebildeten Enden einer den mittleren Teil des elastischen, herausreißbaren Dichtungsstopfens mittels einer Bohrung umfassenden und in diesen eingelassenen Platte befestigt sind.
Bei einem derart ausgebildeten Behälter für ein aufblasbares Rettungsfloß wird, obwohl die beim Über-Bord-Werfen des Behälters auf die Leine kommende Zugkraft auf die Auslösevorrichtung übertragbar, d. h. die Leine ausziehbar ist, ein Eindringen von Feuchtigkeit während der Lagerung des Behälters im Bereitschaftszustand an Bord sicher vermieden.
Vorzugsweise ist der Dichtungsstopfen in einer mit einem Dichtungsstreifen ausgefütterten Einkerbung des Randes eines der beiden Behälterteile angeordnet, wobei er, der Form der Einkerbung entsprechend, zwischen den beiden Dichtungsstreifen eingepaßt ist.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung näher erläutert, die ein Ausführungsbeispiel der Erfindung darstellt. Es zeigt
Fig.1 eine Teilansicht des Behälters für ein Rettungsfloß mit der erfindungsgemäßen Einrichtung,
F i g. 2 einen Schnitt längs Linie H-II der F i g. 1 und F i g. 3 eine Draufsicht auf den elastischen Stopfen.
In dem dargestellten Beispiel ist die Erfindung in Anwendung auf einen Behälter für ein Rettungsfloß gezeigt, der die Form eines Zylinders mit abgerundeten Enden besitzt und der längs einer Durchmesserebene in zwei im wesentlichen identische Hälften 5 und 6 geteilt ist, von denen jede eine Innenhaut 7 und eine Außenhaut 8 aus geformtem, glasfaserverstärktem Polyesterharz oder einem anderen Kunststoffharz aufweist, zwischen denen eine Zwischenschicht 9 aus Polyvinylchloridschaum oder einem anderen geeigneten Kunstharzschaum angeordnet ist.
Jeder der beiden Teile 5 und 6 des Behälters ist in Umfangsrichtung durch mehrere Rippen 10 verstärkt und weist einen verdickten Rand 11 mit flacher Verbindungsfläche 12 auf, die im Fall des Teils 5 von den übereinanderliegenden Rändern der Innenhaut 7 und der Außenhaut 8 gebildet ist. Die Fläche 12 des Teils 6 wird lediglich durch die Außenhaut 8 gebildet, deren Rand derart mit der Innenhaut 7 verbunden ist, daß sich ein Zentrieransatz 13 bildet, der senkrecht zu der Fläche 12 steht.
An der ebenen Fläche 12 des Teils 5 ist bei 14 eine Dichtung 15 in Form eines Reißstreifens aus geschäumtem Kunstkautschuk angeklebt.
Die flache Verbindungsfläche 12 des Teils 6 des Behälters ist — vorzugsweise am Ende einer der Verstärkungsrippen 10 — durch eine D-förmige Kerbe 16 unterbrochen, wobei der Zentrieransatz 13 eine schmale öffnung 17 aufweist.
Die Kerbe ist mittels eines Dichtungsstreifens 18 aus synthetischem Schaumgummi ausgekleidet, der bei 19 festgeklebt ist, wodurch ein Sitz für den elastischen Dichtungsstopfen 20 aus vergleichsweise festem, synthetischem Kautschuk gebildet ist, der einen der Kerbe entsprechenden Querschnitt mit einer flachen Seite 21 auf der dem Reißstreifen 15 zugewandten Seite besitzt.
Eine flache Messingplatte 22 mit abgerundeten Enden ist parallel zu der flachen Seite 21 des Dichtungsstopfens 20 angeordnet und in diesen eingelassen, wobei eine Bohrung 23 der Platte den mittleren Teil des Stopfens umfaßt, so daß eine sichere Verbindung der Platte mit dem Stopfen gewährleistet ist.
Beide Enden der Platte 22 ragen aus dem Stopfen 20 heraus und sind mit ösen 24 zur Verbindung mit dem äußeren Teil 25 und dem inneren Teil 26 der Auslösebzw. Fangleine versehen. Die innere öse 24 ragt durch die schmale öffnung 17 in das Innere des Behälters.
Man sieht, daß dann, wenn ruckartig an der Fangleine 25 gezogen wird, beispielsweise wenn der Behälter ausgeworfen wird, während er an dem Mutterfahrzeug befestigt ist, der Dichtungsstopfen 20 plötzlich aus der mit Schaumgummi ausgekleideten Kerbe 16 herausgezogen wird und der Zug durch die Leine 26 zu der Selbstaufblasevorrichtung des enthaltenen Rettungsfloßes weitergeleitet wird.
In Abänderung des vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiels könnte die Kerbe zur Aufnahme des Dichtungsstopfens 20 sich teilweise in dem Teil 5 und teilweise in dem Teil 6 des Behälters befinden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Behälter für ein aufblasbares Rettungsfloß, der aus zwei starren Teilen mit iibereinandergreifenden Rändern besteht, die mittels eines dazwischen angeordneten elastischen Dichtungsstreifens wasserdicht zusammengefügt sind, und bei dem die Durchführung der gleichzeitig als Zugleine für die Auslösevorrichtung der Druckgasflasche zum Aufblasen des Rettungsfloßes dienenden Fangleine zwischen den Rändern der beiden Teile mittels eines elastischen Dichtungsstopfens erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Leine aus zwei Teilen (25,26) besteht, die an den freien, als ösen (24) ausgebildeten Enden einer den mittleren Teil des elastischen herausreißbaren Dichtungsstopfens (20) mittels einer Bohrung (23) umfassenden und in diesen eingelassenen Platte (22) befestigt sind.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungsstopfen (20) in einer mit einem Dichtungsstreifen (18) ausgefütterten Einkerbung (16) des Randes eines der beiden Behälterteile (6) angeordnet ist, wobei er der Form der Einkerbung entsprechend zwischen den beiden Dichtungsstreifen (15,18) eingepaßt ist.
DE1556482*CA 1967-03-02 1968-02-28 Behälter für ein aufblasbares Rettungsfloß Expired DE1556482C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB982467 1967-03-02

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1556482A1 DE1556482A1 (de) 1970-02-19
DE1556482C3 true DE1556482C3 (de) 1975-08-14

Family

ID=9879488

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1556482*CA Expired DE1556482C3 (de) 1967-03-02 1968-02-28 Behälter für ein aufblasbares Rettungsfloß

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US (1) US3448471A (de)
DE (1) DE1556482C3 (de)
ES (1) ES351109A1 (de)
FR (1) FR1556698A (de)
GB (1) GB1151143A (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
DE1556482A1 (de) 1970-02-19
GB1151143A (en) 1969-05-07
ES351109A1 (es) 1969-05-16
US3448471A (en) 1969-06-10
FR1556698A (de) 1969-02-07

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