DE1556543C - Vorrichtung zum Drehen von stehenden Flaschen fur flussiges Gas um ihre Standachse - Google Patents
Vorrichtung zum Drehen von stehenden Flaschen fur flussiges Gas um ihre StandachseInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Drehen von stehenden Flaschen für flüssiges
brennbares Gas, wie Butan oder Propan, um ihre Standachse an einer Arbeitsstelle, z. B. in einer
Malerei, die sich im Verlaufe der Förderbahn dieser Flaschen befindet. Es sind bereits Vorrichtungen
dieser Art bekannt, die eine rotierende Scheibe aufweisen, deren Mittelpunkt sich auf der Achse des
Förderers befindet und deren Durchmesser genügend groß ist, um die Stabilität der Flasche zu gewährleisten,
die durch einen Wagen der Scheibe zugeführt und von dieser entfernt wird, während die
Förderbänder umgeleitet sind, um sie unterhalb der rotierenden Scheibe vorbeizuführen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Vorrichtung durch Vermeidung der vertikalen Ablenkung des Förderers und der Verwendung eines
Wagens zum Zuführen und Entfernen zu vereinfachen, wobei alle Vorgänge vollkommen automatisch
erfolgen sollen. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Vorrichtung aus
einer rotierenden und in senkrechter Richtung bewegbaren, relativ kleinen Durchmesser aufweisenden
Scheibe besteht, die muldenförmig der Form des Flaschenbodens angepaßt ist und zwischen den beiden
zu diesem Zweck leicht gespreizten Kettenbändern des Förderers und zwischen zwei festen Eintritts-
und Austrittsplatten angeordnet ist und ferner eine in der Mitte dieser Scheibe angeordnete magnetische
Stabilisationsvorrichtung aufweist.
Dadurch, daß bei der erfindiingsgemäßen Vorrichtung
die Förderkettenbänder im Bereich der rotierenden Scheibe leicht gespreizt sind, um die
senkrechte Bewegung dieser rotierenden Scheibe zu ermöglichen, wird der Vorteil erreicht, daß durch
diese Förderbänder die einzelnen Flaschen der rotierenden Scheibe zugeführt und auch von ihr entfernt
werden, so daß also bei der erfindiingsgemäßen Vorrichtung der bei der bekannten Vorrichtung
notwendige Wagen und ein Umleiten der Förderbänder entfallen. Außerdem ist dadurch die Möglichkeit
gegeben, alle Vorgänge automatisch ablaufen zu lassen. Durch die Stabilisationsvorrichtung wird
ein Kippen der Flaschen bei ihrer Rotation verhindert. Auch die festen Eintritts- und Austrittsplatten
verhindern ein Kippen der Flaschen bei ihrem Zuführen zu der rotierenden Scheibe und bei ihrem
Entfernen. .
Es ist bereits eine Drehvorrichtung bei einem endlosen Bandförderer bekannt (deutsches. Gebrauchsmuster
1 893 068), bei dem das Fördergut auf einem Tragbrett ruht, das unmittelbar auf die
Kettenglieder der beiden im Abstande voneinander und parallel zueinander laufenden endlosen Förderketten
aufgesetzt ist. Damit das Fördergut an beliebiger Arbeitsstelle des endlosen Bandförderers um
etwa 180'' um eine senkrechte Achse gedreht werden kann, weil der Bedienende etwa an der Vorder-
und Rückseite des Fördergutes zu arbeiten hat, läuft parallel zur Förderrichtung unterhalb des
Bandförderers ein als Drehvorrichtung dienender flebcrwaj'.en, der durch einen Fußschalter betätigt
und durch Preßluft so betrieben werden kann, daß er das über ihm befindliche Trac.bretl mit dem Fördergut
anhebt und es um 180" dreht und danach wieder auf (lic Förderkette!! absetzt. Dieser bekannte
lleberwaj'cn ist zur Drehung von stellenden Flaschen
deshalb wenig geeignet, weil an ihm keine Mittel.
zur konzentrischen Anordnung und Halterung der Flaschen in bezug auf die Drehachse des Heberwagens
vorgesehen sind.
Es ist weiterhin eine Drehvorrichtung bei einem Bandförderer bekannt (USA.-Patentschrift 1914 806),
der an einer vorbestimmten Arbeitsstelle einen Arbeitstisch aufweist, dessen Tischplatte etwa in der
Mitte eine kreisförmige Aussparung hat, in der eine als Drehvorrichtung dienende Kreisscheibe aus nichtmagnetisierbarem
Material drehbar gelagert ist. An der Unterseite dieser Kreisscheibe sind in der Nähe
ihres Umfanges als Stabilisierungsvorrichtung dienende Elektromagnete so befestigt, daß die Oberseite
dieser Elektromagnete mit der Oberseite der Kreisscheibe bündig abschneidet. Diese Kreisscheibe
dient zum Drehen von magnetisierbaren Metallplatten um 90°, das durch ein Malteserkreuzgetriebe
bewirkt wird. Auch diese bekannte Drehvorrichtung ist zum Drehen von stehenden Flaschen wenig geeignet,
weil nämlich auf der Kreisscheibe Mittel zur konzentrischen Halterung von Flaschen nicht vorgesehen
sind und diese Kreisscheibe mit Hilfe des Malteserkreuzgetriebes jeweils lediglich um 90° gedreht
wird.
as Es ist ferner, eine als Kreisscheibe großen Durchmessers
ausgebildete Drehvorrichtung für stehende zylindrische Konservendosen bekannt (britische
Patentschrift 920 763), der die Konservendosen mittels zweier waagerecht und parallel übereinander angeordneter
endloser Bänder über eine V-förmige Rinne zugeführt werden, wobei die Dosenmittelachse
in Richtung der Förderbewegung liegt. Am Ende der Rinne wird jede Konservendose um 90°
gekippt und fällt so auf die sich drehende Kreisscheibe in der Nähe ihres Umfanges, daß ihre Achse
senkrecht zu dieser Kreisscheibe steht. Unterhalb der Kreisscheibe ist ortsfest ein als Stabilisierungsvorrichtung
dienender Dauermagnet so angeordnet, daß sein einer Pol gerade unterhalb der von der Rinne
herunterfallenden Konservendose liegt. Auch diese bekannte Drehvorrichtung ist zum Rotieren von Flaschen
nicht geeignet, weil einerseits ihre Kreisscheibe zur konzentrischen Anordnung von Flaschen nicht
bestimmt ist und andererseits Mittel zur konzentrisehen Halterung von Flaschen nicht vorgesehen sind.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Figuren dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht auf die Vorrichtung gemäß der Erfindung,
Fig. 2 einen Axialschnitt durch die rotierende
Scheibe,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der
Fig. 1,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der
Fig. 1,
Fig. 5 einen Axialschnitt durch die Antriebsvorrichtung
zum Drehen und Anheben der Scheibe,
F i g. 6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI der
Fig. 5,
Fig. 7 im Schnitt die Steuerung eines einziehbaren
Anschlages und
Fi,ι;. 8 ein Schallschema für die pneumatische
Steuerung der Vorrichtung.
Gemäß den Fif. 1,3 und 4 weist clic Anordnung
einen Förderer mit zwei Kcttcnbäiulcm 1,1' auf,
die zwischen zwei Fiihrungswinkeleiseii 2, 2' angeordnet
sind und auf denen die Flaschen mit ihrem kragciiförniigen zylindrischen Fuß 3 (Fig. 5) ruhen,
der um ihren konvexen Boden 4 befestigt ist. Bei der Ankunft an der Arbeitsstelle, z. B. in einer Malerei,
wo die Förderbewegung der Flaschen unterbrochen werden soll und die Flaschen um ihre Achse gedreht
werden, sind die Förderkettenbänder 1, Γ bei 5, 5' leicht gespreizt, ohne daß der Fuß der Flasche außer
Kontakt mit ihnen gelangt. Eine rotierende Scheibe 7 ist zwischen den bei 5, 5' gespreizten Förderbändern
und zwischen einer festen Eintrittsplatte 8 und einer festen Austrittsplatte 9 angeordnet, die beide einige
Millimeter unterhalb der Ebene des Förderers (Fig. 3) derart angeordnet sind, daß die Flaschen
auf diesen Platten gleiten können, wobei jede Flasche durch den Förderer so gezogen wird, daß sie trotz
der gespreizten Förderbänder nicht kippt. Auf der Austrittsplatte 9 ist ein einziehbarer Anschlag 10 angeordnet,
der die Flasche 11 in einer Stellung nahezu in der Mitte auf der Scheibe 7 festlegt, während
oberhalb der Eintrittsplatte 8 eine einziehbare Anhaltevorrichtung auf dem Förderer angeordnet ist,
die von zwei geknickten Armen 12,12' gebildet wird, die mittels Langlöchern 13,13' mit der Stange eines
Kolbens 14 einer pneumatischen Stellvorrichtung 15 verbunden sind, die die Aufgabe hat, die nachfolgenden
Flaschen festzuhalten, während sich die Flasche 11 auf der rotierenden Scheibe 7 befindet. Die
Steuerungen dieser Vorrichtungen für den Durchgang der Flaschen sind weiter unten beschrieben.
Die rotierende Scheibe 7 hat eine konkave Form, die sich der konvexen Form des Bodens 4 der Flasehe
11 anpaßt, und sie ist mit einem Gleitschutzbelag versehen, z.B. einer Kautschukschicht,' die
gerillt oder wabenförmig ausgebildet sein kann. Da angenommen wird, daß es zu schwierig ist, eine vollkommene
Zentrierung der Flasche auf der. Scheibe 7 mit Sicherheit zu erreichen, ist diese Scheibe mit
einer Stabilisierungsvorrichtung, d. h. mit einem Stabilisator versehen, der ohne Sicherstellung einer
wirklichen Befestigung der Flasche auf der Scheibe 7 dennoch ein Kippen der Flasche verhindert, wenn
diese leicht geneigt ist. Der Stabilisator besteht aus einem Stück, das einen Kolben 17 an seiner Oberseite
bildet, in die ein ringförmiger Dauermagnet 18 eingebettet ist. Der Kolben 17 gleitet in einer Hülse
19, die in einer zentralen Öffnung der Scheibe 7 befestigt ist. Bleche 19' versteifen das Ganze. Eine
schwache Feder 20 genügt, um den Teil 17 bei Abwesenheit einer Flasche in der oberen Stellung zu
halten..In dieser Stellung wird dieser Teil durch den Kopf 21 arretiert, der an dem Ende seiner Stange 22 so
befestigt ist, die durch eine Öffnung der Querwand 23 der Hülse 19 verschoben werden kann.
Die Scheibe 7 rotiert dauernd und wird durch Mittel unterstützt, die ein Anheben der Scheibe 7 erlauben,
derart, daß eine durch den Anschlag 10 arretiertc Flasche 11 unterstützt wird und sich danach
senkt, wenn der Arbeitsvorgang beendet ist. Zu diesem
Zweck ist die starr mit der Scheibe 7 verbundene Hülse 19 auf eine senkrechte Hohlwelle 24 aufgeschraubt,
die mittels zweier . Kui',ellai>cr 25, 25'
(Fig. 5 und 6) in einem Schlitten 32 drehbar gelagert ist, mit dem sie in axialer Richtung verschoben
werden kann und welcher selbst senkrecht an zwei Führungsschienen 26,26' verschiebbar ist, die in
einem Rahmen 27 befestigt sind. Diese Verschiebung des Schlittens 32 wird durch einen pneumatischen
Heber 28 mit Hilfe seitlicher Stangen 29, 29' gesteuert, die einerseits mit der Stange des Hebers und
andererseits mit einer festen Achse 30 gelenkig verbunden sind. Diese Stangen sind andererseits auf
zwei festen Lagerzapfen 31, 3Γ des Schlittens 32 schwenkbar angeordnet. Die Hohlwelle 24 ist an
ihrem inneren Ende durch eine Kcilgleitvcrbindung 33 mit einer senkrechten Welle 34 verbunden, die
von einem Motor 35 mit Untersetzungsgetriebe mittels einer flexiblen Kupplung 36 angetrieben wird.
Die Fig. 7 zeigt die Anordnung des einziehbar».·!!
Anschlages 10 auf der Austrittsplatte 9. Dieser Anschlag 10 besteht aus einer Stange, die eine Öffnung
37 der Platte 9 durchsetzt und durch ein Kniegelenk
38 mit der Stange 39 eines pneumatischen Hebers 40 gelenkig verbunden ist. Eine Feder 41 drückt die
Stange bei Abwesenheit einer Flasche gegen die linke Seite der Öffnung 37 gemäß F i g. 7, während bei der
Ankunft einer Flasche diese den Anschlag gegen die rechte Seite der Öffnung drückt. Bei dieser Schwenkbewegung
betätigt die Stange 10 einen Druckluftschalter 42. Ein anderer Druckluftschalter43 (Fig. 1
und 8) befindet sich in der Nähe des Förderers ϊ, Γ
derart, daß er durch die-auf der Platte 8 ankommende
Flasche betätigt wird, während ein Druckluftschalter 44 durch die Flasche betätigt wird, die die
Austrittsplatte 9 verläßt. Schließlich werden Druckluftschalter 45 und 46 (Fig. 8) durch den Schlitten
32 jeweils in der Nähe seines Endes bei seiner Aufwärtsbewegung und in der Nähe seines Endes bei
seiner Abwärtsbewegung betätigt. In dem Schaltschema der Fig. 8 sind die Verbindungen, der
Druckluftschalter und der Ventile zur Verteilung der Druckluft durch die mit einem Kreis umgebenen
Punkte bezeichnet, während die Pfeile die Auslässe bezeichnen.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Im Augenblick der Ankunft einer Flasche ist die
einziehbare Anhaltevorrichtung 12, 12' geöffnet. Die Flasche setzt ihre Förderbewegung fort und betätigt
bei der Ankunft auf der Platte 8 den Druckluftschalter 43, der über das Vierwegeventil 47 die Stellvorrichtung
15 speist, die die Anhaltevorrichtung 12, 12' schließt, wodurch die nachfolgenden Flaschen an
der Weiterbewegung gehindert werden. Bei der Weiterbewegung gelangt die Flasche 11 über" die
Scheibe 7, wird dort durch den Anschlag 10 arretiert und betätigt so den Druckluftschalter 42,.■ welcher
durch das Vierwegeventil 48 den Heber 28. speist, der' das Hochheben des Schlittens 32 bewirkt. Wenn
der Schlitten ansteigt, wird die rotierende Scheibe angehoben. Der magnetische Stabilisator lcirt sich
gegen den Boden 4 der Flasche 11. Darauf legt sich der Gleitschutzbelag 16 der Scheibe 7 liefen den
Boden 4 der Flasche, die nun etwas über die Förderbänder 1, 1' des Förderers amichoben und in
Rotation versetzt wird.
Beim Erreichen der oberen Stellung betätigt der
Schlitten den Druckluftschalter 45, der einerseits durch das Vierwepevcntil 49 auf den Heber 40 einwirkt,
der den Änrchlaii 10 zurückzieht, und /ur
gleichen Zeit die pneumatische Verzöüerungsvorrichtuni'.
50 auslöst, die die Dauer der Rotation der Flasche auf der Scheibe 7 bestimmt. Wenn tatsächlich
diese VerzöiieruiiKsvorrichttint» in CJani1, gebracht
worden ist, wirkt sie ;uif das Ventil Ai\ ein, das die
Beschickung des Hebers 28 umkehrt und die Senkbeweüiini:
des Schlittens 32 und der 'rotierenden Scheibe 7 und damit über die Bauteile 21 bis 23 da'-Absenken
des iruu'.nctisehen Stabilisators 17 bewirkt.
der sicli von der Flasche loslöst, die sich erneut auf
den Förderer niederläßt, von dem sie zum Ausgang befördert wird.
Gegen Ende seiner Absenkbewegung betätigt der Schlitten 32 den Druckluftschalter 46, der durch daij
Ventil 47 die Beschickung des Hebers 15 umkehrt und das Öffnen der Anhaltevorrichtung 12,12' bewirkt,
derart, daß die folgende Flasche der rotierenden Scheibe zugeführt werden kann. Schließlich betätigt
die Flasche beim Verlassen der Austrittsplatte 9 den Druckluftschalter 44, der durch das Ventil 49 die
Beschickung des Hebers 40 umkehrt, der den Anschlag 10 in seine Arretierstellung zurückbringt, so
daß dann ein neuer gleicher Arbeitszyklus mit der nachfolgenden Flasche beginnen kann. »5
Claims (9)
1. Vorrichtung zum Drehen von stehenden
• Flaschen für flüssiges Gas um ihre Standachse an einer Arbeitsstelle, z. B. einer Malerei, die sich a°
im Verlaufe der Förderbahn dieser Flaschen befindet, dadurch gekennzeichnet, daß sie
aus einer rotierenden und in senkrechter Richtung bewegbaren, relativ kleinen Durchmesser aufweisenden
Scheibe (7) besteht, die muldenförmig ^5 der Form des Flaschenbodens (4) angepaßt ist
und zwischen den beiden zu diesem Zweck leicht gespreizten KcUenbändcrn (1, Γ) des Förderers
und zwischen zwei festen Eintritts- und Austrittsplatlcn (8, 9) angeordnet ist und ferner eine in
der Mitte dieser Scheibe angeordnete magnetische Stabilisierimgsvorrichtung (17, 18) aufweist. .
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die magnetische Stabilisierungsvorrichtung aus einem kolbenförmigen Teil (17)
besteht, der an seiner oberen Stirnfläche mit einem eingebetteten ringförmigen Dauermagneten
(18) versehen und entgegen der Kraft einer schwachen Feder (20) in einem rohrförmigen Teil
(19) verschiebbar ist. der in einer zentralen öffnung
der rotierenden konkaven Scheibe (7) befestigt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die konkave rotierende Scheibe
(7) von einer Hohlwelle (24) getragen wird, die sich in einem Schlitten (32) dreht, der in senkrechten
Führungen (26. 26') eines festen Rahmens (27)' verschiebbar gelagert und durch eine Keilgleitvcrbindung
(33) mit einer Zentralwelle (34) gekuppelt ist, die von einem Motor mit einem
Untersetzungsgetriebe angetrieben wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsplatte (9) mit
einem einziehbaren Anschlag (10) versehen ist, der die Flasche auf der rotierenden Scheibe (7)
festhält, und daß vor der Eintrittsplatte (8) eine einziehbare Anhaltevorrichtung (12,12') auf dem
Förderer vorgesehen ist, die die nachfolgenden Flaschen festhält, solange sich eine Flasche auf
der rotierenden Scheibe befindet.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1,3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der einziehbare Anschlag
(10) und die einziehbare Anhaltevorrichtung (12, 12') sowie das Anheben und Absenken
des die rotierende Scheibe (7) tragenden Schlittens (32) durch pneumatische Heber bewegt bzw.
bewirkt werden, die über Druckluftschalter (42 bis 45) gesteuert werden, die durch die Flasche
bei ihrer Ankunft im Bereich der Scheibe betätigt werden.
6. Verrichtung nach Anspruch 1, 3, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Anheben des
Schlittens (32), wodurch die rotierende Scheibe (7) in Anlage an dem Flaschenboden (4) gebracht
wird, über einen Druckluftschalter (45) den Betrieb einer pneumatischen Verzögerungsvorrichtung
(50) auslöst, die die Dauer des Aufenthalts der Flasche auf der rotierenden Scheibe bestimmt,
nach dessen Beendigung diese Scheibe gesenkt und die Flasche in Eingriff mit den Förderbändern
gebracht wird.
7. Vorrichtung nach Anspruch 4, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckluftschalter
(45), der die Verzögerungsvorrichtung (50) auslöst, gleichzeitig einen Heber (40) steuert, der das
Einziehen des Anschlages (10) an der Austrittsplatte (9) bewirkt.
8. Verrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Druckluftschalter (44) in
der Nähe des Förderers vorgesehen ist, der durch die die Austrittsplatte (9) verlassende Flasche betätigt
wird und das Aufsteigen des einziehbaren Anschlages (10) steuert, und daß der die rotierende
Scheibe (7) tragende Schlitten (32) vor dem Erreichen seiner untersten Stellung einen Druckluftschalter
(46) betätigt, der das Öffnen der Anhaltevorrichtung (12,12') steuert, die vor der
rotierenden Scheibe angeordnet ist.
.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die muldenförmige Scheibe (7)
mit einem Gleitschutzbodenbelag (16) versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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