DE155756C - - Google Patents

Info

Publication number
DE155756C
DE155756C DENDAT155756D DE155756DA DE155756C DE 155756 C DE155756 C DE 155756C DE NDAT155756 D DENDAT155756 D DE NDAT155756D DE 155756D A DE155756D A DE 155756DA DE 155756 C DE155756 C DE 155756C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flap
animal
tongue
trap
wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT155756D
Other languages
English (en)
Publication of DE155756C publication Critical patent/DE155756C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M23/00Traps for animals
    • A01M23/02Collecting-traps
    • A01M23/14Other traps automatically reset

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

bed
ioi-i-iaeHicrt hex ΟΛϊ)ΐ4ννιιιιια
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine selbsttätige Tierfalle, bei welcher in bekannter Weise durch eine von dem zu fangenden Tier niedergedrückte Brücke die Verschlußtür ausgelöst und durch eine zweite, ebenfalls von dem Tier betätigte Brücke die Tür wieder aufgezogen wird.
Um nun bei solchen selbsttätigen Fallen dem Tier, nachdem es den vorderen eigentliehen Fangraum verlassen hat, das Zurückkehren in denselben unmöglich zu machen, hat man schon in dem aufsteigenden Kanal, welcher die die beiden Brücken enthaltenden Räume miteinander verbindet, eine gelenkig befestigte Zunge angebracht, welche mit ihrem freien Ende nach oben gerichtet ist, beim Hindurchlaufen des Tieres durch den aufsteigenden Kanal zurückgedrückt wird und nach dem Durchschlüpfen des Tieres in die schräge Abschlußlage wieder zurückfällt.
Die Praxis hat aber gezeigt, daß diese Abschlußzunge nicht immer mit genügender Sicherheit wirkt, da sie leicht in der umgelegten senkrechten Lage stehen bleibt oder von dem darüber befindlichen Tier zurückgedrückt wird und so den Durchgang nach unten durch den Kanal wieder freigibt.
Um diesem Übelstande abzuhelfen, wird nun gemäß vorliegender Erfindung in dem aufsteigenden Kanal eine Doppelklappe angeordnet, welche aus der vorher erwähnten, gelenkig an der Wand befestigten Zunge und einer die letztere in die Verschlußlage drängenden, in dieser Lage wagerecht oder annähernd wagerecht stehenden, gelenkig befestigten Klappe gebildet wird.
Beim Übergang in die Verschlußlage schiebt sich die mit ihrem freien Ende in einen Ausschnitt der wagerechten Klappe eingreifende Zunge mit einem Loch über einen Stift der Rückführklappe, so daß ein Anheben dieser Klappe von oben und somit auch ein Zurückdrücken der Zunge von oben durch das Tier unmöglich ist.
Es empfiehlt sich, die Rückführklappe für die Abschlußzunge auf der beim Umlegen an die Wand sich anlegenden Seite mit einer Erhöhung auszurüsten, welche das Umlegen der Klappe bis in die senkrechte Lage verhindert.
Auf der Zeichnung ist die neue Einrichtung dargestellt.
Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt durch die Falle und
Fig. 2 ein Schnitt nach Linie A-B der Fig. i. -
Die Falle besitzt die bekannte, die Falltür α in der Öffnungslage stützende und beim Umlegen auslösende Brücke b und die ebenfalls bekannte, mit der Falltür verbundene Brücke c, welche beim Umlegen in der einen Richtung die Falltür α wieder aufzieht.
In dem zwischen den beiden Brücken angeordneten aufsteigenden Kanal d ist eine Doppelklappe ef angeordnet, welche das Zurücklaufen des gefangenen Tieres in den die Brücke b enthaltenden Raum unmöglich macht.

Claims (3)

Diese Doppelklappe besteht aus der an sich bekannten, mit ihrer unteren Kante gelenkig an der Kanalwand befestigten Zunge e und einer ebenfalls gelenkig an der Kanalwand S befestigten, gegen das obere Ende der Zunge e sich anlegenden Klappe f. Die Zunge e greift mit ihrem freien Ende in einen Ausschnitt der Klappe / ein, deren stiftartiger Ansatz g sich bei Überführung in die Verschlußlage in ein kleines Loch h der Klappe e einschiebt, so daß ein Öffnen der Klappe / von oben ausgeschlossen ist. Diese Klappe f ist zweckmäßig mit einer Erhöhung i auf der beim Anheben an die Kanalwand sich anlegenden Seite versehen, wodurch ein Umlegen der Klappe bis in die senkrechte Lage verhindert und daher ein unbedingtes Herabfallen der Klappe/ nach dem Durchtritt des Tieres gesichert wird. Das gefangene Tier läuft in dem Kanal d nach oben, drückt hier die Zunge e und mit ihr die Klappe f derart zur Seite, daß sie sich an die Kanalwand anlegen, und gelangt in den die Brücke c enthaltenden Raum. Nachdem das Tier die Doppelklappe ef freigegeben hat, drückt die schrägstehende Klappe/ gegen den oberen Teil der ebenfalls schrägstehenden Zunge e und legt diese in die Verschlußstellung wieder um, so daß ein Zurücklaufen des Tieres in den die Brücke b enthaltenden Raum, in welchem die Falltür a durch Auflaufen des Tieres auf die Brücke c und sofortiges Zurücklaufen des Tieres bereits wieder geöffnet sein könnte, unmöglich ist. Durch die beschriebene Einrichtung wird die Sicherheit der Falle erhöht; außerdem wird auch verhindert, daß ein zurücklaufendes Tier sich stundenlang in dem vorderen Teil der Falle aufhält, in welcher Zeit natürlich die Falle außer Wirkung ist; es wird durch die neue Einrichtung also auch erreicht, daß der selbsttätige Fang schneller vor sich geht. Pa τ ε ν τ - A ν spr ü c η ε :
1. Durch das gefangene Tier wieder aufstellbare Falle mit Sicherheitsklappe in dem aufsteigenden Kanal, gekennzeichnet durch eine in dem aufsteigenden Kanal angeordnete Doppelklappe, bestehend aus einer unten gelenkig an der Wand befestigten Zunge (e) und einer die letztere in die Verschlußlage drängenden, in dieser Lage wagerecht oder annähernd wagerecht stehenden, gelenkig befestigten Klappe (f).
2. Tierfalle nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen an der Rückführklappe ff) angebrachten Stift (g), welcher sich bei Überführung in die Verschlußlage in ein Loch der Zunge (e) einschiebt, so daß ein Anheben der Rückführklappe und somit auch ein Zurückdrücken der Zunge von oben durch das Tier unmöglich wird.
3. Tierfalle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückführklappe (f) auf der beim Öffnen an die Wand sich anlegenden Seite mit einer Erhöhung
(i) versehen ist, welche das Umlegen der Klappe bis in die senkrechte Lage verhindert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT155756D Active DE155756C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE155756C true DE155756C (de)

Family

ID=422197

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT155756D Active DE155756C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE155756C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT26329B (de) Anordnung von Schneefängen.
DE155756C (de)
DE2752872C2 (de) Ausstellarmmarkise
EP0000915B1 (de) Kippgelenk für Markisen
DE2701119B2 (de) Gitterbox zur Einzelfütterung von Vieh, insbesondere Schweinen
DE124600C (de)
DE2744930A1 (de) Verrieglungsvorrichtung fuer eine raffbare lamellenjalousie
DE4426230C1 (de) Wieselfalle
DE121189C (de)
DE223939C (de)
DE577486C (de) Selbstkassierende Tuersperre mit Kontrollvorrichtung
DE2303946C2 (de) Stützvorrichtung mit Rastvorrichtung
DE197133C (de)
DE1609484A1 (de) Kupplungsprofilstaebe zum Aufbau von Glashaeusern u.dgl.
DE3630576C1 (de) Falle fuer Maeuse und Ratten
DE498632C (de) Oberlichtverschluss, bei dem das OEffnen des Fensters durch einen durch Schnurzug bewegten, am Gewaende drehbar gelagerten Hebel erfolgt
DE174578C (de)
DE536411C (de) Vorrichtung zum OEffnen und Schliessen von Lueftungsfluegeln mittels eines am Fussende einer Stellstange angreifenden Seilzuges
DE1190244B (de) Legenest fuer Huehner
DE266968C (de)
DE220057C (de)
DE2057461C3 (de) Gitterbox zur Einzelfütterung von Vieh, insbesondere Schweinen
DE9012348U1 (de) Vorrichtung zum Fangen von Insekten
DE2827710A1 (de) Fangschloss
DE2620682B2 (de) Reißverschlußschieber