DE1557750C3 - Bodenbearbeitungsmaschine - Google Patents

Bodenbearbeitungsmaschine

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DE1557750C3
DE1557750C3 DE19661557750 DE1557750A DE1557750C3 DE 1557750 C3 DE1557750 C3 DE 1557750C3 DE 19661557750 DE19661557750 DE 19661557750 DE 1557750 A DE1557750 A DE 1557750A DE 1557750 C3 DE1557750 C3 DE 1557750C3
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DE
Germany
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sieve
soil
hood
machine according
working drum
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Expired
Application number
DE19661557750
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English (en)
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DE1557750B2 (de
DE1557750A1 (de
Inventor
Cornells van der Zug LeIy (Schweiz); LeIy, Ary van der, Maasland (Niederlande)
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C Van der Lely NV
Original Assignee
C Van der Lely NV
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Publication date
Priority claimed from NL6502899A external-priority patent/NL6502899A/xx
Application filed by C Van der Lely NV filed Critical C Van der Lely NV
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Publication of DE1557750B2 publication Critical patent/DE1557750B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1557750C3 publication Critical patent/DE1557750C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft eine Bodenbearbeitungsmaschine mit einer horizontal quer zur Arbeitsrichtung angeordneten Überkopf-Arbeitstrommel, an deren Umfang die Bodenbearbeitungswerkzeuge angeordnet sind und die in ihrem vorderen Bereich von einer Haube abgedeckt ist, sowie mit einem aus Stäben bestehenden, feststehend angeordneten Sieb zum Trennen der zerkrümelten Erde von Steinen und dergleichen.
Bei derartigen Bodenbearbeitungsmaschinen wird die von den Werkzeugen erfaßte Erde nach vorne und im Bereich zwischen der Trommel und der Abdeckhaube nach oben und hinten mitgenommen. Dabei wird die Erde gegen das feststehende Sieb geworfen, so daß größere und harte Bodenbestandteile, wie Steine und dergleichen, unmittelbar hinter der Trommel auf den Boden fallen, während die gesiebte Erde erst anschließend auf den Boden gelangt und dabei diese gröberen Bodenbestandteile bedeckt.
Bei einer bekannten Bodenbearbeitungsmaschine dieser Art (DT-PS 2 10 892) ist das. Sieb in einer schrägstehenden Ebene angeordnet und befindet sich verhältnismäßig weit hinter der Trommel. Bei dieser Anordnung ist nicht gewährleistet, daß die gesamte zu siebende Erde auch tatsächlich an das Sieb gelangt; vielmehr kann ein Teil der Erde schon vorher zum Boden fallen, so daß das aus der gesiebten Bodenschicht bestehende Saatbett eine verhältnismäßig geringe Tiefe hat.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gesamte von den Bearbeitungswerkzeugen mitgenommene Erde dem Sieb zuzuführen, so daß möglichst viel Erde gesiebt und dabei zusätzlich zerkleinert wird.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß das Sieb unmittelbar an die Haube anschließt und konzentrisch zur Achse der Arbeitstrommel gekrümmt sowie nahe benachbart zu den Umlaufbahnen der Bodenbearbeitungswerkzeuge angeordnet ist.
Infolge dieser Ausbildung und Anordnung wird die gelockerte Erde vollständig dem Sieb zugeführt, und alle Bodenbestandteile, die bereits genügend zerkleinert sind und durch die Stäbe des Siebes noch zerkleinert werden können, gelangen durch die Lücken des Siebes und damit in die obere Bodenschicht, aus der das Saatbett besteht.
Zweckmäßig reicht das Sieb mit seinem rückwärtigen Ende bis etwa in Höhe der Achse der Arbeitstrommel, so daß den auszusiebenden harten Bodenbestandteilen beim Verlassen des Siebes eine senkrecht zum Boden gerichtete Bewegungskomponente erteilt wird. Das Sieb soll so nahe benachbart zu den Umlaufbahnen der Bodenbearbeitungswerkzeuge angeordnet sein, daß sein Abstand von diesen Umlaufbahnen kleiner als 10 cm ist, um eine möglichst weitgehende zusätzliche Zerkrümelung der Erde zu ermöglichen.
Um den vollständigen Durchtritt der Erde durch das Sieb zu gewährleisten und damit ein Zustopfen der Sieblücken auszuschließen, soll der Abstand zwischen jeweils zwei benachbarten Stäben des Siebes mindestens 5 cm betragen. Dabei kann eine zusätzliche Siebung und dadurch feinere Struktur der obersten Bodenschicht erreicht werden, wenn oberhalb des Siebes ein weiteres Sieb angeordnet ist, das ebenfalls aus Stäben besteht und konzentrisch zur Achse der Arbeitstrommel gekrümmt ist.
Um ein weites Abschleudern der gesiebten Erde und bei trockenen Böden eine zu starke Staubentwicklung zu vermeiden, ist es zweckmäßig, wenn die Arbeitstrommei einschließlich des oder der Siebe zusätzlich in ihrem oberen Bereich von einer geschlossenen Haube abgedeckt ist.
Ausführungsformen der Erfindung werden im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht auf eine Bodenbearbeitungsmaschine,
Fig.2 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles II in Fig 1, in vergrößerter Darstellung,
F i g. 3 einen horizontalen Teilschnitt durch die Arbeitstrommei der Maschine,
Fig.4 eine Ausführungsform der Arbeitstrommel mit zusätzlichem Sieb, in einem vertikalen Teilschnitt,
F i g. 5 einen Schnitt längs der Linie V-V in Fig. 4.
Die in den Zeichnungen dargestellte Bodenbearbeitungsmaschine hat einen Gestellrahmen 1, der Anschlüsse 38,42 zur Verbindung mit der Dreipunkt-Hebevorrichtung 39,44 eines Schleppers 40 trägt und an dem ein Getriebekasten 6 befestigt ist, in dem eine quer zur Arbeitsrichtung A der Maschine und horizontal liegende Welle 7 gelagert ist. Diese Welle wird von der Zapfwelle des die Maschine ziehenden Schleppers über Zwischenwellen und ein im Getriebekasten 6 befindliches Kegelradgetriebe angetrieben.
An dem Gestelirahnen 1 ist mit schräg nach hinten
gerichteten Stützen 10 eine zur Welle 7 konzentrische Haube 12 befestigt, welche eine Arbeitstrommel in deren vorderem Bereich abdeckt. Die Arbeitstrommel besteht im wesentlichen aus mehreren, von der Welle 7 angetriebenen kreisrunden Scheiben 31, an denen Arme 32 befestigt sind, die Bodenbearbeitungswerkzeuge 36 tragen. Am oberen Ende der Haube 12, die aus einer geschlossenen Platte besteht, ist ein Sieb 13 befestigt, das aus konzentrisch zur Achse der Welle 7 gekrümmten Stäben 14 besteht, die aus Federstahl hergestellt sind. Die Stäbe 14 liegen in Abständen von jeweils mindestens 5 cm nebeneinander und erstrecken sich in zur Welle 7 senkrechten Ebenen.
Die rückwärtigen Enden der Stäbe 14 reichen nach unten bis fast zur Höhe der Trommelachse, die von der is Antriebswelle 7 gebildet ist. An der Haube 12 ist ein Verlängerungsstück 15 befestigt, dessen unterer Rand 16 umgebördelt ist und das eine Winkelschiene 16Λ trägt, an deren Enden Tragarme 17 befestigt sind. Diese Arme tragen Lager 18 für die Welle 7. Die Winkelschiene 16/4 ist mit zwei Stützen 19 an zwei vertikalen Lagern 20 befestigt, in denen jeweils eine Tragstange 21 für ein Laufrad 23 gelagert ist. Die Laufradachsen sind von den abgebogenen unteren Enden 22 der Tragstangen 21 gebildet. Zur Höhenverstellung der Arbeitstrommel ist eine Gewindespindel 26 vorgesehen, deren beide Lager 25 und 27 an der Winkelschiene 16/4 bzw. am Gestellrahmen 1 befestigt sind, so daß der Abstand zwischen dem Rahmen 1 und den Stützen 19 veränderbar ist, welche die Lager 20 der Laufräder mit den Tragarmen 17 der Arbeitstrommel verbinden.
Auf der Sechskantwelle 7 sitzen Distanzbuchsen 30, zwischen denen die Scheiben 31 angeordnet sind. An beiden Seiten jeder Scheibe 31 sind in gleichen Abständen voneinander mit Bolzen 33 je drei Arme 32 derart befestigt, daß sie tangential zu einem zur Welle 7 konzentrischen Kreis liegen (Fig. 2). Wie F i g. 3 zeigt, sind die Arme 32 doppelt abgekröpft und tragen an ihren Enden die schaufeiförmigen Bodenbearbeitungswerkzeuge 36, die in Umfangsrichtung der Arbeitstrommel hintereinander auf gedachten Schraubenlinien liegen.
Wie aus F i g. 2 ersichtlich ist, befindet sich oberhalb des Siebes 13 eine geschlossene Haube 45, die ebenfalls an der vorderen Haube 12 befestigt ist. Die beiden Hauben 12 und 45 sowie das Sieb 13 haben je eine gemeinsame seitliche Abdeckplatte 45/4.
Bei der Ausführungsform nach den F i g. 4 und 5 ist zwischen der oberen Haube 45 und dem Sieb 13 ein zweites Sieb 46 angeordnet, das ebenfalls aus Stäben besteht. Der Abstand zwischen den Stäben 47 dieses Siebes ist kleiner als der Abstand zwischen den Stäben 14 des Siebes 13.
Die Arbeitstrommel wird derart angetrieben, daß die Bodenbearbeitungswerkzeuge in Richtung B umlaufen (Fig. 2). Die Trommel arbeitet also über Kopf, so daß die Bodenbearbeitungswerkzeuge die von ihnen erfaßte Erde an der vorderen Haube 12 entlang nach oben mitnehmen und nach hinten abwerfen. Dabei werden feste Bodenbestandteile wie Wurzeln, Reste der Grasnarbe und Steine von dem Sieb 13 zurückgehalten, dessen Umfangserstreckung etwa 60° des Trommelumfangs entspricht. Diese harten Bodenbestandteile fallen direkt hinter den Bearbeitungswerkzeugen in die gebildete Furche. Die Erde wird durch das Sieb 13 geworfen und dabei zerkrümelt, so daß die in der Furche abgelegten festen Bodenbestandteile von einer lockeren Bodenschicht bedeckt werden, die das Saatbett bildet. Eine weitere Zerkrümelung der die obere Bodenschicht bildenden Erde wird bei der Ausführungsform nach den Fig.4 und 5 durch das zusätzliche, feinere Sieb 46 erreicht. Der Spalt zwischen dem Sieb 13 und den Umlaufbahnen der Bearbeitungswerkzeuge soll möglichst schmal, vorzugsweise kleiner als 10 cm sein, um zu verhindern, daß die Lücken zwischen den Stäben 14 des Siebes verstopfen. Infolge des geringen Abstandes des Siebes von den Umlaufbahnen der Werkzeuge können die federnden Stäbe 14 unter dem Druck der mitgenommenen harten Bodenbestandteile elastisch ausweichen, so daß eine Selbstreinigung des Siebes erreicht wird. Die obere Haube 45 vermindert die Staubentwicklung, die besonders bei Bearbeitung von trockenem Boden störend sein könnte.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Bodenbearbeitungsrnaschine mit einer horizontal quer zur Arbeitsrichtung angeordneten Überkopf-Arbeitstrommel, an deren Umfang die Bodenbearbeitungswerkzeuge angeordnet sind und die in ihrem vorderen Bereich von einer Haube abgedeckt ist, sowie mit einem aus Stäben bestehenden, feststehend angeordneten Sieb zum Trennen der zerkrümelten Erde von Steinen und dergleichen, dadurch gekennzeichnet, daß das Sieb (13) unmittelbar an die Haube (12) anschließt und konzentrisch zur Achse (7) der Arbeitstrommei (31, 32) gekrümmt sowie nahe benachbart zu den '5 Umlaufbahnen der Bodenbearbeitungswerkzeuge (36) angeordnet ist.
2. Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sieb (13) mit seinem rückwärtigen Ende bis etwa in Höhe der Achse (7) der Arbeitstrommel (31,32) reicht.
3. Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand des Siebes (13) von den Umlaufbahnen der Bodenbearbeitungswerkzeuge (36) kleiner als 10 cm ist.
4. Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen jeweils zwei benachbarten Stäben (14) des Siebes (13) mindestens 5 cm beträgt. .
5. Bodenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des Siebes (13) ein weiteres Sieb (46) angeordnet ist, das ebenfalls aus Stäben (47) besteht und konzentrisch zur Achse (7) der Arbeitstrommel (31,32) gekrümmt ist.
6. Bodenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitstrommel (31, 32) einschließlich des oder der Siebe (13,46) zusätzlich in ihrem oberen Bereich von einer geschlossenen Haube (45) abgedeckt ist.
DE19661557750 1965-03-06 1966-03-04 Bodenbearbeitungsmaschine Expired DE1557750C3 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL6502899A NL6502899A (de) 1965-03-06 1965-03-06
NL6502899 1965-03-06
DEL0053009 1966-03-04

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1557750A1 DE1557750A1 (de) 1970-05-06
DE1557750B2 DE1557750B2 (de) 1976-02-26
DE1557750C3 true DE1557750C3 (de) 1976-10-21

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