DE1561237A1 - Druckvorrichtung - Google Patents

Druckvorrichtung

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DE1561237A1 DE19661561237 DE1561237A DE1561237A1 DE 1561237 A1 DE1561237 A1 DE 1561237A1 DE 19661561237 DE19661561237 DE 19661561237 DE 1561237 A DE1561237 A DE 1561237A DE 1561237 A1 DE1561237 A1 DE 1561237A1
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  • Rotary Presses (AREA)
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Description

PATENTANWALT DIPL.-ING. H. E. BÖHMER
703 Böblingen, Sindelfinger Str. 49
Fernsprecher (0705I) 661 3040
Böblingen, 9. Dezember 1966 ki-sch
Anmelderin:
Amtl. Aktenzeichen:
Aktenz. der Anmelderin:
International Business Machines Corporation, Armonk, N.Y. 10504 Neuanmeldung
Docket 6945
Druckvorri chtung
Die Erfindung betrifft eine Druckvorrichtung mit einem unterschiedliche Typen tragenden Typenträger pro Druckstelle und mit einem unter Zwischenschaltung des zu bedruckenden Papiers auf die in die Druckstellung eingestellten Typen eine Druckkraft ausübenden Druckglied.
Bei Druckern der vorstehend erläuterten Art sind umfangreiche Mittel notwendig, um-sicherzustellen, daß nach dem Einstellen des Typenrades die Oberfläche der ausgewählten Type genau in der Druckebene zu liegen kommt. Wenn dies nicht erreicht wird, wird der Abdruck nicht gleichmäßig über die ganze Typenoberfläche verteilt, so daß der erreichbare Abdruck bestenfalls ungleichmäßig und im schlimmsten Falle unleserlich ist. Wenn die Typenoberfläche mit der Druckebene schlecht ausge-
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richtet ist, kommt es des öfteren vor, daß nur ein die hervorstehendste Kante des Zeichens darstellender Strich bzw. ein die hervorstehendste Spitze darstellender Punkt abgedruckt wird.
Um dieses Problem zu lösen, kann man den Typenradfortschaltmechanismus so ausbilden, daß die erforderliche Genauigkeit für das Ausrichten der Type mit der Druckebene gewährleistet ist. Ein anderer Weg wurde beschritten (z. B. DBP 383 522), indem man für das Typenrad einen besonderen Ausrichtmechanismus vorgesehen hat, der nach dem Einstellvorgang des Typenrades in Aktion tritt. Beide Einrichtungen weisen einen äußerst komplizierten Aufbau auf, so daß deren Funktionssicherheit nicht groß ist. Die Verwendung von zusammendrückbaren Typen, die bei den herkömmlichen Gummistempeln (z. B. amerikanisches Patent 1 104 564) vorzufinden sind, ist hier nicht möglich, weil derartige Typen ungeeignet sind für die Erzeugung hoher Kräfte, die wiederum notwendig sind, für die Bildung scharfer, klarer Druckkanten. Diese Nichtverwendbarkeit derartiger Typen trifft besonders für Aufzeichnungsträger zu, die aus vielen ubereinandergeschichteten Blättern bestehen, zwischen denen Kohleblätter angeordnet sind.
Es ist somit die Aufgabe der Erfindung, eine Druckvorrichtung zu schaffen, deren die Typen tragendes Rad nach seiner Einstellung mit einfachen Mitteln derart genau mit der Druckebene ausgerichtet istj, daß die restliche, äußerst geringe Einstellungenauigkeit während des Abdruckvorganges durch eine besondere Ausbildung des Typenrades selbsttätig beseitigbar ist. Diese Aufgabe löst die Erfindung dadurch,
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daß der radförmige Typenträger in Umfangsrichtung kippbare Druckglieder aufweist, welche die Typen tragen, daß sämtliche Typenräder durch je ein elektromechanisches Einstellgetriebe verdrehbar gelagert sind und für die Bewegung des als Druckrolle ausgebildeten Druckgliedes über die in die Druckstellung eingestellten Typen hinweg ein elektromechanisch auslösbares und unter Federkraft stehendes Hebel- und Gleitgetriebe vorgesehen ist, das schiefe Ebenen aufweist, an denen Führungsschienen für die Druckrolle entgegen Federkraft beim Auftreffen der Druckrolle auf den Typen selbsttätig durch Federkraft entlang gleiten, wodurch eine vorbestimmte Andruckkraft der Druckrolle gegen die Typen erzeugt wird, die größer bemessen ist als die für das Kippen nicht genau mit der Druckebene ausgerichteter Druckglieder der Typenräder erforderliche Kraft.
Weitere Merkmale der Erfindung sind den Ansprüchen zu entnehmen.
Einzelheiten der Erfindung sind nachstehend an Hand eines in den Figuren veranschaulichten Ausführungsbeispieles beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Druckvorrichtung,
Fig. 2 eine Vorderansicht der in der Fig. 1 gezeigten Vorrichtung und Details des Einstellmechanismus,
Fig. 3 schlechte Abdrücke als Ergebnis der Verwendung einer nicht nach der Erfindung ausgestalteten Vorrichtung,
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Fig. 4 eine Seitenansicht eines Typenrades,
Fig. 5 einen Schnitt durch das in Fig. 4 dargestellte Typenrad entlang der Linie 5-5 und
Fig. 6a u. 6b zwei unterschiedliche Stellungen des Typenrades.
In den beiden Rahmenplatten 20 sind die· Achsen 22, 24 befestigt. Die letztere wird an ihrem anderen Ende von dem Arm 26 der Rahmenplatte 20 getragen. Auf der Achse 22 sind zwischen den beiden Rahmenplatten 20 vier einstellbare Typenräder 12, 14, 16 und 18 frei drehbar gelagert. Diese Typenräder sind mit je einem Zahnrad 13, 15, 17 und 19 fest verbunden. Auf der Achse 22 sind außerdem nicht gezeigte Ausrichtscheiben zwischen den einzelnen Typenrädern befestigt, um die axiale Lage der letzteren genau zu bestimmen. Auf der Achse 24 sind vier Einstellzahnräder 31, 33, 35 und 37 gelagert, die mit je einem der zuvorgenannteh Zahnräder 13, 15, 17 und I9 in Eingriff stehen. Diese Einstellzahnräder sind mit je einer Hülse fest verbunden, die koaxial zueinander gelagert sind und je ein Antriebszahnrad 41, 43 > 45 und 47 aufweisen. Es sind nur die Räder 31 und 41 gezeigt (in Fig. 1), die durch die Hülse 32 miteinander verbunden sind, wobei letztere direkt auf der Achse 24 frei drehbar gelagert ist. Die Hülse 34, welche die Zahnräder 33 und 43 miteinander verbindet, wird von der · Hülse 32 frei drehbar aufgenommen, während die Hülse 36, welche die
frei Zahnräder 35 und 45 miteinander verbindet, auf der Hülse 34/drehbar gelagert ist, und die Hülse 38, welche die Zahnräder 37 und 47 miteinander verbindet, ist auf der Hülse 36 frei drehbar gelagert.
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Die Antriebszahnräder 41, 43, 45 und 47 sind verdrehbar durch je .eine Zahnstange 51, 53, 55 und 57* welche die gewünschte Type auf dem zugeordneten Typenrad in die gegenüber einem Aufzeichnungsträger richtige Stellung bringt. Jede der Zahnstangen 51, 53 a 55, 57 wird in der gleichen Weise betätigt. So ist für die Zahnstange 5-1 ein an seinem freien Ende geschlitzter, um den Bolzen 66 verschwenkbarer Hebel 64vorgesehen, der mit dem in dem rechten Ende der Zahnstange 5I befestigten Bolzen 61 zusammenwirkt. Die Zugfeder 68 versucht den Hebel 64 im Uhrzeigerdrehsinn zu verschwenken. Eine Mehrzahl von Zähnen 60, von denen ein jeder für je eine Type auf dem Typenrad vorgesehen ist, steuert das Ausmaß der unter der Wirkung der Zugfeder 68 erfolgenden Verschiebung der Zahnstange 5I· Die Zahnstange ist in einer nicht gezeigten Führung längs verschiebbar gelagert-. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel trägt jedes Typenrad zehn Typen, welche die Ziffern Null bis Neun darstellen. Somit besitzt die Zahnstange zehn Zähne 60, von denen ein jeder für je eine der genannten Ziffern vorgesehen ist.
In der Ausgangsstellung wird der "Null"-Zahn in seiner oberen Stellung gehalten, so daß die Nase 52 der Zahnstange 51 gegen denselben durch die Wirkung der Zugfeder 68 anschlägt. Wenn die Zahnstange in der gezeigten Stellung sich befindet, ist die Null-Type des Typenrades 12 in ihrer Druckstellung. Die Zähne 60 werden in herkömmlicher Weise durch mechanisch oder elektromagnetisch betätigte Hebelgestänge gesteuert, die Ihrerseits mit einer manuell betätigbaren Tastatur verbunden sind. Beispielsweise verursacht bei der Auswahl der Ziffer 4
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die Tastatur den "Vierer"-Zahn nach oben in den Bewegungsweg der Nase 52 zu verstellen, währenddessen der "Null"-Zahn zurückgezogen wird und so der Feder 68 erlaubt, den Hebel 64 im Uhrzeigerdrehsinn zu verschwenken, wodurch die Zahnstange 51 nach links verschoben wird, bis die Nase 52 gegen den "Vierer"-Zahn anschlägt. Diese Bewegung der Zahnstange 51 verdreht das Antriebszahnrad 41 im Uhrzeigerdrehsinn, wodurch die Hülse 32 das Rad 31 verdreht, welches wiederum das Typenrad 12 um den entsprechenden Drehwinkel entgegengesetzt zum Uhrzeigerdrehsinn verdreht, so daß die die 4 darstellende Type sich in der Druckstellung befindet.
Um die Typenjcräder rückzustellen, ist das Rückstelljoch 71 in seine mit 71! bezeichnete Stellung zu bewegen, wodurch der Hebel 64 entgegengesetzt zum Uhrzeigerdrehsinn verschwenkt wird und dadurch die Zahnstange 51 in ihre Ausgangsstellung verschiebt und gleichzeitig die Zugfeder 68 spannt. Der "Null"-Zahn 60, der in seine obere Stellung vor der Rückbewegung der Zahnstange in seine obere Stellung zurückgekehrt ist, ist nachgiebig gelagert, so daß er beim Passieren der Nase 52 durch deren schiefe Ebene nach unten gedrückt wird und nachher wieder in seine obere Stellung zurückkehrt. Das Drucken wird auf der Oberfläche des Aufzeichnungsträgers 10 mit Hilfe von durch die Rolle 73 erzeugten Druck hergestellt. Diese Rolle wird automatisch nach unten in die Druckebene bewegt und wird dann während eines Druckhubes durch den in der Fig. 2 dargestellten Mechanismus nach links bewegt. Ein Paar Führungsschienen 82 (Fig. 2) weisen untere FUhrungsflächen 89 auf, die auf stationären, geneigten Flächen 64
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gleiten. Die Rolle ist frei drehbar auf der Achse 75 gelagert, die in einem Paar verschwenlcbarer Arme 77 befestigt ist. Ein Paar Führungsräder 79 sind ebenfalls auf der Achse 75 frei drehbar gelagert und wirken mit der Fläche 89 zusammen, um die Rolle 75 in der gewünschten Weise zu führen. Die Arme 77 umfassen gabelförmig an ihrem der Achse 75 abgewandten Ende den Bolzen 8i. Die Zugfeder 9I ist zwischen diesem Bolzen 81 und einer zwischen den Armen 77 angeordneten Querstange befestigt und ist bestrebt sowohl die Räder 79 in Berührung mit der Oberfläche 89 als auch die Führungsschienen 82 in Berührung mit den Flächen 84 zu halten.
In der nichtdruckenden gezeigten Ausgangsstellung werden die Führungsschienen 82 durch den Schieber 114, der in den Weg der zwischen den Führungsschienen 82 befestigten Querstange 85 ragt, in einer Stellung gehalten, in der die Druckfeder 88 zusammengedrückt wird. Die Arme werden gegen die Wirkung der Zugfeder 97 in ihrer rechten Stellung gehalten, durch den Riegel 96, der die Nase 93 aufweist, die mit der Querstange 94 zusammenwirkt. Der Riegel 96 wird in seiner gezeigten Stellung durch die Zugfeder 99 gehalten, die den Riegel entgegengesetzt zum Uhrzeigerdrehsinn zu verschwenken versucht, bis derselbe gegen den Anschlagbolzen 98 anschlägt.
Um die Rolle 75 zu betätigen, ist der Druckknopf 105 zu drücken, der den Stromkreis schließt, in dem die Magnetwicklung 107 liegt. Dadurch wird der Hebel 110 im Uhrzeigerdrehsinn gegen die Wirkung der Zugfeder 112 verschwenkt, wodurch der Schieber 114 aus dem Weg der Quer-
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stange 83 gezogen wird. Die Druckfeder 88 schiebt nun die Führungsschienen 82 nach rechts und, da dieselben an den geneigten Flächen 84 anliegen, auch nach unten. Die Abwärtsbewegung dieser Führungsschienen bewegt ebenfalls die Rolle 73 und die Arme 77 nach unten. Wenn die Querstange 85 die Anschlagschraube 101 berührt, die in den stationären Rahmen I03 eingeschraubt ist, ist die Bewegung der Führungsschienen 82 beendet. Dadurch ist auch die unterste Mantellinie der Rolle 73 in einer Ebene, die geringfügig unter der Druckebene liegt (=Startebene). Wenn diese Stellung erreicht ist, ist die Querstange 94 von der Nase 93 des Riegels 96 befreit und die Zugfeder zieht die Arme 77 und somit die Rolle 73 nach links, wodurch der Druckhub ausgeführt wird.
Wenn die Rolle 73 das erste Typenrad 18 berührt, ruft die erzeugte Reaktionskraft eine«- geringfügiges Ausweichen der Rolle 75 nach obeii in die durch das Typenrad vorgegebene Druckebene hervor. Dies verursacht ein geringfügiges Nachobenverschieben der Führungsschienen von der Anschlagschraube 101 weg entgegen der Kraft der Druckfeder Die letztere bewirkt über die Führungsschienen 82 eine im wesentlichen gleiche Druckkraft auf jedes Typenrad und nur äußerst geringe Unterschiede in der Lage der Druckebene eines jeden Typenrades werden durch Veränderung der Lage der Führungsschienen 82 ausgeglichen. Die Druckkraft verursacht die Druckfarbe, die im Inneren der beispielsweise aus porösem gesinterten Nylon hergestellten Rolle 73 sich befindet, sich auf die Oberfläche des Aufzeichnungsträger 10 zu bewegen, wodurch auf demselben ein Farbabdruck des ausgewählten Zeichens erzeugt wird.
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Wenn die Rolle 7j5 sich so weit nach links bewegt hat, um einen Abdruck eines jeden der Typenräder zu erzeugen, schlägt die zwischen den Armen 77 befestigte Querstange 92 gegen die Stoppfläche 87, welche auf der zwischen den Führungsschienen 82 sich erstreckenden Querschiene 85 befestigt ist. Die Stärke dieses Aufschlages reicht aus, um die Führungsschienen 82 nach oben und nach links entgegen der Wirkung der Druckfeder 88 zu bewegen, wodurch die Führungsfläche 89 und die Rolle 73 von der Oberfläche des Aufzeichnungsträgers 10 weg bewegt werden. Wenn die Führungsschienen 82 sich weit genug nach links bewegt haben, verschwenkt die Feder 112 den Arm 110 entgegengesetzt zum Uhrzeigerdrehsinn, um den Schieber 114 in seine Blockierstellung zurückzubewegen, wodurch die Führungsschienen 82 in ihrer am weitesten links befindlichen Stellung gehalten werden. Daraufhin werden geeignete, nicht gezeigte Rückstellglieder bewegt, um den Arm 77 entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn zu bewegen, bis die Querstange 94 von der Nase 93 des Riegels 96 erfaßt wird. Während dieser Rückbewegung der Rolle 7? wird ein Abdrucken nicht ausgeführt, da die Führungsflächen 89 sich in ihrer obersten Stellung befinden und die unterste Mantellinie der Rolle 73 außer Berührung mit dem Aufzeichnungsträger gehalten wird.
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Jedes der Typenräder ist vorzugsweise aus einem einzigen Stück hergestellt, durch Gießen oder spanabhebende Bearbeitung. Das Typenrad weist drei Hauptteile auf, nämlich die Nabe 124 (Pig. 4 und 5)> eine Mehrzahl flexibler Träger 126, die sich von der Nabe aus radial nach außen erstrecken und ein Druckglied 128, welches auf je einem Träger 126 sich befindet. Jedes Druckglied trägt auf seiner Außenfläche eine erhabene Type, die wie gezeigt, eine Ziffer darstellt. Die Nabe 124 trägt den Plansch 120, der für eine Befestigung des Zahnrades 19 mit Hilfe zweier Bolzen 122 oder anderer geeigneter Mittel vorgesehen ist.
Die Druckglieder 128 können auf ihren Traggliedern 126 durch die Druckkraft der Rolle 73 in die richtige Lage gekippt werden, so daß die in Fig. 3 dargestellten Ausschußabdrucke vermieden werden. Die , für dieses Kippen erforderliche Kraft ist abhängig von der Dicke des Traggliedes 126 und dessen Material. Die Materialfrage ist auch deshalb wichtig, da bei dem Kippvorgang der Druckglieder keine radiale Zusammendrückung der Tragglieder 126 erfolgen darf, da eine derartige Zusammendrückung in Abhängigkeit von der Druckkraft das Druckglied 128 radial nach innen bewegen würde und somit die Reaktionskraft der Druckfläche erniedrigen und die Qualität des Abdruckes verschlechtern würde. Aus dem gleichen Grunde müssen die auf den Druckgliedern 128 befindlichen Typen 129 im wesentlichen unzusammendrückbar sein. Während das Material und die Dimensionen des Typenrades entsprechend den unterschiedlichen Anwendungen variieren kann, wurde festgestellt, daß beste Resultate erzielt wurden mit
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aus einem Polycarbonatharz oder aus einem Acetalharz gegossenen oder mit durch spanabhebende Bearbeitung hergestellten Typen. Beide Materialien weisen einen Zugmodul in der Größenordnung von 140 bis 350 kp/mm auf. Ein Zugmodul dieser Größenordnung weist die gewünschte Nachgiebigkeit für die Tragglieder 126 auf. Ein geeignetes Mustertypenrad besitzt einen Außendurchmesser von etwa 33 nun, eine Breite von etwa 6,3 mm, eine Breite des Traggliedes 126 (Dimension A) von 0,84 mm und eine Höhe des Traggliedes 126 (Dimension B) von 3, 2 mm.
Nachstehend ist die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung beschrieben. Nach dem Einstellen des Typenrades ist der Druckknopf 105 zu drücken, um einen Druckzyklus auszulösen. Dadurch wird der Schieber 114 aus seiner Block!erstellung herausgezogen, wodurch die Druckfeder 88 die Führungsschienen 82 nach rechts und nach unten bewegen kann, bis dieselben an der Anschlagschraube 101 anschlagen. Dadurch ist die unterste Mantellinie der Rolle 73 in der Startebene und die Arme 77 sind aus dem Wirkungsbereich des Riegels 96 gelangt. Die Rolle 73 beginnt nun unter dem Einfluß der Zugfeder 97 ihre Bewegung nach links, wobei ihre unterste Mantellinie parallel zur Startebene sich bewegt. Wie aus Fig. 6a ersichtlich ist, ist das Typenrad nicht genau eingestellt. Wenn in dieser Stellung die Rolle 73 das Typenrad erreicht, befindet sich die Unke Kante L der Oberfläche des ausgewählten Typenzeichens über der Druckebene, während die rechte Kante R sich unterhalb derselben befindet. Wenn die Rolle 73 die Type berührt (Fig. 6b), wird das die Type tragende
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Druckglied entgegengesetzt zum Uhrzeigerdrehsinn auf seinem nachgiebigen Tragglied 126 gekippt, bis die Oberfläche der Type exakt mit der Druckebene ausgerichtet ist. Somit erzeugt die Querbewegung der Rolle 73 über die Oberfläche der Type in der oberen Fläche des Aufzeichnungsträgers 10 eine extrem gleichmäßige, sehr gut lesbare Prägung. Bei der Weiterbewegung der Rolle 73 während ihres Druckhubes werden in ähnlicher Weise die weiteren, nicht richtig eingestellten Typen ausgerichtet.
Es ist nun ersichtlich, daß ein präzises Ausrichten zwischen der Oberfläche der Type und der Oberfläche der Rolle erreicht wird, ohne das Erfordernis einer separaten Vorrichtung für das Ausrichten des Typenrades .und daß die erforderlichen Toleranzen der Zahnräder und der Zahnstangen 51 in die Qualität des Abdruckes nicht eingehen, so daß ein gebräuchliches Zahn- und Lagerspiel vorgesehen werden darf.
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Claims (7)

  1. Patentansprüche
    /1.)Druckvorrichtung mit einem unterschiedliche Typen tragenden Typenträger pro Druckstelle und mit einem unter Zwischenschaltung des zu bedruckenden Papiers auf die in die Druckstellung eingestellten Typen eine Druckkraft ausübenden Druckglied, dadurch ge-
    (z.B.12)
    kennzeichnet, daß der radförmige Typenträger/in Umfangsrichtung kippbare Druckglieder (128) aufweist, welche die Typen (129) tragen, daß sämtliche Typenräder (12, 14, 16, 18) durch je ein elektromechanisches Einstellgetriebe (z. B. 60, 51, 4-1, 32, 31, 13) verdrehbar gelagert sind und für die Bewegung des als Druckrolle (73) ausgebildeten Druckgliedes über die in die Druckstellung eingestellten Typen (129) hinweg ein elektromechanisch auslösbares und unter Federkraft (88, 91, 97) stehendes Hebel- und Gleitgetriebe (77* 82, 84, 96, 114) vorgesehen ist, das schiefe Ebenen (84) aufweist, an denen Führungsschienen (82) für die Druckrolle (73) entgegen Federkraft (91) beim Auftreffen der Druckrolle (73) auf den Typen (129) selbsttätig durch Federkraft (88) entlang gleiten, wodurch eine vorbestimmte Andruckkraft der Druckrolle (73) gegen die Typen (I29) erzeugt wird, die größer bemessen ist als die für das Kippen nicht genau mit der Druckebene ausgerichteter Druckglieder (128) der Typenräder (12, 14, 16, 18) erforderliche Kraft.
  2. 2. Druckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckglieder (128) der Typenräder (12, 14, 16, 18) über je ein radial gerichtetes Tragglied (126) mit der Nabe (124) des Typenra-
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    des verbunden sind und daß die Tragglieder (126) durch ihre Formgebung und ihr Material ein Kippen des zugeordneten Druckgliedes (128) um eine parallel zur Radachse verlaufende Achse gestatten.
  3. 3· Druckvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Typenrad (ζ. B. 12) aus Polycarbonatharz besteht.
  4. 4. Druckvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Typenrad (ζ. B. 12) aus Acetalharz besteht.
  5. 5. Druckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Typenrad (12, 14, 16, 18) einen Plansch (120) aufweist, auf dem Je ein Zahnrad (13, 15, 17, 19) fest sitzt, daß mit den genannten Zahnrädern sämtlicher Typenräder Einstellzahnräder (31, 33* 35* 37) im Eingriff sind, von denen ein jedes eine Lagerhülse (32, 34, 36, 38) aufweist, die sämtliche auf einer Achse (24) koaxial gelagert sind und je ein Antriebszahnrad (41, 43, ^5, 47) aufweisen, in die je eine Zahnstange (51, 53, 55* 57) eingreift, die durch die Kraft einer Feder (68) in der einen Richtung und durch Maschinenkraft (durch 71) in der anderen ELehtung verschiebbar gelagert sind und je eine Nase (52) aufweisen, in deren Bewegungsweg Zähne (6o) verschiebbar sind, deren Anzahl gleich ist der Anzahl von unterschiedlichen Typen (129) eines Typenrades
    (z. B. 12).
  6. 6. Druckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für eine Verschiebung der Führungsschienen (82) entlang der schiefen, Docket 6945
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    stationären Ebene (84) an der einen Seite der Führungsschienen (82) eine Druckfeder (88) angreift, daß die durch diese'Druckfeder mögliche Verschiebung durch einen elektromagnetisch verschiebbaren Schieber (114) an erster Stelle und durch einen Anschlag (101) an zweiter Stelle begrenzbar ist, daß die Führungsschienen (82) je eine parallel zur Druckebene verlaufende Führungsfläche (89) für je eine Führungsrolle (79) aufweisen, die gleichachsig mit der Druckrolle (73) an einem um einen Bolzen (81) verschwenkbaren und längsverschiebbaren Hebel (77) gelagert sind, daß die Längsverschiebung dieses Hebels (77) in Richtung auf die Typenräder (12, 14, 16, 18) durch ein Verschieben der Führungsschienen (82) entlang der mit der Druckebene einen spitzen Winkel bildenden schiefen Ebene (84) erfolgt, wobei der Scheitelpunkt dieses Winkels der Seite der Führungsschienen (82) benachbart ist, die
    für
    mit dem genannten Schieber (114) zusammenwirkt, und/das Verschwenken dieses Hebels (77) für ein Bewegen der Druckrolle (73) über die Typen (129) hinweg eine Zugfeder (97) an dem Hebel (77) angreift und letztererdurch einen gefederten Riegel (96) in seiner Ruhestellung gehalten wird·
  7. 7. Druckvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die die Druckrolle (73) lagernde Achse (75) in zwei kongruenten Hebeln (77) befestigt ist, zwischen denen eine Querschiene (92) verläuft, die anscflägt an eine zwischen den beiden Führungsschienen
    der (82) sich erstreckende Querschiene (87) und daß die Kraft/an den die Druckrolle (73) lagernden Hebeln(77) angreifenden Feder (97)
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    -IO ~
    derart bemessen ist, daß durch den Aufschlag der genannten Querschiene (92) auf die (87) der beiden Führungsschienen (82) die an den Führungsschienen (82) angreifende Druckfeder (88) soweit gespannt wird, daß an der anderen Seite der beiden Führungsschienen (82) der Schieber (1i4)in seine verriegelnde Ruhestellung zurückkehren kann.
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DE19661561237 1965-12-22 1966-12-10 Druckvorrichtung Expired DE1561237C (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US51561965 1965-12-22
US515619A US3309987A (en) 1965-12-22 1965-12-22 Imprinting apparatus
DEJ0032467 1966-12-10

Publications (3)

Publication Number Publication Date
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