DE156708C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE156708C DE156708C DENDAT156708D DE156708DA DE156708C DE 156708 C DE156708 C DE 156708C DE NDAT156708 D DENDAT156708 D DE NDAT156708D DE 156708D A DE156708D A DE 156708DA DE 156708 C DE156708 C DE 156708C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- casting
- types
- individual
- cells
- block
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000005266 casting Methods 0.000 claims description 46
- 229910001338 liquidmetal Inorganic materials 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 230000007717 exclusion Effects 0.000 description 1
- 230000035876 healing Effects 0.000 description 1
- 239000011159 matrix material Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41B—MACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
- B41B7/00—Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices
- B41B7/08—Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices operating with separate matrices for individual characters or spaces which are selected and assembled
- B41B7/12—Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices operating with separate matrices for individual characters or spaces which are selected and assembled in which a justified line is composed of matrices and a type line is cast in one piece
- B41B7/16—Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices operating with separate matrices for individual characters or spaces which are selected and assembled in which a justified line is composed of matrices and a type line is cast in one piece the lines of matrices being composed and justified by machine operation, e.g. line type casting machines, "intertype" machines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Dental Prosthetics (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
/l·
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung an Zeilengießmaschinen,
durch die es ermöglicht wird, auf der Zeilengießmaschine auch Einzeltypen, Logotypen,
5 Ornamenttypen o. dgl. zu gießen, die nach erfolgtem Guß aus der Form ausgestoßen
werden. Man erreicht hierdurch den Vorteil, daß man mit den Typenzeilen vollkommen
übereinstimmende bewegliche Typen auf der
ίο Zeilengießmaschine herstellen und diese zum
Berichtigen eines aus Typenzeilen zusammengestellten Satzes verwenden kann, ohne daß
der Abdruck von solchen Typenzeilen diese Verbesserungen erkennen läßt. Auch kann
der Besitzer einer Zeilengießmaschine sich selbst einen Vorrat von einzelnen Typen herstellen,
die er bis jetzt sich anderweitig besorgen oder auf einer besonderen Gießvorrichtung
herstellen mußte.
Die Vorrichtung ist an einer Gießform angebracht, die in bekannter Weise vor das
Mundstück des Gießtopfes der Zeilengießmaschine bewegbar ist, und besteht im wesentlichen
darin, daß der Gießschlitz in einzelne Zellen eingeteilt ist, die an der Vorderseite
durch Negativzeichen abgeschlossen sind und der Kegelstärke und der Breite dieser abzugießenden
Negativzeichen entsprechen.
An sich ist eine derartige Einteilung des Gießschlitzes nicht mehr neu, jedoch diente
sie bisher nur zur Herstellung von Ausschlußstücken, wozu ;die Vorderseite des Mundstückes in einfacher Weise durch eine
glatte Schiene abgeschlossen wurde.
Die Negativzeichen können auf einzelnen Matrizen, die zu einem gegen die Zellen sich
anlegenden Block zusammengestellt sind, oder auf einem aus einem Stück bestehenden
Block angeordnet sein. Der mit den Negativtypen versehene Block kann auswechselbar
in der Maschine angebracht oder auch fest sein. In letzterem Falle sind die Negativzeichen
vorteilhaft auf einer Platte vorgesehen, die an dem Block auswechselbar angeordnet
sind.
Nach dem Gießen werden die Typen nach etwaiger Behobelung ihrer Flächen aus der
Gießform ausgestoßen und auf ein Regal geschoben, von dem sie in besondere Behälter
befördert werden. ■
Auf heiliegender Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise an einer
Mergenthaler'schen Setzmaschine veranschaulicht, wobei alle nicht unmittelbar zur
Erfindung gehörigen Teile fortgelassen sind.
In der Zeichnung zeigt:
Fig. ι die an dem Gießrade angeordnete Gießform in der Gießstellung, sowie die Einrichtung
zum Sammeln der einzelnen gegossenen Typen in Vorderansicht, Fig. 2 dieselbe Anordnung im Längsschnitt,
Fig- 3 in größerem Maßstabe die Gießform
in der Ausstoßstellung im Längsschnitt mit dem Ausstoßschlitten und dem Regal,
Fig. 4 in größerem Maßstabe den unteren Teil der Gießform und den davor liegenden
Matrizen- oder Negativzeichenblock im Grundriß,
Fig. 5 in größerem Maßstabe einen Teil
der Gießform in einem wagerechten Schnitt. Die vorteilhaft aus zwei Teilen α und b
bestehende Gießform, in der die beweglichen Typen mittels der Zeilengießmaschine gegossen
werden, ist wie gewöhnlich in der Öffnung c des Gießrades d befestigt. Zwischen
den beiden untereinander befestigten Teilen der Gießform ist ein wagerechter Zwischenraum,
der sogenannte Gießschlitz, gelassen, der in eine Anzahl Zellen e eingeteilt ist,
die durch auf dem Unterteil vorgesehene senkrechte Rippen f gebildet werden. Die
Höhe und Breite der einzelnen Zellen richtet sich nach der Kegelstärke und der Breite der
Typen, welche in den Zellen gegossen werden sollen. Der in einzelne Zellen e geteilte
Gießschlitz befindet sich in der Gießstellung des Gießrades d in wagerechter Lage (Fig. 1)
und unmittelbar vor der Öffnung w des Mundstückes g eines Schmelztiegels h, von
dem aus mittels einer Pumpe flüssiges Metall in die einzelnen Zellen gleichzeitig eingespritzt
wird (Fig. 2). Vorn sind die einzelnen Zellen e der Gießform durch einen mit
Negativzeichen versehenen oder aus einzelnen Matrizen zusammengesetzten Block i abgeschlossen
(Fig. 2 und 4), dessen Negativzeichen genau mitten vor den Zellen liegen.
Der Block i wird seitlich zwischen zwei Schraubstockbacken A- eingespannt, die sich bei
der Mergenthaler'schen Zeilengießmaschine an einem schwingbaren Teil befinden, so daß
der Block i leicht ausgewechselt werden kann.
Der Block i kann auch an der Maschine befestigt sein; in diesem Falle sind die
Negativzeichen vorteilhaft auf einer Platte vorgesehen, die in irgend einer Weise auswechselbar
an dem Block angeordnet ist.
Es ist ersichtlich, daß, wenn die Pumpe
des Schmelztiegels in Bewegung gesetzt wird, flüssiges Metall in die einzelnen Zellen e der
Gießform sich ergießt und dadurch gleichzeitig so viel Typen, d. h. Typenstäbe / (Fig. 2
und 3), gegossen werden, als Zellen in der Gießform vorhanden sind. Nach dem Gießen
der einzelnen beweglichen Typen bezw. Typenstäbe wird der an dem schwingbaren Teil
festgelegte Matrizen- bezw. Negativzeichenblock i von der Gießform fortbewegt und
darauf dem Rade mittels der Zeilengießmaschine eine Dreiviertelumdrehung erteilt,
um die Gießform in die Ausstoßstellung zu bewegen, wobei die beim Gießen erzeugten
Gußputzen am Fuße einer jeden beweglichen Type von einem Messer in bekannter Weise
abgeschnitten werden und erforderlichenfalls die Gießform auch vor zwei senkrechte Messer
gebracht werden kann, die beim Ausstoßen der beweglichen Typen aus der Gießform ihre Seiten beschneiden. Hat das Gießrad,
wie bekannt, die Dreiviertelumdrehung vollendet, so befindet sich die Gießform in einer
senkrechten Lage, in der das Ausstoßen der einzelnen Typenstäbe erfolgt. Letzteres geschiebt
durch eine am Ausstoßschlitten der Zeilengießmaschine befestigte Platte m, die
hinter dem Gießrade d liegt und an ihrem vorderen Teil mit einer Anzahl von Stempeln η
versehen ist, die den einzelnen Zellen der Gießform entsprechend angeordnet und in
Löchern ο eines Führungsblockes ρ geführt sind. Letzterer befindet sich genau in der
Stellung, welche die Gießform nach der Dreiviertelumdrehung des Gießrades einnimmt, so
daß die einzelnen Zellen der Gießform genau den Stempeln η gegenüber zu liegen kommen.
Befindet sich die Gießform in der Ausstoßstellung, so wird die Platte m mit den Stempeln
η vorbewegt, wodurch letztere in die Zellen e der Gießform eintreten, somit die
Typenstäbe gleichzeitig aus der Gießform ausstoßen und auf die einzelnen Fächer oder
Platten q eines an drei Seiten offenen Regales r befördern, welches vor dem Gießrade
angeordnet ist und dessen einzelne Platten gemäß der Lage der Zellen der Gießform
angeordnet sind. Durch eine parallel zum Gießrade d wagerecht verschiebbare zweite
Platte mit ebenfalls senkrecht übereinander und gemäß den einzelnen Fächern des Regals
angeordneten Vorschubstäben, die in der Zeichnung nicht dargestellt sind, werden sämtliche
Typenstäbe aus dem Regal r gleichzeitig in die sich an die einzelnen Fächer des Regales
anschließenden Kanäle s befördert, von wo sie gesondert in die einzelnen Fächer t
eines unter die Kanäle gesetzten Kastens u gelangen (Fig. 1).
Anstatt die Kanäle s, wie dargestellt, schräg anzuordnen, können dieselben auch
wagerecht angeordnet werden. In diesem Falle müssen aber die einzelnen Vorschubstäbe
der parallel zum Gießrade und wagerecht bewegbaren Platte verschieden lang sein,
damit sie die gegossenen Typen in die einzelnen Fächer des Kastens u einschieben können.
In die einzelnen Zellen der Gießform ragt vorteilhaft ein Ansatz ν hinein, wie in Fig. 5
gezeigt ist, damit die Gießputzen, die beim Gießen am Fußende der beweglichen Typen
erzeugt werden, durch das Messer glatt und eben abgeschnitten werden können.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche :i. Vorrichtung" zum Gießen von Einzeltypen mittels in Zellen eingeteilten Gießmundes an Zeilengießmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Zellen der Kegelstärke und Breite der zu gießenden Typen angepaßt sind und an der Vorderseite durch Negativzeichen abgeschlossen wer-den, nach deren Entfernung von der Gießform die gegossenen Typen durch eine an sich bekannte Ausstoßvorrichtung unmittelbar gesondert auf einzelne Platten befördert und von dort vermittels einer anderen von der Maschine bewegbaren Vorschubvorrichtung gesondert in einzelne Kästen bezw. Fächer eines Kastens gleichzeitig befördert werden.
- 2. Ausführungsform der A'Orrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Negativzeichen, nach denen die beweglichen Typen gegossen werden, sich auf einem vor den Zellen vorgesehenen Block oder auf Matrizen, die zu einem Block zusammengestellt sind, oder auf einer Platte, die an dem Block auswechselbar angeordnet ist, befinden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE156708C true DE156708C (de) |
Family
ID=423055
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT156708D Active DE156708C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE156708C (de) |
-
0
- DE DENDAT156708D patent/DE156708C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2822916C2 (de) | Vorrichtung zur Beförderung von geteilten Gießformen | |
| AT19675B (de) | Gießformeinrichtung für Zeilengießmaschinen zum Herstellen von Einzeltypen. | |
| DE2528645C3 (de) | Vorrichtung zur automatischen Herstellung kastenloser Gießformen | |
| DE2311700C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Gießen von Kerzen | |
| DE1508739C3 (de) | Vorrichtung zur Herstellung kernbestückter, kastenloser Gießformen | |
| DE2727257C3 (de) | Niederdruckgießmaschine | |
| DE569511C (de) | Einsatzstueck fuer das Herstellen von Blindmaterial auf Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen mit an Draehten haengenden Matrizen | |
| DE3019054C2 (de) | An einer Kunststoff-Spritzgießmaschine angeordnete Entnahmevorrichtung zum vereinzelten Entnehmen und Abgeben von Spritzlingen aus einer geöffneten Spritzgießform | |
| DE3436027A1 (de) | Metallmatrize fuer spritzgussverfahren | |
| DE525439C (de) | Spritzgussanlage, insbesondere fuer schwer schmelzbare Metalle | |
| DE1253567B (de) | Giesseinrichtung fuer Schokolademasse od. dgl. | |
| DE685487C (de) | Giessform zur Erzeugung von Fertiggusszeilenkoerpern in Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen mit fuer das Abscheren des Zeileneingusses verschiebbarer Zwischenplatte | |
| DE400757C (de) | Vorrichtung zur Herstellung von Saegeblaettern | |
| DE272986C (de) | ||
| DE121159C (de) | ||
| DE253297C (de) | ||
| DE304660C (de) | ||
| DE135374C (de) | ||
| DE645000C (de) | Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine | |
| DE309313C (de) | ||
| DE349000C (de) | Matrizenausrichtevorrichtung fuer Zeilengiessmaschinen | |
| DE139150C (de) | ||
| AT37872B (de) | Gießmaschine mit auf dem Umfange einer umlaufenden Trommel angeordneten Gießformen. | |
| DE469434C (de) | Maschine zum Giessen von Stereotypplatten | |
| DE584518C (de) | Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit einer Vorrichtung zum Festhalten und Weiterbefoerdern der die Giessform verlassenden Zeilen |