DE1574494A1 - Behaelter fuer Zick-Zack-Streifen - Google Patents
Behaelter fuer Zick-Zack-StreifenInfo
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Description
DR.-INQ. ULRICH KNOBLAUCH
PATENTANWALT
POSTSCHECK-KONTO FRANKFURT/M. 34 23 DRESDNER BANK. FRANKFURT/M. 553 7O2
β FRAN KFU RT/ MAiS FS 1, DEi-:
e ίο
TELHPON: 53OSO7
TELEGRAMM: KNOPAT
7 .^ br. 1-'
I-l/
C-
Behält ei· Γ "ι j.·
DIo .ir."innmit™ b^i-^ht r/ir.-i-: auf :3ehr- tor fur Ziek-Saok-lLeg
.;tr .:ifim, insbosoivder-; \i;ir Loc-ustroif-1:! ο ^r Kagnexband. Als
^^■'■^--Zar-^-Süreifea oder a.icii-Zaok-.Band v.dcd Il; weiteren ein .Sand
od-'-ir £■ creif ΐ-Λ. r.^zei^nn; c, v/ei o.aer der Τ.;;ΐίΐ;;ΐ nach in gleichen
ϋ03ί,?,Τχα^Λΐ j'ait'-i?' i-"_ ;r.x^j:;·^! 3ietKton Hicutun.-"/^n aufweist und
jer· '-:gli;o,i EncauiiTien^ex e'':t rind ^epre-Bt;, einen recht-
cher, in :ü
.:Ι.-,--j: j^Ioirt; f,u i.^",'i.äl';aoc:r:d9n Stapel bildet- Be'i>ltST für Zick-
.'■:-■ j tr \,1±-ίϊι ίϊϊΑ y..'i. z.o^r<.m:rie ι mit Ro;;i;rtrier- und Ablese-.rir-J"f,uir'S'i
als JoeV/^^iiei- odor Ila.ynytbandspeleher, insojidere
Γ"γ dJ.^i'^do "P ■fcir.i-"-:-v-sn"heiton y-jn maOhp-mstiKelieii
V'jj-.-'o.'iaet, bei ei er ^n ο1:·-; i'
iot· hleroei ;,-ent aber -"ti.ο
xiii /r.oam vor ^ioh cd ex- '/ ■ ^
^i-- i; ad el I ο :■■:--: !/'a^titng --<.<
auol; in Z icic-Zaoi: -^aiten gelebt
iueni.6"-.1Un1-'11 entweder ziemlich
fti.iriode i.'ü.t. to.i verwendet, um
ua^ des .^tre-l/.Äaci ati gewähr-J:
- ^«1^ ^Pi: vor ÜS£"
in Palten gelegt zu v/erden» Bei dieser Anordnung ist nur ein
verhältnismäßig langsamer .Betrieb möglich3 keineswegs können
höher© Geschwindigkeiten als 1 m/sec erreicht'werden, außerdem
muß eine Schutzeinrichtung gegen Fehler beim"Zusammenlegen des
Streifens vorgesehen werden.
Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, einen;wesentlich einfacherer.
Behälter zu entwerfen, welcher für kleine und große Längen von Ziek-Zack-Registrierband benutzt werden kann und welcher die Anlaufzeit
und Abstellzeit der Eingangs- .bzw. Ausgangseinrichtung
nicht beeinflußt, Insbesondere ist dielrfindung darauf gerichtet, bedeutend höhere Aufnahmegeschwindigkeiten zu erzielen, welche
besonders bfür die Peri.phereinhe.iten von elektronischen Computers
von großer Bedeutung sind» -
Das Wesentliche an der Erfindung ist, daß ein Eintrittsraum in den
Schacht des Behälters für den Zick-2ack-S'treifen die Form eines
eich erweiternden Kanales aufweist, welcher durch eine Rückwand,
die eine ί£ragplatte des Behälters bilden kann, durch zwei Schräg-,
wände und durch eine Vorderwand begrenzt ist, und der Vorratsraum in der Jj'orra eines Schachtes durch dieselbe Rückwand und Vorderwand
und im wesentlichen zwei Parallelen, in die Schrägwände des Eintrittsraumes
übergehende Seitenwände gebildet wird, wobei dieser Vorratsraum nach unten durch eine zwischen den parallelen Wänden
angebrachte Bodenwand begrenzt ist» Deren Höhe kann fest verstellbar bzw, ZoB. durch Federkraft beweglich sein um eine bestimmte
Hohe ;je nach dem Gewicht des auf ihr liegenden Registrierbandstapels
einzuhalten. Die Bodenwand ist mit Vorteil für die Abnahme
des Hegistrierbandes vom Stapel mit einer Öffnung versehen. Eine
Wand, EoB9 dieHückwandy kann als'Tragplatte des Behälters mit
Aufhängern!+tein für das Anbringen des Behälters an die L©seeder
Eegiatriea?einriclitung versehen sein«, Me Bodsnwa-ad ist in
einer'wp/iteK-QB. Ansfuinmg mit Rollen sur· HerEbminSermig de^
i»" TJ-no; uis "Vö-^äsv^amä kaiin
ücii.i.d-ki. ve..reelien seiii; vm das Binlü^ea des. Eegistrisrstreifen
au orieiciifeeriu BAD ORIGINAL
Die Wände können außerdem mit Öffnungen oder Düsen .versehen sein.,
um ein Druckmittel 9 z.B. Druckluft, in den Vorratsraum ein-'und
aus ihm abzuführen5 dieses Druckmittel 'kann das Zusammenlegen
des Registrierbandes unterstützen» Es kann ein einziger Vorratsraum" - für die Bewegung des Bandes in einer Richtung - ©der es
können zwei Vorratsräume einzeln oder zusammengebaut benutzt werden., die gegebenenfalls auch für beide Befürderungsriehtungsn ;
verwendet "werden können. Insbesondere vorteilhaft ist eine Anordnung,
in der die parallelen Seitenwände des Vorratsraumes mit der Horizontalen einen scharfen Winkel einsehließen·« Bei J
dieser Lösung kann die Bodenwand mit mindestens giner der Seitenwände verbunden und. beweglich gelagert sein. V/eitere Merkmale
der Erfindung folgen aus der nachstehenden Beschreibung.
Das Erfindungsprinzip wird nachstehend anhand einiger in der
Zeichnung dargestellter AusfiHarungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigen:'
Fig. 1 eine, schematisierte Ansicht einer Anordnung eines
Behälters an einer Leseeinheit für ein in einer Richtung befördertes endloses Zick-Zack-Registrierband,
Hg. 2 einen Schnitt durch den Behälter nach Fig. 1,
Fig. 5 eine Anordnung eines doppelten Behälters an einer
Leseeinheit für den Betrieb einer endlosen Bandschleife in beiden Richtungen,
Fig. 4 ein Detail der Bodenwand des Behälters nach Fig.
oder 3j
Fig. 5 einen Aufriß einer der Möglichkeiten der selbsttätigen
Regelung der Höhe der Bodenwand,
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I*ig.. 6 einen Seitenriß der Anordnung nach !Pig. 5,
Pig. 7 eine weitere Yerbesserungsmöglichkei-t für das Palten
des Bandes mit Hilfe von Druckluft, -
Pig. 8 eine: Ansicht eines: Behälters,, ähnlich wie in Pig. 1,
welcher aber eine aufklappbare Profilwand und 'eine
geteilte Förderwand aufweist,
fc Pig. 9 eine Seitenansicht des Behälters nach Pig. 8,
; Pig.10 einen Grundrißschnitt des Behälters nach Pig. O,
"Pig.11 einen schematischen Schnitt durch einen Behälter,
dessen Schächte einen scharfen Yfinkel mit der Waagerechten einschließen,
Pig.12 ein ähnliches Aurführungsbeispiel wie in Fig. 11, wo
aber ein doppelter "Behälter für größere !Längen des Registrierstreifens bestimmt ist,
3Pig.1'3 eine Anordnung eines vereinfachten doppelten Behäl-"
ters für kürzere Streifen und periodischen Betrieb
und ■
Pig.14 eine Seitenansicht des'Behälters nach Pig. 13.
In Pig. 1 ist eine lese- oder Registriereinheit 11 dargestellt,
an welche mittels vier'Befestigungsschrauben 1G ein einfacher
Behälter für das Zick-Zack-Band befestigt ist. Dabei ist die Tragwand 1 zugleich als Rückwand 1' des Behälters ausgebildet.
Im Behälter können drei mehr oder weniger angrenzende Räume
unterschieden werden: ein Zuftihrraum I,' ein Eintrittsraum II und
ein Vorratsraum III. Der Zufuforraum I ist durch gekrümmte Profil-
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157A494
wände 4 und 4* -gekennzeielinet, an welche sich Schrägwände 5 und 6
direkt anschließen, welche mit? der Rückwand 1l und einer Vorderwand 8 den Eintrlttsra-am iron sich erweiternder Form "begrenzen. ·
Der Torratsraum III der Behält er einheit ist als ein Schacht ausgeführt
und wird durch dieselbe Rückwand 1' und Vorderwand 8 begrenzt
sowie weiter iron Seitenwänden 2 und 3, welche.nach oben in die
Sehrägwände 5 und β des Eintrittsraumes übergehen. In dem Schacht
_ des Vorratsraumes 3 ist eine Bodenwand 7 mit einer Öffnung 7' für
die Abnahme der endlosen Bandschleife angebracht, welche in diesem
Falle, da es sich um einen Behälter für Streifen von bedeutenden
Mengen handelt, in der senkrechten Richtung 7'' beweglich ist. "
Drei Führungsrollen 9 sind an geeigneten Stellen der !Eragplatte 1
vorgesehen, wodurch die endlose Schleife des Registrierbandes 12 aus der Öffnung 7* herausgezogen werden kann,: um in der Richtung
des Pfeiles 12" in die Lese- bzw. Registriereinheit zurückgeführt
zu werden. Die Vorderwand 8 ist in lig. 1, teilweise ausgebrochen,
um die Bodenwand 7 mit^ der Öffnung 7' zu zeigen, durch welche vom
Stapel 12' der zusammengelegte Zick-Zack-Streifen 12 herausgezogen
wird. Da in diesem Beispiel verschiedene Längen der endlosen
Schleife des Regxstrxerbandes verwenden werden können, ist die
Bodenwand 7 verstellbar, und ihre Höhe wird je nach der Länge der
Schleife vor der Inbetriebsetzung, z.B. mit Hilfe nicht, exnge- ■■
zeichneter Stellschrauben, eingestellt. Diese Einstellung ist (|
. v.iohtig:,. damit: zu 3'eder Z.2it die Form des SIntrittsraumes II Im
.vie sentlieh en gleich ist, denn praktisch ist dieser Raum nach unten
durch die oberste Schicht des Stapels 12* abgegrenzt, d<,h. für
eine lange Schleife,, wenn der Stapel 12* eine größere Höhe hat,;
ERiS die Bodenwand 7 In der Richtung 7H nach unten verschoben werder
Die ?oa*d;erwand 3 kann mit Vorteil durchsichtig sein, damit die
funktion, d.h., das Siisammenlegett-üeg ZIcIc-Z,ack-Strelfens· 12 in
rl en :;Ηνφ8ΐ 12* f beobachtet werden katmf jedenfalls aber solltediese
Jaad rl^ri Ζ,χΐϊηιη^ Ln den Yorratsraum IfI nloEtt hindern,f! des—.
v/^rpiJL -ilrfl rtL·; abs ^h L abbar (wie es mit der Bezugs Kiffer' öf>
in 'vutet l;it) oder aufkJ appbar auo^eftüirt.:
BAD ORIGINAL
Die Arbeitsweise des Behälters nach Fig. 1 und 2 ist wie folgt:
-Der Streifen 12 wird als endlose Schleife von der Lese- bzw.
Registriereinheit 11. durch die Öffnung: 7* in der Bodenwand 7
vom Stapel 12* herau-sgezogen,, wird über die Führungsrollen 9
in die Einheit 11 geleitet" und nach Bearbeitung wird er gegen
die Profilwand 4 geworfen, welche ihn in geeigneter Richtung
zurückprallt. Durch die Beeinflussung der kinetischen Energie
des Streifens, sein Gewicht und durch die Wirkung der Schrägwände 5 und 6 sowie auch in der Zusammenarbeit mit der obersten Schicht
des Stapels 121 .des schon-gelegten Streifens biegt sich der
Streifen in den vorher gefalteten Zick-Zack-Falten und legt
sich aü entlieh, auf den' Stapel 12f nieder.
Falls nur von einer einzigen länge der Schlinge Gebrauch gemacht
wird oder nur kurze Schleifen verwendet werden sollen, kann die
Bodenwand ■? fest sein, wie es in manchen·folgenden Beispielen
beschrieben wird*
Inbesondere vorteilhaft ist die lösung nach Fig. 1 für eyklischen
Betrieb, z»B. für programmgesteuerte Maschinen, z.B. Werkzeugmaschinen,
Textilmaschinen, Zeichentische usw., Die Lese*- oder
Registriereinheit zieht das Registrierband 12 durch die Öffnung heraus, wobei hier eine ziemlich große Reibung nicht nur in der
Öffnung 71 selbst, sondern auch an der Oberfläche der Boclenwaiid
auftreten kann. TTm die Reibungskraft zu vermindern und so'das
Herausziehen des Streifens zu erleichtern. — bzw« das Reißen dies
Streifens aus diesem Grrundie zu vermeiden - werden auf äisr Bodenwand 7 angebrachte Rollen 13 nach Fig. 4 verwendet, weiche einerseits
eine übermäßige Reibung zwischen, der Bodeiiwand: 7 und den
anliegenden Streifen dea Stapels 12.' und in dier Öffnung 1t beseitigen'
und andererseits eine Führung für den. herausgehenden
Streifen im Schacht sichern...
In [)ιΙ,·>;. ) Lirb eine Anordnung subi beicterselti^eri Betrieb ties 2IeIc-
^αοΙ"3ΐ:π·ΐΓ.·?ιΐί3 iLIwrftricrt» Der Bahäl 6er ist dttr-ih swei Schäcltte
0308.33/180$ ■
BAD ORIGINAL
gebildet. Yifenn die Beförderung des Streifens, z.B. bei einer ' ■
Leseeinheit, in "beiden Richtungen vor sich geht, ohne daß während
des Betriebes der Streifen bis an seine "Enden gelasen wird, können,
geschlossene Behälter II, III und II', III1' benutzt werden, deren
Bodenwände 7 ohne die Öffnungen 7' ausgeführt sind. Der Streifen wird dann aus beiden Behältern vom Stapel nur nach oben abgenommen,
so daß nur ein ganz geringer Aufwand zum Entnehmen des Streifens aus dem Behälter notwendig ist. In solchen Fällen ist
es besonders vorteilhaft, die beiden Behälterhälften auswechselbar zu gestalten und somit Kassetten einer geeigneten Form zu
verwenden, welche an der Rückwand nach Bedarf auf der linken oder % rechten Seite befestigt werden können. Natürlich müssen dann die
Rückwände 1" der Kassetten gleich wie die Vorderwände ausgeführt
sein, so daß bei der Benutzung jeder Kassette auf der anderen Seite die Vorderwand dann die Rückwand bildet. DieKassetten können
mit oder ohne Eintrittsraum II'und Zufuhrraum T oder nur mit oder
ohne den Züfuhrraum I ausgebildet v/erden. In Mg. 3 sind den Raum II und. III beinhaltende Kassetten gezeichnet, in diesem Falle
muß der Zufuhrraum I durch die Profilwände 4·, 4' an der Tragwand
1 gebildet sein. - .
V/enn aber der Doppelbehälter nach Fig. 5 z.B. in Verbindung mit
einer in einer Beförderungsriehtung arbeitenden Leseeinrichtung |
verwendet werden soll, sind die Bodenwände 7 mit Öffnungen 7'
zu versehen und der Streifen kann in endloser Schleife über Führungsrollen 9>
wie es in Fig. 3 gestrichelt gezeigt wird,
geführt werden.
Im Falle, daß die Menge des aufgestapelten Streifens im Behälterschacht
während des Betrieb.es wesentlich variiert, ist es nötig, eine Maßnahme.vorzunehmen, daß die Form des Eintrittsraumes, in
dem der-Streifen gebogenund zusammengelegt wird, im wesentlichen
unverändert bleibt. Eine einfache Anordnung zur selbsttätigen
Regelung der Hohe der Bodenwand 7 in Abhängigkeit von der Menge
des aufgestapelten Streifens ist in Fig. 5 in Ansicht und in
Fig. 6 im Längsschnitt angedeutet. An die Bodenwand 7 ist hier
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ein gekröpfter Stab 14 befestigt, welcher durch einen Schlitz
in der Rückwand T1 hindurchgeht und mittele Führungen 15» 16
der Bodenwand 7 Bewegungsfreiheit in vertikaler Richtung verleiht.
Zwischen der Führung T6· und einer auf dem.Stab 14 befestigten
Scheibe 17 ist eine Drucksehraubenfeder■18 angebracht, deren
Direktionskraft gegen das Gewicht-des Stapels 12 gerichtet ist
und so bemessen sein kann, das durch ihre Bewegung auf Grund des Gewichtszuwachses des Stapels in Höhe der obersten Schicht des
Stapels praktisch unverändert bleibt. Es 1st ersichtlich, daß der
Stab 14 außerhalb des Schachts geführt werden muß, um nicht das
Abziehen des Streifens unter der Bodenwand zu hindern. Mit dieser Einrichtung kann ohne großen Aufwand auch eine Anzeige der Füllung
des Schachtes verknüpft sein, wie es in Fig. 6 mit Zeiger 50 und
Skala 31 angedeutet 1st. Die Anzeige kann aber auch in anderen Arten.ausgeführt sein, mechanisch, elektrisch, pneumatisch sein.
Bei sehr großen Geschwindigkeiten kann das Zusammenlegen des
Zick-Zack-Streifens durch ein strömendes jiittel unterstützt werden.
InfFig. 7 wird gezeigt, wie Druckluft aus zwei Druckräumen 19 und
20 durch Öffnungen oder Düsen 21 und 22 in den Schrägwänden 5 und 6 herausfließt und auf die Zusammenlegung des Zick-Zack-Streifens
12 einwirkt. In diesem Falle ist es vorteilhaft, mindestens eine
weitere Wand des Behälters mit Öffnungen für das Entweichen der
Luft zu versehen, insbesondere bei sehr hohen Betriebsgeschwindigkeiten.
Den luftdruck kann man auch für die Anzeige der Menge des Streifens im Behälterschacht benutzen, was in Fig. 7 nicht
angedeutet ist. . .
In Fig. 8 im Aufriß und in Fig. 9 und 10 in Seiten- und Grundriß
ist eine ähnlich Anordnung wie in Fig. 1 .gezeichnet. In diesem
Beispiel ist die durchsichtige Vorderwand in eine linke Hälfte
und rechte Hälfte 83 geteilt, wobei beide Hälften mit Befestigungs
bolzen 81 mit der Tragplatte 1 fest verbunden sind. Zwischen der
Unken Vorderwand 82 und der rechten. Vorderwand 83 ist eine
schli'tzartige Öffnung 84 freigelassen, welche zum bequemen Ein-
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legen des Hegistrierstreifens dient. Ein weiterer Unterschied gegei
über der Ausführung nach i'ig. 1 ist, daß die äußere Profil wand 4
um einen Zapfen 41 drehbar angeordnet ist, so daß sie sich zwischen
den extremen lagen 43 und 44 bewegen kann. In der Mittellage 42 ·
der .Profilwand ist der Behälter für den normalen Betrieb vorbereitet,
d.h. diese Lage stimmt mit der lage der Profilwand 4 in
Mg. 1 überein. In der Stellung 44 ist der Zufuhrraum und Eintrittsraum
offen, um zu den Streifen 12 Zutritt zu haben. In der
Stellung 43 bildet die Profilwand -eine Leitfläche zum einfachen
Herausnehmen mit Hilfe der Beförderungseinrichtung der Lese- bzw,
Registriereinheit. ■ ,
Bei den bisherigen Anwendungen des Erfindungsgedankens waren die
Yorratsräume bzv/. die Schachten für die Stapel des zusammengelegten Zick-Zaek-Streifens jeweils senkrecht gestellt. Es ist
aber durchaus möglich, den Schacht auch in anderem Winkel anzuordnen,
und praktisch hat sich außerordentlich vorteilhaft ein scharfer \7inkel zwischen den Schachtseitenwänden und der waagrechten
Ebene bewährt. ,
Fig. 11 zeigt eine Leseeinheit 11 mit zwei einfachen Behältern
für den Zick-Zaek-Streifen, deren Schächte einen scharfen Winkel
d> mit der Horizontalen einschließen. Die Behälter sind mit Hilfe
von Aufhängemitteln 10' - z.B. Schrauben und geschlitzten Löchernan
die Leseeinheit 11 befestigt. Der Vorratsfäum 3 ist in diesem
AusführungBbeispiel durch eine Rückwand 1', welche einen Teil
der eigentlichen Tragwand 1 bildet, die obere Seitenwand 2y welche
den Winkel X mit der Horizontale einschließt, die untere Seitenwand 3» welche hier ausnahmeweise nicht ganz parallel mit der
oberen Seitenwand 2 angeordnet ist, .und eine feste unbewegliche
.Bodenwand 7> welche, obzwar leicht gekrümmt, im wesentlichen
zu der oberen Seitenwand 2 senkrecht steht, begrenzt. Die Vorderwand ist in diesem Beispiel nicht eingezeichnet, kann aber durchsichtig, abklappbar, abnehmbar oder abschiebbar gestaltet sein.
Im i'1 alle, daß der linke Behälter mit dem rechten umweohselbar
BAD
00f831/1806 _ hau
sein soll, muß natürlich die Vord'erwand im wesentlichen gleich
der Rückwand sein, d.h.bz.B. auch Schlitzlöcher zum Aufhängen '
des Behälters auf die Schrauben der Le^-seeinheit haben. Zum besseren
Einlegen des gestapelten Zick-Zack-Streifens kann mindestens eine der Wände mit einem Schlitz versehen sein. Es ist ersichtlich,
daß auch hier der Eintrittsraum.il die Form·eines sich
erweiternden Kanales aufweist, der durch die Schrägwände 5 und 6 nach oben und unten begrenzt ist. Dahier keine Richtungsänderung
bei der Beförderung des Streifens aus der Leseeinheit 11 in den Eintrittsraum II zur Geltung kommt, kann in dieser und in den
ψ folgenden Ausführungen der Zufuhrraum I mit den ProfiLwänden 4 und
4f nach Pig. 1 weggelassen werden.
Für eine größere Länge des Registrierbandes ist der Behälter nach
Fig. 12 bestimmt. Hier handelt es sich um einen Doppelbehälter,
in welchem die linke und rechte Hälfte zusammen eine Einheit bilden. Im Gegensatz zu der in der Fig. 11 beschriebenen Ausführung
ist hier jede Bodenwand mit der anliegenden unteren Seitenwand 3' als ein beweglicher !eil ausgebildet, weicher auf Rollen
23» die eine schiefe Ebene parallel mit der oberen·Seitenwand 2
bilden, gelagert ist. Druckfedern 18, welche direkt an die Bodenwände
7 anliegen, erzeugen die richtige Lage bzw. Größe des Vor-
h ratsraumes in Abhängigkeit von der Menge des aufgestapelten Zick-Zack-Streifens*
Um hier auch mit einer endlosen Schleife arbeiten
zu können, sind die Bodenwände 7 mit öffnungen 71 versehen, und
Führungsrollen 9 sind an die Tragplatte 1 angebracht, D4e Verbindungssohleife
eines unendlichen Streifens, die von der öffnung 7*
des einen Vorratsraumes zu der Öffnung des zweiten Vorratsraumes führt, ist in Fig. 12 gestrichelt angedeutet.
Die Tragplatte 1, welche gleichzeitig die Rückwände 1» der beiden
Teilbehälter bildet, ist an der Leseeinheit 11 mit Aufhängendttelr.
10 befestigt.
DIg Arbeitsweise der Anordnung nach Fig, 12 ist damit gegeben,
dalj die Boden- und Seitenwand desjenigen Schachtel, dessen Stapel
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im Betrieb anwächst, durch die wachsende Schwerkraft gegen die
direktlve Kraftder Federn 18 auf der durch die Rollen 23 gebildeten schiefen Ebene abwärts und die Bodenw.and und Seitenwand '
des Schachtes, dessen Inhalt abnimmt, durch die Federkraft auf
,der schiefen Ebene aufwärts bewegt wird.
In Fig. 15 im Aufriß und in Fig. 14 im Seitenriß ist eine vereinfachte
und billigere Ausführung eines Doppelbehälters dargestellt*
Hier sind die beiden Vorrats- und Eintrittsräume durch je
zwei zweimal gebogene Seitenwände 5-2-71 und 6-3-72, . welche
die betreffende obere bzw. untere Schrägwand, Seitenwand
und halbe Bodenwaiid enthalten, die Tragplatte 1 und eine geteilte
Vorderhand 82 und 83 begrenzt» Anliegend an die' inneren Kanten
der geteilten Bodenwände 71 und 72 sind Rollen 13 angeordnet.
Führungsrollen 9 sind zwischen der Tragplatte 1 und der unteren
Vorderwand 83 befestigt und ermöglichen die Benutzung einer unend- ,
liehen Registrierbandschleife. Zum bequemen Einlegen und4ur sichtbaren Kontrolle der Funktion befinden sich zwischen den oberen
Vorderwänden 82 und der unteren Vorderwand 83 Schlitze 84.
Der Hauptvorteil der Ausführungsbeispiele nach Fig, 11, 12, 13,14
ist insbesondere, daß die einzelnen Schichten des im Stapel 12 zusammengelegten Bandes mit ihrem vollen Gewicht nicht aufeinan- %
der drücken, so daß die Kraft, welche zum Herausziehen des Zick-Zack-Streifens
notwendig ist, minimal ist. Dadurch wird der Streifen geschont und seine lebensdauer, welche bei Zick-Zackstreifen
im Gegensatz zu Streifen mit losen Schlingen begrenzt ist, stark erhöht, Es können dabei sehr hohe Geschwindigkeiten,
bis einige Zehner von Metern, bewirkt werden. Auch hier kann ■ natürlich die Druckluft behilflich sein, welche einerseits den
Durchgang von längeren Stapeln unterstützen kann, wenn die Ge-' wiehtskraft allein ungenügend wäre, so daß hier die Luft gegen
die direktive Kraft der Druckfedern die notwendige Verschiebung des Stapels! gewährleistet.
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Es· ist zu betonen, daß, obzwar in den beschriebenen Ausführungsmöglichkeiteii
eine größere Anzahl von verschiedenen Beispielen -gezeigt wurde, diese alle ein gemeinsames Merkmal aufweisen,
wel-ches eine viel schnellere Betriebsgeschwindigkeit bei Zick-Zack-Streifeii
erlaubt, als bisher der Pail war.
•Jedes Ausführungsbeispiel hat dabei aber seine spezielle Anwendungsmögliehkeit.
Es liegt daher noch in dem Rahmen dieser Erfindung, die Aufhängemittel 10' bzw. Befestigungsschrauben 10
mit geschlitzten Löchern 10' so zu entwerfen, daß auf einer
Lese- bzw* Registriereinheit jeder der hier beschriebenen Behälter
auswechselbar angebracht sein kann. Natürlich können dann dieselben Aufhängemittel auch für andere hier nicht angeführte
Behälter, z.B. Magazine für lose Registrierbandschleifen, Auf- und
Abwiekeleinrichtungen usw. dienen.
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Claims (1)
- Pateitansprüohe % ■- s1. Behälter für Zick-Zack-Streifen mit mindestens einem Vorrats-, raum für den Eegistrierbandatapel, dadurch gekennzeichnet, daß ein Eintrittsraum (II) in den Behälterschacht.die Form eines sich erweiternden Kanales aufweist, welcher durch eine. Rückwand (1), die eine Tragplatte (Ί)" des Behälters bilden kann, durch zwei Schrägwände (5,6) und durch eine Vorderwand (8) begrenzt ist, und der Vorratsraum (ill) in der Form eines Schachtes durch dieselbe Rückwand (11) und Vorderwand (8) und im wesentlichen parallele, in die Schrägwände (Jj16) des Eintrittsraumes (II) übergehende Seitenwände (2,3) gebildet ist, wobei dieser Vorratsraum (III) nach unten durch eine zwischen den Seitenwänden (2,3) befindliche Bodenwand (7) begrenzt ist.2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der zwischen den parallelen Seitenwänden (2,3) untergebrachten Bodenwand (7) verstellbar ist.3. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den parallelen Seitenwänden (2,3) untergebrachte Bodenwand (7) beweglich ist und ihre Höhe z.B. von dem Gewicht des auf ihr liegenden Registrierbandstapels (12 *) abhängig ist.4. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenwand (7) mit einer öffnung (7f) für die Abnahme des Registrierbandes (12) aus dem Stapel (12') von unten versehen ist*5* Behälter nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine auf die Bodenwand (7) wirkende direktive Kraft durch eine Feder (18) erzeugt wird.0 0 9 8 3 3/1 806 ORfGlNAl INSPECTED6. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderwand (8) abnehmbar, abschiebbar oder abklappbar ausgeführt ist. r7. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwand (1·) bzw. Tragplatte (1) des Behälters größer ist als die Vorderwand (8) und mit leitrollen bzw. Führungsrollen (9) für den endlosen Registrierstreifen versehen ist.8. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 7» dadurch gekennzeichnet, daß eine Wand, z.B. die Rückwand (1V) bzw. die Tragplatte des Behälters mit Aufhängemitteln (10) für das Anbringen des Behälters an eine lese- oder Registriereinrichtung (11) versehen ist.9. Behälter nach einem <fer Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, .daß die Bodenwand (7) mit Rollen (13) versehen ist, wodurch die Reibung insbesondere bei der Abnahme des gestapelten Registrierbandes (12) auf der Bodenwand (7) vermindert wird.10. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 9» dadurch gekenn-■ zeichnet, daß die Vorderwand (8^- aus durchsichtigem Material0 ausgeführt ist.11. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Schrägwände (5,6) mit, öffnungen (21,22) oder Düsen für die Zuleitung eines Druckmittel, s z.B. Luft, versehen ist.,12, Behälter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß in mindestens einer der Wände des Vorratsraumes (III) öffnungen zur Ableitung des Druokmittels vorgesehen sind.009833/180813. Behälter nach einem der Ansprüche 3 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsraum mit einer Einrichtung zur Indikation des Registrierbandbes-fcandes versehen ist,14· Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsraum mit einer Signaleinrichtung, versehen ist, die anzeigt, wenn sich das Registrierband falsch legt.15ο Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die als Tragplatte ausgeführte Büekwand (1) für zwei schachtförmige Vorratsräume mit je einem Eintrittsraum (II) versehen ist.16« Behälter nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß- die schachtförmigen Vorratsräume mitsamt oder ohne die betreffenden Eintrittsräume bzw. Zufuhrräume als Kasetten gegenseitig auswechselbar sind.17. Behälter nach" einem der Ansprüche 8 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängemittel (10) für das Anbringen an die Ablese- oder Registriereinrichtung (11) für alle in Be-. tracht kommenden Typen von auswechselbaren Behältern die gleichen sind, so daß man diese für verschiedene längen des abgeschnittenen oder endlosen Registrierbandes, für ein in einer oder in beiden Richtungen bewegliches Registrierband bzw. auch für andere Magazine mit losen Registrierband- i schlingen, Auf- und Abwickeleinrichtungen usw. benutzen kann.18. Behälter nach4inem der Ansprüche 1 bis 17» dadurch gekennzeichnet, daß die parallelen oder im wesentlichen parallelen Seitenwände .(2,3) des Vorratsraumes (III) unter einem Winkel (^L) kleiner als 80° zur Horizontalen geneigt sind.19. Behälter nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenwand (7) mit mindestens einer der anliegenden Seitenwände (3') verbunden ist, wobei diese gemeinsam beweglich gelagert sind."009833/180620. Behälter nach Anspruch 19» dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerung der Seitenwand (31) auf einer schiefen Ebene mit Hilfe von Rollen (23) erfolgt.21. Behälter nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß gegen ,die auf der schiefen Ebene einwirkende Schwerkraft eine direktive Kraft, z.B. von einer oder mehreren Federn (18·), vorgesehen ist. , .22. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderwand (8) in zwei Hälften geteilt ist, wobei zwischen diesen feilwänden schlitzartige Öffnungen (84) zum bequemen Einlegen des Registrierstreifens vorgesehen sind.23· Behälter nach einem der Ansprüche Ibis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Profilwand (4) ,des Zutrittsraumes (I) drehbar ist, so daß sie in der eingewölbten Stellung (43) eine Leitfläche zum einfachen Herausnehmen des Streifens mit Hilfe der Beförderungseinrichtung der Lese- bzw. Registriereinheit (11) bildet.009833/Ί8 06Le e rs ei te
Applications Claiming Priority (4)
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Also Published As
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