DE157662C - - Google Patents

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DE157662C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22GSUPERHEATING OF STEAM
    • F22G7/00Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition
    • F22G7/10Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition in smoke-boxes
    • F22G7/105Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition in smoke-boxes for locomotive boilers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Incineration Of Waste (AREA)

Description

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Die Erfindung bezieht sich auf die bekannte Überhitzeranordnung an Lokomotivkessel^ bei welcher sich die Überhitzerröhren in einem Raum der Rauchkammer befinden, der 5 oberhalb der Kesselheizröhren gelegen ist und von dem unteren Teil der Rauchkammer durch eine wagerechte Abschlußwand getrennt ist.
Gegenstand der Erfindung ist eine Ein-
richtung, welche es ermöglicht, die Überhitzerwirkung beliebig zu regeln, indem mehr oder weniger der aus den Heizrohren austretenden Heizgase in die Überhitzerkammer geleitet werden. Die übrigen Heizgase treten
ohne Berührung des Überhitzers zum Schornstein. Der angestrebte Zweck wird dadurch erreicht, daß in die Rauchkammer unterhalb des Überhitzers eine an sich bekannte Ablenkungswand derart eingebaut wird, daß sie die die Heizrohren verlassenden Gase aus der wagerechten in die senkrechte Strömungsrichtung überführt, so daß sie, ohne die Möglichkeit zu haben, sich in der Rauchkammer auszubreiten und an deren verhältnismäßig großen Wänden abzukühlen, gezwungen werden, möglichst unmittelbar in den Überhitzer zu strömen. In der senkrechten Abschlußwand und in der wagerechten Wand unter dem Überhitzer befindet sich nun je eine Öffnung, und der Durchgang dieser beiden Öffnungen kann so geregelt werden, daß entweder sämtliche Gase in den Überhitzer oder ohne Berührung der Überhitzerrohre in die Rauchkammer treten, oder daß ein Teil der Gase in den Überhitzer, ein anderer Teil in die Rauchkammer eintritt. Je nach der Regelung der beiden Öffnungen werden dann mehr oder weniger Heizgase von der senkrechten Wand nach dem Überhitzer abgeleitet werden, während ein anderer, durch die Größe der Öffnung in der senkrechten Wand bestimmter Teil der Heizgase in wagerechter Richtung in die Rauchkammer und von dort unmittelbar zum Schornstein Strömt. _
Ein Ausführungsbeispiel der Überhitzeranordnung ist an einein Kessel für eine Zwillingslokomotive auf der Zeichnung in Fig. ι bis 4 dargestellt.
Die Rauchkammer ist durch eine wagerechte Wand α in zwei Teile zerlegt, in deren oberem der Überhitzer untergebracht ist. Der untere Teil der Rauchkammer ist wieder durch eine senkrechte Wand zerlegt, derart, daß ein vorderer Raum b und ein hinterer Raum c entsteht. Aus dem Raum c können die Feuergase nach oben in den Überhitzer treten. Es ist dort an der Durchtrittsstelle eine Siebwand angedeutet, welche als Funkenfänger dient. Eine Klappe d, die durch ein Gestänge von Hand oder durch einen kleinen Zylinder mit Kolben eingestellt werden kann, verschließt entweder den Eintritt von c nach dem Überhitzer oder eine Öffnung vom Raum c nach dem Raum b hin. In letzterer Stellung ist die Klappe in Fig; 1 gezeigt. Der untere Teil der Trennungswand zwischen b und c wird gebildet aus einer Doppeltür, die zur Reinigung der Heizrohren geöffnet wird.
Der Überhitzer besteht aus zwei symme-
irischen Teilen entsprechend der Teilung des Dampfes für die beiden Zwillingszyliiidcr. Im Wasserraum des Kessels zeigt die obere Reihe der Heizrohren größeren Durchmesser als die übrigen Röhren. Es empfiehlt sich diese Anordnung, um mehr Wärme für den Überhitzer zu erhalten, da hier die Zwischenüberhitzung, die bei der Verbundlokomotive angewendet werden kann, naturgemäß fortfällt. Der Dampf tritt aus dem Kessel durch das Rohr e in die Kammer m. Von dieser führen zwei Röhrenbündel nl und o1 nach den in den vorderen Ecken des Überhitzerraumes befindlichen Kammern n2 o2; aus diesen führen Röhrenbündel ?j3 o3 den Dampf nach den rückwärtigen Kammern n4 o4, welche der Dampf durch Röhrenbündel ;z5 und o5 verläßt, um durch die vorn gelegenen Kammern nß o° in die Rohre ρ zu gelangen und durch diese zu den beiden Zylindern zu strömen.

Claims (2)

  1. Pate nt-Ansprüche:
    I. Überhitzer für Lokomotiv- u. dgl. Kessel, welcher oberhalb der Kesselheizröhren in der Rauchkammer angeordnet und von dem übrigen Teil der Rauchkammer durch eine wagerechte Wand getrennt ist, während vor den Heizrohren eine senkrechte Abschlußwand angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl in der wagerechten Wand (a) wie auch in der senkrechten Abschlußwand zwischen den Räumen (c und b) verschließbare Öffnungen zur Regelung der Überhitzerwirkung vorgesehen sind.
  2. 2. Ausführungsform des Überhitzers nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß eine Klappe (d), deren Drehachse in der Schnittlinie der senkrechten und der wagerechten Wand liegt, entweder die Ubertrittsöffnung der Heizgase nach dem Überhitzer verschließt, so daß die Heizgase bei Außerbetriebsetzung des Überhitzers durch die öffnung der senkrechten Abschlußwand zum Schornstein strömen oder die Öffnung in der Querwand verschließt, so daß die Heizgase durch den Überhitzer zum Schornstein strömen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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