DE1577896C - Zentnfugalverteiler - Google Patents

Zentnfugalverteiler

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DE1577896C
DE1577896C DE1577896C DE 1577896 C DE1577896 C DE 1577896C DE 1577896 C DE1577896 C DE 1577896C
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DE
Germany
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plate
sealing compound
shaft
axis
distributor
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Die Anmelder Sind
Original Assignee
Podesta, Armando, Vignati, Carlo, Mailand (Italien)
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Description

Die Erfindung betrifft einen Zentrifugal verteiler zum Aufbringen einer zähflüssigen Dichtungsmasse auf die Innenwand von Verschlußkappen, mit zwei um eine gemeinsame Achse drehbaren Tellern, die einen durch axiales Verstellen des einen Tellers schließbaren Ringspalt bilden, durch den die axial eingeleitete, zu verteilende Dichtungsmasse austritt.
Bei einem bekannten Zentrifugalverteiler dieser Gattung (USA.-Patentschrift 2 759 763), der auch mit elektrostatischer Aufladung arbeitet, ist der eine drehbare Teller am Ende einer Hohlwelle befestigt, durch die der zu verteilende Stoff zugeführt wird, und in der eine den inneren Teller tragende Stange axial verschiebbar angeordnet ist. Die Stange weist Flügel auf, die in Nuten der Hohlwelle derart eingreifen, daß nur eine axiale Relativbewegung, aber keine drehende Relativbewegung zwischen Hohlwelle und Stange möglich ist. An der Hohlwelle ist ein Ritzel befestigt, das von einer Schnecke antreibbar ist; an der Drehbewegung des an der Hohlwelle befestigten Tellers nimmt der zweite Teller mit gleicher Drehgeschwindigkeit teil.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gleichmäßige Verteilung der zähflüssigen Dichtungsmasse zu gewährleisten.
Diese Aufgabe ist bei einem Zentrifugalverteiler der eingangs beschriebenen Gattung erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der eine Teller angetrieben, der andere Teller aber frei drehbar ist.
Bei geöffnetem Ringspalt wird der nicht angetriebene Teller nur durch die innere Reibung der zu verteilenden Dichtungsmasse mitgenommen; er dreht sich deshalb langsamer als der angetriebene Teller. Infolgedessen ist die zu verteilende Masse zwischen den beiden Tellern ständig einer Scherbeanspruchung ausgesetzt, wodurch der Stoff homogenisiert und die Gleichförmigkeit der Verteilung verbessert wird.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand einer schematischen Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Die Zeichnung zeigt einen Zentrifugalverteiler mit senkrechter Achse 1 und eine Verschlußkappe 2, jeweils halbseitig im axialen Schnitt und im übrigen in Seitenansicht. Der Zentrifugalverteiler ist links der Achse 1 in Ruhestellung und rechts der Achse beim Aufbringen einer zähflüssigen Dichtungsmasse auf die Innenwand der Verschlußkappe 2 dargestellt.
Hauptbestandteil des Zentrifugalverteilers ist ein Verteilerkopf 3 mit einem ortsfesten Teil 31, einem um die Achse 1 frei drehbaren Teil 32 sowie einem angetriebenen, ebenfalls um die Achse 1 drehbaren Teil 33.
Der ortsfeste Teil 31 umfaßt ein oberes Gehäuse 310 mit einem Rohrstutzen 312 zum Einleiten der zu verteilenden Dichtungsmassse sowie eine Buchse 313.
Der frei drehbare Teil 32 umfaßt ein unteres Gehäuse 311, das an seiner Unterseite durch einen oberen Teller 320 abgeschlossen und mit Kugellagern 321 um die Achse 1 frei drehbar gelagert ist. Der obere Teller 320 weist an seiner Unterseite eine bearbeitete radiale Ringfläche 322 auf.
Der angetriebene Teil 33 umfaßt eine Welle 330, die mit einem nicht dargestellten Motor verbunden ist. Auf der Welle 330 ist mit einer Schraube 331 ein unterer Teller 332 befestigt, der an seiner Oberseite eine der radialen Ringfläche 322 axial gegenüberstehende radiale Ringfläche 333 aufweist.
Zwischen der Welle 330, die im oberen Gehäuse 310 in einer Lagerbuchse 314 gelagert ist, und der Buchse 313 ist ein im Querschnitt ringförmiger Kanal 342 für die durch den Rohrstutzen 312 eintretende zu verteilende Dichtungsmasse 341 gebildet. Kunststoff dichtungen 350 und 351 gewährleisten die Dichtheit des von der Dichtungsmasse ausgefüllten Kanals.
Die Welle 330 ist aus ihrer in der linken Hälfte der Zeichnung abgebildeten Stellung um eine geringe Strecke in Richtung der Achse 1 nach unten verstellbar. Zum Verstellen der Welle 330 dient eine an der Welle verstellbar·befestigte Druckscheibe 334, auf die ein Hebel 335 einwirkt. Der Hebel 335 ist um eine Achse 336 schwenkbar und weist an seinem mit der Druckscheibe 334 zusammenwirkenden freien Ende eine Kugel 337 auf. Zwischen der Druckscheibe 334 und der Hülse 314 ist eine Feder 338 angeordnet, die sich einer Abwärtsbewegung der Welle 330 widersetzt. An Stelle der Feder 338 könnte auch ein Gaspolster vorgesehen sein.
Die Verschlußkappe 2 ist mit ihrer Innenseite dem Verteilerkopf 3 zugewandt und derart auf einer Unterlage 360 befestigt, daß ihre Symmetrieachse mit der Achse 1 des Zentrifugalverteilers zusammenfällt. Wenn die Verschlußkappe 2 aus magnetischem Werkstoff besteht, kann sie durch einen Magneten an die Unterlage 360 festgehalten sein; im dargestellten Beispiel ist indessen vorgesehen, daß die Verschlußkappe durch einen Unterdruck, der in einer Öffnung 361 der Unterlage wirkt, festgehalten, wird.
Der beschriebene Zentrifugalverteiler arbeitet folgendermaßen: Der Rohrstutzen 312 wird an einen nicht dargestellten Behälter angeschlossen, der die unter einem leichten Druck stehende Dichtungsmasse 341 enthält; daraufhin wird der Hebel 335 nach unten geschwenkt, so daß er die Druckscheibe 334 und mit ihr die Welle 330 und den unteren Teller 332 gegen den Widerstand der Feder 338 nach unten drückt. Infolgedessen entsteht zwischen den radialen Ringflächen 322 und 333 der Teller 320 und 332 ein Ringspalt, durch den zunächst die bisher im Ringkanal 342 enthaltene Luft entweichen kann, so daß sich der Ringkanal mit der Dichtungsmasse 341 füllt.
Sobald die Dichtungsmasse zwischen den radialen Ringflächen 322 und 333 der Teller erscheint, wird der Hebel 335 in seine Ausgangsstellung zurückgeschwenkt, so daß die Welle 330 unter dem Druck der Feder 338 in ihre Ausgangsstellung zurückkehrt und die radialen Ringflächen 322 und 333 sich wieder abdichtend aneinanderlegen. Der Zentrifugalverteiler ist nun betriebsbereit.
Nun wird die Welle 330 und mit ihr der untere Teller 332 in Umdrehung versetzt; der obere Teller 320 wird infolge der vom Druck der Feder 338 erzeugten reibschlüssigen Verbindung mit dem unteren Teller mitgenommen. Durch axiales Verstellen des Zentrifugalverteilers oder der Unterlage 360 werden die radialen Ringflächen 322 und 333 auf den Bereich der Innenwand der Verschlußkappe ausgerichtet, der mit der Dichtungsmasse 341 beschichtet werden soll; diese Stellung ist im rechten Teil der Zeichnung abgebildet. Sodann wird durch eine erneute Schwenkung des Hebels 335 der untere Teller 332 wieder gegenüber dem oberen Teller 320 abgesenkt, so daß die radialen Ringflächen 322 und 333 den gewünschten Abstand voneinander erhalten.
Infolge der Fliehkraft wird die Dichtungsmasse auf die Innenwand der Verschlußkappe2 gespritzt; der. Druck, mit dem die Dichtungsmasse in den Rohr-
stutzen 312 eingeleitet wird, hat nur die Aufgabe, den Ringkanal 342 ständig gefüllt zu halten, beeinflußt aber die Menge der durch den Ringspalt zwischen den radialen Ringflächen 322 und 333 austretenden Dichtungsmasse nicht merklich. Die Menge der auf jede Verschlußkappe 2 aufgespritzten Dichtungsmasse hängt bei gegebener Viskosität der Dichtungsmasse und gegebener Öffnungszeit des Ringspaltes allein von der Drehgeschwindigkeit der Welle 330 und der Größe ihres Abwärtshubes, also von der Breite des Ringspaltes ab.
Sobald sich der Ringspalt zwischen den radialen Ringflächen 322 und 333 geöffnet hat, wird der obere Teller 320 nicht mehr vom unteren Teller 332 mitgenommen; er dreht sich daher zunächst nur infolge seiner Massenträgheit weiter und verliert allmählich an Drehgeschwindigkeit. Die Viskosität der Dichtungsmasse verhindert, daß der obere Teller 320 völlig zum Stillstand kommt, doch bleibt ein Drehgeschwindigkeitsunterschied erhalten. Die Relativdrehung zwischen den beiden Tellern bewirkt, daß die Dichtungsmasse gestreckt und besonders gleichmäßig verteilt wird. Als Dichtungsmasse wird für Verschlußkappen aus Aluminium zum Verschließen von Flaschen vorzugsweise Crepe-Kautschuk in alkalischer Lösung verwendet.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Zentrifugalverteiler zum Aufbringen einer zähflüssigen Dichtungsmasse auf die Innenwand von Verschlußkappen, mit zwei um eine gemeinsame Achse drehbaren Tellern, die einen durch axiales Verstellen des einen Tellers schließbaren Ringspalt bilden, durch den die axial eingeleitete, zu verteilende Dichtungsmasse austritt, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Teller(332) angetrieben, der andere Teller (320) aber frei drehbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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