DE1579902A1 - Radiator-Entlueftungsstopfen mit nachstellbarem Entlueftungsexzenter - Google Patents
Radiator-Entlueftungsstopfen mit nachstellbarem EntlueftungsexzenterInfo
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Description
- Radiator-Entlüftungsstop,fen mit nachatellbarem Entlüftungsexzenter Für eine einwandfreie, schnelle und gleichmäßige Wärmeverteilung in allen Warmwasser- und Heißwasserheizungssystemen ist es erforderlich, die Luft aus allen Rohrleitungen und Heizkörpern zu entfernen. Wie bekannt, bilden sich im laufe des Betriebes Luftansammlungen, besonders in den Radiatoren. Dadurch treten Querschnittsverengungen ein, die starke Heizverluste verursachen. Radiatoren in Kesselnähe werden überhitzt, während weiter entfernt gelegene Radiatoren garnicht oder nur schwach erwärmt werden.
- Um die Luft sowohl beim Füllen der Heizung, wie auch spätere Luftansammlungen zu entfernen, werden häufig die Radiatoren mit Entlüftungsstopfen versehen, die manuell betätigt werden können oder solche, die automatisch die Entlüftung durchführen. Damit Querschnittaverengnngen vermieden werden, sind die Entlüftungsstopfen- exzentrisch so konstruiert, daß die Luftabführung am obersten Punkt des Stopfengewindes erfolgt. Bei dem Einschrauben des Entlüftungsstopfens ergibt sich aber, daß in den meisten Fällen-die oberste exzentrische Luftabführung nicht erreicht wird, entweder-ist der oberste Punkt nach dem Festschrauben mehr oder weniger überschritten oder er ist noch garnieht erreicht. Dann muß der Stopfen wieder herausgeschraubt und zusätzlich eine oder mehrere Dichtungsscheiben untergelegt werden. Je nach der Größe der Heizungsanlagen bedingt diese Arbeit einen -Mhraufwand an Arbeitsstunden. Diesem Übel-. stand abzuhelfen, wurde der Gegenstand der vorliegenden Erfindung entwickelt.
- Dieser neue Entlüftungsstopfen bietet die Möglichkeit, nach dem Einschrauben, den Exzenter sohnell und sicher so einzustellen, daß die Luftabführungeöffnung stets ,am obersten Punkt des Gewindekerns steht, wodurch jede eerschnittevereagung der Wasserzirkulation unterbunden wird. Der Entlüftungestopfenmit nachstellbarem Entlüftungsexzenter ist geeignet, für eine manuelle Entlüftung mit Hilfe einer Schraubspindel oder nach Einschrauben eines dafür entwickelten automatisch arbeitenden Eineatzes, für eine automatische Entlüftung.
- Auf der Zeichnung ist der Radiator-Entlüftuagastopfen mit naohatellbaren Entlüftungeezzenter beiapieleweise dargestellt. Es zeigt:
Mit Hilfe einer Hohl=natter 16 wird der Exzenter 2 festgeschraubt. Nach .dem Festschrauben wird die Hohlmutter 16 durch eine, vorzugsweise ringförmige Nieteng gegen ein Lösen gesichert. Zum Verstellen des Exzenters 2 dienen auch hier der Schlitz 1Q.a und die Abflachung 15a. Die Einstellung des Erzenters 2 erfolgt genau wie bereits bei Fig. 1 und 2 aufgeführt. . Die,Hohlmutter 16 ist mit einem Innengewinde 17 versehen, in das ein Entlüftungsautosat 18 eingeschraubt ist. Der Entlüftungsautomat 18 besteht aus einem, mit Gewinde versehenen Hohlkörper, in dem mehrere Quellscheiben 19 bekannter Art eingelagert sind. Unterhalb des Ge- windes befindet sich ein zylindrischer Ansatz 2o, der kleiner ist, als der Kerndurchmesser des Gewindes 17. Für den Luftaustritt ist der zylindrische Ansatz 2o mit den Schlitzen 21 versehen und das Gewinde des Hohlkörpers ist einseitig bis auf den Kern abgeflacht. Zum Fest- schrauben oder Lösen des Entlüftungsautomaten 18 dient ein Schlitz 22. Der Luftaustritt erfolgt durch das Röhrchen 7 in die Längsbohrung 8a. Von hier tritt die Luft durch die Schlitze 21 und über die Gewindeabflachung des Hohlkörpers ins Freie. Die aufeinandergelagerten Quellscheiben 19 besitzen eine Mittellochung, so daß sich durch das Auf- einanderlagern in den Quellscheiben 19 eine Röhre bildet. Wenn nun nach dem Luftaustritt Vasser nachströmt, trifft dieses auf die Quellscheiben 19 und durchfeuchtet diese, so daß sie aufquellen und durch. ihre Volumenvergrößerung zwangsläufig die Abdichtung herbeiführen.- .v. @ @ r d V Y fr . Fig. 1 den Stopfen in Seitenansicht und Teilschnitt, für manuelle-Entlüftuug Fig. 2 den Stopfen in Aufsicht Fig. 3 den Stopfen in Seiteiian"sicht'"ünd-Teilsöhnitt. für-automatische:Entlüftung Fig. 4 den. Stopfen. in Aufsicht. ; .- Der Entlüftungsstopfen für manuelle Bestätigung Fig. 1 und 2 besteht aus dem Stopfenkörper- 1, -in den ein- drehbar -befestkter@-Exzeäter -2- mi:t= Hilfe einer Schlitzmutter 3 eingeschraubt ist. Zur-Abdichtung dzent:'eine-.Dicht- scheibe ¢, die zwischen den Flärisch 5- des Eirkeriters 2 und einer -Aüs-=- drehung 6 des Stopfenkörpersl eingepreßt ist. Auf der Rückseite des, Exzenters 2 ist das, zur Luftableitung dienende' Röhrchen 7-so-eirige-. preßt, daß das obere-Ende desselben bis zum Gewindekern äes'Stöpfen= körpers 1 reicht. Der Luftaustritt erfolgt durch das Röhrchen 7 in die Längsbohrung B. Nach dem Öffnen deeLängsbohrung 8 durch. Zurückschrauben der Spindel 9 strömt die Luft -durch die Bohrüng'io@izteinen Hohlraum 11 der durch eine Bohrung im Stopfenkörper 1 und die Wandung des Exzenters 2 gebildet ist: Die Bohrung besitzt eine Senkung 12, die es ermöglicht, daB die Luft durch die Schlitze 13 der Schlitzmutter 3-inä@Free--e,u's= treten kann. Nach beendetem Luftaustritt wird die-Sp2.adei"-gfeätgezogen und damit ist der Entlüftungsstopfen geschlossen: Auf der Außenseite des Exzenters 2 ist derselbe mit einem Schlitz-14Y@ünd einer Abflachung 15 versehen. Der Schlitz 14 und die Abflachung 15'dienen zum Einstellen des Exzenters 2 nach dem Einschrauben des Eitlüftungsstopfen$. Die-Abflachung 15 ist auch gleichzeitig die Markierung für den Stßncl des"Höhrchena-7: Wenn das Röhrchen 7 nicht genau senkrecht näeh oben zeigt,-wrd der Ex- zenter 2 mit Hilfe eines Spezialschlüssels der in den Schlitz 14 und in die Abflachung 15 greift, so verdreht, däBr sie Abflachung 15 nach oben zeigt. Damit ist die Gewähr gegeben, daB das offene Aide des -Röhrchen- 7 stets auf den obersten Punkt des Gewindekerns ausgerichtet ist. Um ein Lösen der Schlitzmutter 3 zu verhindern, wird dieeielbe mit dem Grund der Abflachung 15 vernietet. , - Der automatische Entlüftungsstopfen Fig. 3 und 4 besteht sinngemäß ebenfalls aus dem Stopfenkörper 1 mit dem drehbaren Erzenterkörper 2a, in den das Röhrchen 7 eingepreßt ist. Die hinter dem Flansch 5 befind- liche Dichtscheibe 4 dient zur Abdichtung. - Die Durchfeuchtung der Quellscheiben 19 wird gefördert, durch die Röhrenbildung innerhalb der Quellscheiben 19, in die das nachströmende Wasser hineinschießt und dadurch alle Quellscheiben schnell und gleichmäßig durchfeuchtet. Wenn sich im Heizkörper wieder Luft angesammelt hat, trocknen die Quellacheiben aus, so daß die angesammelte Luft wieder ausströmen kann, bis das nachströmende Wasser die Quellscheiben 19 wieder aufquellen lUt und diese automatisch wiederum die Abdichtung fortlaufend bewirken.
Claims (7)
- Patentansprüche 1. Entlüftungsstopfen vorzugsweise für Heizkörper, dessen Luftabführungsrohr nach der Stopfenmontage so eingestellt werden kann, daß die Mündung des Luftabführungsrohres am höchstmöglichen Punkt liegt, dadurch gekennzeichnet, daß der Stopfenkörper (1) mit einem, um seine Längsachse drehbaren Entlüftungsventil versehen ist, das nach dem Einschrauben des Stopfens, von außen und bei gefüllter, unter Druck stehender Heizungsanlage so verdreht werden kann, daß ein einseitig winklig in dem, der Absperrseite entgegenliegenden Seite, des Ventilkörpers (2, 2a) befestigtes Röhrchen (7) mit seiner Ableitungsmündung immer am höchsten Punkt des Stopfengewindekerns steht und daß durch diese unter Druck mögliche Einstellbarkeit die Luft aus dem Heizkörper so weit entweichen kann, daß keine die Heizwirkung hemmende Querschnittverengung durch Luftansammlung eintreten kann.
- 2. Entlüftungsstopfen nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper (2) an seinem nach außen zeigendem Ende mit einem Schlitz (14) und einer zum Schlitz (14) parallel liegenden Abflachung (15) versehen ist, in-welche der zum Verdrehen dienende Spezialsteckschlüssel eingreift und daß der Schlitz (14) und die Abflachung (15) um 90 Grad zum, Röhrchen (7) versetzt angebracht sind, in der Art, daß die Abflachung (15) nach oben, zur Mündung des Röhrchens (7) zeigt, so daß aus der Stellung der Abflachung (15) festzustellen ist, wann die Mündung des Röhrchens (7) auf den höchsten Punkt des Gewindekerns eingestellt ist.
- 3. Entliiftungsstopfen nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß die zentrische Behrung des Stopfenkörpers (1) als Hohlraum (11) ausgebildet und mit einer Senkung (12) versehen ist, die in die Nuten (13) der Schlitzmutter (3) reicht, so daß die, durch das Röhrchen (7), sowie durch die Längebohrung (8) und die Bohrung (1o) in den HOhlraum (11) einströmende Luft, durch die Nisten (13) entweichen kann.
- 4. Eätlüftungsstopfen nach Anspruch 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper (2) mit Hilfe der Dichtscheibe (4) und der Schlitz-' matter (3) fest und dichtend, jedoch im Stopfenkörper (1) drehbar befestigt ist und daß als Schutz gegen ein Lockern oder Herausschrauben des Ventilkörpers (2) die Schlitzmutter (3) durch Verzwicken oder Anstauchung gesichert wird.
- 5. Entlüftungsstopfen nach Anspruch 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet,-daß das mit dem Schlitz (1Q.) und der Abflachung (15) versehene Ende des Ventilkörpers (2) im I)urchmesser_größer als der Vierkantkopf der Spindel (9) gehaltert ist.,. sö da:Bein Nachstellen oder Verdrehen des Ventilkörpers (2) mit Hilfe des Spezialsteckschlüssels erfolgen kann, ohne die Spindel (9) herauszuschrauben.
- 6. Entlüftungsstopfen nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß:der Ventilkörper (2a 1'ig. 3) mit Hilfe einer Hohlmutter (16), die mit einem Innengewinde (17) versehen ist, befestigt wird.
- 7. Entlüftungsstopfen nach Anspruch 1 und 6 dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlmutter (16) nach dem .Aufschrauben auf den Ventilkörper (2a) an der Bodenfläche durch eine Bingnietung gegen ein Lösen gesichert ist und daß auf der Oberseite der Hohlmutter (16) zum Verdrehen des Ventilkörpers (2a), der Schlitz (14a) und die parallel dazu liegende Abflachung (15a) angebracht sind. B. Entlüftungsstopfen nach Anspruch 1, 6 und 7 dadurch.gekennzeichnet, daß in die Hohlmutter (16) ein Entlüftungsautomat (J18) bekannter Bauart eingeschraübt ist, zur fortlaufenden selbsttätigen Entlüftung nachträglich angesammelter Luft.
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