DE158043C - - Google Patents
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A42—HEADWEAR
- A42C—MANUFACTURING OR TRIMMING HEAD COVERINGS, e.g. HATS
- A42C1/00—Manufacturing hats
- A42C1/04—Blocking; Pressing; Steaming; Stretching
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den zur Formgebung von Hüten üblichen, durch Schraubenspindel oder andere
geeignete Mittel betriebenen Vorrichtungen zum Pressen bedient man sich der verschiedenartigsten
Formen. Für zylindrische Hüte, welche am oberen Hutrand eine winklige Kante haben, ist der Unterteil der Hutform,
welcher zur Formgebung der inneren Hutseite dient, ähnlich ausgebildet wie der Teil a
ίο der Fig. i, nämlich so, daß die gerade, obere
Fläche gegen den zylindrischen Teil rechtwinklig abgesetzt ist. Hierbei erhält aber
der Hut selbst immer an der oberen Kante stets eine gewisse Rundung, wie bei y in
Fig. ι angedeutet, auch geht bei weichen Filzhüten diese angepreßte stumpfe Kante
leicht wieder völlig verloren.
Vorliegende Erfindung hat nun eine Vorrichtung" zum Pressen von Hutformen zum
Gegenstande, welche es ermöglicht, dem oberen Rande derartiger zylinderförmiger Hüte bei
der Bearbeitung in Preßformen der verschiedensten Art eine auch bei weichen Filzhüten
dauerhafte, scharfe Kante zu geben, und zwar unabhängig davon, wie die Form des zugehörigen
Oberteiles der Hutform ist, d. h. ob dieselbe fest aus einem Stück ausgeführte oder bewegliche Seitenteile hat.
Auf der Zeichnung stellt Fig. 1 den Unterteil α und den Oberteil b einer gewöhnlichen
Preßform sowie den Hut c dar. Fig. 2 zeigt die Ausbildung des Unterteiles, welche dem
Hut am oberen Rand beim Pressen die scharfe Kante gibt, wie bei γλ angedeutet.
F'g· 3 zeigt einen entsprechenden Grundriß
dieses Unterteiles der Preßform. Fig. 4 zeigt eine andere Ausführungsform und Fig. 5 eine
zum Anpressen mehrerer ringförmiger, scharfer Kanten geeignete weitere Ausbildung des
Unterteiles der Hutform. Fig. 6 zeigt den mit auswechselbarer Endplatte versehenen
Unterteil einer Hutform, Fig. 7 diese Endplatte für sich im senkrechten Schnitt.
Wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, erhält der Unterteil der Hutform, um dem Hut
beim Pressen oben eine scharf abgesetzte Kante zu geben, am Rande seiner oberen ebenen Fläche einen ringsum laufenden Vorsprung
d, dessen äußere zylindrische Fläche sich an die zylindrische Umfläche der Hutform
anschließt, während die innere Begrenzungsfläche dieses vorspringenden Randes abgeschrägt ist. Dieser Vprsprung hat während
des Pressens die Aufgabe, eine hinreichende Menge des den Körper des Hutes bildenden Stoffes nach außen und oben abzudrängen,
um die gegenüberliegende Hohlkante des Oberteiles der Preßform auszufüllen. Wäre die obere Kante der Unterform a
wie gewöhnlich nur rechtwinklig, so würde sich zwischen Ober- und Unterform an dieser
Stelle der bei y angedeutete Hohlraum ausbilden, dessen Querschnitt innen von einem
mit der dicken Abmessung des Hilfsmaterials als Radius beschriebenen Kreislinie abgegrenzt
ist. Um dies zu vermeiden, muß die Querschnittsfläche des Vorsprunges d, wenn man
die Zusammendrückbarkeit des Hutmaterials in Betracht zieht, mindestens so groß sein
wie die Querschnittsfläche des Hohlraumes^.
Nimmt man an, daß die innere Fläche des Hohlraumes nach einem der dicken Ab-
messung e des Hutmaterials gleichen Radius gekrümmt ist und daß die Innenfläche des
Vorsprunges rf unter 450 geneigt ist, so ergibt sich aus der erwähnten Gleichheit der
Querschnittsflächen folgende Beziehung:
0,215 e
wobei/die Höhe des Vorsprunges rf bezeichnet.
Hieraus berechnet sich / = 0,505 e, also ungefähr
gleich 2/3 e.
Diese Abmessung hat aber mehr theoretischen Wert, denn sie trägt den verschiedenen
Eigenschaften des bei der Fabrikation von Hüten üblichen Materials nicht Rechnung.
Diese Zahl gibt aber eine untere Grenze für die Höhe des Vorsprunges d an, welche bei
der praktischen Ausführung als Maßstab dienen kann. Die Endflächen der Preßformen
müssen dabei immer eben ausgeführt werden. Eine ähnliche Wirkung kann man mittels der
Einrichtungen nach Fig. 2 und 5 erreichen. Die letztere ermöglicht es, mehrere scharfe,
ringförmige Kanten am Rande und auch im inneren Teile der oberen Fläche des Hutes
anzupressen. Bei der in Fig. 5 und 7 angedeuteten Ausbildung des Unterteiles der Preßform
ist die scharfe, spitzwinklige Kante rf, welche zur Ausprägung des scharfen Randes
des Hutes dient, nicht an dem Grundkörper der Preßform, sondern an einer besonderen,
auf diesen oben aufgelegten bezw. befestigten Platte ρ vorgesehen, so daß der Unterteil der
Preßform zweiteilig ausgebildet ist. Hierdurch wird es ermöglicht, durch Auswechselung
der Platte ρ mit derselben Preßform Materialien von verschiedener Dicke und
sonst verschiedenen Eigenschaften mit schärfkantigem Rande zu verarbeiten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Vorrichtung zum Pressen und Formen von Hüten, dadurch gekennzeichnet, daß die Hutform eine oder mehrere am Rande oder in gewissen Abständen davon auf die obere Endfläche des Unteren Teiles der Hutform aufgesetzte, im Querschnitt spitzwinklige Vorsprünge trägt, zum Zwecke, die am Rande oder auf der oberen Fläche des Hutes verlaufenden ringförmigen Kanten scharf rechteckig herausbringen zu können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE158043C true DE158043C (de) |
Family
ID=424259
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT158043D Active DE158043C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE158043C (de) |
-
0
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