DE158236C - - Google Patents

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DE158236C
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sole
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/14Soles; Sole-and-heel integral units characterised by the constructive form
    • A43B13/22Soles made slip-preventing or wear-resisting, e.g. by impregnation or spreading a wear-resisting layer

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 158236 KLASSE 71 a.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum
Ausbessern von Lederschuhwerk, namentlich von dessen Sohlen und Absätzen, welches darin besteht, daß auf diejenigen Stellen, welche ausbesserungsbedürftig sind, bei Sohlen bezw. Absätzen also an ihrer Unterseite oder Lauffläche abgetretenen oder durchgelaufenen Stellen, eine elastische, sich an das Leder an-
- kittende Masse in flüssigem (event, erwärmtem)
ίο oder breiig-weich em Zustande aufgetragen wird, welche die schadhaften Stellen bedeckt und ausfüllt und so das Leder dort ersetzt. Man kann die Masse aufgießen, oder auch mittels Pinsels, Spatels o. dgl. bis zur gewünschten Dicke auftragen, worauf sie nach dem Trocknen bezw. Erkalten hart wird und fest und dicht an der Sohle haftet, dabei aber doch so weit elastisch und biegsam bleibt, als es z. B. für
, die Bewegung der Sohle beim Gehen erforderlieh. ist. In gleicher Weise lassen sich auch, wenn die Masse geeignete Farbe hat, Schäden am Oberleder ausbessern.
Es fällt also bei diesem Verfahren das Auflegen und Befestigen von Lederlappen, sogenannten Riestern, von Flecken auf die Absätze, von neuen Sohlschichten usw., sowie die Arbeit des Befestigens derselben durch Ankleben, Annähen, Anstiften usw. fort, und kann jeder Laie die Ausbesserungen jederzeit selbst vornehmen.
Dadurch, daß die Masse ganz fest und dicht an dem Leder haftet und doch etwas biegsam bleibt, wird erzielt, daß durch dieselbe alle Risse oder sonstigen Schäden in dem Schuhleder, namentlich in der Sohle, nicht nur verdeckt, sondern auch so dicht geschlossen werden, daß keine Feuchtigkeit eindringen und namentlich auch nicht zwischen der durch die Masse gebildeten Uberzugsschicht oder Füllung und der Leder-Schicht hindurchgelangen kann, indem die beiden Schichten innig und dicht ohne jede Spalte miteinander verbunden sind und gleichsam ein einziges Ganzes bilden.
Mit Rücksicht auf die nach obigem an die Masse zu stellenden Anforderungen der Elastizität und Biegsamkeit im festen oder erstarrten Zustande, des guten Haftens derselben am Leder und ihrer Wasserdichtigkeit oder Undurchlässigkeit erscheinen selbstredend in erster Linie Stoffe, wie Guttapercha, Kaut- ; schuk, Balata u. dgl. in geeigneter Zubereitung oder Mischung mit anderen Stoffen als besonders geeignet zur Verwendung für die bei dem oben beschriebenen Verfahren zu benutzende Masse.
Eine sehr brauchbare Masse dieser Art wird z.B. erhalten durch die Vereinigung von 500 Teilen Guttapercha mit 50 Teilen Teer. Diese Masse kann fertig geliefert bezw. aufbewahrt werden und wird dann zum Gebrauch durch Erwärmen hinreichend flüssig gemacht, um sie bequem auf die auszubessernde Stelle des Schuhwerks auftragen zu können. Dabei muß natürlich ein zu starkes Erhitzen der Guttapercha, so daß sie ans Kochen käme, vermieden werden, weil sie sich hierbei zersetzt. Dieser Masse können noch, um sie wider-
(2. Auflage, ausgegeben am 8. Oktober igoS.)
standsfähiger gegen Abschleißen beim Gehen zu machen, so daß man die mittels derselben auf Sohlen und Absätzen hergestellte Laufschicht langer benutzen kann, bevor sie ergänzt oder erneuert werden muß, geeignete harte Bestandteile in gleichmäßiger Verteilung beigemischt werden, .z. B. Holzsplitterchen, Sägemehl, Sandkörnchen, Zelluloidspäne, Eisenspäne u. dgl., was natürlich geschieht, wenn ίο die Masse sich in warmem und daher flüssigem oder wenigstens breiigem Zustande befindet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zum Ausbessern von Lederschuhwerk, namentlich von dessen Sohlen und Absätzen, dadurch gekennzeichnet, daß auf die ausbesserungsbedürftigen Stellen des Leders in flüssigem oder breiig-weichem Zustande eine beim Erhärten sich an das Leder ankittende elastische Masse aufgetragen wird., die die schadhaften Stellen ausfüllt und so das Leder dort ersetzt.
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