DE158493C - - Google Patents
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- DE158493C DE158493C DENDAT158493D DE158493DA DE158493C DE 158493 C DE158493 C DE 158493C DE NDAT158493 D DENDAT158493 D DE NDAT158493D DE 158493D A DE158493D A DE 158493DA DE 158493 C DE158493 C DE 158493C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D23/00—Machines or devices for shearing or cutting profiled stock
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Knives (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Profileisenscheren sind hinsichtlich ihrer Einrichtung und Wirkung in zwei
Gruppen zu teilen, und zwar in solche, bei denen die Messer entweder zugeschärft sind
und meißelartig in das Material eindringen, ohne einen Span zu bilden, oder stanzenartig
zur Wirkung kommen und den Träger dadurch teilen, daß sie aus demselben einen der
Messerstärke entsprechend breiten Span, herausdrücken.
Bei der ersteren Art von Scheren gilt.als Voraussetzung, daß sich die Messer mit
ihrer Schneide möglichst parallel gegen die Fläche des Profileisens legen und sämtliche
Schneiden in einer Ebene liegen, so daß sie sich ungefähr in der Mitte des zu zerteilenden
Materiales treffen. Solche Scheren lassen sich aber nur für verhältnismäßig
kleine bezw. dünne Profile verwenden, weil sonst für die seitliche Massenverschiebung
zu große Kräfte nötig wären. Endlich bedingt diese Art von Scheren eine Bewegung
des Profilträgers, die durch die beweglichen Messer herbeigeführt werden muß, was aber
unnnötige Kraftverluste zur Folge hat.
Die vorliegende Erfindung betrifft die Anordnung eines zweiten gegen den Flansch
des Trägers beweglichen Gegenmessers an der zweiten hier erwähnten Art von Scheren,
und es ist daher nötig, auf die bisher bekannten Einrichtungen näher einzugehen, um
das Wesen der vorliegenden Erfindung verständlich zu machen.
Bei einer der vorbekannten Scherenkonstruktionen ist ein bewegliches Obermesser
vorhanden, durch welches dadurch eine Dreiteilung des Spanes stattfindet, daß dasselbe
in der Mitte mit einem Vorsprung versehen ist und die sich an den letzteren anschließenden
Schneiden bogenförmig bezw. schräg zueinander verlaufen. Die Stanzwirkung vollzieht
sich derart, daß dieser Vorsprung in den Steg des Profileisens, die bogenförmigen
bezw. schrägen Schneiden dagegen etwas schräg in die Hochkante der beiden Flansche
und in den übrigen Teil des Steges eindringen. Die Folge hiervon ist, daß der Span eine Verkrümmung und Stauchung erfahren
muß, was einen entsprechenden, aber unnötigen Kraftaufwand und eine sehr starke Inanspruchnahme der Werkzeuge bedeutet.
Bei einer anderen der vorbekannten Konstruktionen wird die Stanzarbeit geteilt vorgenommen,
indem in bekannter Weise zunächst die eine und dann die andere Trägerhälfte behandelt wird. Der Span wird hierbei
ungeteilt herausgestoßen. Das Obermesser dringt mit seiner Spitze in der Mitte des
Steges in diesen ein und bewegt sich mit seiner Arbeitsfläche sowohl gegen den Steg
als auch gegen den Flansch unter einem spitzen Winkel, so daß die beiden Teile —.
Steg und Flansch — fast hochkantig ge- ^^ troffen werden und der Span ebenfalls eine
Verkrümmung und Stauchung erfährt.
Bei einer dritten der vorbekannten Scheren wird der ganze Träger auf einmal behandelt,
aber eine Dreiteilung des Spanes vorge-
nommen, und zwar dergestalt, daß aus dem Steg und jedem Flansch ein Span für sich
herausgestoßen wird. Der in den Steg eindringende Teil des Obermessers bewegt sich
parallel zum Steg und ist mit zwei Vorsprüngen versehen, die die Dreiteilung bewirken.
Diejenigen Arbeitsflächen des Messers, durch welche der Span aus den beiden Flanschen herausgestoßen wird, sind schräg
ίο zueinander gerichtet. \7erläuft diese Schräge
fast parallel zu den inneren Flanschflächen, dann kann die Stanz- bezw. Scherarbeit nur
durch Einkeilen des Messers zwischen die Flansche vollzogen werden. Dies bedingt
ein Gleiten der schrägen Arbeitsflächen auf dem herauszustoßenden Span bis zu seiner
vollständigen Entfernung. Wird die Schräge der seitlichen Arbeitsflächen des Messers
größer gewählt, dann ergeben sich die Übelstände der beiden anderen Konstruktionen.
Außerdem muß bei dieser Konstruktion sowohl das Obermesser als auch die Unterlage
bezw. das Untermesser genau dem zu behandelnden Träger angepaßt werden.
Bei diesen vorbekannten Scheren ist nur ein bewegliches Messer vorhanden, welches
mit den unter dem Träger und seitlich befindlichen feststehenden Gegenmessern zur
Wirkung kommt.
Bei dem Gegenstande der vorliegenden Erfindung wird zwar der Träger in bekannter
Weise zunächst zur Hälfte — also der halbe Steg und der eine Flansch - - durchschnitten,
aber die Stanz- bezw. Scherarbeit derart durchgeführt, daß eine Dreiteilung des Spanes
erfolgt und sowohl der halbe Stegspan als auch der Flanschspan für sich durchstoßen,
der letztere aber gleich zu Beginn der Arbeit in der Nähe des Steges geteilt wird. Infolge
dieser Dreiteilung des Spanes braucht das Obermesser einen verhältnismäßig nur kurzen Weg zurückzulegen. Um ein Trennen
des Stegspanes von dem übrigen Stegteil und dem Flanschspan zu bewirken, ist die
sich gegen den Steg fast parallel bewegende Arbeitsfläche des schwingenden Obermessers
in bekannter Weise mit zwei Vorsprüngen r und s versehen. Um aber durch das Obermesser
gleichzeitig die obere Hälfte des Flansches trennen zu können, ohne daß dasselbe
den Flansch hochkantig trifft, ist die für den Flansch bestimmte Arbeitsfläche fast parallel zu dem Flansch gerichtet.
Die untere Flanschhälfte wird durch ein schwingendes Untermesser e getrennt. Derartige Messeranordnungen sind bei Scheren
mit meißelartig wirkenden Messern zwar bekannt, nur wird bei der vorliegenden Erfindung
das Untermesser nicht durch den sich abwärts bewegenden Profilträger, vielmehr durch den Stegspan bewegt. Außerdem sind
neben diesem Untermesser noch feststehende untere Gegenmesser vorhanden. Ein Zerreißen
des Flanschspanes erfolgt dadurch, daß die einander zugekehrten Spitzen der beiden beweglichen Messer zuerst in das
Material eindringen und sich infolge der schwingenden Bewegung der letzteren und
der Lage ihrer Achsen voneinander entfernen. Durch diese Mehrteilung des Spanes wird
die zu leistende Arbeit wesentlich erleichtert. Außerdem werden auch die einzelnen Teile
der Schere mehr geschont, zumal der Scherendruck bei den sämtlichen zu beeinflussenden
Teilen fast ausschließlich gegen die Fläche gerichtet ist.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel dieser Schere durch die
Fig. ι und 2 in der Seitenansicht, wobei aber in Fig. 2 die vordere Gestellwand abgenommen
ist, um die innere Einrichtung besser sichtbar zu machen.
Fig. 3 stellt einen Längsschnitt von Fig. 1 nach A-B dar, gesehen in der Richtung a
(Fig. 1), während die
Fig. 4 bis 6 die Bewegung der Messer in drei verschiedenen Stellungen darstellen.
Das Obermesser b ist in dem Gestell c um d, das Untermesser e hingegen in dem durch
Stützschrauben f einstellbaren Lager g um h schwingend angeordnet.
Das zu teilende Profileisen i stützt sich mit seinem Flansch k gegen die Gestellteile in,
während es mit seinem Steg auf den in dem Messerlager g befestigten Backen / aufliegt.
Um das Profileisen in der Schere festhalten zu können, kann man eine der bekannten
Vorrichtungen verwenden. In der Zeichnung sind beispielsweise in dem Gestell drehbare, durch eine Sperrklinke η gehaltene
Haken 0 dargestellt.
Das Lager g wird durch die Stützschrauben f derart eingestellt, daß sich die
rechtsseitige Schneide möglichst dicht gegen den Flansch k legt.
Wie bereits erwähnt, besitzt die dem Steg i zugekehrte Schneide des Obermessers zweckmäßig
eine halbe S-Form, so daß zunächst die beiden Teile r und s der Schneide in
das Material eindringen und unter Mitwirkung des schwingenden Gegenmessers e
nahe dem Winkelpunkt zwischen Steg und Flansch den auszustoßenden Materialstreifen
zertrennen. Die rechtsseitige Schneide des Obermessers verläuft dagegen ungefähr parallel
zu der Fläche des Flansches k.
Der Antrieb der Messer erfolgt in bekannter Weise vermittels eines Exzenters
bezw. einer Kurbel u. Um aber nach erfolgtem Schnitt bei Weiterdrehung des Exzenters
gleichzeitig ein Anheben des Obermessers zu gestatten, greift das letztere ver-
mittels einer Klaue ρ in die > Exzenter- bezw.
Kurbelstange q ein.
Die Zurückführung des Untermessers erfolgt zweckmäßig durch einen das Messer
untergreifenden, in dem Gestell schwingend angeordneten und durch Gewicht oder Feder
belasteten Hebel n>.
Ist das Profileisen, wie es die Fig. ι
bis 3 zeigen, in die Schere eingesetzt, und
ίο wird die Abwärtsbewegung des Obermessers
durch Drehung des Exzenters u eingeleitet, dann dringen zunächst die vorstehenden Teile
r und s. des Obermessers in den Steg ein (Fig. 4). Durch die nach unten erfolgende
Materialverdrängung wird gleichzeitig das Untermesser zu seiner schwingenden Bewegung
nach rechts veranlaßt, d. h. seine rechtsseitige Schneide dringt teilweise bereits in
den Flansch ein. Bei weiterer Abwärtsbewegung des Obermessers wird der herauszustoßende
Span schon in die drei Teile χy \ zerrissen, die dann in der äußersten
Stellung der beiden Messer gemäß Fig. 6 auseinanderfallen. Ein Zerreißen des Flansches
in die beiden Teile χ y muß notwendigerweise schon deshalb erfolgen, weil der Teil 5
des Obermessers mit der oberen Fläche des Untermessers den unmittelbar an dem Flansch k
sitzenden Steg einklemmt und das Untermesser infolge seines kürzeren Hebelarmes mit seiner äußersten Spitze einen kleineren
Bogen beschreibt als der Teil s des Obermessers.
Ist das Profileisen zur Hälfte durchschnitten, dann wird dasselbe in bekannter Weise gedreht,
um die andere Hälfte durchzuschneiden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Schere zum Durchschneiden von I-Trägern, bei welcher der Träger durch Herausstoßen eines Spanes geteilt und durch untere und seitliche, aber feststehende Gegenmesser gestützt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Gegenmessern noch ein zweites, gegen den unter dem Steg befindlichen Teil des Trägerflansches bewegliches Messer (e) angeordnet ist, welches durch das schwingende Obermesser bezw. den durch dieses herausgestoßenen Span seine Arbeitsbewegung erhält, und im Anfang seiner Bewegung gemeinsam mit dem auf der Unterseite geschweiften Obermesser den herauszustoßenden Materialstreifen durchtrennt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE158493C true DE158493C (de) |
Family
ID=424667
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT158493D Active DE158493C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE158493C (de) |
-
0
- DE DENDAT158493D patent/DE158493C/de active Active
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