DE15855C - Neuerungen an Ventilatoren - Google Patents
Neuerungen an VentilatorenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04D—NON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04D29/00—Details, component parts, or accessories
- F04D29/40—Casings; Connections of working fluid
- F04D29/42—Casings; Connections of working fluid for radial or helico-centrifugal pumps
- F04D29/44—Fluid-guiding means, e.g. diffusers
- F04D29/441—Fluid-guiding means, e.g. diffusers especially adapted for elastic fluid pumps
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die centrale Lufteinlafsöffnung des Ventilators
ist mit einem Cylinder umgeben, der vom Ende des Gehäuses parallel mit der Welle auswärts
ragt; an der Welle oder an den Ventilatorflügeln sind ein oder mehrere Schraubenflügel befestigt,
welch letztere in dem Cylinder enthalten sind. Der Cylinder ist an einem Ende offen und
kann an einer Seite eine Luftöffnung besitzen.
Infolge dessen werden, wenn die Welle des Ventilators in Rotation versetzt wird, die
Schraubenflügel durch den Cylinder Luft einsaugen und sie an das Centrum des Ventilatorgehäuses
abgeben, während die Ventilatorflügel die Luft auswärts durch den Tangentialauslafs
austreiben.
Ein Einlafscylinder und Schraubenflügel können derart entweder blos an einem Ende des Ventilators
oder an beiden Enden desselben angebracht werden.
Das Gehäuse des Ventilators kann auch, statt blos mit einer, mit zahlreichen Auslafsöffnungen
versehen sein.
In manchen Fällen, und insbesondere, wenn der Ventilator durch einen kleinen Wasserstrahl
getrieben wird, der gegen den geriffelten Umfang eines an der Ventilatorwelle angebrachten
Rades gerichtet ist, stellen die Erfinder die Ventilatorwelle in verticaler Stellung auf, wobei
die geriffelten Räder entweder oberhalb oder unterhalb der Ventilatoren- und Schraubenflügel
angeordnet sind.
Das untere Ende der Welle geht in diesem Falle durch eine lose passende Stofbüchse abwärts
in ein geschlossenes Gefäfs, das mit OeI gefüllt ist, und eine kegelförmige Spitze am
Boden des Gefäfses tritt in eine entsprechende Höhlung am Boden eines geschlossenen, mit
OeI gefüllten <Gefäfses ein.
Dieses Oelgefäfs ist in verticalen Führungen im Rahmen des Apparates angeordnet, so dafs
es gehoben oder gesenkt werden kann.
Eine feine Oeffnung führt vom Boden der Vertiefung in das Oelgefäfs, und dieses kann
entweder durch seine eigene Schwere auf der Oberseite der Spindel aufruhen oder wird durch
eine Feder auf dieselbe gedrückt.
Auf diese Weise wird der Luft der Eintritt in das Oelgefäfs verschlossen, sobald eine geringe
Menge OeI durch die feine Oeffnung ausgetreten ist und zwischen die konischen Oberflächen
der Spindel und des Oelgefäfses kommt, und es kann dann kein weiteres OeI austreten,
bis das OeI zwischen den konischen Oberflächen in hinreichendem Mafse entwichen ist, um
wieder einer geringen Menge Luft den Eintritt ins Oelgefäfs zu gestatten.
In den beiliegenden Zeichnungen sind Apparate dargestellt, in welchen die obenbeschriebenen
Neuerungen angewendet sind.
Fig. ι zeigt einen Verticalschnitt einer Form des Apparates, bei welcher der Ventilator vermittelst
eines oder mehrerer kleiner Wasserstrahlen in Rotation versetzt wird, die gegen den Umfang eines Zahnrades gerichtet sind,
das an der Ventilatorwelle angebracht ist.
Fig. 2 ist ein Horizontalschnitt desselben, der durch die radialen Ventilatorflügel geführt ist,
und Fig. 3 ist ein Horizontalschnitt durch das Zahnrad, auf das die Wasserstrahlen gerichtet
sind. A ist das fixe, äufsere Gehäuse, B ist die Welle, welche die radialen Ventilatorflügel C
trägt. DD sind Schraubenflügel, die unterhalb der radialen Flügel C an der Welle angebracht sind.
EE ist ein starres, cylindrisches Gehäuse, das die Schraubenflügel umgiebt. F ist eine Oeffnung
'■V-ΪΓΝΓ
an einer Seite dieses Gehäuses, durch welche Luft zu den Schraubenflügeln gelangen kann.
G ist das »Zahnrad, gegen welches dünne Wasserströme von den Strahldüsen H gerichtet
werden. Diese Strahldüsen werden aus einer erhöht gelegenen Cisterne oder der Wasserleitung
mit Wasser gespeist.
Wenn dünne Wasserströme von den Strahldüsen H gegen das Zahnrad G gerichtet werden,
so wird dieses Rad veranlafst, zu rotiren und dreht die Welle B mit sich, die Schraubenflügel
treiben dann einen Luftstrom durch das c^lindrische Gehäuse E aufwärts in das Centrum der
Kammer, welche die Ventilatorflügel umgiebt.
Die dem Centrum des Gehäuses derart zugeführte Luft wird durch die Wirkung der radialen
Ventilatorflügel nach auswärts getrieben und geht durch den tangentialen Auslafs / ab.
Das untere Ende der Welle B ruht auf einer am Boden eines Oelgefäfses L angebrachten
Kegelspitze K.
Die AVelle geht durch eine Oeffnung in der Mitte des Deckels dieses Gefäfses und durch
eine Oeffnung in einer Filzscheibe, die vom Deckel getragen wird, nach aufwärts; diese Anordnung
dient dazu, um Staub vom Oelgefäfs fernzuhalten, ohne die Welle einer beträchtlichen
Reibung auszusetzen.
Das obere Ende der Welle B ist zu einer Kegelspitze geformt, welche in eine entsprechende
Vertiefung im Boden eines Oelgefäfses M eintritt.
N ist eine feine Oeffnung, welche vom Innern des Oelgefäfses zur kegelförmigen Vertiefung
an dessen Boden führt.
Das Oelgefäfs M kann sich auf verticalen Führungen O aufwärts- und abwärtsbewegen,
ruht auf der Kegelspitze an dem oberen Ende der Welle B auf und bildet so ein Lager für
dieselbe.
Statt so angeordnet zu sein, dafs es sich in verticalen Führungen auf- und abwärtsbewegen
kann, kann das Oelgefäfs auch von einem langen Scharniergelenk getragen werden, wie in
Fig. 3X gezeigt ist.
P ist eine kleine Stopfbüchse, durch welche
die Welle B hindurchgeht und welche dazu dient, die Verbindung zwischen der das Wasserrad
G und der den Ventilator umgebenden Kammer abzusperren.
Fig. 4 und 5 zeigen einen Apparat, der in seiner Wirkungsweise dem in Fig. 1, 2 und 3
dargestellten ähnlich ist, ausgenommen dafs die Ventilatorwelle statt durch Wasserstrahlen, welche
auf den Umfang eines Zahnrades einwirken, durch die Wirkung des Windes auf ein Windrad
(Trichterrad), das an der Welle angebracht ist, in Rotation versetzt wird.
Fig. 4 ist ein Verticalschnitt des Apparates und Fig. 5 ein Grimdrifs.
A ist das feste, äufsere Gehäuse, B ist die Ventilatorwelle, C sind die radialen Flügel des
Ventilators, D D sind die Schraubenflügel, E ist ein festes, cylindrisches Gehäuse, das die
Schraubenflügel umgiebt.
Die Luft, die irgend einem Raum entzogen werden soll, wird durch eine geeignete Röhre
oder einen Kanal zum unteren Ende F des Gehäuses E geführt.
G ist ein Windrad (Trichterrad) an der Welle B; wie in der Zeichnung gezeigt ist, ist
dieses Rad auf eine ähnliche Weise wie die Windräder oder Trichterräder gebildet, welche
angewendet werden, um die Geschwindigkeit von Windströmen zu messen, und rotirt, so oft
ein Windstrom in geeigneter Richtung auf dasselbe trifft. So oft das Wind- oder Trichterrad
rotirt, dreht sich die Welle B mit ihm, die Schraubenflügel D treiben Luft zu den
Ventilatorflügeln hinauf und diese treiben die Luft nach aufsen, welche dann durch die zahlreichen
Auslafsöffnungen / abgeht, die, wie gezeigt, rund um den Umfang des äufseren Gehäuses^
angeordnet sind.
Das untere Ende der Welle B ruht auf einer am Boden eines Oelgefäfses L angebrachten
Spitze und das obere Ende wird von einem Lager unterstützt, das von einem auf der Welle B
getragenen Oelgefäfs M umgeben ist; dieses Oelgefäfs kann auch auf eine andere. geeignete
Weise getragen werden.
Das obere Ende der Welle B ist hohl und durch einen Schraubenpfropfen luftdicht geschlossen.
Wenn das obere Lager der Welle einen frischen Vorrath von Schmieröl benöthigt, kann
der Schraubenpfropfen losgeschraubt und eine kleine Menge OeI in die Oeffnung hineingegossen
werden. Das OeI wird durch eine kleine seitliche Oeffnung in das Lager hinabfliefsen
und dann durch das Oelgefäfs M, welches an der Welle angebracht ist und das Lager
umgiebt, verhindert werden, aus dem letzteren zu entweichen.
Claims (2)
1. An der Axe von Centrifugalventilatoren mit radialen Flügeln die Anbringung eines oder
mehrerer Schraubenflügel, um einen Luftstrom in die Mitte des Centrifugalventilators
zu treiben und das durch die radialen Flügel bewirkte Auswärtstreiben der Luft zu
erleichtern.
2. An den unter 1. erwähnten Ventilatoren die Anordnung des oberen Spindellagers am
Boden eines Oelgefäfses, welches entweder durch eine Feder oder durch sein eigenes
Gewicht auf die Spindel gedrückt wird, wobei durch eine feine Oeffnung OeI vom
Oelgefäfs zum Lager geführt wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE15855C true DE15855C (de) |
Family
ID=292873
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT15855D Active DE15855C (de) | Neuerungen an Ventilatoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE15855C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0269903A3 (en) * | 1986-11-29 | 1989-07-26 | Ksb Aktiengesellschaft | Inlet housing for flow machines |
-
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- DE DENDAT15855D patent/DE15855C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0269903A3 (en) * | 1986-11-29 | 1989-07-26 | Ksb Aktiengesellschaft | Inlet housing for flow machines |
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