DE158583C - - Google Patents

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DE158583C
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drum
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ring part
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B13/00Machines and apparatus for drying fabrics, fibres, yarns, or other materials in long lengths, with progressive movement
    • F26B13/10Arrangements for feeding, heating or supporting materials; Controlling movement, tension or position of materials
    • F26B13/14Rollers, drums, cylinders; Arrangement of drives, supports, bearings, cleaning
    • F26B13/18Rollers, drums, cylinders; Arrangement of drives, supports, bearings, cleaning heated or cooled, e.g. from inside, the material being dried on the outside surface by conduction
    • F26B13/183Arrangements for heating, cooling, condensate removal

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Entwässerungsvorrichtung an Trockentrommeln mittels eines bis nahe zur Innenwandung der Trommel herabgeführten Rohres, in welches das sich im Innern der Trommel bildende Niederschlagswasser durch den Dampfdruck gedrückt wird.
Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art wird das feststehende Abflußrohr für das
ίο Niederschlagswasser meistens durchgehend angeordnet und unmittelbar nach außen geführt. Die hierbei sich ergebenden Nachteile bestehen in der Hauptsache darin, daß ein Teil des Niederschlagswassers infolge der durchgehenden Leitung wieder in das Trommelinnere zurückfließt und daß Dampf aus der Trommel nach außen abgeblasen wird. Ferner werden bei durchgehenden feststehenden Abflußrohren Stopfbuchsen oder dergl. innerhalb der Trommelachse notwendig, die leicht undicht werden und Dampfverluste zur Folge haben.
Diese Nachteile sollen bei vorliegender Erfindung vermieden werden. Zu diesem Zwecke ist eine hohle Kammer im Innern der Trommel in der Verlängerung des hohlen Trommelzapfens befestigt und dreht sich mit diesem, während das Abflußrohr, das durch kleine Öffnungen mit der genannten Kammer in Verbindung steht, drehbar auf der Kammer angeordnet ist und durch Gewichtsbelastung oder auf andere geeignete Weise nach unten herabhängend gehalten wird.
Durch Zwischenschaltung der kleinen Einlauföffnungen soll vermieden werden, daß das durch den Dampfdruck in das Abflußrohr und in die Kammer gedrückte Niederschlagswasser durch die kleinen Löcher und deren Zwischenräume zurückfließt, so daß die Trockentrommel trockener gehalten werden kann, als dies bei Anwendung von durchgehenden Abflußrohren möglich ist. Ferner soll ein gleichzeitiges Ausströmen von Dampf aus dem Innern der Trockentrommel vermieden werden.
Ein weiterer Vorteil ergibt sich aus dem Fortfall der Stopfbuchsen und der Lagerungen, wie diese bei durchgehenden Abflußrohren notwendig sind, und aus der ganzen einfacheren Bauart der Vorrichtung. Eine Störung des Betriebes durch Ausbesserung in Unordnung geratener Teile kann nicht mehr vorkommen.
Auf der Zeichnung ist die neue Entwässerungsvorrichtung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Fig. ι ist eine Vorderansicht der Vorrichtung,
Fig. 2 ein senkrechter Längsschnitt,
' Fig. 3 eine Rückansicht von Fig. 2 und
Fig. 4 ein wagerechter Schnitt durch eine mit der neuen Entwässerungsvorrichtung versehenen Trockentrommel. A ist die zur Aufnahme des Wassers dienende Kammer, welche mittels eines Flansches B in der Innenseite der Trommel derart an dem Abschlußdeckel C befestigt ist, daß der innere Raum der Kammer A mit der hohlen Achse D der Trommel in Verbindung steht. Die Kammer A ist am Umfang mit einer Reihe von Öffnungen E versehen, durch welche das Wasser eintreten kann. Um die Kammer A
führt ein Ringteil F herum, in welchem sich die Kammer bei Drehung der Trommel drehen kann.
Der Ringteil F wird durch eine etwa mittels Schrauben am äußeren Ende der Kammer A befestigte Platte G in seiner Lage gehalten. Dabei ist die Anordnung so getroffen, daß sich die Kammer A in dem Riugteil F ungezwungen drehen kann.
ίο Der Ringteil F, der etwas größeren Durchmesser als die Kammer A besitzt, ist an den Kanten mit Lagerflächen versehen, welche auf dem äußeren Umfang der Kammer A aufruhen, so daß eine ringförmige Kammer H
geschaffen ist, in welche die Öffnungen E der Kammer A münden.
Am Ringteil ist ein in den ringförmigen Zwischenraum H mündendes Rohr / befestigt. Dasselbe ist an seinem unteren Ende mit einem Gewicht J ausgestattet, welches durch eine Klemmschraube oder in anderer passender Weise festgehalten wird. Das Rohr I ragt beinahe an die Innenwandung der Trommel heran, Avobei die Länge des Rohres entsprechend dem Durchmesser der Trommel eingestellt werden kann, so daß ein Zwischenraum geschaffen wird, in welchen das Wasser eintreten kann. Wie ersichtlich, wird die neue Vorrichtung während der Drehbewegung der Trommel jederzeit in derselben Lage bleiben, da das Gewicht der Röhre / im Verein mit dem Belastungsgewicht / ausreicht, jede Reibung zu überwinden, welche auf den Ringteil F durch die Drehbewegung der Kammer A ausgeübt wird.
Das sich am Boden der Trommel ansammelnde Niederschlagswasser wird durch den Dampfdruck durch das Rohr / hindurch ständig nach oben in die ringförmige Kammer H gedrückt, aus welcher es durch die öffnungen E in die Kammer A getrieben wird. Von der Kammer A aus wird es in die hohle Achse D der Trommel geleitet, welche es alsdann in bekannter Weise weiterführt.
Die Wirksamkeit dieser Vorrichtung hängt keineswegs von der Drehung der Trommel ab, sondern wird in gleicher Weise wirken, wenn die Trommel in Ruhe ist.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche :
    ι. Entwässerungsvorrichtung an Trockentrommeln , dadurch gekennzeichnet, daß das durch ein Gewicht oder dergl. herabhängend gehaltene Entwässerungsrohr (I) drehbar auf einer sich mit der Trommel drehenden Kammer (A) angeordnet ist, in welche das Niederschlagswasser durch Öffnungen (E) eintritt.
  2. 2. Entwässerungsvorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Abflußrohr (I) an dem Ringteil (F) nachstellbar angebracht ist, so daß es der Trommelinnenwand mehr oder weniger genähert werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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