DE158633C - - Google Patents
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- DE158633C DE158633C DENDAT158633D DE158633DA DE158633C DE 158633 C DE158633 C DE 158633C DE NDAT158633 D DENDAT158633 D DE NDAT158633D DE 158633D A DE158633D A DE 158633DA DE 158633 C DE158633 C DE 158633C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L13/00—Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations
- F01L13/0015—Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations for optimising engine performances by modifying valve lift according to various working parameters, e.g. rotational speed, load, torque
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vr 158633 KLASSE 466.
Der Gegenstand der Erfindung betrifft eine Steuerung für Viertaktexplosionskraftmaschinen,
bei welcher eine Steuerdaumenscheibe auf einen doppelarmigen Hebel einwirkt, der
bei seiner Abwärtsbewegung das Auspuffve.ntil und bei seiner Aufwärtsbewegung einen
zweiten zweiarmigen Hebel bewegt, welch letzterer nacheinander das Mischventil und
das Gasventil öffnet.
ίο Diese Steuerung ist auf den Zeichnungen
dargestellt.
Fig. ι ist ein Aufriß und teilweise ein Schnitt der Maschine, wobei ein Teil des
Sockels fortgebrochen ist. Fig. 2 zeigt eine Hinteransicht der Steuerung, während Fig. 3
eine Aufsicht auf einen Teil der Steuerung darstellt. Fig. 4 ist eine Seitenansicht der
Steuerung von der anderen Seite als Fig. 1 gesehen.
Der Zylinder 1 ist mit seinem Mantel und Deckel aus einem Stück gegossen. Es ist
infolgedessen keine Furche vorhanden, wodurch jeder Durchtritt von Gas nach außen
verhütet wird. Der Zylinder 1 ist bei 2 zu einem Ventilsitz für das Auspuffventil 3
ausgearbeitet. Dort schließt sich eine Knieleitung an, mit der durch eine Verschraubung
4 das Auspuffrohr 5 verbunden ist. Über dem Auspuffventil 3 ist ein abgedichteter
Stöpsel 6 oder dergl. angebracht, der auf dem Zylindermantel sitzt. Am Zylinderdeckel
ist ein Gehäuse 7 mit zwei Stutzen 8 und 9 angeordnet. Mit dem Stutzen 8 ist
ein zweites Gehäuse 10 verbunden, an das sich das Gasrohr 11 anschließt. Dieses Gehäuse 10
trägt einen von Hand einstellbaren Hahn 12 zur Regelung des Gaszuflusses sowie den
Sitz eines Gaseinlaßventiles 13.
An dem anderen Stutzen 9 des Gehäuses 7 schließt sich das Rohr 14 an. Dieses Rohr
ist an den Behälter 15 angeschlossen, der sich im Sockel 16 der Maschine befindet und eine
Reihe von Scheiben 17 enthält. Der Luftzulaß erfolgt durch die Öffnung .18 des Behälters
15, die auch, wenn erforderlich, ein Ventil erhalten kann. Das Gehäuse 7 enthält
außerdem den Sitz des Misch ventiles 19 und außerdem eine horizontale Öffnung mit
dem Deckel 20, der die Besichtigung des Misch ventiles 19 und den Einbau der Zündvorrichtung
21 erlaubt, sowie eine vertikale öffnung, auf der ein Deckel 22 sitzt, der
auch durch ein weiteres Zündventil ersetzt werden kann.
Alle Ventile werden durch eine einzige Scheibe 23 gesteuert. Diese Scheibe ist auf
der Steuerwelle 24 der Maschine befestigt, die in einem Bocke am Zylinder sich dreht.
Dieser Bock ist mit einem nach unten abzweigenden Teile 26 versehen, an dem mittels
eines Bolzens 27 ein großer zweiarmiger Hebel angelenkt ist, dessen einer Arm 28
ein Rädchen 29 mit zum Bolzen 27 paralleler Achse trägt. Dieses Rädchen 29 wird für
gewöhnlich durch den vermittels der Feder 30 auf den anderen Arm 31 des Hebels ausgeübten
Zug gegen die Scheibe 23 angedrückt. Diese Feder 30, welche auf der anderen Seite am Maschinensockel 16 befestigt ist,
kann mehr oder weniger gespannt werden.
Der Arm 31 des Hebels ist bei 32 winklig umgebogen und dort mit einer ballig abge-
drehten Scheibe 33 versehen, die sich auf den Arm 34 eines kleinen und um einen
Bolzen 35 schwenkbaren doppelarmigen Hebels legt. Der Bolzen 35 ruht in einem am
Zylinder befestigten Block 36. Der andere Arm 37 des Hebels ist T-förmig ausgebildet
und der Quersteg 38 des Armes 37 steuert die Spindeln 39 und 40 des Gasventils 13
und des Maschinenventils 19. Den Schluß dieser Ventile vermitteln die Federn 41 und 42.
Die Spindel 43 des Auspuffventiles 3 wird von dem Ende des Armes 31 des ersten Hebels
gehoben. Sie steht andererseits unter der Einwirkung einer Feder 44, welche den Schluß des Ventiles bewirkt.
Auf die Ventile 13 und 19 wirkt der Quersteg
38 nicht unmittelbar ein, sondern unter Zwischenschaltung von einstellbaren Schraubenbolzen
45 und 46. Die Kraft der Feder 30 ist stärker als die Summe der Federkräfte 41 und 42. Die Steuerung ist derart
eingerichtet, daß, wenn die Scheibe 23 in der in Fig. 2 dargestellten Stellung sich befindet,
die drei Ventile sich in Schlußstellung befinden, wobei die Verdichtung der Ladung
beginnt. Das Ende des Bolzenschaftes 46 ist hierbei in Berührung mit der Spindel 40 des
Mischventiles 19, während die Spindel 39 des Gaseinlaßventiles 13 ein Stück von dem
Schafte des Bolzens 45 entfernt ist.
Die Steuerscheibe 23, die sich entgegen der Uhrzeigerdrehrichtung dreht, ist folgendermaßen
gestaltet. Sie besitzt (s. Fig. 2) auf der Strecke 47, 49 einen flachen Teil, auf der
Strecke 49, 51 einen kreisförmigen Teil und auf der Strecke 51, 47 eine Erhöhung.
Außerdem trägt sie eine kleine vorstehende Nase 52. Die Strecke 47, 48 entspricht dem
ersten Vorwärtsgange des Kolbens, dem Ansaugen; die Strecke 48, 50 dem Kolbenrückgange,
der Verdichtung; die Strecke 50, 51 dem zweiten Kolbenvorgange, der Expansion;
die Strecke 51,47 dem zweiten Kolbenrückgange, dem Auspuff.
Befindet sich nun das Rädchen 29 gerade an Punkt 47, so nehmen die beiden Hebel
die dargestellte Lage ein, und die drei Ventile sind geschlossen.
Infolge des abnehmenden Scheibendurchmessers senkt sich der Arm 31 des großen
Hebels allmählich unter der Wirkung der Feder 30 und drückt den Arm 34 des kleinen
Hebels mittels des Rädchens 33 herab. Entsprechend dieser Senkung macht der Arm 37
eine Aufwärtsbewegung und öffnet unter Mitwirkung des Quersteges 38 zuerst das Mischventil 19 und dann etwas später das
Gaseinlaßventil 13. Dann nimmt der Scheibendurchmesser wieder zu, und man erhält die
fio entgegengesetzte Bewegung, d. h. die Ventile 13 und 19 schließen sich nacheinander.
Im Augenblick, wo der Punkt 48 am Rädchen 29 vorbeikommt, ist das Gasventil 13
völlig geschlossen, aber das Mischventil noch nicht. Der Kolben stößt infolgedessen bei
seinem Rückgange eine gewisse Menge Gemisch vor sich her, das sich für die folgende
Arbeitsperiode im Behälter 15 sammelt.
Wenn Punkt 49 erreicht ist, sind die Ventile geschlossen, während sich der Kolben
während des Verdichtungshubes nach dem Zündraume hin bewegt (Strecke 49, 50 der Steuerscheibe.) Wenn Punkt 50 am Rädchen
29 vorbeigeht, beginnt die Expansionsperiode. Diese Stellung behalten die ein- zelnen Teile bei, bis das Rädchen 29 am
Punkt 51, der dem Ende der Expansionsperiode entspricht, vorübergegangen ist. Von
diesem Augenblicke an kommt der Daumen der Scheibe 23 zur Wirkung. Während dieser
Periode drückt die Steuerscheibe 23 das Rädchen 29 nach unten und infolgedessen den
Arm 31 des großen Hebels nach oben, entgegengesetzt der Wirkung der Feder 30, wodurch
das Auspuffventil 3 geöffnet wird, und zwar so lange, bis das Rädchen 29 an den Punkt 47 der Steuerscheibe gelangt ist,
worauf die neue Arbeitsperiode beginnt.
Die Nase 52 der Steuerscheibe wird nur bei Ingangsetzung der Maschine benutzt.
Hierbei schiebt man das Rädchen 29 so, daß es sich vor dem linken Teil (Fig. 1) der
Scheibe befindet. Wenn dann die Nase 52 an dem Rädchen vorbeigeht, so wird das Auspuffventil geöffnet und infolgedessen die
Verdichtung vermindert. Dann wird das Rädchen wieder in seine richtige Lage geschoben,
und die Maschine läuft in normaler Weise.
Die Regelung der Maschine geschieht mittels eines Schieberbolzens 53, auf den der
Regler einwirkt, der ein gewöhnlicher Schwungkugelregler sein kann. Der Bolzen 53 gleitet
in einer Hülse 55, die am Lagerbock 25 befestigt ist und an ihrem unteren Teil einen
Schlitz 56 aufweist, in dem sich der Stift 57 bewegen kann, durch den der Bolzen 53 und
die Stange 58, welch letztere vom Regler beeinflußt wird, verbunden sind. Der Kopf
des Bolzens 53 ist zu einer Art Haken 59 11.0 ausgebildet, welcher einem entgegengesetzt gestalteten
Haken 60 entspricht. Dieser ist an dem hinteren Teil 61 am Ende des Armes 28
des großen Hebels herausgearbeitet.
Für gewöhnlich stehen die Teile 53 und 61 ein Stück voneinander ab. Wenn nun die
Maschine eine gewisse Umdrehungszahl überschreitet, so verschiebt der Regler die Stange58
und infolgedessen auch den Bolzen 53 nach links. Wenn dann der Daumenteil 51, 47
der Scheibe den Arm 28 des großen Hebels nach unten drückt, so legt sich der Haken 59
Claims (1)
- vor den Haken 60 und verhindert das Wiederhochgehen des Armes 28. Infolgedessen bleibt das Auspuffventil geöffnet und das Rädchen 29 wird von der Scheibe 23 nicht beeinflußt. Die Ventile 13 und 19 bleiben geschlossen. Der Kolben saugt alsdann die Luft in den Zylinder und läßt sie beim Rückwärtsgange durch das geöffnete Auslaßventil wieder entweichen. Sobald aber die Umlaufzahl der Maschine wieder die normale geworden ist und die Steuerscheibe 23 in die dem Auspuff entsprechende Stellung gekommen ist, wird der Bolzen 53 nach rechts gezogen (Fig. 1). Die Haken klinken sich aus, und der normale Gang beginnt wieder.Der Zylinder ist mit einem Stutzen 62 zum Eintritt und mit einem Stutzen 63 zum Austritt des Kühlwassers versehen. Ein weiterer Stutzen 64, der gewöhnlich durch einen Deckel verschlossen ist, dient zum Aufschrauben des Induktors.Pateντ-Α ν Spruch :Steuerung für Viertaktexplosionskraftmaschinen, bei welchen alle Ventile durch eine einzige Daumenscheibe gesteuert werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerscheibe (23) auf einen doppelarmigen Hebel (28,31) einwirkt, der bei der Abwärtsbewegung des Schenkels (28) das Auspuffventil (3) und bei seiner Aufwärtsbewegung einen zweiten zweiarmigen Hebel (34,37) bewegt, welch letzterer nacheinander das Mischventil (19) und das Gasventil (13) öffnet.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE158633C true DE158633C (de) |
Family
ID=424795
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT158633D Active DE158633C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE158633C (de) |
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0
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