DE1586464C - Verpackung aus Faserstoff für Eier od. dgl. zerbrechliche Gegenstände - Google Patents

Verpackung aus Faserstoff für Eier od. dgl. zerbrechliche Gegenstände

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DE1586464C
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Expired
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English (en)
Inventor
Tage Boesen DipL-Ing. Holte; Schmidt Karl Lykke Lyngby; Seest (Dänemark). B65g 17-12
Original Assignee
A/S Broedrene Hartmann, Lyngby (Dänemark)
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Description

Die Erfindung betrifft eine Verpackung aus Faserstoff oder anderem nachgiebigem Material für Eier od. dgl. zerbrechliche Gegenstände und geht aus von einer Verpackung, die aus einem Unterteil und einem Oberteil besteht, welche gelenkig miteinander verbunden sind und bei geschlossener Verpackung mit ihren Rändern gegeneinander anliegen sowie durch eine Verschlußeinrichtung lösbar miteinander verriegelbar sind, wobei zumindest das Unterteil eine oder mehrere Vertiefungen zur Aufnahme der Gegenstände aufweist und wobei ferner die Verschlußeinrichtung aus einer den Rand des Oberteils und eine in demselben befindliche Öffnung begrenzenden Rippe und einem auf dem Unterteil angeordneten hakenförmigen Vorsprung besteht, der mit der Rippe in der Weise zusammenwirkt, daß bei geschlossener Verpackung das Vorderteil des innerhalb des Oberteils der Verpackung befindlichen hakenförmigen Vorsprunges durch die Öffnung im Oberteil hindurchragt. .
Bei der Verpackung nach der USA.-Patentschrift 3 276 656, von deren Gattung die Erfindung ausgeht, sind zwar weit nach oben ragende Vorsprünge vermieden, da die Verschlußöffnungen im Oberteil unmittelbar oberhalb der unteren Kante des Oberteils angeordnet sind. Dadurch ergibt sich eine erhebliche Schwächung der den unteren Rand des Oberteils bildenden und die Öffnungen begrenzenden Rippe. Damit diese bei dem Zusammenwirken mit der ge-. wölbten Leitfläche des Vorsprunges nicht beschädigt wird, muß der Vorsprung selber relativ nachgiebig ausgebildet sein. Hierdurch wird die Festigkeit des Verschlusses jedoch beeinträchtigt.
Wie aus der USA.-Patentschrift 3 259 294 hervorgeht, sind Verpackungen bekannt, die dreiteilig ausgebildet sind und neben einem Unterteil und einem Oberteil eine Verschlußklappe aufweisen, an der Verschlußvorsprünge angeordnet sind. Es sind aber auch weniger aufwendige Verpackungen aus Faserstoff bekannt, bei denen eine solche Verschlußklappe vermieden wird. So zeigt die USA.-Patentschrift 3 217 963 eine Verpackung der in Frage stehenden. Art, die nur aus Unterteil und Oberteil besteht. Auf dem Unterteil sind hakenförmige Vorsprünge vorgesehen, welche. mit einem vorspringenden Teil in einem erheblichen Abstand oberhalb des unteren Randes des Oberteils angeordneten Öffnung des Oberteils zusammenwirken. Durch den relativ großen Abstand der Öffnungen von der Unterkante bzw. der den Rand des Oberteils begrenzenden Rippe wird zwar eine ausreichende Festigkeit dieser Rippe für das sichere Zusammenwirken mit dem hakenförmigen Vorsprung erzielt. Die Vorsprünge müssen jedoch hierzu von dem oberen Rand des Unterteils relativ weit nach oben ragen, um in die öffnungen eingreifen zu können. Hierdurch ergeben sich erhebliche Schwierigkeiten bei der Herstellung. Um das schnappartige Zusammenwirken zwischen den Vorsprüngch und der die Öffnungen begrenzenden Rippen des Oberteils zu erleichtern, weist das Vorderteil der hakenförmigen Vorsprünge eine genciiilc Leitfläche auf, an der die Rippe cntlangglcitcn kann.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Verpackung der eingangs näher bezeichneten Art so weiterzubilden, daß sie einen leicht zu öffnenden und leicht zu schließenden Verschluß ergibt, der besonders kompakt und kräftig ausgebildet ist und dennoch kein Hindernis für die Stapelbarkeit im geöffneten Zustand der leeren Verpackung bildet.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Rand des Unterteils in einem Teil beiderseits des Vorsprunges geneigt nach unten geführt ist und daß das Oberteil im Bereich der Verschlußöffnung mit einem Kragen versehen ist, der mit einer dem geneigten Teil des Unterteils entsprechenden Neigung den Rand des Oberteils überragt und eine Führungsfläche für den Vorsprung bildet. Durch die kragenförmige Ausbildung der den unteren Rand des Oberteils bildenden Rippe im Bereich der Verschlußteile wird erreicht, daß trotz Anordnung der Verschlußöffnung nur wenig oberhalb der Randebene des Oberteils die die Öffnung begrenzende Rippe beliebig kräftig ausgebildet werden kann, so daß ein Einreißen der Rippe nicht zu befürchten .ist. Die jeweilige Stärke der Rippe ergibt sich in Abhängigkeit davon, wie weit die Rippe nach unten gezogen ist. Gleichzeitig wird durch den tief heruntergezogenen Kragen des Oberteils eine große Auflauf- oder Leitfläche für den Kopf des hakenförmigen Verschlußvorsprunges ge- d wonnen, die ein Verschließen der Verpackung ohne die Gefahr einer Beschädigung der Verschlußrippe erheblich erleichtert und zuverlässig mit der Leitfläche am Kopf des Verschlußvorsprunges zusammenwirken kann. Der heruntergezogene Kragen des Oberteils ergibt in der Praxis noch den weiteren Vorteil, daß der Benutzer an diesem Kragen einen kräftigen und leicht zu erfassenden Griffabschnitt vorfindet. Dadurch wird das öffnen der Verpackung wesentlich erleichtert.
Durch das geneigte Nächuntenführen des Unterteils im Bereich beiderseits des Vorsprunges wird dieser ohne über die Ebene der Oberseite des Unterteils übermäßig hinausragen zu müssen, so weit verlängert, daß sich eine gute Nachgiebigkeit des hakenförmigen Vorsprunges ergibt, was für das federnde Einschnappen des Vorsprunges in die Verschlußöffnung beim Schließen der Verpackung wichtig ist. Dadurch kann auch der Vorsprung selber relativ steif und kräftig ausgebildet sein.
Wenn man von einer bekannten Verpackung ausgeht, bei der das Unterteil mit einer Anzahl von benachbarten, durch dachförmige Teile verbundenen Vertiefungen versehen und der hakenförmige Vorsprung zwischen zwei dieser Vertiefungen angeordnet ist, kann vorteilhafterweise in dem dachförmigen Teil zwischen den zwei dem hakenförmigen Vorsprung benachbarten Vertiefungen ein Einschnitt vorgesehen sein, welcher die Federung des Vorsprunges wesentlich erhöht. Hierdurch wird die Nachgiebigkeit des Vorsprunges in den Fuß des Vorsprunges verlegt, so daß der Vorsprung selber im wesentlichen als starrer, kräftiger Teil ausgebildet werden kann. Dadurch wird das Eingreifen des Vorsprunges in die Verschlußöffnung beim Schließen der Verpackung noch einfacher und zuverlässiger gestaltet, da der Verschlußvorsprung durch die geneigte Fläche des Kragens schonend und federnd zurückgedrängt wird, bis er in die Verschlußöffnung einfedern kann. Zur Erhöhung der Verschlußsicherheit kann außerdem der Kopf des hakenförmigen Vorsprunges teilweise ' eine erhöhte Wandstärke in Form einer Rippe aufweisen.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand schematischer Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert.
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F i g. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel für eine Ver- 10 können auch so hoch ausgebildet werden, daß
packung, die aus einem Oberteil und einem gelenkig sie bis an den Boden 24 des Oberteiles aufragen, so
mit diesem verbundenen Unterteil besteht, wobei die daß dieser Boden dann völlig eben sein kann.
Verpackung in auseinandergeklappter Stellung ge- Im geschlossenen Zustand der Verpackung wird
zeigt ist, 5 der Oberteil 12 am Unterteil 10 mittels einer Ver-
Fig. 2 die gleiche Verpackung in geschlossenem Schlußeinrichtung festgehalten, die aus einem haken-
Zustand, förmigen Vorsprung 28 auf der der Fait- oder FaIz-
F i g. 3 die geschlossene Verpackung von der Seite linie 14 gegenüberliegenden Seite des Unterteiles 10
gesehen, ausgebildet ist, wobei der Vorsprung in eine öffnung
F i g. 4 die geschlossene Verpackung von der io 30 eingreift, die in dem Oberteil 12 ausgebildet ist,
linken Seite in F i g. 2 gesehen, indem der Vorsprung wie ein Haken die untere
F i g. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V in F i g. 1 Begrenzungskante der Öffnung übergreift,
in der Stellung, in der das Gebilde von einer Her- Der Unterteil 10 hat einen ebenen Rand 32, der
Stellungsmaschine abgeworfen wird, beiderseits des Vorsprunges 28 nach unten geführt
F i g. 6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI in 15 ist. Im gezeigten Ausführungsbeispiel beginnt dieser
Fig. 1, mit 34 bezeichnete Teil des Randes an dem Ende
F i g. 7 einen Schnitt nach der Linie VII-VII in der Langseiten des Unterteiles, das der mit dem
F i g. 3, Verschlußvorsprung ausgestattete Stirnseite zuge-
Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie VIII-VIH in wandt ist (vgl. Fig. 1, 3, 5 und 9). Der Teil34
F i g. 5, 20 bildet einen Winkel α von etwa 15° mit dem ebenen
Fig. 9 eine schaubildliche Darstellung der in Teil des Randes (vgl. Fig. 5).
"λ F i g. 1 bis 8 gezeigten Verpackung in nahezu ge- An der entsprechenden, mit der öffnung 30 ver-
■ schlossenem Zustand und sehenden Seite ist der Oberteil mit einem Kragen 36
F i g. 10 schaubildlich ein anderes Ausführungs- ausgestattet, der bei geschlossener Verpackung herbeispiel für die Verpackung. 25 abhängt (vgl. Fig. 3, 4, 6 und 9). Ebenso wie der
Die gezeigte Verpackung ist durch Niederschlag Rand 34 des Unterteiles beginnt der Kragen an dem-
einer Fasermasse mittels Aufsaugen auf eine Form jenigen Ende der langen Seiten des Oberteiles, das
mit einer netzartigen oder perforierten Oberfläche der mit der Verschlußöffnung 30 versehene Stirnseite
hergestellt, wodurch die Verpackung überall im des Oberteiles zugewandt ist (vgl. insbesondere
wesentlichen gleiche Wandstärke aufweist. 30 Fig. 2 und 3). Im geschlossenen Zustand bildet
Wie aus Fig. 1 hervorgeht soll die Verpackung der Kragen eine Verschlußrippe für den haken-
sechs Eier aufnehmen, und die Verpackung ist mit förmigen Vorsprung 28, der dann die Oberkante des
einer einzigen Verschlußeinrichtung ausgestattet. Bei Kragens übergreift, wodurch der Oberteil 12 gegen
Verpackungen für eine größere Anzahl Eier werden den Unterteil 10 gehalten wird (vgl. Fig. 2 bis 4
zweckmäßigerweise mehrere Verschlußeinrichtungen 35 und 7).
vorgesehen. Insbesondere aus F i g. 3 und 4 ist ersichtlich, daß
Die Verpackung besteht aus einem Unterteil 10 sich die Oberkante des Kragens 36 in gleicher Ebene und einem Oberteil 12, die entlang einer FaIt- oder mit dem Rand 38 des Oberteiles 12 erstreckte Dies Falzlinie 14 zusammenhängen, welche beim Ver- bedeutet, daß die untere Begrenzung der Verschlußschließen der Verpackung als Gelenk wirkt. Der 40 öffnung 30 in gleicher Höhe mit dem Rand 38 liegt, Unterteil 10 weist eine Anzahl Taschen 16 auf, die mit dem der Oberteil 12 bei geschlossener Verin zwei senkrecht zur Faltlinie 14 verlaufenden Rei- packung gegen den Rand 32 des Unterteiles 10 an-• ■ hen mit jeweils drei Taschen per Reihe angebracht liegt. Der Kragen 36 bildet dann eine kräftige Ver-.·.' sind. Jede Tasche soll das eine Ende eines Eies auf- schlußrippe, die eine gute Führungsfläche für den nehmen. Zwischen zwei aufeinanderfolgenden 45 Verschlußvorspmng aufweist, wenn die Verpackung Taschen 16 ist das Material etwas zurückgezogen, dadurch geschlossen wird, daß der Oberteil 12 unter so daß von der Oberseite des Unterteiles 10 aus Einfluß eines Druckes in Verschlußeingriff mit dem gesehen Vertiefungen 18 gebildet werden (vgl. F i g. 1 Unterteil 10 gedrückt wird. Während des Verschlie- und 5), gleichzeitig damit, daß zwischen vier zu- ßens kann der Kragen 36 federnd nachgeben,
sammenstoßenden Vertiefungen ein aufrecht stehen- 50 Im gezeigten Ausführungsbeispiel bildet der der Zapfen 20 gebildet wird. Außenrand 40 des Kragens einen Winkel β = 15°
Der Oberteil 12 der Verpackung ist schalenförmig mit dem Rand 38 (s. Fig. 5).
und aus Gründen der Herstellung mit einer schwach- Der Kragen 36 ist mit einem Randflansch 42 vergeneigten Seitenwand 22 ausgebildet. Diese Seiten- sehen, der den Kragen verstärkt und den abgesenkten wand hat wellenförmige Kontur, indem sie sowohl 55 Rand 34 des Unterteiles 10 übergreift (vgl. insbesonentlang den Reihen als auch zwischen den Reihen dere F i g. 3 und 7). Die unregelmäßig ausgebildete entlang den Außenseiten der nicht gezeigten Eier Endkante des Unterteiles 10 wird dann völlig von und ein Stück nach innen zwischen diesen Außen- dem Kragen 36 und dem Randflansch 42 verdeckt Seiten verläuft, wodurch die Eier an ihren Außen- (s. auch Fig. 4). Im gezeigten Ausführungsbeispiel Seiten gestützt werden. Der Boden 24 des Oberteiles 60 bildet der Außenrand 44 des Randflansches 42 einen ist eben. Von dem Boden 24 des Oberteiles 12 ragen Winkel γ = 23° mit dem Rand 38 (vgl. F i g. 5).
nach innen Zapfen 26 aus, die bei geschlossener Ver- Wie aus F i g. 5 hervorgeht ragt der Vorsprung 28 packung die Eier an deren Innenseite stützen sollen. von dem Rand 32 des Unterteiles mit einem Stück Weiterhin können die Zapfen 26 den Boden 24 des auf, das im wesentlichen dem Stück entspricht, mit Oberteiles gegen den Unterteil 10 abstützen, indem 65 dem der Kragen 36 des Oberteiles mit seinem Randdie Zapfen 26 bei geschlossener Verpackung auf die flansch 42 von dem Rand 38 des Oberteiles vor-Zapfen 20 des Unterteiles 10 stoßen und dadurch springt. Dies bedeutet einen Vorteil, wenn eine Anden Oberteil abstützen. Die Zapfen des Unterteiles zahl von Verpackungen in der in Fig.5 gezeigten
Stellung durch Ineiaandemesten gestapelt werden sollen.
Die Vorderkante des Unterteiles 10 weist einen Einschnitt 46 im Randteil 34 auf. Dieser Einschnitt liegt gegenüber der Vertiefung 18 zwischen den beiden vorderen Taschen 16. Vom Boden des Einschnittes 46 geht eine sich aufwärts erstreckende Wand 48 mit im wesentlichen V-förmigen Querschnitt aus, und diese Wand geht oben in einen gewölbten Kopf 50 über, der sich teils an die Wand 48 anschließt, teils von dieser über den Einschnitt 46 als ein Haken vorspringt, dessen untere ebene Fläche parallel mit dem Rand 32 ist. Im gezeigten Ausführungsbeispiel hat der Kopf 50 größere Wandstärke, indem er innen durch eine Rippe 56 verstärkt ist (vgl. Fig. 8). Wie insbesondere aus Fig. 2 und 4 hervorgeht, hat der Kopf 50 eine passende Breite entsprechend der für die Verschlußeinrichtung gewünschten Stärke. Die öffnung 30 hat entsprechende Abmessungen, so daß der Kopf ungehindert die OfE-nung durchgreifen kann, wenn die Verpackung geschlossen werden soll (vgl. insbesondere F i g. 2 und 4).
Die geschlossene Verpackung wird dadurch geöffnet, daß in waagerechter Richtung eine Relativbewegung zwischen dem Kopf 50 und dem die Verschlußrippe bildenden Kragen 36 erzeugt wird, dergestalt, daß der Kopf außer Verschlußeingriff mit dem Kragen kommt. Wie aus Fig. 1 ersichtlich geht die Wand 48 des Verschlußvorsprunges von dem keilförmigen Raum zwischen zwei Nachbartaschen 16 a und 16 b aus und bildet eine Fortsetzung von deren Wänden, die hinter dem Vorsprung einen dachförmigen Teil 52 bilden, welcher die Begrenzung für die Vertiefung 18 darstellt. Zur Erhöhung der rückwärtigen Federung des Verschlußvorspruriges ist oben in diesem dachförmigen Teil ein querverlaufender Einschnitt 54 vorgesehen (vgl. F i g. 1, 5 und 6). Mittels dieses Einschnittes kann die rückwärts gerichtete Federwirkung des Verschlußvorsprunges so weit erhöht werden, daß es zur Erreichung der Federung nicht langer erforderlich ist auch eine gewisse Nachgiebigkeit des Verschlußvorsprunges in Anspruch zu nehmen. Der Verschlußvorsprung kann deshalb steif und damit robust ausgebildet werden, indem die Wandstärke des Kopfes 50 erhöht wird, z. B. dadurch, daß der Kopf wie angegeben und in F i g. 8 gezeigt innen durch eine Rippe 56 verstärkt wird. Durch das Vorhandensein des Einschnittes 54 wird auch das Gelenk 14 bei der öffnung der Verpackung entlastet.
Aus Fig. 5 geht hervor, daß die Zapfen20 des Unterteiles 10 den Rand 32 des Unterteiles im wesentlichen bis zu einer Höhe entsprechend dem obersten Teil des Verschlußvorsprunges 28 überragen, so daß eine Anzahl übereinandergestapelter Unterteile 10 eine gute Stütze gegeneinander finden. Sowohl die Zapfen 20 des Unterteiles 10 als die Zapfen 26 des Oberteiles 12 sind ein kleines Stück 58 vom Zapfenkopf kräftig eingeschnürt, wodurch außen an den Zapfen Ansätze 60 gebildet werden, die Anschläge an den in offenem Zustand gestapelten Verpackungen bilden und damit verhindern, daß die Zapfen ineinandergenesteter Verpackungen sich ineinander verklemmen.
Aus der gleichen Figur geht weiterhin hervor, daß der Vorsprung 28 den Rand 32 des Unterteiles mit einem Stück überragt, das im wesentlichen gleich dem Stück ist, mit dem der Kragen 36 des Oberteiles mit dem Randflansch den Rand 38 des Oberteiles überragt.
Die Erfindung ist nicht auf Verpackungen mit zwei Reihen zu je drei Taschen beschränkt, wo der Oberteil der Verpackung an eine Querseite des Verpackungsunterteiles angelenkt ist. Fig. 10 zeigt die Maßnahmen an einer Verpackung mit zwei Reihen zu je sechs Taschen 16', wo der Oberteil 12' der Verpackung an die eine Langseite des Unterteiles 10' angelenkt und an dem Unterteil mittels zwei Verschlußvorsprüngen 28' festgehalten ist. Auch in diesem Ausführungsbeispiel ist der Oberteil 12' mit einem Kragen 36' und einem Randflansch 42' wie oben beschrieben versehen.
Im übrigen kann z. B. die gezeigte Verpackung mit sechs Taschen dargestellt ausgebildet und geformt werden, daß eine Vielzahl von sechs Stück Verpackungen in einer einzigen Verpackung ausgebildet werden, wobei die einzelnen Verpackungen z. B. durch Bruchrillen voneinander getrennt sein können.

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Verpackung aus Faserstoff oder anderem nachgiebigem Material für Eier od. dgl. zerbrechliche Gegenstände, bestehend aus einem Unterteil und einem Oberteil, welche gelenkig miteinander verbunden sind und bei geschlossener Verpackung mit ihren Rändern gegeneinander anliegen, sowie durch eine Verschlußeinrichtung lösbar miteinander verriegelbar sind, wobei zumindest das Unterteil eine oder mehrere Vertiefungen zur Aufnahme der Gegenstände aufweist und wobei ferner die Verschlußeinrichtung aus einer den Rand des Oberteils und eine in demselben befindliche öffnung begrenzende Rippe und einem auf dem Unterteil angeordneten hakenförmigen Vorsprung besteht, der mit der Rippe in der Weise zusammenwirkt, daß bei geschlossener Verpackung das Vorderteil des innerhalb des Oberteils der Verpackung befindlichen hakenförmigen Vorsprunges durch die öffnung im Oberteil hindurchragt, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand (32) des Unterteils (10) in einem Teil (34) beiderseits des Vorsprunges (28) geneigt nach unten geführt ist und daß das Oberteil (12) im Bereich der Verschlußöffnung (30) mit einem Kragen (36) versehen ist, der mit einer dem geneigten Teil (34) des Unterteils (10) entsprechenden Neigung den Rand (38) des Oberteils überragt und eine Führungsfläche für den Vorsprung (28) bildet.
2. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kragen (36) des Oberteils (12) mit einem Randflansch (42) versehen ist, welcher bei geschlossener Verpackung den geneigten Teil (34) des Randes (32) des Unterteils überdeckt.
3. Verpackung nach Anspruch 1 oder 2, bei der das Unterteil mit einer Anzahl von benachbarten, durch dachförmige Teile verbundenen Vertiefungen versehen und der hakenförmige Vorsprung zwischen zwei dieser Vertiefungen vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß in dem dachförmigen Teil (18) zwischen den zwei dem hakenförmigen Vorsprung (28) benach-
harten Vertiefungen (16 α, 16 b) ein Einschnitt (54) zur Erhöhung der Federung des Vorsprunges vorgesehen ist.
4. Verpackung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf (50) des hakenförmigen Vorsprunges (28) teilweise eine erhöhte Wandstärke in Form einer Rippe (56) aufweist.
5. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem das Unterteil mit mehreren Vertiefungen in der Weise ausgebildet ist, daß jeweils zwischen vier benachbarten Vertiefungen ein aufrecht stehender Zapfen ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Zapfen (20) des Unterteils den ebenen Rand (32) bis zur Höhe des Kopfes (50) des Vorsprunges (28) überragt.
6. Verpackung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß auch im Oberteil in bekannter Weise Zapfen (26) angeordnet sind, die im geschlossenen Zustand der Verpackung gegen die ao
Zapfen (20) des Unterteils anliegen und dadurch das Oberteil abstützen.
7. Verpackung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß an den Zapfen von Unter- und Oberteil ein Stück vom Zapfenkopf eingeschnürt ist, so daß an den Außenseiten (58) der Zapfen Ansätze (60) gebildet werden, welche Anschläge für die in offenem Zustand gestapelten Verpackungen bilden.
8. Verpackung nach Anspruch 1 bis 7, gekennzeichnet durch zwei oder mehrere Reihen von Vertiefungen (16) mit mindestens einer, vorzugsweise jedoch zwei, entlang der Längsseite der Verpackung angeordneten Verschhißeinrichtungen.
9. Verpackung nach Anspruch 1 bis 8, gekennzeichnet durch eine Vielzahl von durch Bruchrillen verbundenen Verpackungseinheiten, vorzugsweise jedoch drei, von denen jede Einheit eine Verschlußeinrichtung aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 109546/73

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