DE1586464C - Verpackung aus Faserstoff für Eier od. dgl. zerbrechliche Gegenstände - Google Patents
Verpackung aus Faserstoff für Eier od. dgl. zerbrechliche GegenständeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Verpackung aus Faserstoff oder anderem nachgiebigem Material für Eier
od. dgl. zerbrechliche Gegenstände und geht aus von einer Verpackung, die aus einem Unterteil und einem
Oberteil besteht, welche gelenkig miteinander verbunden sind und bei geschlossener Verpackung mit
ihren Rändern gegeneinander anliegen sowie durch eine Verschlußeinrichtung lösbar miteinander verriegelbar
sind, wobei zumindest das Unterteil eine oder mehrere Vertiefungen zur Aufnahme der Gegenstände
aufweist und wobei ferner die Verschlußeinrichtung aus einer den Rand des Oberteils und eine
in demselben befindliche Öffnung begrenzenden Rippe und einem auf dem Unterteil angeordneten
hakenförmigen Vorsprung besteht, der mit der Rippe in der Weise zusammenwirkt, daß bei geschlossener
Verpackung das Vorderteil des innerhalb des Oberteils der Verpackung befindlichen hakenförmigen
Vorsprunges durch die Öffnung im Oberteil hindurchragt. .
Bei der Verpackung nach der USA.-Patentschrift 3 276 656, von deren Gattung die Erfindung ausgeht,
sind zwar weit nach oben ragende Vorsprünge vermieden, da die Verschlußöffnungen im Oberteil unmittelbar
oberhalb der unteren Kante des Oberteils angeordnet sind. Dadurch ergibt sich eine erhebliche
Schwächung der den unteren Rand des Oberteils bildenden und die Öffnungen begrenzenden Rippe.
Damit diese bei dem Zusammenwirken mit der ge-. wölbten Leitfläche des Vorsprunges nicht beschädigt
wird, muß der Vorsprung selber relativ nachgiebig ausgebildet sein. Hierdurch wird die Festigkeit des
Verschlusses jedoch beeinträchtigt.
Wie aus der USA.-Patentschrift 3 259 294 hervorgeht, sind Verpackungen bekannt, die dreiteilig ausgebildet
sind und neben einem Unterteil und einem Oberteil eine Verschlußklappe aufweisen, an der
Verschlußvorsprünge angeordnet sind. Es sind aber auch weniger aufwendige Verpackungen aus Faserstoff
bekannt, bei denen eine solche Verschlußklappe vermieden wird. So zeigt die USA.-Patentschrift
3 217 963 eine Verpackung der in Frage stehenden. Art, die nur aus Unterteil und Oberteil besteht. Auf
dem Unterteil sind hakenförmige Vorsprünge vorgesehen, welche. mit einem vorspringenden Teil in
einem erheblichen Abstand oberhalb des unteren Randes des Oberteils angeordneten Öffnung des
Oberteils zusammenwirken. Durch den relativ großen Abstand der Öffnungen von der Unterkante bzw. der
den Rand des Oberteils begrenzenden Rippe wird zwar eine ausreichende Festigkeit dieser Rippe für
das sichere Zusammenwirken mit dem hakenförmigen Vorsprung erzielt. Die Vorsprünge müssen jedoch
hierzu von dem oberen Rand des Unterteils relativ weit nach oben ragen, um in die öffnungen eingreifen
zu können. Hierdurch ergeben sich erhebliche Schwierigkeiten bei der Herstellung. Um
das schnappartige Zusammenwirken zwischen den Vorsprüngch und der die Öffnungen begrenzenden
Rippen des Oberteils zu erleichtern, weist das Vorderteil der hakenförmigen Vorsprünge eine
genciiilc Leitfläche auf, an der die Rippe cntlangglcitcn
kann.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Verpackung der eingangs näher bezeichneten Art so weiterzubilden,
daß sie einen leicht zu öffnenden und leicht zu schließenden Verschluß ergibt, der besonders
kompakt und kräftig ausgebildet ist und dennoch kein Hindernis für die Stapelbarkeit im geöffneten
Zustand der leeren Verpackung bildet.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Rand des Unterteils in einem Teil beiderseits des Vorsprunges
geneigt nach unten geführt ist und daß das Oberteil im Bereich der Verschlußöffnung mit einem
Kragen versehen ist, der mit einer dem geneigten Teil des Unterteils entsprechenden Neigung den
Rand des Oberteils überragt und eine Führungsfläche für den Vorsprung bildet. Durch die kragenförmige
Ausbildung der den unteren Rand des Oberteils bildenden Rippe im Bereich der Verschlußteile wird
erreicht, daß trotz Anordnung der Verschlußöffnung nur wenig oberhalb der Randebene des Oberteils die
die Öffnung begrenzende Rippe beliebig kräftig ausgebildet werden kann, so daß ein Einreißen der
Rippe nicht zu befürchten .ist. Die jeweilige Stärke der Rippe ergibt sich in Abhängigkeit davon, wie
weit die Rippe nach unten gezogen ist. Gleichzeitig wird durch den tief heruntergezogenen Kragen des
Oberteils eine große Auflauf- oder Leitfläche für den Kopf des hakenförmigen Verschlußvorsprunges ge- d
wonnen, die ein Verschließen der Verpackung ohne die Gefahr einer Beschädigung der Verschlußrippe
erheblich erleichtert und zuverlässig mit der Leitfläche am Kopf des Verschlußvorsprunges zusammenwirken
kann. Der heruntergezogene Kragen des Oberteils ergibt in der Praxis noch den weiteren
Vorteil, daß der Benutzer an diesem Kragen einen kräftigen und leicht zu erfassenden Griffabschnitt
vorfindet. Dadurch wird das öffnen der Verpackung wesentlich erleichtert.
Durch das geneigte Nächuntenführen des Unterteils im Bereich beiderseits des Vorsprunges wird
dieser ohne über die Ebene der Oberseite des Unterteils übermäßig hinausragen zu müssen, so weit verlängert,
daß sich eine gute Nachgiebigkeit des hakenförmigen Vorsprunges ergibt, was für das federnde
Einschnappen des Vorsprunges in die Verschlußöffnung beim Schließen der Verpackung wichtig ist.
Dadurch kann auch der Vorsprung selber relativ steif und kräftig ausgebildet sein.
Wenn man von einer bekannten Verpackung ausgeht, bei der das Unterteil mit einer Anzahl von
benachbarten, durch dachförmige Teile verbundenen Vertiefungen versehen und der hakenförmige Vorsprung
zwischen zwei dieser Vertiefungen angeordnet ist, kann vorteilhafterweise in dem dachförmigen Teil
zwischen den zwei dem hakenförmigen Vorsprung benachbarten Vertiefungen ein Einschnitt vorgesehen
sein, welcher die Federung des Vorsprunges wesentlich erhöht. Hierdurch wird die Nachgiebigkeit des
Vorsprunges in den Fuß des Vorsprunges verlegt, so daß der Vorsprung selber im wesentlichen als
starrer, kräftiger Teil ausgebildet werden kann. Dadurch wird das Eingreifen des Vorsprunges in die
Verschlußöffnung beim Schließen der Verpackung noch einfacher und zuverlässiger gestaltet, da der
Verschlußvorsprung durch die geneigte Fläche des Kragens schonend und federnd zurückgedrängt wird,
bis er in die Verschlußöffnung einfedern kann. Zur Erhöhung der Verschlußsicherheit kann außerdem
der Kopf des hakenförmigen Vorsprunges teilweise ' eine erhöhte Wandstärke in Form einer Rippe aufweisen.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand schematischer Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen
näher erläutert.
3 4
F i g. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel für eine Ver- 10 können auch so hoch ausgebildet werden, daß
packung, die aus einem Oberteil und einem gelenkig sie bis an den Boden 24 des Oberteiles aufragen, so
mit diesem verbundenen Unterteil besteht, wobei die daß dieser Boden dann völlig eben sein kann.
Verpackung in auseinandergeklappter Stellung ge- Im geschlossenen Zustand der Verpackung wird
zeigt ist, 5 der Oberteil 12 am Unterteil 10 mittels einer Ver-
Fig. 2 die gleiche Verpackung in geschlossenem Schlußeinrichtung festgehalten, die aus einem haken-
Zustand, förmigen Vorsprung 28 auf der der Fait- oder FaIz-
F i g. 3 die geschlossene Verpackung von der Seite linie 14 gegenüberliegenden Seite des Unterteiles 10
gesehen, ausgebildet ist, wobei der Vorsprung in eine öffnung
F i g. 4 die geschlossene Verpackung von der io 30 eingreift, die in dem Oberteil 12 ausgebildet ist,
linken Seite in F i g. 2 gesehen, indem der Vorsprung wie ein Haken die untere
F i g. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V in F i g. 1 Begrenzungskante der Öffnung übergreift,
in der Stellung, in der das Gebilde von einer Her- Der Unterteil 10 hat einen ebenen Rand 32, der
Stellungsmaschine abgeworfen wird, beiderseits des Vorsprunges 28 nach unten geführt
F i g. 6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI in 15 ist. Im gezeigten Ausführungsbeispiel beginnt dieser
Fig. 1, mit 34 bezeichnete Teil des Randes an dem Ende
F i g. 7 einen Schnitt nach der Linie VII-VII in der Langseiten des Unterteiles, das der mit dem
F i g. 3, Verschlußvorsprung ausgestattete Stirnseite zuge-
Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie VIII-VIH in wandt ist (vgl. Fig. 1, 3, 5 und 9). Der Teil34
F i g. 5, 20 bildet einen Winkel α von etwa 15° mit dem ebenen
Fig. 9 eine schaubildliche Darstellung der in Teil des Randes (vgl. Fig. 5).
"λ F i g. 1 bis 8 gezeigten Verpackung in nahezu ge- An der entsprechenden, mit der öffnung 30 ver-
■ schlossenem Zustand und sehenden Seite ist der Oberteil mit einem Kragen 36
F i g. 10 schaubildlich ein anderes Ausführungs- ausgestattet, der bei geschlossener Verpackung herbeispiel
für die Verpackung. 25 abhängt (vgl. Fig. 3, 4, 6 und 9). Ebenso wie der
Die gezeigte Verpackung ist durch Niederschlag Rand 34 des Unterteiles beginnt der Kragen an dem-
einer Fasermasse mittels Aufsaugen auf eine Form jenigen Ende der langen Seiten des Oberteiles, das
mit einer netzartigen oder perforierten Oberfläche der mit der Verschlußöffnung 30 versehene Stirnseite
hergestellt, wodurch die Verpackung überall im des Oberteiles zugewandt ist (vgl. insbesondere
wesentlichen gleiche Wandstärke aufweist. 30 Fig. 2 und 3). Im geschlossenen Zustand bildet
Wie aus Fig. 1 hervorgeht soll die Verpackung der Kragen eine Verschlußrippe für den haken-
sechs Eier aufnehmen, und die Verpackung ist mit förmigen Vorsprung 28, der dann die Oberkante des
einer einzigen Verschlußeinrichtung ausgestattet. Bei Kragens übergreift, wodurch der Oberteil 12 gegen
Verpackungen für eine größere Anzahl Eier werden den Unterteil 10 gehalten wird (vgl. Fig. 2 bis 4
zweckmäßigerweise mehrere Verschlußeinrichtungen 35 und 7).
vorgesehen. Insbesondere aus F i g. 3 und 4 ist ersichtlich, daß
Die Verpackung besteht aus einem Unterteil 10 sich die Oberkante des Kragens 36 in gleicher Ebene
und einem Oberteil 12, die entlang einer FaIt- oder mit dem Rand 38 des Oberteiles 12 erstreckte Dies
Falzlinie 14 zusammenhängen, welche beim Ver- bedeutet, daß die untere Begrenzung der Verschlußschließen
der Verpackung als Gelenk wirkt. Der 40 öffnung 30 in gleicher Höhe mit dem Rand 38 liegt,
Unterteil 10 weist eine Anzahl Taschen 16 auf, die mit dem der Oberteil 12 bei geschlossener Verin
zwei senkrecht zur Faltlinie 14 verlaufenden Rei- packung gegen den Rand 32 des Unterteiles 10 an-•
■ hen mit jeweils drei Taschen per Reihe angebracht liegt. Der Kragen 36 bildet dann eine kräftige Ver-.·.'
sind. Jede Tasche soll das eine Ende eines Eies auf- schlußrippe, die eine gute Führungsfläche für den
nehmen. Zwischen zwei aufeinanderfolgenden 45 Verschlußvorspmng aufweist, wenn die Verpackung
Taschen 16 ist das Material etwas zurückgezogen, dadurch geschlossen wird, daß der Oberteil 12 unter
so daß von der Oberseite des Unterteiles 10 aus Einfluß eines Druckes in Verschlußeingriff mit dem
gesehen Vertiefungen 18 gebildet werden (vgl. F i g. 1 Unterteil 10 gedrückt wird. Während des Verschlie-
und 5), gleichzeitig damit, daß zwischen vier zu- ßens kann der Kragen 36 federnd nachgeben,
sammenstoßenden Vertiefungen ein aufrecht stehen- 50 Im gezeigten Ausführungsbeispiel bildet der der Zapfen 20 gebildet wird. Außenrand 40 des Kragens einen Winkel β = 15°
sammenstoßenden Vertiefungen ein aufrecht stehen- 50 Im gezeigten Ausführungsbeispiel bildet der der Zapfen 20 gebildet wird. Außenrand 40 des Kragens einen Winkel β = 15°
Der Oberteil 12 der Verpackung ist schalenförmig mit dem Rand 38 (s. Fig. 5).
und aus Gründen der Herstellung mit einer schwach- Der Kragen 36 ist mit einem Randflansch 42 vergeneigten
Seitenwand 22 ausgebildet. Diese Seiten- sehen, der den Kragen verstärkt und den abgesenkten
wand hat wellenförmige Kontur, indem sie sowohl 55 Rand 34 des Unterteiles 10 übergreift (vgl. insbesonentlang
den Reihen als auch zwischen den Reihen dere F i g. 3 und 7). Die unregelmäßig ausgebildete
entlang den Außenseiten der nicht gezeigten Eier Endkante des Unterteiles 10 wird dann völlig von
und ein Stück nach innen zwischen diesen Außen- dem Kragen 36 und dem Randflansch 42 verdeckt
Seiten verläuft, wodurch die Eier an ihren Außen- (s. auch Fig. 4). Im gezeigten Ausführungsbeispiel
Seiten gestützt werden. Der Boden 24 des Oberteiles 60 bildet der Außenrand 44 des Randflansches 42 einen
ist eben. Von dem Boden 24 des Oberteiles 12 ragen Winkel γ = 23° mit dem Rand 38 (vgl. F i g. 5).
nach innen Zapfen 26 aus, die bei geschlossener Ver- Wie aus F i g. 5 hervorgeht ragt der Vorsprung 28 packung die Eier an deren Innenseite stützen sollen. von dem Rand 32 des Unterteiles mit einem Stück Weiterhin können die Zapfen 26 den Boden 24 des auf, das im wesentlichen dem Stück entspricht, mit Oberteiles gegen den Unterteil 10 abstützen, indem 65 dem der Kragen 36 des Oberteiles mit seinem Randdie Zapfen 26 bei geschlossener Verpackung auf die flansch 42 von dem Rand 38 des Oberteiles vor-Zapfen 20 des Unterteiles 10 stoßen und dadurch springt. Dies bedeutet einen Vorteil, wenn eine Anden Oberteil abstützen. Die Zapfen des Unterteiles zahl von Verpackungen in der in Fig.5 gezeigten
nach innen Zapfen 26 aus, die bei geschlossener Ver- Wie aus F i g. 5 hervorgeht ragt der Vorsprung 28 packung die Eier an deren Innenseite stützen sollen. von dem Rand 32 des Unterteiles mit einem Stück Weiterhin können die Zapfen 26 den Boden 24 des auf, das im wesentlichen dem Stück entspricht, mit Oberteiles gegen den Unterteil 10 abstützen, indem 65 dem der Kragen 36 des Oberteiles mit seinem Randdie Zapfen 26 bei geschlossener Verpackung auf die flansch 42 von dem Rand 38 des Oberteiles vor-Zapfen 20 des Unterteiles 10 stoßen und dadurch springt. Dies bedeutet einen Vorteil, wenn eine Anden Oberteil abstützen. Die Zapfen des Unterteiles zahl von Verpackungen in der in Fig.5 gezeigten
Stellung durch Ineiaandemesten gestapelt werden sollen.
Die Vorderkante des Unterteiles 10 weist einen Einschnitt 46 im Randteil 34 auf. Dieser Einschnitt
liegt gegenüber der Vertiefung 18 zwischen den beiden vorderen Taschen 16. Vom Boden des Einschnittes
46 geht eine sich aufwärts erstreckende Wand 48 mit im wesentlichen V-förmigen Querschnitt
aus, und diese Wand geht oben in einen gewölbten Kopf 50 über, der sich teils an die Wand 48 anschließt,
teils von dieser über den Einschnitt 46 als ein Haken vorspringt, dessen untere ebene Fläche
parallel mit dem Rand 32 ist. Im gezeigten Ausführungsbeispiel hat der Kopf 50 größere Wandstärke,
indem er innen durch eine Rippe 56 verstärkt ist (vgl. Fig. 8). Wie insbesondere aus Fig. 2 und 4
hervorgeht, hat der Kopf 50 eine passende Breite entsprechend der für die Verschlußeinrichtung gewünschten
Stärke. Die öffnung 30 hat entsprechende Abmessungen, so daß der Kopf ungehindert die OfE-nung
durchgreifen kann, wenn die Verpackung geschlossen werden soll (vgl. insbesondere F i g. 2
und 4).
Die geschlossene Verpackung wird dadurch geöffnet, daß in waagerechter Richtung eine Relativbewegung
zwischen dem Kopf 50 und dem die Verschlußrippe bildenden Kragen 36 erzeugt wird, dergestalt,
daß der Kopf außer Verschlußeingriff mit dem Kragen kommt. Wie aus Fig. 1 ersichtlich geht
die Wand 48 des Verschlußvorsprunges von dem keilförmigen Raum zwischen zwei Nachbartaschen
16 a und 16 b aus und bildet eine Fortsetzung von deren Wänden, die hinter dem Vorsprung einen
dachförmigen Teil 52 bilden, welcher die Begrenzung für die Vertiefung 18 darstellt. Zur Erhöhung der
rückwärtigen Federung des Verschlußvorspruriges ist oben in diesem dachförmigen Teil ein querverlaufender
Einschnitt 54 vorgesehen (vgl. F i g. 1, 5 und 6). Mittels dieses Einschnittes kann die rückwärts gerichtete
Federwirkung des Verschlußvorsprunges so weit erhöht werden, daß es zur Erreichung der Federung
nicht langer erforderlich ist auch eine gewisse Nachgiebigkeit des Verschlußvorsprunges in Anspruch
zu nehmen. Der Verschlußvorsprung kann deshalb steif und damit robust ausgebildet werden,
indem die Wandstärke des Kopfes 50 erhöht wird, z. B. dadurch, daß der Kopf wie angegeben und in
F i g. 8 gezeigt innen durch eine Rippe 56 verstärkt wird. Durch das Vorhandensein des Einschnittes 54
wird auch das Gelenk 14 bei der öffnung der Verpackung entlastet.
Aus Fig. 5 geht hervor, daß die Zapfen20 des
Unterteiles 10 den Rand 32 des Unterteiles im wesentlichen bis zu einer Höhe entsprechend dem
obersten Teil des Verschlußvorsprunges 28 überragen, so daß eine Anzahl übereinandergestapelter
Unterteile 10 eine gute Stütze gegeneinander finden. Sowohl die Zapfen 20 des Unterteiles 10 als die
Zapfen 26 des Oberteiles 12 sind ein kleines Stück 58 vom Zapfenkopf kräftig eingeschnürt, wodurch
außen an den Zapfen Ansätze 60 gebildet werden, die Anschläge an den in offenem Zustand gestapelten
Verpackungen bilden und damit verhindern, daß die Zapfen ineinandergenesteter Verpackungen sich ineinander
verklemmen.
Aus der gleichen Figur geht weiterhin hervor, daß der Vorsprung 28 den Rand 32 des Unterteiles mit
einem Stück überragt, das im wesentlichen gleich dem Stück ist, mit dem der Kragen 36 des Oberteiles
mit dem Randflansch den Rand 38 des Oberteiles überragt.
Die Erfindung ist nicht auf Verpackungen mit zwei Reihen zu je drei Taschen beschränkt, wo der Oberteil
der Verpackung an eine Querseite des Verpackungsunterteiles angelenkt ist. Fig. 10 zeigt die
Maßnahmen an einer Verpackung mit zwei Reihen zu je sechs Taschen 16', wo der Oberteil 12' der
Verpackung an die eine Langseite des Unterteiles 10' angelenkt und an dem Unterteil mittels zwei Verschlußvorsprüngen
28' festgehalten ist. Auch in diesem Ausführungsbeispiel ist der Oberteil 12' mit
einem Kragen 36' und einem Randflansch 42' wie oben beschrieben versehen.
Im übrigen kann z. B. die gezeigte Verpackung mit sechs Taschen dargestellt ausgebildet und geformt
werden, daß eine Vielzahl von sechs Stück Verpackungen in einer einzigen Verpackung ausgebildet
werden, wobei die einzelnen Verpackungen z. B. durch Bruchrillen voneinander getrennt sein können.
Claims (9)
1. Verpackung aus Faserstoff oder anderem nachgiebigem Material für Eier od. dgl. zerbrechliche
Gegenstände, bestehend aus einem Unterteil und einem Oberteil, welche gelenkig miteinander
verbunden sind und bei geschlossener Verpackung mit ihren Rändern gegeneinander anliegen,
sowie durch eine Verschlußeinrichtung lösbar miteinander verriegelbar sind, wobei zumindest
das Unterteil eine oder mehrere Vertiefungen zur Aufnahme der Gegenstände aufweist
und wobei ferner die Verschlußeinrichtung aus einer den Rand des Oberteils und eine in
demselben befindliche öffnung begrenzende Rippe und einem auf dem Unterteil angeordneten
hakenförmigen Vorsprung besteht, der mit der Rippe in der Weise zusammenwirkt, daß bei geschlossener
Verpackung das Vorderteil des innerhalb des Oberteils der Verpackung befindlichen
hakenförmigen Vorsprunges durch die öffnung im Oberteil hindurchragt, dadurch gekennzeichnet,
daß der Rand (32) des Unterteils (10) in einem Teil (34) beiderseits des Vorsprunges
(28) geneigt nach unten geführt ist und daß das Oberteil (12) im Bereich der Verschlußöffnung
(30) mit einem Kragen (36) versehen ist, der mit einer dem geneigten Teil (34) des Unterteils
(10) entsprechenden Neigung den Rand (38) des Oberteils überragt und eine Führungsfläche
für den Vorsprung (28) bildet.
2. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kragen (36) des Oberteils
(12) mit einem Randflansch (42) versehen ist, welcher bei geschlossener Verpackung den geneigten
Teil (34) des Randes (32) des Unterteils überdeckt.
3. Verpackung nach Anspruch 1 oder 2, bei der das Unterteil mit einer Anzahl von benachbarten,
durch dachförmige Teile verbundenen Vertiefungen versehen und der hakenförmige Vorsprung zwischen zwei dieser Vertiefungen
vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß in dem dachförmigen Teil (18) zwischen den
zwei dem hakenförmigen Vorsprung (28) benach-
harten Vertiefungen (16 α, 16 b) ein Einschnitt (54) zur Erhöhung der Federung des Vorsprunges
vorgesehen ist.
4. Verpackung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf (50) des hakenförmigen
Vorsprunges (28) teilweise eine erhöhte Wandstärke in Form einer Rippe (56) aufweist.
5. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem das Unterteil mit mehreren Vertiefungen
in der Weise ausgebildet ist, daß jeweils zwischen vier benachbarten Vertiefungen
ein aufrecht stehender Zapfen ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Zapfen (20)
des Unterteils den ebenen Rand (32) bis zur Höhe des Kopfes (50) des Vorsprunges (28)
überragt.
6. Verpackung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß auch im Oberteil in bekannter
Weise Zapfen (26) angeordnet sind, die im geschlossenen Zustand der Verpackung gegen die ao
Zapfen (20) des Unterteils anliegen und dadurch das Oberteil abstützen.
7. Verpackung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß an den Zapfen von
Unter- und Oberteil ein Stück vom Zapfenkopf eingeschnürt ist, so daß an den Außenseiten (58)
der Zapfen Ansätze (60) gebildet werden, welche Anschläge für die in offenem Zustand gestapelten
Verpackungen bilden.
8. Verpackung nach Anspruch 1 bis 7, gekennzeichnet durch zwei oder mehrere Reihen von
Vertiefungen (16) mit mindestens einer, vorzugsweise jedoch zwei, entlang der Längsseite der
Verpackung angeordneten Verschhißeinrichtungen.
9. Verpackung nach Anspruch 1 bis 8, gekennzeichnet durch eine Vielzahl von durch Bruchrillen
verbundenen Verpackungseinheiten, vorzugsweise jedoch drei, von denen jede Einheit
eine Verschlußeinrichtung aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 109546/73
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