DE158677C - - Google Patents

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DE158677C
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Classifications

    • G—PHYSICS
    • G11—INFORMATION STORAGE
    • G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00—Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
    • G11B3/44—Styli, e.g. sapphire, diamond
    • G11B3/46—Constructions or forms ; Dispositions or mountings, e.g. attachment of point to shank

Landscapes

  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

PATENTAMT.
KLASSE
Die Erfindung betrifft Verbesserungen an Sprechmaschinen, bei denen eine Schallplatte und eine Metallnadel benutzt werden.
Bei dem Gebrauch solcher Sprechmaschinen findet eine starke einseitige Abnutzung der Nadel statt, die so weit gehen kann, daß schon nach dem Spielen eines einzigen Stückes die Nadel durch eine neue ersetzt werden muß. Man versuchte schon früher
ίο diesem Übelstande dadurch zu begegnen, daß man die Abnutzung der Nadel durch Drehen derselben gleichmäßig gestaltet, um so die Nadel stets spitz zu erhalten. Die in dieser Hinsicht bekannt gewordenen Anordnungen weisen nur eine geringe Umdrehungszahl der Nadel auf, und die dadurch erzielte Schleifwirkung ist nicht ausreichend, um der Nadel andauernd eine gleichmäßig geformte Spitze zu sichern. Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, durch ausreichende Steigerung der Umdrehungsgeschwindigkeit der Nadel eine solche Schleifwirkung auf die Nadelspitze auszuüben, daß stets dieselbe Form der Spitze erhalten bleibt und die Nadel bis zu ihrer vollständigen Abnutzung gebrauchsfähig ist.
Die bisher gebräuchliche Art zur Drehung der Nadel benutzt die lineare Verschiebung der Nadel von der Peripherie nach dem Innern der Platte, um die Drehung der Nadel herbeizuführen. Hierbei wälzt sich ein mit dem Nadelhalter in steter Verbindung stehendes Zahnrad auf einer Zahnstange ab, und die Drehungszahl der Nadel während eines Stückes wird gleich sein dem Quotienten aus Zahnstangenlänge und dem Teilkreisumfang' des Zahnrades. Die Länge . der Zahnstange richtet sich hierbei nach der Länge der linearen Verschiebung der Nadel, und da dieselbe relativ sehr klein ist, so . ist die Umdrehungszahl der Nadel selbstverständlich auch wieder außerordentlich gering. Bei der vorliegenden Erfindung hingegen ist zur Drehung der Nadel die Drehbewegung der Schallplatte selbst herangezogen, die man dann durch passende Getriebe auf den Nadelhalter bezw. die Nadel übertragen hat. Da die Platte selbst bei jedem einzelnen Stück eine ziemlich große Anzahl von Umdrehungen macht, so wird hierdurch eine entsprechende Steigerung der Drehungszahl der Nadel erfolgen.
In der Zeichnung ist
Fig. ι eine schaubildliche Darstellung der Schalldose,
Fig. 2 eine vergrößerte Stirnansicht der Schalldose mit dem Nadelhalter im Längsschnitt,
Fig. 3 ein vergrößerter Längsschnitt durch den Nadelhalter und den unteren Teil der Schalldose,
Fig. 4 eine Einzeldarstellung des Trägers der Vorrichtung zum Drehen der Nadel und
Fig. 5 ein vergrößerter Längsschnitt durch die Nadel.
ι ist das Gehäuse der Schalldose, 2 die Membran und 3 die Nadel. Der Nadelhalter 4 ist an seinem inneren Ende in der
gebräuchlichen Weise mittels eines Stiftes 5 mit der Membran 2 verbunden. Das äußere Ende dieses Halters greift durch den Flansch der Schalldose hindurch. In dem Nadelhalter 4 ist ein zum Halten der Nadel dienendes Rohr 6 drehbar gelagert, dessen Enden mit konischen Lagerflächen 7 und 8 versehen sind, die in entsprechenden Aussparungen der Enden des Halters 4 ruhen, so daß ein Spiel zwischen den Teilen 6 und 4 beim Gebrauch der Maschine verhindert wird. Das untere Ende des Rohres 6 ragt aus dem Halter 4 heraus, ist mit Gewinde und Klemmbacken 9 versehen und trägt ein gewöhnliches Klemmfutter 10, mittels dessen die Nadel 3 in der gewünschten Lage in dem Halter festgeklemmt wird, jedoch so, daß dieselbe je nach ihrer Abnutzung in der Längsrichtung eingestellt werden kann, bis sie für weiteren Gebrauch zu kurz ist. Das Rohr 6 ist, wie ersichtlich, aus dem Nadelhalter 4 herausnehmbar, es wird aber dadurch festgehalten, daß das herausragende Ende der Nadel mit der Schallplatte Ii in Berührung steht.
Zur Drehung des Rohres 6 ist ein Zahnrad 17 aus nicht metallischem Material angeordnet, welches mit dem Klemmfutter 10 in geeigneter Weise verbunden ist und mit einer Schnecke 16 in Eingriff steht, die auf einer in einem Arm 15 eines Trägers 12 gelagerten Welle vorgesehen ist. Der Träger 12 ist mittels einer Stellschraube 14 an der Schalldose befestigt; selbstverständlich könnte derselbe auch mit der Schalldose aus einem Stück bestehen. Das entgegengesetzte Ende der die Schnecke 16 tragenden Welle trägt
■ ein Rad 18 aus nicht metallischem Material.
Der Umfang dies.es Rades besteht vorteilhafterweise aus Filz und steht mit der Schallplatte 11 in Berührung, so daß das Rad durch die Schallplatte in Drehung gesetzt wird und seinerseits mittels des Getriebes 16, 17 die Nadel in Drehung setzt.
Das Verbindungsglied 19. zwischen dem Rad 18 und der Welle der Schnecke 16 ist biegsam und besteht vorteilhafterweise aus einem Spiraldrahtrohr, welches große Biegsamkeit besitzt und doch imstande ist, die Drehung auf die Welle der Schnecke 16 und durch diese Welle auf die Schnecke zu übertragen. Diese Art biegsamer Verbindung beeinträchtigt die Schwingung der Nadel und somit die der Membran in der Schalldose nicht, ermöglicht aber die Drehung der Nadel durch die reibende Berührung des Filzurnfanges des Rades 18 mit der darunter sich drehenden Schallplatten.
Wie aus Fig. 5 ersichtlich, ist die Nadel mit einer Hülle 20 aus Aveichem Material versehen, um einen Bruch der Nadel infolge der beständigen Schwingung beim Gebrauch zu vermeiden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Drehen der Schalldosennadel bei Plattensprechmaschinen, gekennzeichnet durch eine auf der Platte ruhende, von ihr gedrehte Laufrolle (18), deren Drehung auf die Nadel übertragen wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragung der Drehbewegung der Laufrolle (18) auf die Nadel unter Vermittelung einer biegsamen Laufrollenwelle geschieht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT158677D Active DE158677C (de)

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