DE159111C - - Google Patents
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- DE159111C DE159111C DENDAT159111D DE159111DA DE159111C DE 159111 C DE159111 C DE 159111C DE NDAT159111 D DENDAT159111 D DE NDAT159111D DE 159111D A DE159111D A DE 159111DA DE 159111 C DE159111 C DE 159111C
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- Germany
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- signal
- switch
- line
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- electromagnet
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L7/00—Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks
- B61L7/06—Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks using electrical transmission
- B61L7/061—Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks using electrical transmission using electromotive driving means
- B61L7/062—Wiring diagrams
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Remote Monitoring And Control Of Power-Distribution Networks (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung, bei welcher zum Umstellen
der Signale ein umlaufender Elektromotor verwendet wird und der zum Betriebe desselben
erforderliche Betriebsstrom nicht aus einer dauernd vorhandenen Stromquelle entnommen,
sondern bei jedem Bedienungsvorgang durch eine vom Signalwärter unmittelbar in Drehung versetzte Dynamomaschine erzeugt
ίο wird. Von den bekannten Einrichtungen unterscheidet sich die vorliegende Erfindung
dadurch, daß eine besondere Felderregung durch eine Batterie für die Dynamomaschine
verwendet wird, wobei diese Batterie gleichzeitig das Festhalten des Signals in der
Fahrtlage bewirkt.
Das Schema einer solchen Anordnung ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
Das Signal ist mit einem Elektromotor T ausgerüstet, dessen Feld in bekannter Weise mit zwei entgegengesetzten Wicklungen wx und jj/2 versehen ist, die durch einen Umschalter P vom Signalwärter abwechselnd an die Dynamomaschine angeschlossen werden können. Andererseits wird in ebenfalls bekannter Weise die zur Signalumstellung benutzte Wicklung am Signal selbst durch die Schalter g und h unterbrochen, sobald der Signalflügel in die beabsichtigte Stellung gekommen ist. Die Figur zeigt die Lage der Schalter in der »Halt«-Stellung des Signals. Hierbei ist die Leitung 1 am Schalter P bei Kontakt α unterbrochen, am Signal dagegen durch den Schalter /2 an die Wicklung 7p1 angeschlossen; Leitung 3 dagegen ist am Schalter P geschlossen und am Signal durch Schalter g unterbrochen.
Das Signal ist mit einem Elektromotor T ausgerüstet, dessen Feld in bekannter Weise mit zwei entgegengesetzten Wicklungen wx und jj/2 versehen ist, die durch einen Umschalter P vom Signalwärter abwechselnd an die Dynamomaschine angeschlossen werden können. Andererseits wird in ebenfalls bekannter Weise die zur Signalumstellung benutzte Wicklung am Signal selbst durch die Schalter g und h unterbrochen, sobald der Signalflügel in die beabsichtigte Stellung gekommen ist. Die Figur zeigt die Lage der Schalter in der »Halt«-Stellung des Signals. Hierbei ist die Leitung 1 am Schalter P bei Kontakt α unterbrochen, am Signal dagegen durch den Schalter /2 an die Wicklung 7p1 angeschlossen; Leitung 3 dagegen ist am Schalter P geschlossen und am Signal durch Schalter g unterbrochen.
Um das Signal von »Halt« auf »Fahrt« zu stellen, wird der Schalter P auf den
Kontakt α gelegt und dadurch der Stromkreis von Schalter P über Kontakt a, Leitung 1,
Schalter h, Wicklung w1, Anker des Motors T
und Leitung 2 geschlossen. Setzt nun der Signalwärter durch die Handkurbel H die
Dynamomaschine D . in Bewegung unter gleichzeitigem Niederdrücken des Stromschließers
t für die Erregung des Feldes mittels der Batterie B (Stromlauf: + B ζ tf—B),
so beginnt der Elektromotor T zu laufen und stellt das Signal um. Ist letzteres in die
richtige Lage gelangt, so wird die Stromzuführung bei Schalter h unterbrochen und
durch eine besondere (nicht gezeichnete) Rückmelderanlage der Signalwärter davon verständigt,
daß das Signal umgestellt ist.
Soll das Signal zurückgestellt werden, so sind vom Signalwärter genau die gleichen
Handhabungen vorzunehmen wie bei der Umstellung des Signals von »Halt« auf »Fahrt«, nur ist vorher der Schalter P von
Kontakt α in die in der Zeichnung dargestellte Lage zurückzulegen. Der Strom der
Dynomaschine D fließt von Schalter P über
Leitung 3 nach Schalter g (der jetzt geschlossen ist) durch die Wicklung iv2, den
Anker des Elektromotors T und
zurück.
zurück.
Soll das auf »Fahrt« stehende Signal durch den vorüberfahrenden Zug in die »Halt«-
Lage zurückgebracht werden, so wird noch eine
Leitung 2
weitere Leitung 4 vorgesehen, die im Wärterhaus an den einen :— Pol der galvanischen
Batterie B und am Signal über einen Elektromagneten V und den Kontakt i des Schalters h
an die Leitung 1 angeschlossen ist, von wo über Kontakt α des Schalters P und Leitung 5
der Stromkreis nach dem anderen Pol der Batterie B geschlossen wird. Wie ersichtlich,
ist der Elektromagnet V nur dann erregt, wenn Schalter P auf Kontakt α und Schalter h
auf Kontakt i liegt. Der Signalarm wird dann, sobald er in »Fahrt«-Stellung kommt,
durch den Elektromagneten V darin festgehalten. Der Radtaster R ist ebenfalls in die
Leitung 4 eingeschaltet und letztere wird deshalb beim Befahren des Radtasters R durch
den Zug unterbrochen, so daß der Elektromagnet V stromlos wird und dadurch das
Signal in die »Haltcc-Lage kommt.
Schließlich sei noch bemerkt, daß zur Rückmeldung die Leitung 4 benutzt werden kann,
indem im Wärterhaus ein in dieser Leitung eingeschalteter Elektromagnet vorgesehen wird,
dessen Anker mit einer Signalscheibe verbunden ist, so daß an letzterer erkannt werden
kann, sobald das Signal »Fahrt« zeigt.
Die Fernbedienungseinrichtung läßt sich in der hier beschriebenen Anordnung nicht
nur für die Bedienung von Signalen verwenden, sondern kann in gleicher Weise auch
benutzt werden zum Umstellen von Weichen oder zum Schließen und Öffnen von Wegschranken. Ebenso kann zum Betriebe beliebig
zwischen Gleichstrom und Wechselstrom gewählt werden. Letzterer eignet sich deshalb
besonders, weil mit ihm in bequemer Weise eine beliebig hohe Betriebsspannung erzielt werden kann, die bei längeren Leitungen
wegen des verhältnismäßig geringeren Spannungsverlustes in den Außenleitungen eine
günstigere Leistungsfähigkeit der Dynamomaschine ergibt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Eine Einrichtung zur elektrischen Fernbedienung von Signalen, Weichen u. dgl., bei welcher der zur Umstellung dienende Betriebsstrom mittels einer durch den Wärter in Drehung versetzten elektrischen Maschine erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zur Außenerregung dieser Maschine Batteriestrom angewendet wird, der zugleich zum Festhalten des Signalflügels in der Fahrtlage benutzt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE159111C true DE159111C (de) |
Family
ID=425221
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT159111D Active DE159111C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE159111C (de) |
-
0
- DE DENDAT159111D patent/DE159111C/de active Active
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