DE159657C - - Google Patents

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DE159657C
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air valves
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B1/00Applying liquids, gases or vapours onto textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing or impregnating
    • D06B1/02Applying liquids, gases or vapours onto textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing or impregnating by spraying or projecting

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Nozzles (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
JVI 159657 KLASSE Sa.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Aufbringen von Farbe auf Papier, Gewebe und andere Stoffe mittels Zerstäuberdüsen, bei welcher ein selbst-5. tätiges Öffnen und Schließen der Färb- und Luftventile zu bestimmten Zeiten dadurch erreicht wird, daß die Ventile mit den Ankern von Elektromagneten verbunden sind.
In der Zeichnung ist die Erfindung in
ίο einer Ausführungsform zur Darstellung gebracht; Fig. ι zeigt einen Querschnitt der Vorrichtung, soweit dies zum Verständnis der Anwendungsweise notwendig ist, Fig. 2 eine Seitenansicht eines Teiles der Ringe, welche die endlose Schablone tragen, die zur Herstellung der elektrischen Kontakte der in den verschiedenen Stromkreisen liegenden Luft- und Farbventile für die Auftragsdüsen dienen. Die Fig. 3 und 4 stellen im besonderen im Aufriß und teilweisen Schnitt eine Auftragsdüse dar nebst der Vorrichtung zur Öffnung und Schließung der Farbventile. Fig. 5 und 6 sind zwei Ausführungsformen einer Düse zum Teil in Ansicht, zum Teil im Schnitt nebst der Vorrichtung zur Führung der Nadelventile.
Die neue Vorrichtung ist, wie aus den Fig. i, 2 und 4 ersichtlich, mit einer größeren Anzahl von Düsen versehen, welche in bekannter Weise durch Zuführung gepreßter Luft die Farbe ansaugen. Diese Düsen werden entweder mit einer einzigen Farbe oder mit verschiedenen Farben- gespeist, je nachdem die Oberfläche des Papieres, des Gewebes oder sonstigen Arbeitsgutes, welches sich unterhalb der endlosen Schablone b befindet, gefärbt werden sollen. Der besseren Übersicht halber ist in der Zeichnung nur eine einzige Reihe derartiger Düsen dargestellt; es können jedoch auch den Umständen entsprechend zwei oder mehrere Reihen Düsen Anwendung finden. Zum Auftragen der Farbe kann auch eine anders gestaltete Düseneinrichtung verwendet werden. Falls nur eine einzige Farbe gewünscht wird und der Stoff schmal ist, genügt die Anwendung einer einzigen Düse. Sämtliche Düsen sind in passender Weise auf einem Rohr c angeordnet, das von Ständern d mit teleskopartigem Auszug getragen wird. Eine jede der verwendeten Düsen ist mit einem Luftventil versehen, das in einem neben dem Gehäuse der Düse a befindlichen Gehäuse e untergebracht ist. Die Spindel / (Fig. 3) des Nadel- oder Farbventiles für jede Düse, sowie die Spindel g eines jeden Luftventiles sind vermittels Schraubenmuttern/! und i sowie eines Bügelsk mit der Armatur Z eines von dem Rahmen n. getragenen Magneten m verbunden. Die.gesamte magnetische Anordnung liegt oberhalb der Düse. Die geränderten Schraubenmuttern sind mit seitlichen Schraubenlöchern versehen, in welche Stellschrauben eingeschraubt werden können, wenn bei Gebrauch der Vorrichtung eine Drehung der Spindelschrauben verhindert werden soll; zu gleichem Zweck
können auch Gegenmuttern oberhalb der Schraubspindel angebracht werden. Wird der Magnet erregt, so zieht er die Armatur / an und öffnet damit das Färb- und Luftventil, welche beide zweckmäßig so in bezug aufeinander angeordnet sind, daß das Luftventil sich etwas früher als das Farbventil öffnet und sich nicht eher wieder schließt, als bis das Farbventil bereits geschlossen ist.
ίο Um die Tätigkeit der Düsen zu vorher bestimmten Zeitpunkten zu ermöglichen, sind die Ringe o, welche die Schablone b tragen, mit einer Anzahl Erhöhungen oder Kontakten versehen, wodurch die Stromkreise der einzelnen auf die Düsen wirkenden Magnete geöffnet bezw. geschlossen werden.
Eine zweckmäßige Anordnung zur Erreichung des angegebenen Zieles besteht, wie die Fig. ι und 2 erkennen lassen, darin, daß dieFührungsringe ο für die Schablone b mit einer Anzahl ringförmiger Schlitze oder Nuten j? versehen werden, welche im Querschnitt Schwalbenschwanzform besitzen oder entsprechend unterschnitten sind. Diese Nuten nehmen die Köpfe einer Anzahl kleiner Bolzen q auf, welche die zweckmäßig von winkelförmigem Querschnitt hergestellten Kontakte tragen. Die einzelnen Ringe 0 sind durch Bürsten s und Drahtleitungen t mit dem einen Pol einer elektrischen Batterie 11 oder sonstigen Elektrizitätsquelle verbunden, wobei jedesmal eine Bürste und eine Leitung auf einen Ring kommen. Eine Anzahl von Federkontakten ν (welche von dem Hauptrahmen der Maschine isoliert sind und mit dem Kontakt r in fester Verbindung stehen, wenn sie sich in Bewegung befinden) sind durch Drähte w mit dem Magneten m verbunden, die. ihrerseits durch Leitungen χ mit dem anderen Pol der Batterie u in Verbindung stehen. Wenn daher ein Kontakt r bei seiner Bewegung den Strom schließt, so geht der Strom durch die Spulen des Magneten m einer bestimmten Düse a und zieht deren Armatur / an, wodurch das betreffende Druck- und Farbventil geöffnet wird, die austretende Farbe also auf das Papier oder Gewebe gelangt. Wenn es in besonderen Fällen erwünscht sein sollte, so kann die Schablone auch entbehrt werden und ein oder mehrere der sich drehenden Ringe müssen direkt benutzt werden, wenn nicht gerade das Papier oder der zu färbende Stoff mit einer einzigen Farbe grundiert werden soll. In denjenigen Fällen, wo nur ein einziges farbiges Muster verlangt wird und in welchen die Ringe unabhängig auf der Schablone befestigt sind, können auch die Kontakte mit den Ringen o. dgl. aus einem Stück hergestellt sein. Im allgemeinen ist es jedoch vorzuziehen, die Stellungen der Kontakte ändern zu können und die nicht gewünschten Kontakte zu entfernen. Die einzelnen Kontaktstücke haben eine Länge, welche der Zeit, während welcher der Farbauftrag stattfinden soll, entspricht sowie dem Abstande vom Mittelpunkte, um welchen die Schablone wie auch die Kontaktringe sich bewegen.
Außer der Inbetriebsetzung der.Luft- und Farbventile durch den beschriebenen elekirischen Antrieb kann auch eine Stange vorgesehen -werden, welche vermittels Gelenkstücken und Hebel mit den Luft- und Farbventilen in Verbindung steht, so daß letztere von Hand unabhängig geöffnet und geschlossen werden können ; die genannte Stange kann ferner in verschiedenen Stellungen festgelegt werden, so daß die gesamten Ventile mehr oder weniger geöffnet werden.
Eine diesem Zwecke dienende Anordnung, wie sie in der Zeichnung dargestellt ist, besteht darin, daß an dem Gehäuse für die Luft-' und Farbventile oder auch an beiden ein Support χ (Fig. 4) angebracht wird, mit welchem ein Hebel y (Fig. 1, 3 und 4) gelenkig verbunden ist. Der letztgenannte Hebel y besitzt mehrere Bohrungen, in welche die Spindeln der Luft- und Farbventile eintreten können. Der Hebelj/- befindet sich unterhalb des Bügels k; wird daher der letztere infolge des Anzuges der Armatur / gehoben, so werden die Ventile, ohne den Hebel zu beeinflussen, gehoben werden; wird jedoch der Hebel y gehoben, so nimmt derselbe hierbei die Armatur und die Muttern h und i der Schraubspindeln sowie die Ventile mit. Die Stange \, welche von der einen Seite der Vorrichtung bis zur anderen Seite derselben sich erstreckt, ist mit-einer Reihe von verstellbaren Klötzen ι versehen, welche durch Klemmschrauben 2 in ihrer jeweiligen Lage befestigt werden. Mit genannten Klötzen stehen gegabelte Verbindungsglieder 17 mit Gleitrollen 18 (Fig. 3 und 4), gegen die die Hebely anliegen, einseitig in Verbindung, während ihr anderes Ende an das Ventilgehäuse bei 19 in der Weise angelenkt ist, daß, wenn die Stange \ nach links bewegt wird, die Hebely sich heben und infolgedessen auch die Luft- und Farbventile ohne Einwirkung der Magnete gehoben werden.
Um eine genaue zentrale Stellung der Ventilnadel zu ermöglichen, was wegen des Fortfalles der die Zentrierung sonst übernehmenden Ventilspindel bei elektromagnetischem Antrieb sich erforderlich mächt, ist das innere Gehäuse 6 (Fig. 5) mit zwei oder mehreren kleinen Ansätzen 7 versehen, zwischen welchen das Nadelventil 8 geführt wird. Auch kann, wie Fig. 6 zeigt, das innere Gehäuse 6 eine ringförmige Führung 9 besitzen, wobei das Nadelventil 8 etwas stärker
als gewöhnlich gehalten ist. In diesem Falle ist die Ringführung mit einzelnen Nuten io versehen, um den Durchtritt der Farbe zu ermöglichen.

Claims (4)

Patent-Ansprüche :
1. Vorrichtung zum Auftragen von Farben u. dgl. auf Gewebe, Papier usw.
mittels Zerstäubers, dadurch gekennzeichnet, daß das Öffnen und Schließen des Färb- und Luftventils durch einen Elektromagneten bewirkt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß im Falle der Verwendung einer sich drehenden Schablone, durch deren Musteraussparungen eine Reihe von Düsen flüssige Farbe auf den zu behandelnden Stoff in bekannter Weise aufbringen, die die Schablone tragenden Ringe mit verstellbaren Kontakten versehen sind, die in Verbindung mit einer beliebigen Elektrizitätsquelle das Schließen und Öffnen des Stromkreises und dadurch die Bewegung der Färb- und Luftventile den Mustern entsprechend gestatten.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine von der Einwirkung des Elektromagneten unabhängige Bewegung der Färb- und Luftventile durch Vermittlung von Hebeln (y) ermöglicht wird, die, in gelenkiger Verbindung mit dem Ventilgehäuse durch Einwirkung von Gleitrollen (18), deren Traghebel an eine Stellstange (\) angeschlossen sind, ein Anheben der Armatur des Elektromagneten und dadurch eine Bewegung der Färb- und Luftventile bei Verschiebung der Stellstange (\) ermöglichen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Nadelventil zwischen Vorsprüngen seines Gehäuses geführt ist, um eine zentrische Führung" des Nadelventils auch bei dem durch die Anordnung des Elektromagneten gegebenen Fortfall einer Ventilführungsspindel herbeizuführen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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