DE160175C - - Google Patents
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- DE160175C DE160175C DENDAT160175D DE160175DA DE160175C DE 160175 C DE160175 C DE 160175C DE NDAT160175 D DENDAT160175 D DE NDAT160175D DE 160175D A DE160175D A DE 160175DA DE 160175 C DE160175 C DE 160175C
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- pillar
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63K—RACING; RIDING SPORTS; EQUIPMENT OR ACCESSORIES THEREFOR
- A63K3/00—Equipment or accessories for racing or riding sports
- A63K3/02—Starting-appliances
Landscapes
- Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Zwischen zwei senkrechten Pfeilern ausgespannte, nach Auslösung einer Sperrung unter
Wirkung von Gegengewichten an den Pfeilern emporbewegte Ablaufschranken sind bereits
in mehreren Ausführungen bekannt. Diese" erweisen sich jedoch sämtlich als nachteilig,
weil sie sehr kompliziert sind und zu ihrer Bedienung mindestens zwei Personen (nämlich
an jedem Pfeiler eine) oder mehr erfordern, und weil ferner zum Teil die Ablaufschranken
auch nach ihrem Emporsteigen sowohl für den Reiter als auch für das Pferd sichtbar bleiben. Die komplizierte Ausbildung
einer solchen Vorrichtung hat einerseits häufige Betriebsstörungen,' andererseits
große Abnutzung zur Folge. Ferner sind hierdurch leicht Versehen bei der Bedienung
und dadurch falsche Angaben möglich, die für die Startenden lästig sind. Das Gleiche
gilt bezüglich der Bedienung einer solchen Vorrichtung durch mehrere Personen. Der
Umstand, daß die Ablaufschranke auch nach dem Hochgehen sichtbar bleibt, gibt sehr
häufig zu Irrtümern Veranlassung und ermöglicht nicht das Anzeigen des Startens in
einer für jeden Startenden gleich übersichtlichen Weise.
Die erwähnten Nachteile sollen durch die vorliegende Vorrichtung beseitigt werden,
indem dieselbe möglichst einfach ausgeführt wird, sämtliche zur Bedienung der Vorrichtung
dienenden Teile an einer Stelle .an einem Pfeiler vereinigt werden, so daß die Bedienung
durch eine einzige Person in sicherer Weise möglich ist, und indem endlich ein Drehen der Ablaufschranken aus ihrer senkrechten
Lage in eine wagerechte Lage erfolgt, und zwar sofort nach Beginn des
Emporsteigens derselben.
Auf den Zeichnungen ist die Vorrichtung dargestellt. Es zeigen
Fig. ι und 2 die Vorderansicht derselben, und zwar die Ablaufschranke in der vor und
nach dem Anzeigen des Startens befindlichen Stellung. '45
Fig. 3 einen Schnitt durch einen Teil des den Antrieb für die Vorrichtung tragenden
Pfeilers nach Linie 3-3 in Fig. 4 und
Fig. 4 und 5 je einen senkrecht hierzu genommenen Schnitt, aus welchem die Lage der
Ablaufschranke vor und nach dem Anzeigen des Startens ersichtlich ist.
Die Vorrichtung besteht in bekannter Weise aus den beiden Pfeilern A und B,
welche zu beiden Seiten der Rennbahn aufgestellt werden und deren Verbindungslinie
der Startlinie entspricht. In einem jeden der beiden Pfeiler A und B kann sich ein
Schlitten 1 auf und nieder bewegen, an denen die sich quer über die Rennbahn erstreckende
und als Hindernis für die am Start Aufgestellten dienende Schranke befestigt ist. Soll das Starten, also der Beginn
des Rennens angezeigt werden, so wird die Ablaufschranke nach oben bewegt, und zwar
mittels der in den beiden Pfeilern A und B
angeordneten Schlitten ι. Der Antrieb der letzteren ist an einem der beiden Pfeiler, im
vorliegenden Falle an dem Pfeiler A angebracht.
Die Schlitten ι laufen mit Rädchen auf im Innern der Pfeiler vorgesehenen Schienen
oder dergl. Jeder Pfeiler ist auf der der Rennbahn zugekehrten Seite mit einem Längsschlitz
versehen, durch welchen die Arme des
ίο Schlittens ι treten, an welchen die Ablaufschranke
befestigt ist. In jedem Pfeiler wird der Schlitten ι an einem um die Rolle 3 geführten
Seil 2 oder dergl. aufgehängt, welches an seinem anderen Ende ein Gewicht 4 trägt, unter dessen Wirkung das Hochgehen
der Schlitten 1 erfolgt. Die Verbindung des Schlittens mit dem Seil 2 erfolgt unter Vermittelung
des auf der Welle 6 befestigten Armes 5, der auf dem Schlitten 1 gelagert
ist (Fig. 3,. 4 und 5). Der Schlitten 1 ist andererseits unter Vermittelung des Armes 5
mit einem Seil 7- oder dergl. verbunden, welches in einer der Rillen der auf der Welle 10
befestigten Doppelrolle 8, 9 läuft (Fig. 3, 4 und 5). In der anderen Rille der letzteren
läuft ein Seil II, welches über die in einem die beiden Pfeiler A und B miteinander verbindenden
Kanal angeordneten Führungsrollen 12 läuft und mit einer in dem anderen
Pfeiler gelagerten Doppelrolle 8, 9 verbunden wird (Fig. ι und 2).
Die zwischen den beiden Pfeilern A und B bezw. zwischen den beiden Schlitten 1, 1 angeordnete
Ablaufschranke besteht aus zwei Bändern 13 und 14 (Fig. 1, 2 und 3) oder
dergl., die an zwei auf den Wellen 6 aufgekeilten Armen 15 befestigt sind.
Der Antrieb der Vorrichtung, welcher auf einem der Pfeiler A oder B angeordnet wird,
im vorliegenden Falle auf dem Pfeiler A, besteht im wesentlichen aus der die Doppelrolle
8, 9 tragenden Welle 10, auf welche eine Kurbel 16 aufgesetzt ist (Fig. 3). Diese
ist mit einer gezahnten Muffe versehen, und zwar in der Weise, daß die Verbindung der
Welle 10 und der Kurbel 16 nur in einem Sinne erfolgen kann, und zwar für das
Herablassen der Schlitten 1 und das Hochziehen der Gewichte 4. Auf der Welle 10
sitzt' ferner ein Sperrad 17, mit welchem die Sperrklinke 18 in Eingriff steht. Letztere
dient dazu, die Welle 10 zurückzuhalten, wenn man die Schlitten 1 herabläßt, um die
Vorrichtung in ihre Anzeigestellung zurückzuführen.'
Auf »der Welle 10 sitzt ferner eine Bremse, welche dazu dient, die Bewegung zu verlangsamen,
wenn die unter der Wirkung der Gewichte 4 hochsteigenden Schlitten 1 in den
Pfeilern A und B in ihre Endstellung gelangen, um Stöße zu vermeiden.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Soll die Ablaufschranke in die das Starten anzeigende Stellung gebracht werden, so dreht
man die Kurbel 16 so, daß sich die Seile 7 auf die Rillen 8 der Doppelrollen 8, 9 aufwickeln,
wobei die Drehung der Welle 10 des einen Pfeilers auf die des anderen Pfeilers
mittels der Verbindung 11 übertragen wird. Hierbei werden die Schlitten 1 in ihre untere
Lage gebracht, die Gegengewichte 4 dagegen in ihre obere (Fig. 1, 3 und 4). Bei vorliegender
Vorrichtung ist nun die Anordnung so getroffen, daß bei der Drehung der Welle 10 bezw. der Kurbel 16 die Sperrklinke
18 in Eingriff mit dem. Sperrad 17 bleibt und so die Schlitten 1 in ihrer herabgelassenen
Lage hält.
Bei dieser Stellung der Schlitten 1 nehmen die Arme 5 die aus den Fig. 1, 2 und 4 ersichtliche
Lage ein, die Arme 15 mit den beiden Bändern 13 und 14 befinden sich in
senkrechter oder nahezu senkrechter Lage.
Um nun das Starten anzuzeigen, wird die Vorrichtung derart eingestellt, daß sich das
obere Band 13 in Brusthöhe des Reiters befindet und das untere Band 14 in Kopf höhe
des Pferdes. Alsdann wird die Klinke 18 außer Eingriff mit dem Sperrad 17 gebracht.
Die Welle 10 wird hierdurch frei, die Gegengewichte 4 bewegen sich abwärts und heben
hierbei die Schlitten 1 und mit diesen die Bänder 13 und 14 hoch. Gleich zu Anfang,
wenn die Schlitten 1 emporsteigen, drehen sich die Arme 15 und mit diesen die Bänder
13 und 14 in die wagerechte Lage (Fig. 2 und S), wodurch sofort das Hindernis, d. h.
die Ablaufschranke vor den Reitern verschwindet.
Auf diese Weise wird das Starten in sicherer und für jeden der Startenden gleich
übersichtlicher Weise angezeigt.
Sobald die Schlitten 1 in den Pfeilern A und B nahezu ihre Höchstlage erreichen,
wird- die Geschwindigkeit der ersteren verlangsamt und so jeglicher Stoß beim Anhalten
vermieden, andererseits setzen sich die Gegengewichte 4 in ihrer tiefsten Stellung
auf elastische Unterlagen 31 auf, so ' daß auch hier ein heftiges Aufschlagen verhindert
wird. Die Pfeiler A und B können im Innern in geeigneter Weise ausgefüttert und
die Gegengewichte 4 in geeigneter Weise umhüllt werden, um das Geräusch durch die in
Bewegung befindlichen Teile nach Möglichkeit abzuschwächen.
Infolge der beschriebenen Anordnung sind der mit dem Anzeigen des Startens beauftragten
Person alle Mittel zur Bedienung derselben zur Hand; es kann infolgedessen das Anzeigen des Startens sehr rasch erfolgen,
Claims (2)
- irrtümliche und falsche Angaben werden vermieden, ferner wird eine beträchtliche Zeitersparnis und Sicherheit beim Gebrauch der Vorrichtung erzielt.
5Patent-A ν Sprüche:I. Zwischen zwei senkrechten Pfeilern ausgespannte, nach Auslösung einer Sperrung unter Wirkung von Gegengewichten emporsteigende Ablauf schranke, die an zwei in den Pfeilern auf und nieder gleitenden Schlitten befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitten (i) mit dem Windwerk (8, 9) und den Gegengewichten (4) so verbunden sind, daß die Ablaufschranke bezw. die diese bildenden Bänder (13, 14) in der Tieflage der Schlitten senkrecht stehen, während sie sogleich bei Beginn des Emporsteigens der Schlitten (1) eine wagerechte Stellung einnehmen. - 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der Schlitten (1) mit dem Windwerk (8, 9) und den Gegengewichten (4) unter Vermittelung je eines in dem Schlitten (i) gelagerten drehbaren Armes (5) und an diesem befestigter Seile (7 bezw. 2) erfolgt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE160175C true DE160175C (de) |
Family
ID=426178
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT160175D Active DE160175C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE160175C (de) |
-
0
- DE DENDAT160175D patent/DE160175C/de active Active
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