DE160420C - - Google Patents

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DE160420C
DE160420C DE1904160420D DE160420DD DE160420C DE 160420 C DE160420 C DE 160420C DE 1904160420 D DE1904160420 D DE 1904160420D DE 160420D D DE160420D D DE 160420DD DE 160420 C DE160420 C DE 160420C
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wind turbine
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speedometer
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DE1904160420D
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P3/00Measuring linear or angular speed; Measuring differences of linear or angular speeds
    • G01P3/26Devices characterised by the use of fluids
    • G01P3/28Devices characterised by the use of fluids by using pumps

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Instrument Panels (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Geschwindigkeitsmesser für Fahrzeuge gehört zu jener Gruppe von Geschwindigkeitsmessern, bei welchen von der zu messenden Geschwindigkeit erzeugte' Luftdruckänderungen zur Messung benutzt werden. Der Erfindung liegt die neue Idee zugrunde, das Prinzip der Kolbenluftpumpe in der Weise nutzbar zu machen, daß an Stelle
ίο des Kolbens ein 'durch Druckluft drehbares, unter Federspannung stehendes Meßmittel (Windrad oder dergl.) die Hubbewegung ausführt und durch die dabei vor ihm entstehende Druckluft bezw. durch die Saugwirkung der hinter ihm hervorgerufenen Luftverdünnung eine der Hubschnelligkeit entsprechend große Teildrehung erleidet.
Durch die Anwendung dieser Idee wird es erreicht, daß zur Erzeugung der Meßwirkung stets ein und dieselbe Luft verwendet und der Pumpenzylinder somit allseitig hermetisch abgeschlossen werden kann, wodurch eine vollständige Sicherung des Mechanismus gegen Verstaubung erzielt wird.
Der Apparat eignet sich besonders zur Auslösung von Höchstgeschwindigkeitssignalen in beliebiger Anzahl, oder auch dazu, bei Überschreitung einer bestimmten Geschwindigkeit (bei Motorfahrzeugen) die Kraftzufuhr durch Betätigung eines entsprechenden Ventils abzusperren, wobei von Bedeutung ist, daß die hierfür erforderliche Arbeit durch die Kraft der Fahrachse geleistet wird, so daß die Meßgenauigkeit dadurch in keiner Weise beeinflußt werden kann.
Die Zeichnung enthält als Beispiel eine Ausführungsform der Erfindung, welche sowohl eine Einrichtung zur Auslösung von-Höchstgeschwindigkeitssignalen auf elektrischem Wege wie eine solche zur Einstellung eines die Kraftzufuhr absperrenden Ventils veranschaulicht..
Der Meßapparat (Fig. 1) besteht aus dem allseitig geschlossenen Zylinder a, der Kolbenstange b und dem 'als Meßmittel dienenden Windrad c mit Feder d. Statt des Windrades kann selbstverständlich auch jedes andere durch Druckluft drehbare Meßmittel verwendet werden. ' Um Schwankungen des Meßmittels nach def Nullstellung hin während des Meßhubes zu verhindern, ist dasselbe mit einem Sperrzahnrad e versehen, welches mit der Sperrfeder f in Eingriff steht, die nur eine ansteigende Drehung gestattet. Bei Umkehrung des Hubes wird dagegen durch die entstehende Luftpressung das Windrad c mit dem Sperrzahnrad e von der Feder f wieder abgehoben und hierdurch seine Rückkehr in die Nullstellung ermöglicht.
Die Einrichtung zur Fernanzeige der Höchstgeschwindigkeiten durch Signale auf elektrischem Wege, welche sich besonders für elektrische Straßenbahnen eignet, besteht aus den im Deckel g des Zylinders α an den entsprechenden Stellen des Meßbereiches ange-
brachten Kontaktstücken h ti h" (Fig. 2), von denen das der jeweiligen Geschwindigkeitentsprechende Kontaktstück in dem letzten Teile des Meßhubes durch die am Windrad c befestigte Kontaktfeder i mit dem Kontaktstück K verbunden wird, wodurch der Stromkreis für eine das entsprechende Signal einschaltende elektromagnetische Vornchtung geschlossen wird.
Fig. 3 und 4 zeigen eine für Automobile anwendbare Einrichtung, um bei Überschreitung einer gewissen Höchstgeschwindigkeit ein die Kraftzufuhr absperrendes Ventil auf mechanischem Wege zu schließen. Zu diesem Zwecke ist im Zylinderdeckel eine zurückschiebbare Scheibe / angeordnet, welche vermittels ihrer verlängerten Achse m gedreht werden kann. Diese Drehung der Scheibe / ist vom Wagenführer zu bewirken und hat den Zweck, die auf derselben befindlichen Rippen η und n' in diejenige Stellung innerhalb des einen halben Kreis umfassenden Meßbereiches zu bringen, welche der am gegebenen Orte vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit entspricht, wodurch gleichzeitig unabhängig vom Willen des Wagenführers ein die eingestellte Höchstgeschwindigkeit anzeigendes optisches Kontrollsignal mit ausgelöst wird. Am Meßmittel c sind nun entsprechend den Rippen η und n' zwei Stifte 0 und 0' (in Fig. 1 punktiert) angebracht, welche bei Überschreitung der eingestellten Höchstgeschwindigkeit gegen die Rippen η und n' stoßen und hierdurch die Scheibe / zurückschieben, wobei das betreffende Absperrventil geschlossen wird. Die beiden Federn ρ undp' verhindern das Zurückfedern der Scheibe /, und es kann eine Wiederöffnung des Absperrventils nur dadurch erfolgen, daß der Wagenführer die Scheibe / in die Nullstellung zurückdreht, in welcher allein vermöge der Lücken q und q' die Scheibe von den Federn ρ und p' freigegeben wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Geschwindigkeitsmesser für Fahrzeuge mit einem Windrade oder einem anderen Meßmittel, welches durch einen Luftstrom von der Geschwindigkeit entsprechender Stärke eingestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Windrad oder Meßmittel in einem Zylinder kolbenartig bewegt und durch den dabei von ihm erzeugten Luftdruck bezw. die hinter ihm entstehende Saugwirkung zum Ausschlag gebracht wird.
2. Geschwindigkeitsmesser nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßmittel während der Meßperiode mit einer Sperrvorrichtung in Eingriff steht, welche Rückschwankungen desselben nach der Nullstellung hin verhindert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1904160420D 1904-02-04 1904-02-04 Expired DE160420C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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ID=34608480

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DE1904160420D Expired DE160420C (de) 1904-02-04 1904-02-04

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