DE1605946B2 - Geruest zum halten und manipulieren einer plane - Google Patents
Geruest zum halten und manipulieren einer planeInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerüst zum Halten und Manipulieren einer Plane, insbesondere für
Plattformfahrzeuge, bestehend aus zwei mit Abstand voneinander angeordneten Längsschienen und einer
Mehrzahl von Aufspannbügeln für die Plane, die ihrerseits aus Bogenteil und senkrechten Stützen
bestehen, wobei die Stützen mit Wagen an den Längsschienen geführt sind und zumindest einer der
Aufspannbügel durch eine an einer Stütze einerseits, an der zugeordneten Längsschiene andererseits abgestützte
Strebe festsetzbar ist
Bei (aus der Praxis) bekannten Gerüsten der beschriebenen Gattung ist die Strebe ein gerüstfremdes
Bauteil (beispielsweise ein einfacher Stab), welches in der beschriebenen Weise angeordnet wird, um zu
verhindern, daß sich der Aufspannbügel in der entsprechenden Längsschiene verschiebt Das ist
nachteilig. Einerseits ist ein solches gerüstfremdes Bauteil nicht immer vorhanden, zumeist fehlt es gerade
dann, wenn es benötigt wird, andererseits läßt sich mit einer derartigen Strebe nicht ohne weiteres auch eine
verschiebende Kraft auf den Aufspannbügel ausüben, weiche auf die Plane spannend wirkt Darüber hinaus ist
die Handhabung der Strebe umständlich, da Elemente zum Festsetzen der Strebe an der zugeordneten Stütze
bzw. an der zugeordneten Längsschiene fehlen.
Der im Anspruch 1 angegebenen Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gerüst der eingangs beschriebenen
Gattung mit einer integrierten Strebe zu versehen, welche Teil des- Gerüstes ist und folglich jederzeit
vorhanden ist weiche darüber hinaus in sehr einfacher Weise manipuliert werden kann und nicht nur die
Festsetzung eines Aufspannbügels, sondern auch dessen Verschiebung in einer Längsschiene zum Zwecke des
Spannens der zugeordneten Plane zuläßt
Die Lösung der Aufgabe besteht darin, daß die Strebe aus einem Oberteil und einem mittels Verbindungsgelenk
darauf aufklappbaren, im Querschnitt U-förmigen Unterteil besteht, dessen oberes Teilstück über das
Verbindungsgelenk vorsteht daß das Oberteil mit einem weiteren Bolzengelenk an der Stütze befestigt
und mit dem abgeklappten Unterteil an die Stütze anklappbar sowie von der Stütze abklappbar ist, daß
ferner das Verbindungsgelenk einen durch das vorstehende Teilstück des Unterteils begrenzten Gelenkfreiheitsgrad
aufweist und durch eine verschiebbare Blockiereinrichtung blockierbar ist, wobei endlich das
Unterteil an Anschlägen der Längsschiene festsetzbar ist
Das läßt sich im einzelnen auf verschiedene Weise verwirklichen. In fertigungstechnischer Hinsicht besonders
einfach ist eine Ausführungsform, bei der das Oberteil der Strebe aus einem Röhr, das Unterteil aus
einem U-Profil besteht Die Stütze weist zweckmäßigerweise eine Klemme zur Aufnahme der angeklappten
Strebe auf, die sich dann im zusammengeklappten Zustand befindet, d.h. das im Querschnitt U-förmige
Unterteil ist dann auf das Oberteil aufgeklappt Die Blockiereinrichtung für das Verbindungsgelenk kann
auf verschiedene Weise gestaltet sein. Besonders einfach in fertigungstechnischer Hinsicht, aber auch
besonders einfach in bedienungstechnischer Hinsicht ist eine Ausführungsform, die dadurch gekennzeichnet ist,
daß die Blockiereinrichtung aus einer auf dem Oberteil verschiebbaren Hülse mit vorkragendem Riegel besteht
und der Riegel in gestrecktem Zustand der Strebe auf das vorstehende Teilstück des Unterteils, im zusammengeklappten
Zustand der Strebe auf dessen unteres Ende aufschiebbar ist
Die erreichten Vorteile sind darin zu sehen, daß bei dem erfindungsgemäß ausgebildeten Gerüst eine Strebe zum Abstützen von zumindest einem der Aufspannbügel stets vorhanden ist weil diese Strebe Teil des Gerüstes ist Dabei kann die Strebe praktisch in jeder beliebigen, für ihre Funktion erforderlichen Länge ausgeführt werden, weil sie in der beschriebenen Weise zusammenklappbar ist Im zusammengeklappten Zustand kann sie ohne weiteres auch an die zugeordnete Stütze herangeklappt werden, so daß sie in diesem Zustand das Verschieben der Aufspannbügel in keiner Weise behindert Von besonderem Vorteil 1st die Tatsache, daß die erfindungsgemäße Strebe ein Kniehebelsystem bildet das durchgedrückt werden kann, bis das über das Verbindungsgelenk vorstehende obere Teilstück dieses Durchdrücken begrenzt So kann auch eine spannende Kraft zunächst auf den zugeordneten Aufspannbügel und damit auf die Plane ausgeübt werden. In durchgedrücktem Zustand blockiert die verschiebbare Blockiereinrichtung das Verbindungsge-
Die erreichten Vorteile sind darin zu sehen, daß bei dem erfindungsgemäß ausgebildeten Gerüst eine Strebe zum Abstützen von zumindest einem der Aufspannbügel stets vorhanden ist weil diese Strebe Teil des Gerüstes ist Dabei kann die Strebe praktisch in jeder beliebigen, für ihre Funktion erforderlichen Länge ausgeführt werden, weil sie in der beschriebenen Weise zusammenklappbar ist Im zusammengeklappten Zustand kann sie ohne weiteres auch an die zugeordnete Stütze herangeklappt werden, so daß sie in diesem Zustand das Verschieben der Aufspannbügel in keiner Weise behindert Von besonderem Vorteil 1st die Tatsache, daß die erfindungsgemäße Strebe ein Kniehebelsystem bildet das durchgedrückt werden kann, bis das über das Verbindungsgelenk vorstehende obere Teilstück dieses Durchdrücken begrenzt So kann auch eine spannende Kraft zunächst auf den zugeordneten Aufspannbügel und damit auf die Plane ausgeübt werden. In durchgedrücktem Zustand blockiert die verschiebbare Blockiereinrichtung das Verbindungsge-
lenk vollständig, so daß die Strebe zu einem statisch starren Element wird, welches die ihm zukommende
statische Aussteifungsfunktion erfüllt
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung
ausführlicher erläutert Es zeigt in schematischer Darstellung
F i g. 1 ein Plattformfahrzeug mit Gerüst und Plane,
F i g. 2 gegenüber der F i g. 1 wesentlich vergrößert und in Seitenansicht einen Ausschnitt aus dem Gerüst
F i g. 3 den Gegenstand nach F i g. 1 in anderem Funktionszustand und
Fig.4 perspektivisch die Blockiereinrichtung aus
dem Gegenstand nach den F i g. 2 und 3.
In F i g. 1 ist zunächst ein Plattformfahrzeug 1 dargestellt welches durch eine Plane 2 abgedeckt ist
Das Plattformfahrzeug 1 ist dazu mit einem Gerüst zum Halten und Manipulieren der Plane 2 ausgerüstet
Dieses Gerüst besteht zunächst aus zwei mit Abstand voneinander angeordneten Längsschienen 3 und einer
Mehrzahl von Aufspannbügeln für die Plane 2. Die Aufspannbügel bestehen ihrerseits aus einem Bogenteil
4 und zwei senkrechten Stützen 5. Die Stützen 5 sind mit Wagen 6 an den Längsschienen 3 geführt Zumindest
einer der Aufspannbügel ist durch eine an eine Stütze 5 einerseits, an der zugeordneten Längsschiene 3
andererseits abgestützte Strebe 7 festsetzbar. Die Gestaltung der Strebe 7 im einzelnen entnimmt man den
F i g. 2 bis 4. Zunächst entnimmt man aus den F i g. 2 und 3, bei vergleichender Betrachtung, daß die Strebe 7 aus
einem Oberteil 8 und einem mittels Verbindungsgelenk 9 darauf aufklappbaren, im Querschnitt U-förmigen
Unterteil 10 besteht Das obere Teilstück 11 des Unterteils 10 steht über das Verbindungsgelenk 9 vor.
Das Oberteil 8 ist mit einem weiteren Bolzengelenk 12 an die Stütze 5 angeschlossen. Es ist fernerhin mit dem
aufklappbaren Unterteil 10 an die Stütze 5 anklappbar (vgLF i g. 3), aber auch von der Stütze 5 abklappbar und
als Strebe 7 einsetzbar, wie es in F i g. 2 dargestellt ist Dabei ist in dieser Stellung das Verbindungsgelenk 9
durch das vorstehende Teilstück 11 des Unterteils 10 in
bezug auf seinen Gelenkfreiheitsgrad begrenzt und außerdem in gestreckter Stellung durch eine Blockiereinrichtung
13 blockierbar. Bevor Oberteil 8 und Unterteil 10 der Strebe 7 in die in F i g. 2 dargestellte
gestreckte Stellung kommen, funktionieren die beiden Teilstücke 8 und 10 als Kniegelenk, welches bis in die in
Fig.2 gezeichnete Stellung durchgedrückt werden kann und dabei verschiebend auf den zugeordneten
Aufspannbügel und damit spannend auf die Plane 2 wirkt Das Unterteil 10 ist an Anschlägen 14 der
Längsschiene 3 festsetzbar, die Längsschiene 3 kann mehrere solche Anschläge 14 aufweisen.
Im Ausführungsbeispiel besteht das Oberteil 8 aus einem Rohr. Das Unterteil 10 ist ein einfaches U-Profil.
Die Stütze 5 weist eine Klemme 15 zur Aufnahme der Strebe 7 in dem in Fig.3 dargestellten zusammengeklappten
Zustand.
Die Blockiereinrichtung 13 wird in ihrem Aufbau und in ihrer Funktion deutlich, wenn man die Fig.4
hinzunimmt Man erkennt, daß die Blockiereinrichtung 13 aus einer auf dem Oberteil 8, d. h. auf dem Rohr,
verschiebbaren Hülse 16 mit vorkragendem Riegel 17 besteht Der Riegel 17 ist in gestrecktem Zustand der
Strebe 7 auf das vorstehende Teilstück 11 des Unterteils
. 10, im zusammengeklappten Zustand der Strebe 7 auf das untere Ende 18 des Unterteils 10 aufschiebbar.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentansprüche: ,1. Gerüst zum Halten und Manipulieren einer Plane, insbesondere für Plattformfahrzeuge, bestehend aus zwei mit Abstand voneinander angeordneten Längsschienen und einer Mehrzahl von Aufspannbügeln für die Plane, die ihrerseits aus Bogenteil und senkrechten Stützen bestehen, wobei die Stützen mit Wagen an den Längsschienen geführt sind und zumindest einer der Aufspannbügel durch eine an. einer Stütze einerseits, an der zugeordneten Längsschiene andererseits abgestützten Strebe festsetzbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Strebe (7) aus einem Oberteil (8) und einem mittels Verbindungsgelenk (9) darauf aufklappbaren, im Querschnitt U-förmigen Unterteil (10) besteht, dessen oberes Teilstück (11) über das Verbindungsgelenk (9) vorsteht, daß das Oberteil (8) mit einem weiteren Bolzengelenk (12) an der Stütze (5) befestigt und mit dem aufgeklappten Unterteil(10) an die Stütze (5) anklappbar sowie von der Stütze (5) abklappbar ist, daß ferner das Verbindungsgelenk (9) einen durch das vorstehende Teilstück (11) des Unterteils (10) begrenzten Gelenkfreiheitsgrad aufweist und durch eine verschiebbare Blockiereinrichtung (13) blockierbar ist, wobei endlich das Unterteil (10) an Anschlägen (14) der zugeordneten Längsschiene (3) festsetzbar istZ Gerüst nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Oberteil (8) der Strebe aus einem Rohr, das Unterteil (10) aus einem U-Profil besteht.3. Gerüst nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stütze (5) eine Klemme (15) zur Aufnahme der angeklappten Strebe (7) aufweist4. Gerüst nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Blockiereinrich-· tung (13) aus einer auf dem Oberteil (8) der Strebe (7) verschiebbaren Hülse (16) mit vorkragendem Riegel (17) besteht und der Riegel (17) im gestreckten Zustand der Strebe (7) auf das vorstehende Teilstück(11) des Unterteils (10), im zusammengeklappten Zustand der Strebe (7) auf dessen unteres Ende (18) aufschiebbar ist
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