DE16095C - Neuerungen in dem Verfahren zur Reinigung der Abflufswässer aus Zuckerfabriken und anderen gewerblichen Anstalten. (I - Google Patents

Neuerungen in dem Verfahren zur Reinigung der Abflufswässer aus Zuckerfabriken und anderen gewerblichen Anstalten. (I

Info

Publication number
DE16095C
DE16095C DE188016095D DE16095DD DE16095C DE 16095 C DE16095 C DE 16095C DE 188016095 D DE188016095 D DE 188016095D DE 16095D D DE16095D D DE 16095DD DE 16095 C DE16095 C DE 16095C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
substances
under
waste water
cooling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE188016095D
Other languages
English (en)
Original Assignee
W. knauer in Osmünde b. Gröbers
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by W. knauer in Osmünde b. Gröbers filed Critical W. knauer in Osmünde b. Gröbers
Application granted granted Critical
Publication of DE16095C publication Critical patent/DE16095C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01D—SEPARATION
    • B01D24/00—Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof
    • B01D24/02—Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof with the filter bed stationary during the filtration
    • B01D24/20—Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof with the filter bed stationary during the filtration the filtering material being provided in an open container
    • B01D24/26—Upward filtration
    • B01D24/263—Upward filtration the filtering material being supported by pervious surfaces
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01D—SEPARATION
    • B01D24/00—Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof
    • B01D24/007—Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof with multiple filtering elements in series connection
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01D—SEPARATION
    • B01D24/00—Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof
    • B01D24/02—Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof with the filter bed stationary during the filtration
    • B01D24/20—Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof with the filter bed stationary during the filtration the filtering material being provided in an open container
    • B01D24/22—Downward filtration, the filter material being supported by pervious surfaces

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
WILHELM KNAUER in OSMÜNDE bei GRÖBERS.
anderen gewerblichen Anstalten.
Drittes Zusatz-Patent zu No. 6211 vom 30. Januar 1878.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. December 1880 ab. Längste Dauer: 29. Januar 1893.
Die Neuerungen erstrecken sich in. der Hauptsache auf Einrichtungen zur Filtration und Kühlung der Abflufswässer.
Beiliegende Zeichnung stellt die Einrichtungen in den Fig. 1 bis 8 im Durchschnitt und Ansicht dar.
In dem Bassin A befindet sich ein Rost a, auf welchem eine Kiesschicht e lagert. Das zu reinigende Wasser gelangt durch Kanal c und zwischen der Schutzwand s, sowie der Wandung ν des Bassins her unter den Rost, wo es seine specifisch schwereren Unreinigkeiten absetzt und, die Kiesschicht langsam durchstreichend, nach dem Bassin B übertritt. Letzteres besitzt einen eingesetzten durchlöcherten Boden B1, durch welchen die von dem Hauptabzugsrohr G sich abzweigenden Rohre G2 geführt sind. Der Raum oberhalb des Bodens ist mit Kies oder einem anderen äquivalenten Material gefüllt, während derjenige unterhalb desselben zum Ablagern von Stoffen, die das Wasser noch suspendirt enthält, dient. Das Rohrsystem G G1 G2 bezweckt, die Entnahme des Wassers aus dem Bassin auf der ganzen Bodenfläche und damit auch den Durchflufs durch die Kiesschicht an allen Stellen durchaus gleichmäfsig stattfinden zu lassen. Die Art und Weise, in welcher das Wasser die Bassins durchfliefst, ist durch Pfeile genügend gekennzeichnet, so dafs eine genauere Erklärung hier überflüssig erscheint. Es erübrigt indefs noch, der Schutzwand ί Erwähnung zu thun; dieselbe dient dazu, Unreinigkeiten, welche specifisch leichter sind als das Wasser, mithin auf der Oberfläche des letzteren verbleiben, zurückzuhalten. Das Bassin A, welches in Fig. 1 und 2 quadratisch angenommen, kann auch, wie Fig. 4 und 5 zeigen, rund sein. Alsdann ist der Zuflufs des Wassers ein centraler und die Schutzwand in einer über das Bassin hinausragenden Erweiterung des Zuflufsrohrs al vertreten.
In dem Haupt-Patent ist für das Abkühlen des Wassers ein sogenanntes Gradirwerk angegeben, welches aber neben einer verhältnifsmäfsig bedeutenden Capitalanlage und einem grofsen Raumerfordernifs den Uebelstand in sich birgt, dafs selbst bei niedrigeren Kältegraden durch die Bildung von Eis ein Inberührungtreten des Wassers mit der Luft und damit die Wärmeentziehung in unzureichendem Mafse stattfindet, sowie ferner durch den Wind die Wassermassen theilweise fortgeführt werden.
Die Vorrichtung, welche Fig. 6 im Durchschnitt zeigt, besitzt nach Ansicht des Erfinders jene Uebelstände nicht. Das Wasser wird bei derselben, auf das Feinste zertheilt, mit der Luft in Berührung gebracht, und kann ein Vereinigen desselben zu dichten Massen beim Herabfallen nicht stattfinden.
Die Vorrichtung ist gebildet aus einem System von Rinnen ο o\ deren Wandungen mit äufserst
feinen Löchern versehen sind, sowie Flächen//1, die das Wasser in der ersichtlichen Weise von der einen Rinne zu der anderen gelangen lassen. Das Ganze ist von einem Gehäuse M umschlossen, wodurch sowohl ein Fortführen der herabträufelnden Wassertheilchen durch den Wind, sowie auch das beregte Einfrieren verhindert wird.
Die abkühlende Luft tritt zu den Oeffnungen / ein, nimmt ihren Weg zwischen ο und / her durch das Wasser, sättigt sich. dabei stark mit Wasserdünsten bezw. Dämpfen, und gelangt durch die Oeffnungen η ins Freie.
Bei dem Inberührungtreten des aus Rohr r auf die Flächen t strömenden kalten Wassers werden die Wasserdünste niedergeschlagen und gehen mit jenem in die Rinnen über. Es kann nun auch das durch dieses Niederschlagen bezw. Condensiren der Dünste gewonnene '· Wasser mit dem aus Rohr r kommenden getrennt abgeführt und zur Kesselspeisung, Knochenkohlenbehandlung etc. benutzt werden (s. Fig. 7), zu welchem Zweck die Wässer sich wegen ihrer Reinheit ganz besonders eignen.
Die Vorrichtung, welche mit Bezug auf Fig. 6 vorhin beschrieben wurde, läfst eine Modification zu, die in Fig. 8 veranschaulicht ist und darin besteht, dafs unter Weglassen der Flächen f das Wasser direct aus der einen Rinne in die andere fällt.
k bezeichnet einen Sammelkanal für das abgekühlte Wasser.

Claims (4)

  1. Patent-AnSprüche:
    i. Eine Einrichtung zum Ausscheiden der in den Abgangwässern der Zuckerfabriken und sonstigen gewerblichen Anstalten suspendirt enthaltenen Stoffe, bestehend in der Hauptsache aus einem Bassin A, in welchem eine Schicht e filtrirenden Materials derartig disponirt ist, . -dafs unterhalb derselben ein Raum für das Ablagern der specifisch schwereren Stoffe belassen bleibt, während die specifisch leichteren Stoffe durch die Anordnung einer Schutzwand ί oder eines unter der Schicht e führenden Rohres a1 an dem Passiren des filtrirenden Materials verhindert werden.
  2. 2. Eine Einrichtung zur weiteren vollkommeneren Trennung der Stoffe aus den Abgangwässern, bestehend aus einem Behälter B mit einem durchlöcherten Boden B\ auf welchem Kies oder ein anderes äquivalentes Material lagert, und unter welchem Boden ein Raum für das Ablagern der specifisch schwereren Stoffe belassen ist, sowie ferner einem Rohrsystem G G1 G2, welches bewirkt, dafs der Abflufs des Wassers unterhalb besagten Bodens nach oben ein durchaus gleichmäfsig vertheilter ist.
  3. 3. Eine Vorrichtung für das Abkühlen des Wassers, bestehend aus einem System von fein durchlöcherten Rinnen 0 ox und darunter angebrachten Flächen ff1, welches System zu dem Zweck der Verhinderung des Fortführens der herabträufelnden Wassertheilchen durch den Wind von einem Gehäuse M umschlossen ist.
  4. 4. Eine Vorrichtung für das Abkühlen des Wassers, bestehend aus einem System von fein durchlöcherten Rinnen q q, welche derart zu einander angeordnet sind, dafs das Wasser wechselweise aus der einen in die andere Rinne zu fallen vermag.
    ζ. Bei einer Vorrichtung von der unter 3. bezw. 4. erwähnten Art das Condensiren des verdunsteten Wassers an der Ausströmungsöffnung durch Zuführung kalten Wassers.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE188016095D 1878-01-30 1880-12-14 Neuerungen in dem Verfahren zur Reinigung der Abflufswässer aus Zuckerfabriken und anderen gewerblichen Anstalten. (I Expired DE16095C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE6211T 1878-01-30
DE16095T 1880-12-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE16095C true DE16095C (de) 1881-11-24

Family

ID=34575152

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE188016095D Expired DE16095C (de) 1878-01-30 1880-12-14 Neuerungen in dem Verfahren zur Reinigung der Abflufswässer aus Zuckerfabriken und anderen gewerblichen Anstalten. (I

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE16095C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2753064C2 (de) Verfahren zum kontinuierlichen Reinigen einer eine hohe Fremdstoffkonzentration aufweisenden Flüssigkeit
DE2708340C3 (de) Verfahren zur Filterung einer Schlämme oder Emulsion sowie Filtergerät zur Durchführung des Verfahrens
DE2040909A1 (de) Kontinuierlich arbeitende Vorrichtung mit einem beweglichen Bett zur Behandlung von fluessigen oder gasfoermigen Stoffen
EP0248429B1 (de) Verfahren zum Abtrennen von organischen Verbindungen aus Wasser durch Extraktion
DE1708600A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur biologischen Abwasserreinigung
DE3346931A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum trennen eines oel-wasser-gemisches
EP0007385A1 (de) Filter zur Ausfilterung von fettartigen Teilchen aus einem Gasstrom, insbesondere aus Küchenabluft, sowie Abluftkanal hierfür
DE2251173C2 (de) Abscheidevorrichtung
DE2104861C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Filtration von Flüssigkeiten
DE2225682B2 (de) Verfahren zum Abtrennen von Feststoffen aus Flüssigkeiten, insbesondere Wasser sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE311986C (de)
DE130749C (de)
DE101096C (de)
DE3122289A1 (de) "trenn- und reinigungseinrichtung fuer ein fluessigkeitsgemisch, das auch feststoffe enthalten kann"
DE130051C (de)
DE132430C (de)
DE242359C (de)
DE102015015896A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Abtrennung von Schwermineralen aus einem feststoffbeladenen Fluidstrom
DE220733C (de)
DE2329229A1 (de) Verfahren und anlage zur reinigung von staubbeladenen gasen
DE3910579C2 (de)
DE307854C (de)
DE412215C (de) Vorrichtung zur Trockengewinnung des Feingutes aus Foerderkohle
DE3403737A1 (de) Verfahren und anlage zum behandeln von abgasen und ablueften aus einem metallbad
DE4026767C2 (de) Hydrozyklon