DE160966C - - Google Patents
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- DE160966C DE160966C DE1903160966D DE160966DA DE160966C DE 160966 C DE160966 C DE 160966C DE 1903160966 D DE1903160966 D DE 1903160966D DE 160966D A DE160966D A DE 160966DA DE 160966 C DE160966 C DE 160966C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K63/00—Receptacles for live fish, e.g. aquaria; Terraria
- A01K63/02—Receptacles specially adapted for transporting live fish
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Marine Sciences & Fisheries (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
- Farming Of Fish And Shellfish (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf solche Fischbeförderungswagen, in deren
Innerem ein in Abteile geteilter, wasserdichter Behälter angeordnet ist, welcher, mit Wasser
gefüllt, zur Aufnahme der Fische dient.
Von den bekannten derartigen Wagen, bei denen die Behälter durch eine unter ihnen
liegende Rohrleitung miteinander verbunden sind, unterscheidet sich der Gegenstand der
to Erfindung dadurch, daß die Verbindung der Behälter durch einen Bodenkanal von verhältnismäßig
großem Querschnitt bewirkt wird, der mit dem Behälter durch ein Sieb von großer Oberfläche in Verbindung steht.
Dies hat die Wirkung, daß bei Anwendung des bekannten Wasserumlaufs von den Behältern
durch einen Reiniger zu den Behältern zurück eine möglichst gleichförmige Entnahme des verbrauchten Wassers aus allen
Abteilen zugleich durch die Pumpe erzielt und hierdurch eine gleichmäßige Reinigung
aller Abteilungen herbeigeführt wird. Infolge der großen Sieboberflache wird ein Verstopfen
der Siebe durch Schleim, Schuppen
o. dgl. nach Möglichkeit vermieden. Die Trennungswände der einzelnen Bassinabteile
sind mit Schiebern versehen, mittels derer auch in dem Kanal einzelne der Größe der
Behälter entsprechende Abteile gebildet werden können, so daß beim Entleeren der einen
oder der anderen Abteilung durch eine an dem mittleren Abteil angeordnete Öffnung
ein Abfließen des Wassers aus den noch mit Fischen gefüllten Abteilungen verhütet wird.
Auf der Zeichnung ist ein mit dem Erfindungsgegenstand versehener Eisenbahnwagen
veranschaulicht, und zwar in
Fig. ι im Längsschnitt und in
Fig. 2 in einem Querschnitt nach der Linie x-x der Fig. 1.
Fig. ι im Längsschnitt und in
Fig. 2 in einem Querschnitt nach der Linie x-x der Fig. 1.
Der in bekannter Weise im Innern des Wagens angeordnete Behälter α ist nur so
lang bemessen, daß an dem einen Ende desselben ein freier Raum innerhalb des Wagens
verbleibt. Dieser Raum b ist gegen den Raum für den Behälter α durch eine Zwischenwand
c abgetrennt und durch eine besondere Tür von außen her zugänglich gemacht.
Ebenso steht der Raum b mit dem Behälterraum durch eine Tür in Verbindung. Der
Behälter α ist in mehrere Abteilungen 1, 2 und 3 eingeteilt, deren an den Köpfen mit
Eisenbeschlag versehene Bohlenwände d sich in an den Innenwänden des Wagens befestigten
U-förmigen Schienen oder durch Winkeleisen gebildete Führungen e führen.
An den oberen Enden der Zwischenwände d greifen die Ketten oder Zugseile der Flaschenzüge
f an, mittels welcher die Wändet bis ungefähr an die Decke des Wagens hochgezogen
werden können. In der Mitte des Wagens ist — und hierin besteht die Erfindung
— unten an demselben ein die eizelnen Abteilungen untereinander verbindender Kanal g
angeordnet und gegen die Abteilungen durch ein Sieb i abgeschlossen. In dem Sieb i ist
unterhalb je einer der Wände d ein Schlitz vorgesehen, durch welchen ein an jeder
Zwischenwand angeordneter Schieber k nach unten in den Kanal hinein vorgeschoben werden
kann. Der Kanal g reicht bis unter den im Wagen vorgesehenen Raum b und nimmt hier
das Saugrohr m einer wie üblich in dem Raum b aufgestellten Pumpe h auf. Das
Druckrohr j der Pumpe h teilt sich in zwei Zweige, welche an den beiden Längsseiten
des Wagens entlang möglichst nahe der Decke desselben geführt sind. Von den Zweigrohren ρ und s führen Rohrstutzen q
ίο senkrecht über jeder Abteilung nach abwärts
und sind an ihren Enden mit Brausemundstücken p. dgl. versehen. Jeder der Rohrstutzen
q besitzt einen Hahn v, welcher zweckmäßig so eingerichtet ist, daß beim Durchströmen
des Wassers gleichzeitig Luft angesaugt, d. h. also eine Vermischung des Wassers mit Luft herbeigeführt wird. Die
Einrichtung zur Zuführung des Wassers zu den einzelnen Behältern gehört nicht zur
vorliegenden Erfindung.
In das Saug- oder Druckrohr der Pumpe h wird ein geeignetes Filter bekannter Art
eingeschaltet.
Der Antrieb der Pumpe geschieht mittels eines von einer Akkumulatorenbatterie gespeisten
Elektromotors jv, eines Benzin-, Petroleummotors o. dgl.
Der Kanal g ist unterhalb jeder Abteilung des Behälters α mit einem Auslaufhahn \
versehen. Diese Hähne sind durch ein Gestänge zwangläufig unter sich verbunden und
können durch einfaches Umlegen eines Handhebels y von dem Raum b aus gemeinsam
geöffnet oder geschlossen werden.
Nach Öffnen der auf den Längsseiten des Wagens befindlichen Schiebetüren ist der
Behälter bezw. dessen einzelne Abteilungen bequem zugänglich und kann mit Wasser
und sodann mit Fischen gefüllt werden.
Während der Beförderung, d. h. also während der Fahrt des Wagens sind die Schieber k
geöffnet, und die Pumpe h wird in Betrieb gesetzt. Die Pumpe saugt, wie üblich, das
durch Fäkalien verunreinigte Wasser aus den Abteilungen in ununterbrochener Weise durch
den Kanal g hindurch ab, drückt oder saugt es durch eine geeignete Filtervorrichtung und führt
es durch die Rohre ρ und s und Rohrstutzen q den einzelnen Behältern im gereinigten Zustände
wieder zu. Die Einteilung des Behälters α in einzelne Abteile verhütet einen
zu großen Wellenschlag während der Fahrt, so daß die Fische nicht hin- und hergeworfen
werden und also keinen Schaden nehmen können.
Soll an der Endstation das Entleeren des Behälters vor sich gehen, so wird die Pumpe h
außer Betrieb gesetzt, die Schiebetür des Wagens geöffnet und sodann nach Herabdrücken
der Schieber k die in der einen Längswand des Behälters befindliche, durch
einen geeigneten Verschluß η dicht verschlossene öffnung r freigelegt, so daß sich
durch diese der Inhalt der Abteilung 2 in untergestellte Gefäße o. dgl. entleeren kann.
Durch Herablassen der Schieber k wird hierbei das Abfließen des Wassers aus den noch
mit Fischen gefüllten Abteilungen durch den Bodenkanal g hindurch vermieden. Um die
Entleerung des Behälters I oder 3 herbeizuführen, zieht man die eine oder andere der
Trennungswände d mittels der Flaschenzüge y hoch, worauf der Inhalt der jeweiligen Abteilung
ebenfalls durch die Öffnung r hindurch nach außen hin abläuft. Bei geeigneter Bauart der Eisenbahnwagen bezüglich der
Anordnung der Schiebetüren könnte auch jede Abteilung für sich mit einer Entleerungsöffnung versehen sein, so daß die Entleerung
jeder der Abteilungen für sich stattfinden könnte.
Der die einzelnen Abteilungen verbindende Kanal ermöglicht es, nach öffnen der Hähne \
ein schnelles Entleeren des Behälters herbeizuführen. Diese Möglichkeit ist dann von
Bedeutung, wenn sich bei längerer Fahrt eine Erneuerung des Wassers als unbedingt
notwendig erzeigt.
Der Behälter läßt sich nach Hochziehen der Wände d und Öffnen der Hähne \ in bequemer
Weise reinigen.
Claims (2)
1. Wagen zum Befördern lebender Fische mit in Abteile geteiltem Wasserbehälter
und Wasserumlauf, dadurch gekennzeichnet, daß die Abteile des Wasserbehälters durch einen Bodenkanal (g) von
verhältnismäßig großem Querschnitt unter sich verbunden sind, wobei der Bodenkanal
mit dem Behälter durch ein Sieb von großer Oberfläche verbunden ist, zu dem Zwecke, eine gleichmäßige Entnahme
des verbrauchten Wassers aus allen Abteilen zugleich und damit eine gleichmäßige
Reinigung des Wassers sämtlicher Abteile zu erzielen.
2. Ausführungsform des Wagens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Kanal (g) durch Schieber (k) der Anzahl der Abteile des Wasserbehälters entsprechend
in einzelne Abteile geteilt werden kann, zu dem Zwecke, jede Abteilung des Behälters entleeren zu können,
ohne daß aus den übrigen Abteilen Wasser abfließt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE160966T | 1903-07-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE160966C true DE160966C (de) | 1905-05-31 |
Family
ID=426885
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1903160966D Expired DE160966C (de) | 1903-07-05 | 1903-07-05 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE160966C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3007783A1 (de) * | 1980-02-29 | 1981-09-17 | Linde Ag, 6200 Wiesbaden | Verfahren und vorrichtung zum transport von lebenden wassertieren |
| EP0072334A1 (de) * | 1981-08-12 | 1983-02-16 | Alain Martin | Verfahren und Einrichtung zum Lebendtransport von Wassertieren wie z.B. Krebstiere |
| EP0275674A1 (de) * | 1986-12-18 | 1988-07-27 | James Christopher Brock Partridge | Anordnung zum Lagern von lebenden Wassertieren |
-
1903
- 1903-07-05 DE DE1903160966D patent/DE160966C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3007783A1 (de) * | 1980-02-29 | 1981-09-17 | Linde Ag, 6200 Wiesbaden | Verfahren und vorrichtung zum transport von lebenden wassertieren |
| EP0072334A1 (de) * | 1981-08-12 | 1983-02-16 | Alain Martin | Verfahren und Einrichtung zum Lebendtransport von Wassertieren wie z.B. Krebstiere |
| FR2511313A1 (fr) * | 1981-08-12 | 1983-02-18 | Martin Alain | Procede et installation pour la conservation en vie d'animaux aquatiques tels que des crustaces pendant leur transport |
| EP0275674A1 (de) * | 1986-12-18 | 1988-07-27 | James Christopher Brock Partridge | Anordnung zum Lagern von lebenden Wassertieren |
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