DE161122C - - Google Patents
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- DE161122C DE161122C DENDAT161122D DE161122DA DE161122C DE 161122 C DE161122 C DE 161122C DE NDAT161122 D DENDAT161122 D DE NDAT161122D DE 161122D A DE161122D A DE 161122DA DE 161122 C DE161122 C DE 161122C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G3/00—Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements
- B61G3/04—Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements with coupling head having a guard arm on one side and a knuckle with angularly-disposed nose and tail portions pivoted to the other side thereof, the nose of the knuckle being the coupling part, and means to lock the knuckle in coupling position, e.g. "A.A.R." or "Janney" type
- B61G3/06—Knuckle-locking devices
- B61G3/08—Control devices, e.g. for uncoupling
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
KAISERLICHES /
PATENTAMT.
M 161122 KLASSE 2Oe.
für Klauenkupplungen.
Die vorliegende Erfindung betrifft jene bekannte Art von Eisenbahnwagen-Kupplungen,
bei der zwei Klauen hakenartig ineinandergreifen und in dieser Kuppelstellung durch
vorfallende und von der Seite des Fahrzeuges auslösbare Riegel festgehalten werden. Der
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung, welche zunächst zur Bewegung des Riegels für die Klauen dient, zugleich aber
ίο auch vermöge der Anordnung der Führung dieser Vorrichtung außerhalb ihres Schwerpunktes
die Sicherung des Riegels gegen selbständiges Zurückgehen infolge von Stoßen
des Wagens bewirkt, wobei im Gegensatz zu ähnlichen bekannten Einrichtungen die Beweglichkeit
des Kuppelkopfes nicht beeinträchtigt wird und eine Beschädigung oder schädliche Beeinflussung der obigen Einrichtung
durch den sich bei der Fahrt bewegenden und verschiebenden Kuppelkopf nicht stattfinden
kann.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht der Vorrichtung,
Fig. 2 eine Draufsicht; Fig. 3 stellt eine Einzelheit dar; Fig. 4 und 5 zeigen eine
andere Ausführung in Seitenansicht und Draufsicht; Fig. 6 ist eine Einzelheit derselben.
Die Kupplung ist eine Mittelpuffer-Klauenkupplung, deren Klaue 4 durch einen wagerecht
verschiebbaren Riegel 2 in der Kuppelstellung festgestellt wird.
Die neue Einrichtung besteht darin, daß zur Belastung und Wiederauslösung des
Riegels 2 ein Gewichtsstück 9 angeordnet ist, das vollständig unabhängig von dem Kuppelkopf
an der Wagenstirnwand in senkrechter Richtung geführt ist und mit seinem gegabelten
Ende das Belastungsgewicht 5 für den Riegel 2 umfaßt. An diesem Gewichtsstück
9 greift ein Gestänge 12, 10 an, das,mit
einer Querwelle 13 in Verbindung steht.
Wird das Gewichtsstück durch Drehen der Welle 13 gehoben, so geht der Riegel 2.
in die Offenstellung (Lösen der Kupplung), wird es gesenkt, so belastet es das Gewicht 5.
Da dieses mit einem Arm 3 zusammen um einen Bolzen 8 (Fig. 1 und 3) drehbar ist und
der Arm 3 in den Riegel 2 eingreift, so wird auch der Riegel belastet und in der Kuppelstellung
gesichert.
Durch diese Anordnung wird nicht nur eine vollständige Unabhängigkeit des Kuppelkopfes
und der Auslösevorrichtung 9,12,10,13 voneinander erzielt, welche eine freie Bewegung
des Kuppelkopfes nach beiden Seiten hin ohne Beeinflussung der Auslösevorrichtung
gestattet, sondern es ist auch ein Gewichtsdruck auf den Sperriegel 2 vorhanden,
der verhindert, daß die Kupplung durch die Stöße des Wagens gelöst wird. Die Sicherheit
gegen unbeabsichtigtes Lösen wird noch dadurch vermehrt, daß" die Führung 11 für
das Gewichtsstück 9 außerhalb des Schwerpunktes des letzteren liegt, so daß bei Stoßen
ein Ecken desselben in der Führung 11 entsteht, wodurch ein Hüpfen des Gewichtsarmes
9 verhindert wird.
Bei der Bauart nach Fig. 4 bis 6 wird der Riegel 2 durch einen senkrecht geführten
Bolzen 16 bewegt, der mit einem schrägliegenden, keilartig wirkenden Kopfstück 17
den Riegel 2 verschiebt. Das Fallgewicht besitzt nur einen Arm 18, der in das ösenartige
Ende des Bolzens 16 (Fig. 6) so eingreift, daß er die achsialen und wagerechten
Bewegungen der Kupplung ungehindert mit ausführen kann.
Der Bolzen 16, 17 (Fig. 4) sowie der Arm 3
(Fig. 3) können mit einigen Abänderungen auch unmittelbar als Riegel für die Klauen
dienen, wobei dann der Riegel 2 in Wegfall käme.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Gestänge mit senkrecht geführtem Gewichtshebel zum Bewegen der Sperrfalle für Klauenkupplungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung des Gewichtshebels (9 oder 18) so weit außerhalb seines Schwerpunktes liegt, daß beim Auftreten von senkrechten, auf Lösung der Kupplung wirkenden Stoßen ein Ecken des Gewichtshebels in seiner Führung erfolgt, wodurch seine Bewegung in senkrechter Ebene verhindert werden soll.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE161122C true DE161122C (de) |
Family
ID=427023
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT161122D Active DE161122C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE161122C (de) |
-
0
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