DE1620005A1 - Verfahren zur Herstellung von 2-substituierten Benzimidazolen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von 2-substituierten BenzimidazolenInfo
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- C07D277/02—Heterocyclic compounds containing 1,3-thiazole or hydrogenated 1,3-thiazole rings not condensed with other rings
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- C07D277/22—Heterocyclic compounds containing 1,3-thiazole or hydrogenated 1,3-thiazole rings not condensed with other rings having two or three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with only hydrogen atoms, hydrocarbon or substituted hydrocarbon radicals, directly attached to ring carbon atoms
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Description
MERCK & CO.,
126 Baet Mncoln Avenue, Rshway, N.J„ 07065, V.St.A.
126 Baet Mncoln Avenue, Rshway, N.J„ 07065, V.St.A.
Verfahren zur Herstellung von 2~substituierten Beniiaidaioien
I)Io Erfindung betrifft allgemein die Herstellung neuer cheaiacher
Verbindungeno Spezieller betrifft sie die Herstellung
von 2-Nitro-N-(aub8t.methyl)-.anilinen und Säureadditionssalsen
davon» Weiterhin betrifft sie die Verwendung solcher Aniline
bei öer Herstellung von
Ziel dar Erfindung ist die Bereitstellung neuer Verbindungen
sowie ein Verfahren zur Synthese solcher Verbindungen·
EL-. noch weiteres ziel der Erfindung ist ein Verfahren tür
stellung von 2-Bubet.Benzimidazole. Andere Ziel» werden aus
β er folgenden Beschreibung der Erfindung ersichtlich*
• 1 -
" BAD ORiGiNAL
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Die neuen Verbindungen, die gemäß der Erfindung hergestellt
worden Können, haben die ?orael
H
H1-
H1-
l2"
worin R ein fünfgliedrlger heterocyolieoher Beet iflt, der
Stickstoff und Schwefel enthält, wie Thiatolyl, Inothiazolyl
und Thiadiazolyl; und R1 und R2 Wasserstoff, niedrig-Allcyl,
Halogen,,Phenyl, Halogenphenyl, Tnltnyl, niedrig-Alkoxy,
niedrlg-Alkylthio, Phenoxy oder Phenylthiο bedeuten« vorauegeaetst, daß, falle beide Reste R1 und Rg eine andere Bedeutong
ale Halogen haben« mindestens einer dieser Reete R1 und R2
Waeserstoff bedeutet» ■
Die Haogenanteile an dleeen Verbindungen können Chlor oder
Fluor und dergl» sein, während zm den niederen Alkylgruppen
MethyljÄthyl, Isopropyl und dergl. gehören· Als Beispiele der
niedrig-Alkoxy- und niedrig-Alkylthiogruppen, die sit R1 und R9
. ■■■·.■ ■ . - /
bezeichnet- sind, können Me thoxy, Äthoxy, Methyl thi ο, Propyl
tliio und dergl ο erwähnt werden0
BAD
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"-..:. 1020005
9299 -; ;_.-; - ■.-■ : .-■= ;, "_ : ". '.■■.■■ . - . ,
Hach dtm erfindungegemäöen Verfahren aur Herstellung der neuen
Verbindungen wird, ein öhlornitrobeneol oder ein geeignet eutoetituiertee OhlornitrobenBol mit einem eubititulerten Methjrlamln behandelt· Diese Verbindungen können dann durch Pyrolyet
in 2^Bub9t,Benfeinldasole überführt werden. Pie Gesamtreaktion
kann allgeaein wie folgt darfieeteilt werdent
— 01
i—HO,
H2HOH2-R
(II)
HO,
(IXI)
ryrolye·
x>
■?*■
(IV)
In öieaen Forneln besitzen K, H1 und Rg die oben angegebenen
Bedeutungen. .-· ■.;;■,. ,.,"'.".-... V .-. ; ]-^ /. _ _ ·■--, '..;-.-
Gerat.u der !Erfindung wird ein eubstituiertee Methylaiain der Formel E-CHgIfH21 worin R die oben angegebene Bedeutung beeittt,
BAD ORIGINAL
_ 3 -■
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mit einem Chloraltrobenzol behandelt«, Die Reaktion kann von
etwa Zimmertemperatur bis etwa 2000C durchgeführt werden, doch
ist die Temperatur für die Reaktion selbst nicht kritisch«, Temperaturen von etwa 500O bis etwa 150^0 werden bevorzugt, da
eie am bequemsten sind, die übermäßige Bildung von Nebenprodukten vermeiden und gestatten,, daß die Reaktion in verhältnismäßig kurzer Zeit beendet ist«
Das Amin liegt vorzugsweise in einem Verhältnis von 1 bis 4 Hol
Amin je'Hol Chlornitrobenzol vor. _
Die obige Reaktion kann zwar ohne Verwendung von Lösungsmittel
durchgeführt werden, jedoch gewUnsohtenfalls auch in wässrigen oder inertem organischen Lösungsmittel erfolgen. Zu Lösungsmitteln, die in dieser Hinsicht brauchbar βΐηά, gehören Kohlenwasserstoffe, wie Benzol, Toluol, Xylol und dergl., Alkohole»
wie niedrige Alkenole, ZoB0 Äthanol, Isopropanol und dergl <>e
Äther, wie Athyläther, Tetrahydrofuran und dergl., Amide, U0B0
Formamide und Dimethylformamid, und Diinethyleulfoxyd und dergl.
Das Produkt kann durch normale Arbeitsweisen mit organischen
Lösungsmitteln, wie Kohlenwasserstoffen, verdünnten Mineralsäuren oder organischen Säuren und dergl0 extrahiert werden»
Konzentrierte, starke Mineralsäure, wie sineHalogenwasserstoffefiure, Schwefelsäure, Salpetersäure oder Phoephorsäure und vorzugsweise eine konzentrierte Halogenwaoseretoffsäure, wie SaIz-
_ A „
009808/1722 OAD 0R!GINAL
säure, ist dann brauchbar zur Überführung des Anlllnproduktes
in ein Säureadditioneealz für die Zwecke der Ausfällung und
Heinigung. Basen, wie ein Alkall- oder Erdalkalibioarbonat,. ■
oder organische Basen» vie iyridin, Ohinolln und dergl., und
andere schwaohe Basen können verwendet werden, am das Säureadditioneealz zu neutralisieren, um ein praktisch reines H-subst
Hitroanilin zu erhalten.
Als Beispiele der neuen Verbindungen, die nach dem oben beschriebenen Verfahren hergestellt werden können, seien 2-2fitro-5-iaethyl-(4-thiazolylmethyl)-aD.ilin9 2-Nitro-4-methyl- (4-thiazoXyliaethyl)-anilin, 2-Nitro-5-fluor-(4-thiazolylmethyl)-a»illn,
2-Hitro~4-methylthio-^?f -{1,2,5-thiadiazolylmethyl}7~anllin,
2~Mitro-4~metho3cy- (2-tMazolylmethyl)-anilin, 2~Nitro-5-phenyl-(4-tMazolylmethyl)-anilin, 2-iTitro-(4-iaothiaaolylmethyl)-ajailln, 2-Hitro-5-phenyl-(2-thiazolylmethyl)-anilin, 2*Hitro-(4-tiiiaaolylmethyl)-anilin, 2-Nitro-(2-thiazolylaethyl)-SÄllinf
2-2UtTO-^ChIOr-(4~thiazolylmethyl)anilin, 2-Hitro-5-(2l-thienafl)-{4-thiazolylmethyl)-anilin, und 2-Mtro-4-p.henyl-(4-thi*·
sr-lyimethyl)-anilin erwähnt«.
: 3 asr Erfindung kann das Benzimidazol IV erhalten werden,
In den man das entsprechende Hitroanilin III mit einem milden
Mittel und einer starken Base, wie einem Tetra-
_ 5 . . BAD
004803/1722
alkylammoniuinhydroxyd oder einem Alkalihydroxyd* *.B, Lithiumhydroxyd, Natriumhydroxyd und Kaliumhydroxyd, in einem Lösung*-
mittel behandelt. Dia Reaktion kann bei etwa O bie 10O0C1 Tor»
' züge weise etwa Zimmertemperatur bis 400G, durchgeführt werden.
Zu milden Reduktionsmitteln, die auf diese Weise brauchbar sind«
gehören Hydrosulfite, Hydrosulfide, Hyposulfite, Sulfite, SuI-fide, Zink und dergl» Bie oben erwähnten Reduktionsmittel können
Kationen enthalten, wie Ammonium, Alkalimetalle und Erdalkalimetalle o In der obigen Arbeitsweise können viele Lösungsmittel
verwendet werden, wozu polare Lösungsmittel, wie Formamide,
substituierte Formamide9 ¥asser, niedere Alkenole, Dimethylsulfoxyd und derglo gehören. Die Hydroxyl~lialtigen Lösungsmittel, wie Wasser und niedere Alkanole, sind bevorzugt«
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung kann das Benzimidasol
IV aus dem N-substituierten Nitroanilin durch Pyrolyse erhalten
werden. Eine Methode zur Pyrolyse des substituierten Anilins besteht im Erhitzen desselben in flüssiger Phase auf 150 bis
3000C, vorzugsweise etwa 200 bis 25O0G. Die Temperatur sollte
etwa 15 Minuten bis etwa 2 Stunden aufrechterhalten werden, um brauchbare Ausbeuten zu erhalten, doch ist die genaue Zeitspanne für die Pyrolyse für das Verfahren nicht kritisch« Gewünsehtenfalls kann ein Lösungsmittel verwendet werden» Hochsisdmds Lösungsmittel, beispielsweise gesättigte Kohlenwasserstoffe, die über etwa 150° sieden, wie Setrahydronaphthaline»
BAD ORIGINAL - 6 -
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Bind in dieeer Beeiehung brauohbar. Dae Produkt kann dann
durch gewöhnliche Maßnahmen extrahiert und gereinigt werden»
beispleXevelee durch Verwendung von Extralctioneniitteln, wie
niederen Alkanolen, wie Äthanol, Isopropanol und dergl. Ithylacetat, Ketonen, Dimethylformamid und dergl. Auch Verdampfen
und Sublimieren kömitn während der Reinigung ftnge\fanfit werden.
Da· H-ßubetituierte Nitroanilin kann auoh pyrolyeiert werden»
indem öl innig mit einem milden Reduktionsmittel gemieoht wird»
da« ein «nor^aniecheB Kation enthält, wie Perro-, Mangano- oder
Ouprooxalat, -hydroxyd, -carbonat, -oxyd, -aeetat f -formiat
und dergi*. Dae erhaltene Produkt kann dann wie oben extrahiert
und gereinigt werden« um das üenaimldazol au lieforn.
Diese BeneiaidaBole IV elnä wirksam gegen Helminthiaei8, eint
Infektion, welche den Befall eines tierischen oder »eneChilenen
Körpare duroh verechiedene ßpeeies von paraeitiechenWUraern
Die Bubatituierten'Mathylaaine II können aua der entsprechenden
hetaroc/oliechen Garboneäure durch Behandeln oit tithi
niuehydrid, thioiiylchlorid und liase, und Anmonieren der erhaltenen Ghlorraetliylverbinäaae mit rhthalimia oaer Anmoniak htr-
^eeteilt werden· Die Teaperaturen für die Aeinierung kann von
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etwa Zimmertemperatur bis etwa 1250C schwanken. Wenn Ammoniak
als Reaktionekompohente verwendet wird, sollte es vorzugsweise
im Beaktionegemiaöli gehalten werden* Die Verwendung einer mit
Glas, ausgekleideten Bombe ist in dieser Beziehung nützlich· Eine
Base, wie Natrium- oder Kaliumäthylat, oder ein Alkalihydroxyd,
wie Natrium- und Kaliumhydroxyd, wird dann zum Reaktionegemiech
zugegeben, um das substituierte Methylamin freizusetzen.
Einige der Hitrochlorbenzole, welche Verwendung als Auegangs·*
materialien in der irorliegenden Erfindung finden, sind bekannte
Verbindungen, Besondere Nitroahlorbenz'ole, die In der Xiteratur
nicht beschrieben sind, werden nach an sich bekannten Arbeitsweisen
erhalten. So kann beispielsweise eine gewünschte Nitrochlorbenaol-Reaktionakomponente
aus einem entsprechenden Anilin oder o-Nitroanilin durch Di azo tieren der Aminogruppe mit einer
starken Säure und Natriumnitrit, Behandeln des Produktes alt
Salzsäure und Wasser In Gegenwart eines Cuprosalzea und Sitrieren
dee erhaltenen Chlorbenzols zur Bildung des Nitrochiorben-2olß
synthetisiert werden. ,
Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung.» ohne sie zu beschränken.
BAD ORIGINAL
0 09Ö0 i#*i 722
9299 .
Bel ä ρ 1 e J
7 »9 S (O»05 MoI) 2-Nitrochlo*beneol werden mit t1,4g (0,t
Mol)4-Aminometljylthiazol gemischt. Die l&are liöaüxig wird
3Ö Minute» auf 1000G erhitzt und etwa 5 Stuadezi fcnier Bewegung
Ibei dieser iEeiaperatur^^ gehalten« Dae erJ^e^*en* dunjcle
öl wird mit 2Q ml Wasser gemischt. Das Öl wlr4 abgetrennt
und dreimal mit 10 ml Benzol extraiiiert, und der vereinigt·
Benzolextrakt wird wieder mit 120 ml 2,5^-n-SalaeaWPes »extrahiert. Der erhaltene Extrakt wird dann mit 10 mlkonzentrierter
Salzsäure behandelt« Der sich bildende ffiedei?scihi^g,
2-iiitro- (4-thiazolylmethyl y-aöilin-hydrochlorit^ wird ^1* ■
triert, mit Benaol und dann mit Wässer gewaschen und dann mit
50 ml gesättigter Natriumbicarbonatlösung verrührt« Dae
2-Nltro-( 4-thia20lylmethyl)-anilin-Produkt wl*Ä. dann filtriert
mit Wasser gewaschen und im Vakuum getrocknet!-JP >
92 Wt 830C. . ■"_'.-. ': - ■; . V- ' '-■_■ V-;V\: -v ^.V'.-
Bei Verwendung von konzentrierter.Schwefelsäure, Phosphorsäure oder Salpetersäure in der obigen Arbeitsweise anstelle
von konzentrierter Salzsäure erhält* man das entsprechende Sänreadditionsaalzo .
Verwendet man bei der Durchführung der obigen Arbeitsweise *■
5-öhloa>-4->nitrotoluol, 2-Nitro-4-methylthio-chlos*benaol»
' BAD ORIQlNAJ-
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162DÖ05
JO
9299 : .
2~XTltro~5-ph«ayI-olilo2bQii*olt 1-Chlör-4-äthyi~2-nitrobenzol, 2-Nitro-4-phenoxy~ohlorbenzol* 2-Hitro-4-ph»nylthioohlorbenzol, 2-Kitro-5-C2l-thienyl)-chlorbeneol» 2-lfitro-5-(4'-fluorphenyl)-chlorbenzol, 2-Nitro-4-(2·-chlorphenyl)-chlorbenzol, 2-5iitro-4-methoxy-chlorbenzol, 2-Hitro-4-chlorohlorbenzol oder 2-Fitro-5-fluor-ohlorbenzol anstelle von
2-Nitrochlorbenzol, 80 erhält man 2-Nitro-5-methyl-(4-thiazolylmethyl)-anilin, 2-Nitro-4-methylthio-(4-thiazolylmethyl)-anilin* 2-l\iitro-5-phenyl-(4-thiazolylmethyl)-aniliii,
2-I?itro-4-äthyl-(4-tiiiazolylmethyl)-aniliu, 2-Nitro-4-pheiioxy- (4-thiazolylmetliyl) -anilin, 2-Hi tro-4-phenylthio- (4-thiazolyIme thy1)-anilin, 2-Ni tro-5-(2»-thienyl)-(4-thiazolylmethyl)-anilin, 2-Nitro-5-(4'-fluorphenyX)-(4-thiazolylmethyl)-anilin, 2-Hitro-!-4-(2l-ohlorphenyl)-(4-thi8yzolylmethyl) -anilin, 2-Hitro-4-metho:xy- (4-thiaeolylmethyl)-anilin, 2-Hitro-4-chlor»(4-thiazolylmethyl)-anilin oder 2-Kitro-5-fluor-(4-thiazolylmethyl)-anilin.
Verv/endet man 2-Äminomethylthiazol, 4-Aminomethyl-(1>2>5-thiadiazol) oder 4-Aminoiaethylieothiazol in dor obigen Arbeitsweise anstelle von 4-Aminomethylthiazol, eo erhält man .
2=Nitro-(2-thlazolyliaethyl)-anilin9 2-Nitro-^ 4-(i ,2,5-jfchiadiazolylmethyl27fc=anilin bzw, 2-Hitro-(4-iBOthia«olylmethyl)-anilin»
BAD ORiGiNAL
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3299 \/:V \ V
5 β 2<m%Tu~t4~®iiM%^^
-Dimethylformamid EUgefügt, J)iβ erhaltene Löeung wird dann au
einem Gemiach von 15 ml XÜmetiiylforinainid, 20 ml 2,5-n-Kaliuabydroxyd
ük Waeee^ iffid 10 ^aI einer IS^igeÄ wässrigen Kaüum*
hydrosulflillöaung zugefügt. DaB Qemi BOh wird bei Zimmertemperatxir
etwa 6 Stunden gerührt und dßo Löeus^sciittel im
^Tatosuia reäiÄaiapft. Wae#sr wl^ä zwa Moketaiiä 3Ugefügt,xind der
pH-Wert äee Gemisches «i?d filtriert, um 2-(4'-Thiazolyl)-benaimi^ascl
zu erhalten3 ..■:...-
Wenn, man die obige Arbeitsweise unter Verietidraig von Hatrium-
Sink aßetelle .W Kaliwffltefd3?oe»lflÄ tf«anf)hffitvt« oder ..
ifa^itimi^dtö^f^öder" 3?#traätiiyiafl!fflio»iiia-
anstelle >öm Saiiiüalbif öreacjd. verwenA®**: eritölt
2*Kitre-
~an
BAD ORIQlHAL
-(4-thiazolylraethyl)-anilin, 2-.Hitro-5-(4l-fluorpheHyl)-(4-thiazolylmethyl)-anilin,
2-Nitro-4-(2"-chlorphenyl)-(4-thiazolylmethyl)-anilin,
2-!iitro-4-fflethoacy-(4-thiazolylaethyl)-anilin»
2-N iti"O-4-chlor- (4-thiazolylmethyl) -anilin, 2-Nitro-*
5-fluor- (4-thiazolylmethyl)-anilin, 2-ITitro-/?- (1,2 f 5-thiadiazoly
line thy Ι27*·βη111η oder 2-Hitro- (4-iaothiasolylmethyl)-anilin
anstelle von 2-Nitro-(4-thiazolylmethyl)-anllla ift
der obigen Arbeitsweise, so erhält man 2-(2*-Thiazolyl)-benzimidazol,
2-(4l-Thiazolyl)«-5-iaethyl-benziaiidaaolt 2-(4'-Thlazolyl)-5-methylthiobenzimidazol,.
2- (4♦ -Thiazolyl)-5-phenyl-benzimidazol,
2-(4f-Thiazolyl)-5-äthyl-benziniidazol,
2~(4'-Thiazolyl)-5~phenoxy-benÄimidazoi, 2-(4'-2MaZoIyI)- ;
5-phenylthiobenzlinidazol, 2-(4'-Thiazolyl)-5-^'-thienyl)-benzimidazol,
2-{4'-Thiazolyl)-5-(4*-fluorpheayl)-benzimidazol,
2-(4'-Thiazolyl)-5-(2■ -chlorphenyl)-benzimidazol{,
2-C41 -Thiazolyl)-5-methO3^-benzimidaaol, 2-(4'-Thiazolyl)-5-ohlor-benziaidazol,
2- (4' -Thiazolyl) - 5-f luor-toenzimidazol 9
2-^?'-(i ,2#5-Ihiazolyl27-benÄinidazol oder 2-(4'-IeOtIHazolyl}
-benziaidäzol«
Beispiel 3
2-(41-ÜJhiaaolyl)-
1 g 2«Nitro-(4-thiazolyliBethyl5-anillii wird al* 10.β Sand
gemischt und im Vakuum 30 Minuten lang bei 220 bis 24O0O
4n
009808/1722
Jl
9299 .
erhitzt ο Das Produkt dieser Arbeitsweise wird mit Äthyl*-
acetat extrahiert und der Extrakt zur Trockne eingedampft«
Sublimation im Vakuum ergibt 2-(4'-Thiazolyl)-benzimidaaol
vom P «30t Ms 3020C.
Verwendet, man 2-Nitro- (2=thiaaolylmethyl) -anilin» 2-Mitro-5-methyl-(4-thiazQlylmethyl)
-anilin, 2-Kitro-i-methylthio-(4-thiazolylmethyl)
-anilin, 2-Nitro-5-£henyl- (4-thiazolylmethyl)-anilin,
2-Sitro-4-äthyl«(4-thiazoly!methyl)-anilin,
2~lfitro~4^phenoxy-C4^thiazolyl]nethyl)-anilin, 2-Hitro-4-phenylthio-(4-thia2Oly!methyl)-anilin,
2-liitfo-5- (2«-thienyl)
-(^thiazolylmethylj-anilin, 2-Mtro-5-(4'-fluorphenyl)-(4-thiazolylmethyl)-ajailin,
2-Nitro-4-(2·-chlorphenyl)-(4-thia-Eolylmethyl)-ariilin8
2-Nitro-4-meth03qr-(4°thiazolylmethyl)-anilin,
2-Mtro-4-ohlor-(4-thiazolylmethyi)-anilin, 2-HitXO-5-±luor-(4-thiazQlylmethyl)
-anilin, 2-Iiitro-^4"- (1,2,5-thia*
aiEzolyliaethyl}7-anllin oder 2-Kitro-(4-i8othiazolylmethyl)-anilin
anstelle von 2-Nitro-(4-thiazolyImethyl)-anilin in
der obigen Arbeitsweises so erhält man 2-(2'-Thiazolyl)-benziiaidäzol,
2-(4-2hiazolyl)-5-methyl-benzimiäazol, 2-(4f-Ihiazolyl)-5-methyltMo-benzimidazol,
2-(4*-ihiazolyl)-5-phenyl-benzimidazöl,
2- (4* -'fhiazolyl )-5-äthyl-beiizimidazol,
2- (41 -Thiazolyl)-5-phejiO2;y-benzimidazol} 2r (4· -3!hi.azQlyl)-5-phenylthio-benzimidazol,
2»(4·-Thiazolylj-5-<2·-thienyl)-benzimidazol,-■
2- (4 ·· -thiazolyl) -5- (4' -f luorphenyl)-benz-
BAD ORiGftNAL
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9299 * ;
imidazo 1, 2- (4' -!Thiazolyl) -5- (2 · -chlorpheny1)-benzimidazol,
2-(4«-'Xhiazolyl)-5-methO3ty-benBiaidaBolt 2-(4»-Thia8Oly.l)-5-ehlor-benaimi dazol, 2-(4f- Ihiaaolyl) -5-fluor-beneimidaeöl»
2-^4* '-(1,2,5-TliiadiB80lyl27-benaiiBlda80l oder 2-(4f -Isothiazolyl )-benziraidazol .
Beiapiel 4
2-(4l~Thiasolyl)-benaimidazol
1 g 2-Kitro-(4-tiiia2olyimethyl)-anilin wird innig mit 1 g
]?errooxalat und 10 g Bleischrot geiaieohte Sas Gemisch wird
dann 30 Minuten lang im Vakuum bei 2300C erhitzte Bas Produkt wird unter Verwendung von Ithylacetat extrahiert und
wie in Beispiel 2 aufgearbeitet, was 2-(4·-Thiazolyl)-benzimidazol ergibt.
Wiederholt wan die obige Arbeitsweise unter Verwendung .von
Hanganoozyd oder Cuproacetat anstelle von Perrooxalat, eo
erhält man wieder 2-(41-Thiazolyl)-ben2imidazol.
S1UhTt man, die obige Arbeitsweise unter Verwendung von
2-Nitro-(2~thiazolylmethyl)-anilin, 2-liitro-5-methyl-{4-thiazolylmethyl)-anilin, 2-liitro-4-metiiylthio-(4-thiazoiylmethyl)-anilin, 2-iritro-d-phenyl-(4-thiazolylmethyl)-anlli.n9
2-liitro-4-Mthyl- (4-thiazoly!methyl)-anilin, 2-Hitro-4-phenoxy*(4-thiasolylmethyl)-anilinf 2-iiitro-4-phenylthio-(4- .
thi»zolylraethyl)-anilin, ^-l
BAD ORIGINAL
- 14&Ö9808/1722 ^ * "
16200Q5
ode* 2«Nitro--(4~ieotiiia2Ol3rliae1?liyl)·
anil5.n austeile τομ. 2*48&ΐϊ·ο-(4-tMäÄ0lyliaet]riyl)-aniliB
durch., eo ei^iäli man ^(2fr-
2»C4*-^^
ialt
9299 A*
2 Stunden lang in einer mit Glas ausgekleideten Bombe gehalten. Die Temperatur wird dann 2 Stunden auf 5O0C land
dann 2 Stunden auf 1000G erhöht» Da© Ammoniak wird dann verdampft
und eine Lösung von 7 Hol Katriumäthylät in 350 ml
Äthanol su einer Aufßchläamung des obigen Eüokstandes In
200 ml Äthanol gegeben» Der Niederschlag.(Natriumchlorid)
wird abfiltriert und das FiItrat gewonnen. Das lösungsmittel
wird verdampft und der Mokßtand bei 0,5 mm Hg fraktioniert,
was 4-Aminomethylthiazol ergibt.
-.16-- . , _ BADORiGiNAl'
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Claims (1)
- . 16200Ü59299 /^ Tv Jiiiit 1966p:a t β η t an β p^ χ ii c he1 ο Verfahren zur Hersteilung von Benzimidazolen der Formel , . - .. ■ " ■. "-- -'-/■■' '"-'. ; .:: ·ν'." ^V" '-worin B einen fünfgliedrigen heterocyclischen Rest bedeutet 9 der Stickstoff und Schwefel enthält» und R1 und R2 Wasser-Stoff> niederes Allcyl, Halogen, Phenyl, Halogenphenyl, ihienyl, niederes Alkoxy, niederes Alkylthio, Phenoxy oder Phenylthio bedeuten können, vorausgesetzt,; daß mindestens einer derEeste R1 und R2 Wasserstoff bedeutet, wenn beide Reste R1 und R2 eine andere Bedeutung als Halogen haben, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung der Poriael-N-OH2-R
-NO2worin R, R1. und E2 die oben angegebenen Bedeutungen besit zen, mit einem milden Reduktionsmittel;» das ein anorganisches Kation enthält, und einer starken'Baae behandelt»BAD. i70jpÖ808/172 29299 Λ?2 ο Verfahren zur Hemtellung von BenslmldaBOlen dir Formelworin R einen fünfgliedrigen heterooyclisehen Rest bedeutet, der Stickstoff und Schwefel enthält»und R1 und R2 Wasserstoff, niederes Alkyl, Halogen, Phenyl, Halogenphenyl, Thienyl, niederes Alkoxy,' niederes Alkylthio, Phenoxy oder Phenylthio bedeuten, vorausgesetzt» daß mindestens einer der Reste Rv,. und Ro Wasserstoff bedeutet, wenn beide Reste R1 und R2 eine andere Bedeutung als Halogen haben, dadurch gekennzeichnet, das man eine Verbindung der Formelworin R) R1 und R2 die oben angegebenen Bedeutungen besitzen, in einem Lösungsmittel mit einer starken Base und einem Hydrosulfit, Hydrosulfid, Hyposulfit, Sulfit, Sulfid oder . Zink behandelt.-18 - ■ .■■-■* BAD009808/1722.9299 .. '. /■■".- ■ - M ; ;■■■ - ... ■■■■ \ ■ - :3. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Porael ··worin R einen. füMgliearigen heterocyclische?! Haet "der- Stickstoff and Sotewefel:«äthäl*, und B^ m& H^ etoff, rd.ederee AXfeylj Halogen, thenyl, HalcgenpbeD^l Xhlenyl, niederee ilkuSQT, Biedere β Alkylthio, Pfemczy PhervyltM ο "bedeuten, f^rfeisfeg^Betst» daß mintteütens einer d»r Reete Entlad IL' VftHttNAoä.iBt}'; «wn feeid« Beet® Et /uäd eine and«?r« Bedeutung als Halogen h&b«at , daß maß eine ?er1biÄdieig dey foriaeleiner Yerfclnöu&g ü&tworin -B, S1;--uad' Kg dit009808/ 1 722 bad original9299 904o Verfahren aur Here teilung von 2-Mitro-(4-thtaZolyl~ methyl)-anilin, dadurch gekennzeichnet, daß man 2-Nitrochlorbenzol mit 4-Aminomethylthiazol behandelt«5 ο Verfahren zur Here teilung von 2-lfitro-(2-tniazolylmethyl)«anilin, daduroh gekennzeichnet, daß man 2-Nitrochlorbenzol mit 2-Arainomethylthiazol behandelt.6. Verfahren zur Herstellung von Benzimidazolen der Formelworin E einen fÜnigliedrigen heteroeyolischen Beet bedeutet, der Stickstoff und Schwefel enthält, und R1 und Rg Waeeer- , etoff, niederes Alkyl, Halogen, Phenyl, Halogenphenyl, Thienyl, niederes Alkoxy, niederes Alkylthio, Phenoxy öder Phenylthiο bedeuten» vorausgesetzt, daß mindestens einer der Reste R und R2 V.'aaeeretoff ist, wenn beide Reste R1 und R2 eine andere Bedeutung als Halogen haben, dadurch gekennzeicluiet., daß man eine Verbindung d«>r Formel- 20 -BAD ORiQiNAL■■ : ff009808/172210200059299 ν . ·'. ""worin R, R1 und R2 die oben angegebenen Bedeutungen besitzen,auf 15O0O bis 2000O erhitzt,Verfahren zur Herstellung von: 2-(4f-iEhlaz0lyl)»-bena!- daduroh -gekennzeiehnet, a&S man 2^Kitrp-(4-thiazolyliaethyD-anilin auf 15O0C Ms 50O0O erhitztoöo Verfaiiren zur Herrfeellung von 2-(2'-$hiäzoi;yi)--ben25-· laiidazolj dadurch gekennzeichnet, daß man 2-Hitro-(2-thia»· zQlylmethyl)-anilin auf 150°ö bia 500°a erhitzt»9o Terfaiiren zur Herstellung von BenzimidÄZoien der FormelR,worin R eineri. fünfgliedrigen8 heterocyclischen Rest bedeutet, der Stickstoff und Schwefel enthält, und R1 und Rg V/aeeer· stoff s niederes Alkyl* Halogen9 Phenyl, Halogenphenylg9299 β!Thlenyl, niederes Alkoxy, niederes AlkyItMο, Phenoxy öfter Phenylthio darstellen, vorausgesetzt, da& Mindestens einer der Reste R1 und R2 Wasserstoff ist, wenn beide Reste B1 und R2 eine andere Bedeutung haben als Halogen, dadurch gekennzsichnet, daß man eine Verbindung der Fornelmit einer Verbindung der FormelH2HCH2R
zu einem 2-Nitro-N-(subst.inethyl)-anilin der Fornelworin R, R1 und R die oben angegebenen Bedeutungen besitzen, umsetzt und entweder dieses 2-Nitro-H-(eubetemethyl)-anilin mit einem milden Reduktionsmittel und einer starken Base behandelt oder das 2-Nitro-N-(substemethyl)-anilin pyrolyslerto- 22 —■ ■ ' ~- ■ BAD ORIGINAL0 09808717 22
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